{"id":11529,"date":"2021-11-07T11:35:41","date_gmt":"2021-11-07T11:35:41","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/szechenyi-ferenc-50\/"},"modified":"2025-08-09T16:35:40","modified_gmt":"2025-08-09T16:35:40","slug":"szechenyi-ferenc-50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/csalad-en\/szechenyi-ferenc-50\/","title":{"rendered":"Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Geschrieben in Frankfurt<\/em><a href=\"#_edn1\"><u>[a]<\/u><\/a> <em>den 21<sup>ten<\/sup> 9<sup>ber<\/sup> 1813.<\/em><a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mein lieber guter Vater \u2013 Auf einmal bekam ich 3 Briefe heute von meinen theuresten Eltern,<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> und bin wirklich besch\u00e4mt, da\u00df ich nicht so flei\u00dfig war, obwohl ich beynahe keinen Courir von hier lasse, ohne ihm nicht einige Zeilen mit zugeben; ich bekomme aber wirklich so flei\u00dfig Nachricht, da\u00df ich meinen lieben guten Eltern nicht innig genug danken kann, den<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> was f\u00fcr einen andern Trost haben wir den<sup>2<\/sup> hier, als unsere theuren Angeh\u00f6rigen gesund und fr\u00f6hlich zu wissen? so sind die wirklich zu segnen die auf uns hier armen Verlassenen nicht vergessen. Anjetzt habe ich aber Hoffnung, da\u00df alle meine Briefe auch viel <em>geschwinder<\/em><sup>1<\/sup> und <em>sicherer<\/em><sup>1<\/sup> an Ort und Stelle kommen werden, da ich sie alle, durch die Cabinets courire an meine Schwester Sophie<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> adressieren werde, die sie dan bis Oedenburg besorgen soll. \u2014\u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Mein guter Vater waren so gut den <em>1<sup>sten<\/sup> Herrn Rittmeister<\/em><sup>1<\/sup> in hinsicht seiner Equipirung einen so brillianten Antrag zu machen, und zugleich ihm aufzufordern, ein <em>aufrichtiges Wort<\/em><sup>1<\/sup> dar\u00fcber zu sprechen. \u2013 Der 1<sup>ste<\/sup> Herr Rittmeister der einstens vieleicht verbl\u00fcft oft Geheimni\u00dfe vor seinen lieben Eltern hatte, hatt jetzt gar keines mehr, den<sup>2<\/sup> das <em>Herz<\/em><a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> und die <em>Dankbarkeit<\/em>,<sup>1<\/sup> die er ihnen schuldig ist, fordert Offenheit gegen Sie, und w\u00e4re das alles nicht, so fordert\u2018s seine eigene <em>Vernunft<\/em>,<sup>1<\/sup> da die doch laut sprechen mu\u00df da\u00df er auf dieser Welt keine bessern keine aufrichtigen Freunde besitze, als die ihm seit seiner zartesten Kindheit kennen, sp\u00e4terhin sich die M\u00fche nahmen sein Inneres zu forschen, und die endlich durch ihre <em>Sorge<\/em><sup>3<\/sup> ihre <em>Geduld<\/em>,<sup>3<\/sup> aus den <em>B\u00f6sartigen Jungen<\/em>,<sup>1<\/sup> einen ganz <em>artigen Schwadrons Comendanten bildeten<\/em>:<sup>1<\/sup><a href=\"#_edn4\">[d]<\/a>&nbsp; \u201ealso nun zur Sache.\u201e ~ In hinsicht meiner Equipirung brauche ich gar nichts, da ich einen guten Pelz und ein paar gute Stieffeln habe, und mehr ben\u00f6thigt man bey uns nicht: freylich bin ich nie bey der Parade, suche mir aber schon die Dienste aus, wo man etwas unelegant<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> seyn kann: und werde nach der Campagne ohnehin meinen Lieben Eltern einige depensen<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> unwillk\u00fchrlich machen m\u00fcssen \u2014 da ich zu Merveldt Uhlanen auf keinen Fall mehr zuruck werde kommen k\u00f6nnen, da ich durch mein avancment,<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> alle meine Cameraden preteriren w\u00fcrde, was den<sup>2<\/sup> doch gut nicht geht; und werde auch bis zu dessen Ende, welches noch weit vor uns liegen mag vieleicht noch <em>Major<\/em>;<sup>3<\/sup> \u201e<em>das sind die zwey m\u00f6glichen F\u00e4lle<\/em>\u201e<sup>3<\/sup> Also auf jeden Fall<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> gehe ich bis dahin in <em>rothen Stiefeln<\/em><sup>1<\/sup>. und in meinen so sch\u00f6nen <em>warmen Pelz<\/em>.<sup>3<\/sup> \u2014 Jetzt k\u00f6mmt erst aber das Gest\u00e4ndni\u00df. \u201e \u2014 In dieser Campagne habe ich 3 Pferde schon verlohren; unter andern habe ich den gewi\u00dfen weisen Schimmel, den ich von Euer Gnaden habe, bey einer kleinen Affaire von <em>K\u00f6zen<\/em><sup>3<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a><\/sup> todt geritten, nachdem mich das arme Thier, es ist unglaublich 48 Stunden \u2013 Tag und Nacht, ohne ein \u00bd Pf<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Heu zu spei\u00dfen, ganz vortrefflich herum trug \u2014\u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Im ganzen Hauptquartiere wird\u2019s bedauert, da es alle Leute, wegen seiner Ausdauer, welches keines von meinen Pferden hatte, kannten, <em>und den Herrn von Schimmel in gro\u00dfen ehren hielten<\/em>:<sup>3<\/sup> es blieben mir also da ich ein\u2019s wie Euer Gnaden wissen, von Rittmeister Appel noch kaufte 5 Pferde: davon tragt eins <em>mich 3<\/em><sup>3<\/sup> meine 2 Reitknechte und meinen J\u00e4ger, und 1 meine <em>Bagage<\/em><a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> \u2013 und so habe ich gar keines zum wechseln \u2013 . Dieser Zustand ist denn nun nat\u00fcrlicherweise ein wenig unangenehm, besonders da 2 von diesen 5 Rossen noch obbendrein krum sind: \u2014 ich h\u00e4tte Euer Gnaden aber darum doch nichts davon geschrieben. da ich so viele Gnade in dieser Campagne schon geno\u00dfen habe, und alle meine Herrn Cameraden in den n\u00e4mlichen Fall sind \u2014 und ich anstatt einen Galopp nur in einen <em>kleinen Trappel<\/em><sup>1<\/sup> geritten w\u00e4re, in der s\u00fc\u00dfen Hoffnung, da\u00df ich ein <em>bunt<\/em> <em>Pferd<\/em><sup>3<\/sup> machen werde. <strong>\u2013<\/strong> Jetzt aber, da mir Euer Gnaden selbst antragen aufrichtig zu sprechen so mu\u00df ich Euer Gnaden schon gestehen, da\u00df mich ein brawes gutes Dienstpferd sehr gl\u00fccklich machen w\u00fcrde, da ich wieder im Stande w\u00e4re, meinen Dienst bequem zu vollziehen <strong>\u2013<\/strong> und vieleicht den zweyten Theil von unsern Theresienkreutz, zu welchen ich doch schon einen Schritt gemacht<sup>4<\/sup> \u2014 und eine H\u00e4lfte schon beynahe verdient habe, erobern k\u00f6nnte. \u2014 Lieber guter Vater machen also dem <em>Sohne<\/em><sup>3 <\/sup>und dem <em>Vaterland<\/em><sup>3 <\/sup>zugleich ein present mit einen guten Streithengsten.<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke also in voraus, und werde mir so bald ich\u2019s finde, ein gutes brawes Pferd kaufen: das Geld werde ich bey den Banquier Leitersdorfer der mir\u2019s<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> ohne alle Procenten geben wird, nehmen, und wenn Euer Gnaden wollen in Wien wieder anweisen. \u2014 Lieber guter Vater verzeihen dem Herrn Rittmeister, der so k\u00fchn ist. als ob<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> noch immer in der Schlacht von Leiptzig w\u00e4re, und wollen glauben, da\u00df er so unaussprechlich dankbar ist \u2013 \u2013 nicht das <em>Pferd<\/em>,<sup>3<\/sup> nicht die <em>Gabe<\/em>.<sup>3<\/sup> das liebe <em>besorgte Wesen<\/em><sup>3<\/sup> ist das was sein Herz entz\u00fcckt, und sein kindlich=Gef\u00fchl zum Sch\u00f6pfer emporhebt \u2014 da\u00df jeder Augenblick seines Lebens nunmehro f\u00fcr seinen <em>Gott<\/em><sup>3<\/sup> f\u00fcr\u2019s <em>Vaterland<\/em>,<sup>3<\/sup> und f\u00fcr die <em>Freude seiner einzig<\/em> <em>geliebten Eltern sey<\/em>.<sup>3<\/sup> \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Meiner guten Mutter k\u00fcsse ich die H\u00e4nde tausendmal, und bitte um den Segen meiner guten \u00c4ltern. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Stepherl<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with wavy line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Instead of denn.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> French: expenses.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> French: promotion.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Inserted afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Pfund<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with dashed line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Two words deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Missing word: er<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> A German town on the banks of the Main River, enjoying the status of a free state, then a member of the Confederation of the Rhine.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> The letters are not known.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> His sister, Zs\u00f3fia lived in Vienna that time.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> His wish was not fulfilled.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> K\u00f6sen, a Prussian town on the Leipzig-Weissenfels-Naumburg-Frankfurt route, on which Napoleon retreated towards the Rhine. The pursuing armies of Bl\u00fccher and Schwarzenberg attempted to drive them in front of the Austro-Bavarian army, which had taken up a position at Ranaun, without success (see the letter of 17 November). On 21 October the Austrian troops occupying K\u00f6sen were attacked by the French, who were marching towards Freiberg, to take possession of the bridge over the river Saale. The defenders burned the bridge and the French army retreated towards Eckhartsberg, leaving behind 1,000 dead and wounded and 649 prisoners. The French, unable to force a river crossing, only succeeded in delaying Schwarzenberg\u2019s pursuit.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> He refers to his merits in the cavalry charge at G\u00fcldengossa. (Cf. previous letters.) The Order of Maria Theresa, the highest military decoration of the Austrian Empire, could only be earned on the battlefield.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Frankfurt, 21 November 1813. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>He received three letters from his parents at the same time. He was very ashamed that he could not write so often, although he never let a messenger go without at least a few lines. He hoped that the letters he would write next would reach his parents more quickly and safely, for he would send them by government courier to his sister Sofia, who would make certain they reached Sopron. His father had made him, the captain, a great offer to get him equipment, and had urged him to speak frankly about it. As for equipment, he needs nothing. He has a good coat and boots, and nothing else is needed here. Of course, he never shows at inspections, and he looks for tasks where he doesn&#8217;t necessarily have to look smart. After the campaign, he will have to pay his parents&#8217; expenses anyway, because he can no longer go back to the Merveldt lancers, where he has already been promoted ahead of his fellow soldiers. Until the end of the campaign, which is still a long way off, he could be a major. But until then, he will keep marching in his red boots and warm fur coat.<br \/>\nIn contrast, he has already lost three horses in the campaign. As his father knows, he bought five horses from Captain Appel. He asks his father to transfer the purchase price to the banker Leitersdorfer, who will not charge interest.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3403,3370,3402],"tags":[3381,3426],"language":[3416],"addressee":[3411],"place_of_writing":[3568],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[3573],"place_of_publication":[3574],"class_list":["post-11529","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-szechenyi_ferenc-en","category-csalad-en","category-a-katonaevek-en","tag-family","tag-military","language-german","addressee-ferenc-szechenyi","place_of_writing-frankfurt-en","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-623-a-i-9-no-43-20-en","place_of_publication-zichy-92-95-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11529"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11532,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11529\/revisions\/11532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11529"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=11529"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=11529"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=11529"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=11529"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=11529"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=11529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}