{"id":13547,"date":"2021-12-02T08:53:07","date_gmt":"2021-12-02T08:53:07","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/szechenyi-ferenc-120\/"},"modified":"2026-05-08T17:17:11","modified_gmt":"2026-05-08T17:17:11","slug":"szechenyi-ferenc-120","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/csalad-en\/szechenyi-ferenc-120\/","title":{"rendered":"Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Constantinopel dem 21<sup>sten<\/sup> Septemb. 1818<\/em><a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vor einigen Stunden bin ich hier angekommen; bevor ich aber Ihre Briefe, Lieber Vater, die sie zu schreiben die Gnade hatten, und deren 3 ich hier fand,<a href=\"#_edn1\">[a]<\/a> beantworte \u2013 will ich kurz einiges von meiner Reise Ihnen erz\u00e4hlen. &#8211; Von Corfu habe ich Ihnen geschrieben, und es ist wahrscheinlich, da\u00df Sie meinen Brief von Dort bereits erhalten werden haben.<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> Sie wissen also, da\u00df ich den Brig<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> Orione nicht verlassen habe, da\u00df die Seereise von Ancona bis Corfu, auf eine <em>ganz<\/em> <em>gemeine Art<\/em>,<sup>1<\/sup> ohne Gefahr, ohne Sturm vor sich gegangen ist, und da\u00df ich mehrere angenehme Tage, in der vorz\u00fcglichsten der Jonischen Inseln zubrachte. Nun k\u00f6mt aber etwas ganz Neues \u201edem 27<sup>ten<\/sup> August gegen Abend wurden in dem Hafen von Corfu die Anker des vortrefflichsten Orione gelichtet, und wir segelten mit dem modeststen Wind, den man denken kann, von dannen. Gr.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> L\u00fctzow\u2019s<a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> Gedanke war bis <em>Tenedos<\/em>,<sup>1<\/sup> niergends mehr auszuschiffen &#8211; Ich war damit umsomehr zufrieden, als ich den Plan fr\u00fcher schon hatte, den Archipelagus nach meiner Reise nach Constantinopel zu durchkreutzen, und weil ich gerne in der Gesellschaft des Gr.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> L\u00fctzow\u2019s bin, der alles gut zu veranstalten verstehet, und der obendrein ein gl\u00fccklicher Mensch zu sein scheint \u2013. Auf eine \u00e4userst uninteressante Art sind wir, l\u00e4ngst der K\u00fcste der Morea<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a> gl\u00fccklich zwischen denen Jonischen Inseln bis in die N\u00f6rdliche Breite von Cerigo,<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> welche die letzte der 7 Inseln ist <em>gesegelt<\/em>.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Bis dahin war der Wind ganz vortrefflich \u2014 Bei dem Einlenken von dem Mittell\u00e4ndischen und Archipelagus empfanden wir einige Tage die Langeweile der Windstille um gleich darauf den Nachtheil der ganz contrairen Winde. Indessen hat ein geschickter Seefahrer mit H\u00fclfsmitteln sich einigerma\u00dfen mit dem schlechtesten und wiedrigsten<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Wind zu behelfen, da\u00df wir durch mehrere Tage, bei schlechten Auspicien zwar, die <em>\u00d6stliche<\/em><sup>4<\/sup> L\u00e4nge von der Insel Milo,<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> dennoch erreichten. Das Gl\u00fcck verdirbt die Menschen allenthalben, sogar auf einem Schif\u2018? wer sollte das wohl denken: und doch ist\u2019s so \u2014 Das Wetter war uns immer so gut, so hold, da\u00df wir stolz bei allen H\u00e4fen vorbei fuhren, die ihren Schutz in Zante,<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a> Cephalonia<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a> und der Morea uns freundlich anbothen \u2014 und mit Wasser und Lebensmitteln uns nur auf einige T\u00e4ge versorgten. Die guten Hafen blieben zur\u00fcck \u2014 die frischen Lebensmitteln wurden verzehrt \u2014 oder verdarben zum Theil, was in dieser Jahres Zeit bald geschehen kann \u2013 und wir standen vor Milo ohne in dem Hafen zu k\u00f6nnen. Indessen \u00fcberwand die Geschicklichkeit und der Eifer der \u00c9quipage, vom Commandanten gerechnet bis zu dem letzten Mann, die Unartigkeit der See, und wir liefen den 3<sup>ten<\/sup> Septemb in den Hafen der Insel Milo <em>eine der Cycladischen Inseln<\/em><a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> gl\u00fccklich ein. Zu unserer Freude fanden wir daselbst eine ganze Menge von HandelsSchiffen, die auf g\u00fcnstigen Wind harrend, beinahe 2 Monathe daselbst schon verbleiben. &#8211; Auf diesen Inseln, den<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> sonst kann man von diesem Lande gar nichts sagen, blieben wir 3 Tage \u2013 Sonderbar ist aber der Zufall, da\u00df der Wind dem selben Tag noch wenn wir einliefen, zu einen Sturm wurde, und mehrere Tage ohne Unterla\u00df fortw\u00e4hrte \u2014 Eine franz\u00f6ische Corvette die nach Smyrna bestimt ist, wollte. Konnte aber nicht mehr in die Herberge. Die Einwohner der Insel Milo sind im allgemeinen keine Schifs Leute, haben nicht ein einzige Handelschif\u2019, \u2013 und doch sind manche von Ihnen die allerbesten Piloten die man f\u00fcr diese im Winter besonders gef\u00e4hrliche See finden kann. Alle Kriegs Schife pflegen daher daselbst zu relactiren, theils des Wassers wegen, als auch um Ort Kundige Leute, am Bord zu bekommen. Solche Menschen sind nothwendig, den<sup>7<\/sup> wie k\u00f6nnte der geschickteste talentvollste Marin, wenn er noch so alt w\u00e4re, alle Meere auswendig kennen? Und das ist doch nothwendig \u2013 wenn in dunkler st\u00fcrmischer Nacht der Nutzen der Karten und selbst der des Compasses unbedeutend wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders mu\u00df es im Ocean; wo man Platz hat, seine Manoeuvres zu machen, mit der Seefahrt beschaffen sein \u2014 dort haben sie den Vortheil, sich nie genieren zu m\u00fc\u00dfen. In kleinen Inselreichen Seen ist das der Fall nicht, und wohin sie immer verschlagen werden, \u00fcberall kommen sie auf felsigstes Land, m\u00fc\u00dfen also vorsichtig jedes \u00dcble Wetter vermeiden, und im Hafen abwarten. So hat jedes Meer ihre Launen m\u00f6chte ich sagen, und viele Ehre machts dem Menschen da\u00df er die studirt und begriffen hat. \u2013 Die Einwohner in Castro, der einzige bedeutender Ort auf der Insel Milo, sind Griechen; wie verschieden aber<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> <em>von<\/em><sup>4<\/sup> allen andern ihre LandsLeute die ich bis jetzt gekannt habe! Wenn sie alle so w\u00e4ren: so gut, so freundlich, so unint\u00e9ressiert, ich w\u00fcrde in meinen Leben nicht w\u00fcnschen, unter andern Leuten zu wohnen. \u2013 Die Weiber von jenen, die Piloten aus Profession sind \u2013 leben den ganzen Tag mit dem Perspectif in der Hand, am Fenster, indessen ihre M\u00e4nner die wenige Erde die zwischen denen Felsen ist, bearbeiten. Sobald ein Schif\u2018 sichtbar wird, sorgen sie f\u00fcr H\u00fclfe, f\u00fcr Lebensmitteln \u2014 machen bei der Nacht gro\u00dfe Feuer um den Eingang zum Hafen zu bezeichnen u. s. w.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Auf diese Art haben sie unser Brig mehrere Tage gesehen ~ Es f\u00fcr ein Kriegs Schif erkannt \u2013 und kamen nicht an unsern Bord, da ihre Fahrzeuge zu klein waren, um die See die ziemlich hoch gewesen ist auszuhalten \u2013 durch ihre vortrefflichen Fern R\u00f6hre sahen wir die franz\u00f6ische Corvette durch mehrere Tage sich mit dem Meer balgen, indessen unsere Begleiterin die Fortuna uns den Genu\u00df eines ruhigen Hafens erlaubte. Jetzt lieber Vater erlauben Sie, da\u00df ich zu dem Baron St\u00fcrmer<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a> e\u00dfen gehe. Seit 4 Tagen nage ich an einen alten Sch\u00f6ps, der infam schlecht ist \u2013 den<sup>7<\/sup> ich war schon in der Ebne Troyas<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a> an dem Fu\u00df des Berges Ida<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a> \u2013 in Heracleia<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a> ect. ect. ect.<\/p>\n\n\n\n<p>In 4 Tagen geht der Kurir weg \u2014 Sie m\u00fcssen mir schon vergeben, wenn ich <em>Ihnen<\/em><sup>4<\/sup> keine ganzen Vormittage schenken kann \u2014<strong> <\/strong>ich mu\u00df nur, zwischen Augenblicke ben\u00fctzen, &#8211; die ich nicht besser anwenden kann. Aufrichtig bin ich, Lieber Vater, wie Sie sehen \u2014 aber gut sind Sie und meine theure Mutter auch, darum erlaube ich mir viel ~ und werde, wenn ich nicht eben sehr ausf\u00fchrlich schreiben sollte, mit meinem Tagebuch aufwarten ~ welches zwar nicht interessant sein wird, welches aber allen jenen n\u00fctzlich sein kann \u2014 die nach mir diese Reise unternehmen sollten. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Des Baron St\u00fcrmers Diner war wirklich vortrefflich \u2013 und ich f\u00fchle mich zu einer ganz neuen Reise wieder hergestellt \u2013 welches zwar gut aber nicht ganz nothwendig ist \u2014 da ich doch einige Wochen hier zu verbleiben gedenke \u2014 Nun aber will ich noch ein wenig von meiner Reise sprechen. Von der Insel Milo giengs also den 8<sup>ten<\/sup> Septemb weg; man k\u00f6nnte sagen, mit beinahe gar keinem Wind \u2013. H\u00fcbsch war es aber zu sehen wie alle jene Handels Schife nach und nach in Bewegung gekommen sind, die so lange umsonst und mit Verlust in dem \u00d6den Aufenthalt geblieben sind \u2013 Angenehme war es aber sie alle, bei der ersten brise die wir gegen 1 Uhr Nachmittag hatten, bald aus dem Auge zu verlieren: Um so viel schneller sind wir gesegelt: und so geschwind ohne <em>Vergleiche<\/em><sup>1<\/sup> zu machen, da\u00df wir den 10<sup>ten<\/sup> in aller Fr\u00fch vor Tenedos Anker geworfen hatten.<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a> \u2013 Finden Sie das nicht abscheulich, da\u00df ich gar keinen Sturm erleben kann? Auf diese Art w\u00e4re es beinahe eben so gut gewesen, wenn ich von Linz nach Wien auf der Donau herunter gefahren w\u00e4re \u2013 und die Erfahrung die selbe. \u2013 Die Leute glauben, da\u00df man so viel lehrnet wenn man <em>\u00fcbers<\/em><a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> <em>Meer<\/em><sup>10<\/sup> k\u00f6mmt, und da\u00df man <em>dr\u00fcben<\/em><sup>10<\/sup> so viel sieht \u2013 das finde ich gar nicht, und ich f\u00fchle meine Unwissenheit nur alle Tage mehr und mehr. Nun aber nach Tenedos. Der Pavillon Quarr\u00e9 wurde arborirt \u2013 und ein Officier abgesendet, um mit Bedacht und Vorsicht Nachricht einzuhohlen. Wir blieben alle am Bord \u2014 Ich selbst mit ein wenig Ungeduld da\u00df ich nicht auf der Stelle ans Land konnte; indessen mu\u00dfte ich mich f\u00fcgen, da es doch leichtsinnig ist in der Levante auszusteigen ohne fr\u00fcher sich ein wenig um den Wohlstand der <em>Musel Leute<\/em><sup>1<\/sup> zu erkundigen. \u00c4rgerlich ist\u2018 aber, das mu\u00df mir Jedermann zugeben, so lang umsonst seine Zeit mit <em>Warten<\/em><sup>10<\/sup> zu verlieren \u2014 den<sup>7<\/sup> langweiligeres kenne ich doch bei Gott, gar nichts, als nahe am Ziel zu sein, ohne es erreichen zu k\u00f6nnen. Manchmal entschl\u00fcpft es uns am Ziele ganz und gar, und wir k\u00f6nnen es nimmer mehr haschen. Die Pest war wirklich in Tenedos und wurde vor einigen Wochen aus Egypten dahin gebracht &#8211; Wir vermieden daher Contact, schickten den Vice Consul nach denen Dardanellen um der Ankunft des Gesandten anzuzeigen und warteten indessen ruhig auf dem Orione. \u2013 Sie wissen lieber Vater, da\u00df die Kriegs Schife nicht \u00fcber Tenedos k\u00f6nnen,<a href=\"#_edn15\">[o]<\/a> und da\u00df man daselbst sich ausschiffen und andre kleine Caignes nehmen mu\u00df. In wie weit das unangenehm<sup>8<\/sup> und wie sehr <em>es<\/em><sup>4<\/sup> secante ist k\u00f6nnen Sie sich denken, da Sie das Meer kennen, und wissen was das f\u00fcr ein grobes Wasser ist. \u00dcber diesen Gegenstand hab\u2019 ich einige B\u00f6gen vollgeschmiert, und es macht mir Langeweile davon zu sprechen \u2013 N\u00fctzlich werden jene aber meine trockenen Bemerkungen finden, die einst \u00fcber Wasser nach Constantinopel reisen werden. \u00dcberhaupt hoffe ich nach meiner R\u00fcckkehr \u00dcber die B\u00fccher die ich f\u00fcr genau und richtig gefunden<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> \u2014 die Ausgaben die man machen mu\u00df, und die man zum Theil nicht berechnen kann so wie auch \u00fcber die Saison in der man reisen mu\u00df, einen Aufschlu\u00df geben zu k\u00f6nnen, den man sonst nicht findet, da die meisten Schriftsteller \u00fcber Gelehrte Gegenst\u00e4nde geschrieben haben, mit deren Lecture ich zufrieden bin \u2013 indem ich nur zu gut einsehe, wie schwer es ist ein getreues genaues Reisetaschenbuch zu verfa\u00dfen \u2014 \u00dcber dem Reitz des Wissenschaftlichen vergi\u00dft man das was zur Oeconomie des Lebens geh\u00f6rt \u2013 und k\u00f6mt dann in so unangenehme Verh\u00e4ltni\u00dfe, da\u00df man zum Untersuchen Nachforschen nichts mehr taugt, und f\u00fcr dem Augenblick ein frischer Trunk ein St\u00fcck Fleisch mehr Werth gewinnt, als der gefundene Stoff zu einer PrachtAusgabe. \u2013 Wie sehr wir die meisten Karten, die wir bis jetzt brauchen konnten, und beinahe alle B\u00fccher unrichtig und oberfl\u00e4chlich gefunden haben, ist ein Beweis, da\u00df alle jene die vor uns da waren, mit denen selben Beschwerlichkeiten zu k\u00e4mpfen hatten wie wir\u201c \u2013 da\u00df sie auch m\u00fcde und hungrig gewesen sind \u2014 und manchen Flu\u00df, manche Quelle dahin placirten wohin die Einwohner in ihrer Dumheit und Sorgenlosigkeit <em>sie<\/em><sup>4<\/sup> setzten \u2013. So wie man aber bei einer Volksversammlung \u2013 sich leicht enthusiasmirt; und nach vielen ausgestandenen Fatiguen im Krieg, hart und mit Selbst\u00fcberwindung seine Schuldigkeit erf\u00fcllt, so denkt man sich zu Hause beim warmen Ofen, die Ebne von Troya so sch\u00f6n \u2013 den Olymp so mayest\u00e4tisch, so hell! Indessen k\u00f6mt man dahin, so vergehen diese Illusionen, und man sieht endlich auch das in der Wahrheit! und der Nutzen ist doch nicht klein, denke ich \u2013 den<sup>7<\/sup> nur der ist auf der H\u00f6che, wo ich sein m\u00f6chte, der sein Gl\u00fcck im wahren Leben sucht, und nicht in dem scheinbaren Guten, in dem betr\u00fcgerischen Sch\u00f6nen.<a href=\"#_edn16\">[p]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der Vice Cousul der auf einen kleinen Caigno auf der Stelle am Bord kam NB<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> nicht am Bord sondern neben dem Bord, den<sup>7<\/sup> wir lie\u00dfen ihn nicht zu uns, wurde also nach denen Dardanellen abgesendet; wir mu\u00dften uns indessen mit denen Weintrauben begn\u00fcgen mit denen der Brig geziert wurde, die der Commandant des Forts in Tenedos der \u00c9quipage, oder vielmehr dem G.<sup>3<\/sup> L\u00fctzow verehrte \u2014 \u00dcbrigens ist es gleichviel ob ich sage dem G.<sup>3<\/sup> L\u00fctzow oder der \u00c9quipage, den<sup>7<\/sup> so was <em>gutes<\/em><sup>10<\/sup> und <em>liebes<\/em><sup>10<\/sup> kennen Sie gar nicht lieber Vater, wie dieser gute Herr ist &#8211; Alles was er hat, geh\u00f6rt auch denen andern, und dabei wei\u00df er sich so viel W\u00fcrde zu geben, da\u00df jener, der Missbrauch von seiner Freundschaft machen k\u00f6nnte, nur sich selbst ihm aber nicht im mindsten schaden w\u00fcrde. Geglaubt habe ich aber nicht da\u00df man so viel Weintrauben auf einmal e\u00dfen kann \u2013 Von der Quantit\u00e4t k\u00f6nnen Sie sich nur dann eine genaue Idee machen, wenn Sie bedenken wie viel 114 Menschen, an einem brennenden Sommertage, aus Langeweile zum Theil, von denen aller s\u00fc\u00dften und verschiedensten Trauben verzehren k\u00f6nnen! NB<sup>12<\/sup> mit mehr als voller Sicherheit, denn Sie m\u00fcssen wi\u00dfen, da\u00df alle Fr\u00fcchte die am Bord gekommen sind, zuvor mit Meer Wasser abgewaschen wurden, wiewohl diese pr\u00e9vantion gar zu \u00fcbertrieben ist, da man durch solch\u2019 Zeug gar nie angesteckt werden kann. Die 2<sup>te<\/sup> Unterhaltung die uns \u00fcbrig blieb war mit perspectif die K\u00fcste Asiens, die sich recht h\u00fcbsch presentirt, anzusehen, und den Platz wo einstens Alexanders Troya stand \u2013 und von weiten die hellen Gipfel der Bergkette Ida. \u2013 Den 11<sup>ten<\/sup><a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> kam endlich der Herr von Lippa<a href=\"#_edn17\">[q]<\/a> um den Gr.<sup>3<\/sup> L\u00fctzow um seine Befehle zu bitten: diese lauteten, da\u00df man alles veranstallten sollte um bald nach Constantinopel zu kommen ~ um das zu erreichen wurde das kleine Schif mit welchen der Herr von Lippa und ein t\u00fcrkischer Michmandar<a href=\"#_edn18\">[r]<\/a> am Bord kam wieder nach den Dardanellen gesendet, wo ein \u00f6streichischer Consul wohnt bei den der Herr von Lippa gegen 8 Tage auf den G. L.<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> bereits gewartet hat, und mehrere Fahrzeuge wurden bestellt um unsere gegenseitige Bagage vom Brig weg nach Constant. zu bringen. Ich f\u00fcr meine Person ben\u00fctzte diese Gelegenheit um von der Equipage Abschied zu nehmen, und nachdem ich gegen 50 personen umarmt und zu theils auch gek\u00fc\u00dft habe bestieg ich den t\u00fcrkischen Caigno, wo mir ein Platz neben dem alten Michmandar angewiesen wurde. Seit dem 18<sup>ten<\/sup> August hab ich also den 11 Sept. das erstemal wieder auf dem Continent geschlafen \u2013 und noch datzu in Asien! Sapperment das klingt h\u00fcbsch \u2014 Wurde aber von unz\u00e4hligen Wanzen und Fl\u00f6hen<sup>8<\/sup> empfangen. Wenn Sie berechnen lieber Vater, da\u00df wir einige Tage in Corfu und mehrere in Milo zugebracht haben, so werden Sie sehen, da\u00df diese See Reise \u00e4userst schnell vor sich gegangen ist, und da\u00df Ihr Sohn wieder ein Gl\u00fcck gehabt hat welches er gar nicht verdiente. In der That wei\u00df ich auch nicht recht wie ich datzu komme, den<sup>7<\/sup> diese Reise macht \u00c9poche unter denen Seeleuten, den<sup>7<\/sup> Sie werden gewi\u00df geh\u00f6rt haben, da\u00df man 6 Wochen von Ancona nach Tenedos f\u00fcr eine gute gl\u00fcckliche Reise annehmen kann. G.<sup>2<\/sup> Schlayer<a href=\"#_edn19\">[s]<\/a> scheint mir, brauchte 50 T\u00e4ge von Civita Vechia<a href=\"#_edn20\">[t]<\/a> bis Constant. Indessen w\u00e4re es ungerecht wenn ich mich nicht f\u00fcr \u00e4userst gl\u00fccklich hielt: Der Liebe Himmel gab mir nur zu viel, und wenn hie und da nicht gar alles so nach Herz und Wunsch gegangen ist, jehnun war ich den<sup>7<\/sup> nicht allemal selbst Ursache daran? Und wenn man <em>sich selbst<\/em><sup>1<\/sup> sto\u00dft so leidet man den Schmerz immer leichter! Den 11 bin ich also in Asien angekommen \u2013 den 12<sup>ten<\/sup> machte ich einige Promenaden, indessen kam der Gr.<sup>2<\/sup> an und setzte seine Reise weiter nach Constantin. Ich blieb zuruck, ging den selben Tag noch nach Komukaleri<a href=\"#_edn21\">[u]<\/a> (so hei\u00dft das Dorf wo man wohnt wenn man die Troade ansehen will) blieb daselbt 5 Wohlzugebrachte, aber fatiguante Tage. Krebs<a href=\"#_edn22\">[v]<\/a> producirte sich das erstemal mit so vielem Succ\u00e8s, da\u00df <em>ich<\/em><sup>4<\/sup> und meine Begleiter voll der Aufrichtigsten Dankbarkeit, den ersten Becher zum Wohl meiner lieben Eltern<sup>8<\/sup> leerten. In wie weit diese Formel mit frommen Gedanken und warmen Gebeth begleitet war &#8211; glaubt mein guter Vater, meine liebe Mutter auf\u2019s Wort mir \u2013 so hoffe ich. In der Ebne sahen wir wenig, indessen unterhielt ich mich vortrefflich und der seinen Geist besch\u00e4ftigend den K\u00f6rper erm\u00fcdet \u2013 hat gewi\u00df nie Langeweile. \u2013 \u00dcber die Dardanellen und Gallipoli giengs also bis zu dem heutigen Tag hierher nachdem wie gesagt 5 Tage in der Troade zugebracht wurden. Wenn Sie mir nicht ung\u00fctig nehmen lieber Vater so will ich \u00fcber diese Reise nun nicht mehr sprechen, ich mu\u00df bei der R\u00fcckkehr auch etwas zu erz\u00e4hlen haben, finden Sie das nicht nat\u00fcrlich? Jedoch will ich nicht verge\u00dfen Ihnen zu melden, da\u00df ich keinen Augenblick Seekrank gewesen bin \u2013 da\u00df es mir auch sonst wohl ergeht; und da\u00df sich nie so wenig Pest in Const. gezeigt hat wie eben jetzt. Ich nehme alle Vorsichts Ma\u00dfregeln, verachte gar keine, f\u00fcrchte mich \u00fcbrigens gar nicht, und denke nicht darauf, man kann sich sogar mit der Idee, die Pest zu kriegen familiarisiren. Durch diese Reise bin ich als f\u00fcr See, und Pest aguerrirt. Nun lege ich mich schlafen. Morgen, wenn \u00fcbles Wetter ist, was wahrscheinlich zu sein scheint, schreibe ich weiter. Aber noch eins. Zeigen Sie meine Briefe niemanden, der nicht so ganz von unsern Freunden ist \u2013 Sie k\u00f6nnten mir aufbringen da\u00df ich nicht schreiben kann \u2013 und das ist auch zum Theil wahr \u2013 aber ich bin so zerstreut, sehe gar zu viel auf einmal, mu\u00df f\u00fcr sehr vieles sorgen \u2013 und bin auch jetzt wenigstens schl\u00e4frig, mu\u00df aber das dennoch zuf\u00fcgen, da\u00df Baron St\u00fcrmer, der gar ein guter, artiger Mann ist, die G\u00fcte hatte nur, f\u00fcr mich, ein Zimmer welches excellent ist,<sup>8<\/sup> in seinem Haus bereiten zu lassen. Meine 2 Compagnons wohnen in einem schlechten theueren Wirthshaus. <em>Ich aber schreibe in dem<\/em> <em>Palazzo di Venetia<\/em>.<sup>1<\/sup><a href=\"#_edn23\">[w]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>12 Uhr Abend 21 Septemb<\/em>.<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Vorgestern hatte ich meine Geburtstag so wie mich das datum neuerdings daran erinnert.<a href=\"#_edn24\">[x]<\/a> Ich danke Ihnen lieber Vater da\u00df Sie den 20<sup>ten<\/sup> August<a href=\"#_edn25\">[y]<\/a> auf mich dachten, den hab ich in der Gegend von der <em>Insel Licha<\/em>,<sup>1<\/sup>,<a href=\"#_edn26\">[z]<\/a> an der K\u00fcste Dalmatiens auf dem Brig Orione zugebracht. Ich bin \u00fcberzeugt, da\u00df meine lieben Eltern auch den 21 Septemb mit dem Andenken Ihres Sohnes besch\u00e4ftiget gewesen sind \u2013 der gute Gott m\u00f6ge Sie alle beide lohnen, ich kann nur danken, und f\u00fcr Sie bethen. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Der Baron St\u00fcrmer geht in 4 Wochen von hier ab, und wird wahrscheinlicher Weise gegen Anfang December in Wien schon eintreffen k\u00f6nnen, da er, so zu sagen in der besten Saison reiset, und sich niergends mehr aufhalten will.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn er in Wien ankommen sollte, so wird er vermuthlich Ihnen lieber Vater seine Visite machen, verge\u00dfen Sie da nicht, ich bitte Sie, ihm f\u00fcr seine G\u00fcte und Freundschaft, mit der er mich wirklich \u00fcberh\u00e4uft, dan danken zu wollen. Noch nie hat man mich mit so vielen Guten \u00fcberhauft,<sup>10<\/sup> das kann ich wirklich sagen und wenn der Baron und die Baronin<a href=\"#_edn27\">[aa]<\/a> nicht mit so vieler <em>Grace<\/em>,<sup>10<\/sup> mu\u00df ich schon sagen, Ihre <em>Wohlthaten<\/em><sup>10<\/sup> an mich prodiguiren wollten, so gestehe ich w\u00e4re ich nicht wenig embarassirt. Die <em>Wohlthaten<\/em><sup>10<\/sup> hab\u2019 ich unterstrichen, den<sup>7<\/sup> Sie k\u00f6nnen mir wirklich glauben, lieber Vater, da\u00df alles was der B.<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> St\u00fcrmer f\u00fcr mich thut, den Namen wirklich verdienen, den<sup>7<\/sup> wie die Wirtsh\u00e4user in Constant. schlecht sind davon macht man sich nicht ganz richtige Begriffe -. Der Gr.<sup>2<\/sup> L\u00fctzow fangt an sich nach und nach einzurichten, die eine Bagage geht die andere kommt und das Haus ist wirklich so voll da\u00df man\u2019s mit einem Bienen Haus vergleichen k\u00f6nnte, wo die neue K\u00f6nigin ausflieht. Der letztere tr\u00e4gt mir <em>St\u00fcndlich<\/em><sup>10<\/sup> auf, ja nicht zu verge\u00dfen ihn in Ihre Erinnerung zuruckzubringen. H\u00e4tten Sie damals, wie er in Wien bei Sie spei\u00dfte geglaubt, da\u00df er ohne ein einzigesmal zu Sp~~~ nach Constant. richtig anlangen werde? und doch war\u2019s so \u2013 und wir beide waren so ziemlich die Tapfersten gegen die Seekrankheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war so gl\u00fccklich die ganze Zeit gesund zu sein; nur f\u00fchle ich nie das Bed\u00fcrfni\u00df des Schlafens, und ich bin \u00fcberzeigt<a href=\"#_ftn16\">[16]<\/a> da\u00df ich mich, wenn es so fortgeht, davon ganz abgew\u00f6hnen werde. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Sie bemerkt werden haben, und aus meinen Brief von Ancona und Corfu wahrscheinlich gesehen, wenn ich\u2019s zu schreiben etwa nicht verge\u00dfen habe \u2013 nahm ich bei meinen Banquier\u2019s bis jetzt noch gar keine Gelder auf \u2013. Leider kann ich nicht sagen, da\u00df ich keine ausgegeben<sup>11<\/sup>! Gr.<sup>2<\/sup> L\u00fctzow war so gut mir das N\u00f6thige vorzustrecken. &#8211; Nun will ich Sie aber preveniren, lieber Vater, da\u00df ich, dieser Tagen gegen 400 # bei meinen Banquier aufnehmen werde, theils um meine Schuld an den G. L.<sup>14<\/sup> zu tilgen, als um wieder ein wenig baar Geld in H\u00e4nden zu haben. Wenn ich zuruckkomme werden Sie alle meine d\u00e9pensen<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> aufgeschrieben finden, die ich nicht eben so sehr aus Ordentlichkeit, da will ich mir keine Illusion machen als aus einer gewi\u00dfen Eigenliebe aufmerke, um in der hinsicht auch einen Aufschlu\u00df meinen Nachfolgern geben zu k\u00f6nnen. Wenn ich mich indessen auch ein wenig \u00fcber meine Exactitude zum besten halte, so mu\u00df ich Ihnen, doch zu meiner Excuse unter der Hand auch sagen, da\u00df ich hie und da doch auf Oeconomie sehe. \u2014 In Const. will ich mir eine einzige Acquisition machen und das ist ein S\u00e4bel, <em>nur einer<\/em>:<sup>10<\/sup> sonst kaufe ich mir durchaus gar nichts. \u2013 Mein Aufenthalt hier wird von 4 Wochen sein \u2013 l\u00e4nger nicht \u2013 es lohnt sich nicht der M\u00fche. \u2014 Sodann aber, gehts \u00fcber Nicomedien,<sup>10<\/sup><a href=\"#_edn28\">[bb]<\/a> Brussa,<sup>10<\/sup><a href=\"#_edn29\">[cc]<\/a> durch Anatolien<a href=\"#_edn30\">[dd]<\/a> nach Smyrna<sup>10<\/sup><a href=\"#_edn31\">[eei]<\/a> daselbst ein kurzer Aufenthalt, und dan \u00fcber die Insel Scio nach Athene. &#8211; Das sind beil\u00e4ufig meine projecte f\u00fcr die\u00df Jahr. <em>Ausgeben<\/em><sup>10<\/sup> die <em>Jahres Zeit<\/em>,<sup>10<\/sup> <em>Krankheiten<\/em>,<sup>10<\/sup> <em>Reise Methode<\/em><sup>1<\/sup> alles wurde reif erwogen um diesen Plan zu entwerfen. Ich hoffe beinahe immer Nachricht von mir Ihnen geben zu k\u00f6nnen, \u2013 und bitte Sie Ihre Briefe nur immer nach Constantinopel senden zu wollen. Dahin scheinen sie genau und richtig anzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df Sie und meine liebe Mutter oft f\u00fcr mich bethen und f\u00fcr mich bethen lassen, danke ich herzlich \u2013 das ist ja doch das einzige was uns helfen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>An denen Samst\u00e4gen<a href=\"#_edn32\">[ff]<\/a> werden mein Gebeth an das Ihre geschlo\u00dfen; indessen vers\u00e4ume ich auch die andern T\u00e4ge gar nicht, an Sie an die theure Mutter zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p>In\u2019 Messina<a href=\"#_edn33\">[gg]<\/a> hab\u2019 ich <em>mich<\/em><sup>4<\/sup> ganz betrogen; und sonderbar ist, aber nicht selten, da\u00df eben die Menschen mit Undank lohnen an die man seine <em>Gro\u00dfmuth<\/em><sup>10<\/sup> prodiguirt. Vergeben Sie lieber Vater, da\u00df ich, ohne zu wollen, Ihnen neuerdings mit der verdammten Final Rechnung in den Weg komme. Aber Sie wissen, da\u00df die jungen Leute vern\u00fcnftiger sein wollen \u2013 keinen Rath annehmen, und dan sich blindlings allen Leuten anvertrauen,. Und da die Erfahrung nun einmal von dem Vater zum Sohn nicht zu \u00fcbergehen pflegt so entschuldigen Sie mich, auch die\u00dfmal. Sie sind so en Train<a href=\"#_ftn18\">[18]<\/a> meine <em>Dumheiten<\/em><sup>10<\/sup> und <em>Albernen=Berechnungen<\/em><sup>1<\/sup> mit Stillschweigen zu \u00fcbergehen oder mir zu vergeben, da\u00df ich<sup>8<\/sup> auch <em>jetzt<\/em><sup>4<\/sup> hoffe, da\u00df Sie mich entschuldigen werden. Arrangiren Sie lieber Vater wie Sie wollen. wenn\u2019s einmal geendigt ist, werde ich keine dergleichen Haushoffmeisters mehr haben. \u2013 Wegen denen<em> Wagen Geschieren<\/em>,<sup>10<\/sup> die ich quasi den Hengellmuller<a href=\"#_edn34\">[hh]<\/a> verkaufte, bitte ich meinen Bruder Louis oder Paul fragen zu wollen. Die werdens am besten wissen, ob man sie aufbewahren kann bis ich zur\u00fcckkehre, oder ob man sie verkaufen sollte. Ich wei\u00df nicht wie man sie in Mailand conservirt hat, und ob sie nicht verdorben sind. Im ersten Fall, wollen wir sie behalten, denke ich, und geradetzu die 1200 fl.<a href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> E. Sch.<a href=\"#_ftn20\">[20]<\/a> an den B.<a href=\"#_ftn21\">[21]<\/a> Hengelm\u00fcller bezahlen, \u2013 in den 2<sup>ten<\/sup> hingegen wenn sie schon verdorben w\u00e4ren, oder die <em>Miene<\/em><sup>10<\/sup> machten verderben zu wollen \u2014 ist, wie mir Constantinopolitanisch Dudel Sackpfeifer scheint, die vern\u00fcnftigste Partie \u2013 sie, <em>sehr theuer<\/em>,<sup>10<\/sup> wenn m\u00f6glich, zu ver\u00e4usern. Um kurz endlich \u00fcber diese Sache das letzte Wort zu sagen \u2014 Wollen Euer Gnaden, das thun, was Sie f\u00fcr\u2019s aller beste anerkennen!<\/p>\n\n\n\n<p>Mit eingescho\u00dfen folgt die Vollmacht, lieber Vater; Wie gn\u00e4dig, wie gut Sie doch sind meine Gesch\u00e4fte so zu betreiben, sich zu m\u00fchen, indessen ich Undankbarer mich im Orient amusire und mit T\u00fcrken Tabak rauche? \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Sgrichi\u2018s<a href=\"#_edn35\">[ii]<\/a> Imitation in Griechischer Sprache wirds gewi\u00df nicht gehen \u2013 den<sup>7<\/sup> was der Hansel nicht gelehrnet<a href=\"#_ftn22\">[22]<\/a>, lehrnt der <em>Hans<\/em><sup>10<\/sup> auch nicht mehr. Versuchen wollen wir es aber doch. \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Krebs ist ein sehr guter gesitteter Mensch \u2013 ich denke sogar da\u00df er ein guter Koch sein mag. Sicher bin ich aber durch seine proben gar nicht den<sup>7<\/sup> auser einen Hammel und 3 alte Hahns hat er noch gar nichts unter die H\u00e4nde bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df Joseph<a href=\"#_edn36\">[jj]<\/a> bei dem Gr.<sup>3<\/sup> Erdody<a href=\"#_edn37\">[kk]<\/a> in Dienst ist bin ich recht froh &#8211; er ist aber zu dumm f\u00fcr mich gewesen das merke ich jetzt erst.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Krankheit meiner Schwester und Schw\u00e4gerin \u00e4ngstigt mich nicht wenig; da\u00df mir aber Paul von seiner Frau gar nicht das mindeste schreibt wundert mich ein wenig \u2013 und ich denke da\u00df sie nicht recht gut sein kann da er diesen punct gar nicht ber\u00fchrt. Haben Sie also mein lieber Vater die Gnade, mir ausf\u00fchrlich \u00fcber den Zustand meiner Schw\u00e4gerin Caroline<a href=\"#_edn38\">[ll]<\/a> mit n\u00e4chsten Posttag zu schreiben. Ihre lang geschw\u00e4chte Gesundheit macht mich f\u00fcrchten,<a href=\"#_edn39\">[mm]<\/a> da\u00df sie noch sehr lang zu thun wird haben &#8211; bis sie ihre g\u00e4nzliche Herstellung erhalten wird k\u00f6nnen. \u2013 Aus der Schrift meiner Schwester Sophie,<a href=\"#_edn40\">[nn]<\/a> die fest und stark ist (<em>das hei\u00dft die Schrift<\/em>)<sup>10<\/sup> sehe ich doch gar sehr deutlich, da\u00df Sie nicht gef\u00e4hrlich krank ist, und freue mich dar\u00fcber. Schreiben Sie<sup>8<\/sup> <em>ihr<\/em><sup>4<\/sup> doch lieber Vater, und danken sie ihr f\u00fcr den Brief den sie mir schrieb. Louise<a href=\"#_edn41\">[oo]<\/a> und Louis, Paul und Fanny<a href=\"#_edn42\">[pp]<\/a> alle waren so gut ihren <em>fremden<\/em><sup>10<\/sup> Bruder Briefe zu senden.<a href=\"#_edn43\">[qq]<\/a> Es ist eine Wohlthat, weis<a href=\"#_ftn23\">[23]<\/a> der liebe Himmel, welche von der Heimath zu bekommen. \u2014 Beinahe die Einzige die man in diesen L\u00e4ndern erwarten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachricht wegen meiner Pferde<a href=\"#_edn44\">[rr]<\/a> freut mich gar nicht das gestehe ich offen herzig \u2014 der liebe Himmel strafe mich aber mit keinen andern Ungl\u00fcck, so bin ich gl\u00fccklich und zufrieden. \u2013 Solch Kleinigkeiten tr\u00fcben mich nicht \u2013 und wenn sonst gar nichts w\u00e4re, was mich manchmal traurig macht, so w\u00e4re ich der gl\u00fccklichste Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p>Erlauben Sie mein lieber Vater, da\u00df ich meinen Brief schlie\u00dfe. Geben Sie mir den Segen: und verge\u00dfen Sie nicht da\u00df ich mit ihrem Seegen reise: Kein Ungl\u00fcck f\u00fcrchte ich, wenn ich daran denke: den<sup>7<\/sup> giebt es eins wenn man mit des Vaters Segen wandelt, den in Gott sein einziges Vertrauen setzt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Stepherl<\/p>\n\n\n\n<p>Lachen Sie nicht \u00fcber den Stein Lieber Vater, den ich hier beischlie\u00dfe. Eben damals, als ich das Grab des Achilles<a href=\"#_edn45\">[ss]<\/a> besuchte, und den kleinen H\u00fcgel der das vorstellen soll, oder auch wahrhaftig vorstellt, zu ersteigen bem\u00fcht war, <em>zog<\/em><sup>10<\/sup> ein kleines Erdbeben unter meinen F\u00fc\u00dfen vorbei, sch\u00fcttelte mich t\u00fcchtig durch, und der Stein rollte mit mehreren ander ganz gesch\u00e4ftig herunter \u2014 ich haschte mehrere davon ist dieser ein sch\u00f6nes exemplar, und da in den selben Augenblick, eben so wie in denen andern die eine Begebenheit, oder eine Gefahr bezeichnet, an Sie an die gute Mutter zu denken pflege, weil Sie beide mir in der Welt doch das allerliebst sind, \u2013 so nahm ich mir vor, gleich auf<sup>8<\/sup> <em>der Stelle<\/em><sup>4<\/sup> es Ihnen von Constant. zu senden sobald ich gl\u00fccklich dahin gelangt sein werde. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin ganz verwundert, da\u00df Sie mir von dem F.<a href=\"#_ftn24\">[24]<\/a> Kaunitz<a href=\"#_edn46\">[tt]<\/a> so schreiben als ob er wirklich sterben sollte. Was ist den<sup>7<\/sup> geschehen? Ist er noch schlechter Ich kann mir gar nicht erkl\u00e4ren. Verge\u00dfen Sie mir ja nicht, zu sagen, was an der Sache ist. \u00dcberhaupt m\u00f6chte ich gerne wissen ob die F\u00fcrstin Kaunitz und ihre Famille<a href=\"#_edn47\">[uu]<\/a> diesen Winter in Wien oder in Rom zubringen wird. Sie hat mich in Frascati so gut so freundlich aufgenommen, und ich finde ihre T\u00f6chter so gut erzogen und so nat\u00fcrlich da\u00df ich recht gerne, in der Zukunft in den selben Ort sein m\u00f6chte, wo sie sich befinden um sie n\u00e4her kennen zu lernen. <em>Die\u00df aber sage ich nur Ihnen und meiner Mutter<\/em>.<sup>1<\/sup> Andre Leute w\u00fcrden, weis<sup>23<\/sup> Gott, was f\u00fcr eine Geschichte daraus machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor ich diesen Ort hier verlasse \u2013 werde ich Ihnen noch einen langen Brief absenden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with wavy line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Graf<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Grafen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Interlining afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Instead of widrigsten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Inserted afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Instead of denn.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> und so weiter<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Missing word: habe.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Nota bene, latin: note well.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Corrected number.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Grafen L\u00fctzow<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Baron<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Instead of \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> French: cost.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> French: meanwhile.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> florins<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> English Shilling<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref21\">[21]<\/a> Br\u00fcdern<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref22\">[22]<\/a> Missing word: hat.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref23\">[23]<\/a> Instead of wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref24\">[24]<\/a> F\u00fcrsten<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> The letters are unknown.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> He refers to the letter of 25 August 1818.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> A two-masted sailing warship.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> Count Rudolf von L\u00fctzow (1780\u20131858), Austrian diplomat, Austrian ambassador to Constantinople (1818\u20131823), then ambassador in Rome (1827\u20131848). Sz\u00e9chenyi travelled to Constantinople with him.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> The ancient name of the Peloponnese peninsula, which is the southern extension of Greece.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> Kythera, Cerigo in Italian, is the southernmost island of the Ionian archipelago.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> Melos, Milo in Italian, a Greek island north of Crete.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> Zakynthos, Zante in Italian, is one of the seven Ionian islands.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Cephalonia, an Ionian Island.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> Baron Ignaz Lorenz von St\u00fcrmer (1752\u20131829) was Count L\u00fctzow\u2019s predecessor as Austrian ambassador to Constantinople (1802\u20131818) and then, from 1818, as counsellor at the court and state chancellery in Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a> Between 13 and 18 September, he visited Troy and drew a map of the area. SzIN 1. 337\u2013340.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> Mount Ida (Ka-Daph), the famous mountain of Asia Minor recorded by Homer.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> Heraclea, today\u2019s Ere\u011fli in Turkey, on the estuary of the river Lycos, is a place known from Greek mythology and prehistory.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> For a more detailed description of the cruise, see his diary. SzIN 1. 323.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[o]<\/a> Warships were not allowed to cross the Dardanelles.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\">[p]<\/a> His unusually detailed diary entries also show that he was seriously considering the idea of compiling a practical guidebook, but he never realised this plan.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref17\">[q]<\/a> Johann Lippa (\u20201848) was an interpreter at the Austrian embassy in Constantinople (1811\u20131824). See SzIN 1. 331.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref18\">[r]<\/a> Turkish official sent out to receive the new Austrian charg\u00e9 d\u2019affaires.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref19\">[s]<\/a> Probably Count Schlayer, privy councillor.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref20\">[t]<\/a> The military port of the Papal States on the Tyrrhenian Sea.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref21\">[u]<\/a> Kumkale is at the mouth of the ancient river Skamandros (Kendere in Turkish), at the northern tip of the Asia Minor coast, at the entrance to the Dardanelles.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref22\">[v]<\/a> Sz\u00e9chenyi&#8217;s cook.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref23\">[w]<\/a> The Austrian Embassy building where Sz\u00e9chenyi lived during his stay in Constantinople.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref24\">[x]<\/a> He claims that he was born on 19 September. In contrast, Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi\u2019s diary entries and his letter to Ferenc Pap, livestock manager, both attest that Sz\u00e9chenyi was born around noon on 21 September 1791. He himself later claimed 21 September as the date of his birth. See his letter to Count Teleki J\u00f3zsef of 10 August 1840. Published: Majlt\u00e1h 3. 67-69., Kov\u00e1cs\u2013K\u00f6rmendy\u2013M\u00e1zi\u2013Oplatka 2014. 301\u2013302., Czinege 2024b. 124\u2013125.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref25\">[y]<\/a> On his name day.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref26\">[z]<\/a> Dalmatian island.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref27\">[aa]<\/a> Baroness Elisabeth Barbara von Testa (1770\u20131846), wife of Baron St\u00fcrmer.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref28\">[bb]<\/a> Nicomedia, a town in Asia Minor on the eastern shore of the Sea of Marmara.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref29\">[cc]<\/a> The city of Bursa lies at the foot of Mount Olympus.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref30\">[dd]<\/a> Anatolia, i.e. the Levant, is the western tip of Asia between the Dardanelles and the Mediterranean.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref31\">[ee]<\/a> A town in Asia Minor, in the bay of the same name.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref32\">[ff]<\/a> Before he left, he agreed with his parents to pray for each other at a certain hour on Saturdays.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref33\">[gg]<\/a> J\u00e1nos Mesz\u00e9na (1785\u20131867, baron from 1818), was a lieutenant colonel in Sz\u00e9chenyi\u2019s regiment, the 5th Hussars. Sz\u00e9chenyi entrusted him with the management of his affairs and the administration of his estate during his absence.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref34\">[hh]<\/a> Michael Hengelm\u00fcller a Viennese banker and wholesaler.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref35\">[ii]<\/a> Tommaso Sgricci (1789\u20131836) was an Italian poet and actor known for his improvisational skills. He made language learning entirely dependent on sound imitation. Sz\u00e9chenyi met him in Florence.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref36\">[jj]<\/a> J\u00f3zsef Kretschy, Sz\u00e9chenyi&#8217;s huntsman.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref37\">[kk]<\/a> Probably Count K\u00e1roly Erd\u0151dy (1770\u20131833), a landowner in Vas County.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref38\">[ll]<\/a> His sister-in-law, Caroline Meade (1794\u20131820), P\u00e1l Sz\u00e9ch\u00e9nyi&#8217;s first wife.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref39\">[mm]<\/a> Karolina, his sister-in-law, first developed symptoms of tuberculosis at this time.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref40\">[nn]<\/a> His sister, Zs\u00f3fia (1788\u20131865), she was the wife of Count Ferdin\u00e1nd Zichy (1783\u20131862) general.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref41\">[oo]<\/a> Count Lajos Sz\u00e9ch\u00e9nyi&#8217;s first wife, Countess Aloysia Clam-Gallas (1781\u20131822).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref42\">[pp]<\/a> His sister Franciska (1783\u20131861), she was the wife of Count Mikl\u00f3s Batthy\u00e1ny (1778\u20131842).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref43\">[qq]<\/a> The letters are unknown.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref44\">[rr]<\/a> He received news that several of his horses had fallen ill.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref45\">[ss]<\/a> Achilles, the mythical hero of Homer\u2019s Iliad, who, according to the epic of the siege of Troy, was cremated and buried with his friend Patroclus at the foot of Mount Sigarum.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref46\">[tt]<\/a> Prince Aloys Wenzel von Kaunitz-Rietberg (1774\u20131848) was an Austrian diplomat, Austrian ambassador to Madrid (1815\u20131817) and later to the Holy See (1817\u20131820).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref47\">[uu]<\/a> Prince Kaunitz and his wife, Countess Franziska von Ungnad von Weissenwolff (1773\u20131859) and their daughters Caroline L\u00e9opoldine Jeanne von Kaunitz-Rietberg (1801-1875), later wife of Count Antal Starhemberg (1776\u20131842), Leopoldine von Kaunitz-Rietberg (1803\u20131888), later wife of Prince Antal P\u00e1lffy, Ferdinandine von Kaunitz-Rietberg (1805\u20131862), later wife of Count Lajos K\u00e1roly (1799\u20131863). Of these, Karolina was particularly interesting to Sz\u00e9chenyi.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Constantinople, 21 September 1818. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The sea journey from Corfu to Ancona was without danger, and he spent a few pleasant days in the Ionian Islands. He is enjoying the company of Count L\u00fctzow, and considers him a good organiser. They spent three days on the island of Milo; sailing from there he regrets that there hasn&#8217;t been a storm yet, so it&#8217;s like sailing on the Danube. They were unable to land at Tenedos because of the plague until 11 September. Baron St\u00fcrmer and his wife took care of his accommodation and meals. In the next few days he plans to borrow 400 ducats from his banker, but he is trying to save. He plans to stay in Constantinople for four weeks, after which he will travel on to Smyrna. Disappointed in Meszena, he asks his father to make arrangements as he sees fit; he also sends him a power of attorney to manage his affairs while he is in the East. He is happy to receive letters from home, but worried about his sick sister-in-law.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3403,3370,3438],"tags":[3381,3417],"language":[3416],"addressee":[3411],"place_of_writing":[4455],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4453],"place_of_publication":[4454],"class_list":["post-13547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-szechenyi_ferenc-en","category-csalad-en","category-the-traveller","tag-family","tag-travel","language-german","addressee-ferenc-szechenyi","place_of_writing-constantinople","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-623-a-i-9-no-44-21-en","place_of_publication-zichy-198-211-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13547"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13547\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13551,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13547\/revisions\/13551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13547"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=13547"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=13547"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=13547"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=13547"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=13547"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=13547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}