{"id":13560,"date":"2021-12-02T09:11:29","date_gmt":"2021-12-02T09:11:29","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/szechenyi-ferenc-122\/"},"modified":"2026-05-10T07:43:57","modified_gmt":"2026-05-10T07:43:57","slug":"szechenyi-ferenc-122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/csalad-en\/szechenyi-ferenc-122\/","title":{"rendered":"Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Pera<\/em><a href=\"#_edn1\"><u>[a]<\/u><\/a> <em>den 11 8<sup>ber<\/sup> 1818<\/em><a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Lieber guter Vater, Ihren letzten Brief hab\u2018 ich vorgestern bekommen den 4<sup>ten<\/sup> n\u00e4mlich den Sie mir geschrieben haben. Mich freut da\u00df Sie mein Schreiben aus Rom und Ancona erhielten: wahrscheinlich haben Sie bis jetzt auch das von Corfu und das von hier, in <em>Ihren<\/em><a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> H\u00e4nden. Sie, und meine gute Mutter sind mit meinem Flei\u00df zufrieden; das giebt mir umsomehr Vergn\u00fcgen, den<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> auf diese Art flei\u00dfig zu sein, wird mir gar leicht, den<sup>3<\/sup> ich m\u00f6chte Ihnen regelm\u00e4\u00dfig alle 8 Tage Briefe zusenden k\u00f6nnen, indem mich doch auf meiner ganzen Reise nichts so sehr erfreut, als wenn ich denken darf, da\u00df meine lieben Eltern gesund sind, und mir ein wenig gut und wenn ich Ihnen einen Beweis geben kann, da\u00df es mir ohne Ihrem Andenken und Liebe im der ganzen Welt nimmermehr und nirgends gut und wohl gehen kann. \u2013 Bis jetzt haben Sie, wie ich hoffe, und so sehr, es die Umst\u00e4nde, und meine Entfernung erlaubt, so ziemlich gewu\u00dft was ich mache, und wo ich bin \u2013 wenn Ihnen das also ein Art Trost ist, so kann ich in der Zukunft Ihnen den selben schon verschaffen, den,<sup>3<\/sup> meine erste Sorge war, wie ich hier angekommen bin die Art und weise zu erfahren, wie ich meinen guten Eltern regelm\u00e4\u00dfig und sicher Nachricht von mir und meinen Begebenheiten geben k\u00f6nnen \u2014 Diese Art hab\u2019 ich nun ausgefunden, und Sie k\u00f6nnen so ziemlich rechnen alle 14 Tage<sup>2<\/sup> Briefe von mir zu erhalten. Sie werde ich aber bitten, die Ihren nur immer nach Constantinopel zu senden; Gr.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> L\u00fctzow<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> und mein neuer Freund Huszar<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> werden die Nachsendung schon besorgen, den<sup>3<\/sup> ich will mit ihnen in einen Briefwechsel verbleiben, um ein wenig aufait<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> der Welt Begebenheiten zu<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> <em>sein<\/em>,<sup>2<\/sup> da mein Aufenthalt in Griechenland oder sonst auf einer d\u00fcrren Insel im Archipelagus, mich ganz aus dem Gleise bringen k\u00f6nnte. Mich interessiren zwar sehr wenig Gegenst\u00e4nde, insonders die politischen <em>nicht<\/em>,<sup>2<\/sup> so ganz als Eremit aber zu leben, abgesondert von denen bekannten Menschen, das will ich doch auch nicht, und nicht einmal f\u00fcr einige Monathe.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allen Dingen werde ich Ihnen meinen Reiseplan mit einigen Zeilen aufsetzen. \u2013 Sie wissen da\u00df ich so froh war die Erlaubni\u00df erhalten zu haben den Gr.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> L\u00fctzow begleiten zu d\u00fcrfen \u2013 die Vortheile auf einen Kriegsschif zu reisen, und in der Gesellschaft eines Gesandten, sind zu bekannt um da\u00df ich Sie hier noch einmal detailiren sollte, warum ich aber doch noch froher gewesen bin, auf diese Art und in dieser Epoche nach Constantinopel zu kommen, ist nat\u00fcrlich, weil damals, wenn ein neuer Gesandte sein Entree macht, alle Reisende, eine weit gr\u00f6\u00dfere Leichttigkeit haben alles jene anzusehen und zu untersuchen was bei sonstiger Gelegenheit unm\u00f6glich oder mit auffallenden d\u00e9pense<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> verbunden w\u00e4re \u2014. Die jetzige Regierung insonderheit, setzt denen Christen sehr viele Schwierigkeiten \u2013 ihre Kenntni\u00dfe zu erweitern oder ihre Neugierde zu befriedigen \u2013 das noch datzu genommen macht den Aufenthalt in Constantinopel auser der Zeit eines Entr\u00e9e eines Gesandten, unangenehm und, f\u00fcr lange Zeit durchaus unnutz. &#8211; Die T\u00fcrken haben seit einiger Zeit, den Zahlungs=Tag der Janitscharen. f\u00fcr den schicklichsten Augenblick gehalten, die ausw\u00e4rtigen Gesandten zu empfangen, um durch die Scheinbare Menge von Soldaten, und Geld welches bei der Gelegenheit ausgetheilt wird eine Art Gr\u00f6\u00dfe und Macht zu zeigen \u2013 dieser Tag k\u00f6mt erst in 2 Monathen \u2014 Vor diesem kann man keine Firmans<a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> erhalten um die Mosquen um den Serail ect ect anzusehen. Da ich aber als Reisender, die Zeit nicht zu verlieren habe und meinen Aufenthalt ohne mir im geringsten zu schmeicheln, oder eine Illusion zu machen, gut ben\u00fctzte, so hab\u2019 ich entschlo\u00dfen den 5<sup>ten<\/sup> November in Athen einzutreffen. Da aber die Reise \u00fcber Salonik\u2019, wegen der Pest die dort bedeutende Unbequemlichkeiten verursacht, nicht rathsam ist, und ich das Meer in so weit es sein kann auch vermeiden will, so mu\u00df ich schon den kleinen Umweg \u00fcber Nicomedien,<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a> Nicea<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> und Brussa,<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> wo ich den Olympus ersteigen werde, und Smyrna,<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a> mich nicht reuen lassen, da dieser Weg beil\u00e4ufig doch der einzige interessante bleibt, wenn man noch \u00fcber Salonik<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a> noch zur See reisen will. \u2014 Auf unsern Landkarten sieht diese Reise unbedeutend aus, ist aber doch ziemlich lang<sup>6<\/sup> wenn man in 3 Wochen damit fertig werden will, ohne \u00fcbrigens sich halb Tod\u2018 zu gehen oder zu reiten, und sich hin und da auch ein wenig aufhalten: so werde ich den 14 dieses \u00fcber die Prinzen Inseln,<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a> diesen meinen neu vorgeschlagenen Weg. beginnen. \u2014 Wenn nicht etwas unvorhergesehenes, einen Strich in meiner Rechnung machen sollte, was ich nicht hoffe, da meine projecte nicht nur nach Reisebeschreibungen und Landkarten entworfen wurden, sondern einigerma\u00dfen auf meiner eigenen, noch mehr aber auf die Erfahrung anderer gegr\u00fcndet, und ziemlich erwogen ist, so gedenke ich \u00fcber das Thal Tempe<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a> und Salonik nach Constantinopel wieder zur\u00fcckzukehren, und sodan \u00fcber den Balkan und Rothenthurm<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a> \u00fcber mein Vaterland, zu meinen lieben Eltern <em>heim zu kehren<\/em>.<sup>1<\/sup> \u2014 Damals werde ich die Entr\u00e9e des Gr.<sup>7<\/sup> L\u00fctzow sehen k\u00f6nnen \u2013 und vieleicht auch den Vortheil die Mosqu\u00e9e St Sophia und den Serail zu besuchen haben k\u00f6nnen. \u2013 das sind die 2 Gegenst\u00e4nde die ich, <em>nebst meiner<\/em> <em>Industrie<\/em>,<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> unm\u00f6glich sehen k\u00f6nnte \u2013 alles \u00fcbrige hab\u2018 ich durch<em>gelaufen<\/em>.<sup>9<\/sup> und mitunter, wenn es der M\u00fchewerth war durchgegangen.<sup>9<\/sup> In 3 Wochen kann man aber <em>mehr<\/em><sup>2<\/sup> sehen als man\u2019s denken sollte, wenn man bei Licht aufstehen will, und keine M\u00fche keine fatiguen scheut.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Tage nach meinem Ankommen nahm ich 400 ducaten bei meinem banquier auf \u2013 mit denen hab\u2019 ich, meine Schulden an Gr.<sup>7<\/sup> L\u00fctzow bezahlt, die wie Sie wissen gemacht wurden, um meine Reise zu bezahlen, und <em>um<\/em><sup>2<\/sup> nicht gen\u00f6thigt zu sein eine Summe in Ancona aufzunehmen. \u2013 Vor meiner Abreise werde ich wieder 300 ducaten aufnehmen, da ich bis Athen niergends mehr Credits Brief habe, und auf einige Zeit das Geld mit mir zu nehmen gezwungen bin. \u2014 Bis jetzt gab ich also 900 # aus, und werde wahrscheinlich bis zum 13 November damit auskommen, welches gerade ein 3<sup>tel<\/sup> Jahr ist. Wenn ich in der Zukunft ein wenig mehr ausgeben sollte, so denken Sie nur lieber Vater, da\u00df meine Reise auch kein ganzes Jahr dauern wird, und ich dan bei Ihnen oder beim Regimente, wieder mehr Oeconomie werde machen k\u00f6nnen, da ich nach solchen Coursen eine annehmbaare Entschuldigung habe, mich g\u00e4nzlich einschr\u00e4nken zu wollen. \u2013 Mein Credits Brief gehet bis 5000 #. Mein Jahr f\u00e4ngt mit 1 July an \u2013 Alle die Ausgaben die Sie indessen in Wien f\u00fcr mich machen m\u00fc\u00dfen, gehen nat\u00fcrlicher Weise auch aus denen 5000 #. Ganz ausgeben darf ich sie auch nicht, um bei meiner R\u00fcckkehr nicht nur eine Summe Geldes in denen H\u00e4nden zu haben, sondern auch um mehreres anschaffen zu k\u00f6nnen, was ich verkaufte, und was ich ben\u00f6thigen werde. Alles die\u00df lieber Vater wei\u00df ich gar gut und hab\u2019s auch bis jetzt nicht einen einzigen Augenblick verge\u00dfen. In Constant. zum Beispiel wollte ich mir einen S\u00e4bel kaufen, f\u00fcr weniger als 100 Louis d\u2019ors w\u00e4re es nicht gegangen; ich kaufte keinen. \u2013 Einen Schawl h\u00e4tte ich gar gerne nach Haus gebracht, da sie en proportion<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> doch bei weitem sch\u00f6ner, wie bei uns sind \u2014 300 # ist das geringste. Lie\u00df es auch fahren. Meine einzige Ausgabe die ich mir nicht abschlagen konnte, sind einige Pfeifen gewesen, die der Baron St\u00fcrmer<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a> die G\u00fcte hat mit sich nach Wien zu nehmen, und es bei Ihnen lieber Vater im Haus zu d\u00e9poniren. Ein kleines Andenken mu\u00df man sich ja doch erlauben nicht wahr lieber Vater, das nehmen Sie mir ja nicht \u00fcbel. \u2013 Wenn ich dann endlich zu Hause bin, so brauche ich ja auch keine besondern Ausgaben zu machen \u2013 da ich nunmehro auf einem ganz kleinen Fu\u00df leben will. \u2014 Nur das n\u00f6thige. Wie sehr ich aber, um jede unn\u00f6thige Ausgabe <em>zu ersparen<\/em><sup>2<\/sup> bem\u00fchet bin, k\u00f6nnen Sie mir glauben. Den<sup>3<\/sup> so ganz deutlich macht man sich keinen Begriff, wie theuer alles ist und, wie viele unerwartete und unvorhergesehene Ausgaben sich anh\u00e4ufen. \u2013 Manchmal bin ich in gro\u00dfer Sorge, wenn ich mir denke, da\u00df Sie denken k\u00f6nnten, ich sei nicht Achtsam und Bewu\u00dft, wie viele M\u00fche Sie sich geben, meine Gesch\u00e4fte in Ordnung zu bringen, und wie schwer es ist, eine Summe herauszubringen, und da\u00df Sie vieleicht glauben da\u00df ich allen Ihren Rath schon verge\u00dfen, das Geld ohne Ziel und Zweck nur wegwerfe. \u2013 Jetzt wenn Sie auf einmal 700 # f\u00fcr mich bezahlen werden m\u00fc\u00dfen, nachdem Sie hie und da alle Tage beinahe Rechnungen, die ich verge\u00dfen habe, ausgleichen, k\u00f6nnten Sie doch denken, da\u00df ich mit aller Leichtsinnigkeit fortfahre \u2013 und der Gedanke ist<sup>6<\/sup> schon hinl\u00e4nglich, um mich sehr zu kr\u00e4nken \u2014 Wenn Sie aber, lieber Vater, mir glauben wollen \u2013 und das werden <em>Sie<\/em><sup>2<\/sup> aus meinen Rechnungen sehen k\u00f6nnen, wenn mir Gott erlaubt zuruckzukehren, so k\u00f6nnen Sie ganz sicher sein, da\u00df ich bis jetzt nicht einen Kreutzer umsonst ausgegeben habe. 80 # abgerechnet: die auszugeben war nicht nothwendig. Die Effecten die der Baron St\u00fcrmer in ihr Haus stellen wird, kostetet das beil\u00e4ufig. \u2013 Von einigen <em>Ausgaben<\/em><sup>9<\/sup> die ich <em>machen mu\u00dfte<\/em><sup>9<\/sup> kann ich Ihnen jetzt nicht sprechen &#8211; Sie k\u00f6nnen mich aber verstehen die waren bedeutend. \u2013 Dan reise ich jetzt Seit einiger Zeit mit 2 Herrn 3 Bedienten, worunter ein neuer ist der nur als dolmetscher gebraucht wird 1 Koch \u2014 1 Janitschar in allen 8 personen \u2014. Wenn ich \u00fcber Land gehe sind also zu bezahlen 8 Pferde f\u00fcr uns, 3 f\u00fcr die Bagage, 3 f\u00fcr die Leute die<sup>6<\/sup> <em>die Pferde<\/em><a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> zuruckf\u00fchren 14 in allen \u2014 Hier mu\u00dfte ich, nebst andern fatalen Ausgaben auch die f\u00fcr 6 S\u00e4tteln und eben so viele Z\u00e4uner machen. Wenn Sie das lieber Vater bedenken, und auch jemanden, die das Reisen in dieser Gegend verstehet, sagen wollen, so werden Sie mich entschuldigen, da\u00df ich nicht noch mehr Oeconomie mache. Indessen habe ich alles das ganz gut vorausgesehen, und das was Sie mir aussetzten, und ich f\u00fcr dem Verkauf meiner Effecten erhalten habe, ist hinl\u00e4nglich f\u00fcr die Ausgaben \u2013 Die Sie in Wien f\u00fcr mich zu machen haben, f\u00fcr meine Reise, und f\u00fcr das was ich bei meiner R\u00fcckkehr mir anschaffen werde m\u00fc\u00dfen \u2013 Bleibt also wenig \u00fcber, so werde ich mit dem Nachschaffen ein klein wenig warten, bis etwas Geld wieder herein k\u00f6mt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Baron St\u00fcrmer die einigen Verschl\u00e4ge, in Ihr Haus stellen wird, die er so gut ist besorgen zu wollen, so bitte ich Sie lieber Vater, die Unk\u00f6sten f\u00fcr den porto derselben an ihn bezahlen zu wollen. Ich wiederhohle meine Bitte an Sie, den Baron und die Baronin St\u00fcrmer<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a> an Ihre G\u00fcte f\u00fcr mich, oft und lebhaft errinnern zu wollen. Sie waren die ganze Zeit meines Aufenthaltes in Pera so gut und gef\u00e4llig f\u00fcr mich, da\u00df ich keine Worte habe, Sie davon so ganz zu unterrichten \u2013 Ein Wort von Ihnen lieber Vater und von meiner guten Mutter, werden ihnen doch als Beweis dienen, da\u00df ich auch eben nicht der Mensch bin, den man mit Freundschaft \u00fcberh\u00e4uft und der es gar nie merkt, was doch ein gew\u00f6hnlicher aber h\u00f6chst langweiliger Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese Verschl\u00e4ge und jene aus England angekommen sein werden, dann lieber Vater haben Sie mehrere verschlo\u00dfene Waare in Ihrem Haus. \u2013 Wenn Sie Platz haben, so ist mir ein wesentlicher Dienst geleistet, sie aufzumachen. Nur einen trockenen Ort bitte ich mir aus, und die Sorge des <em>alten<\/em><sup>9<\/sup> Zambothy<a href=\"#_edn15\">[o]<\/a> \u2013 dann bin ich ruhig, und freue mich im voraus die guten S\u00e4tteln aus England, und die herrlichen Pfeifen aus der T\u00fcrkey bei meiner R\u00fcckkehr im guten Stand zu finden. \u2013 F\u00fcr das Inventarium danke ich \u2014 Bei Gott, ich habe viele Sachen! brauche beinahe gar nichts nachzuschaffen \u2014 das wenigstens ist gut, wenn ich einmal wieder in Wien bin, will ich alles das ein wenig in Ordnung bringen. \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke Ihnen, da\u00df Sie die zwei doppelgewehre f\u00fcr mich bezahlt haben: auf die freue ich mich auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Buste des FML.<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> Colloredo<a href=\"#_edn16\">[p]<\/a> ist das Folgende das Verh\u00e4ltni\u00df. \u201eEin Bildhauer, Namens Christ,<a href=\"#_edn17\">[q]<\/a> wie mir scheint, war vor einigen Jahren in Wien, ist ein armer Teufel \u2013 und wollte von mir eine Almosen. Die gab ich ihm nicht, da ich mir dachte, da\u00df er durch seine Sorgenlosigkeit in Armuth gerathen ist \u2013 dachte aber auf folgende Art ein gutes Werk zu thun.\u201c Gr.<sup>4<\/sup> Colloredo lie\u00df durch ihn seine Buste verfertigen; er machte sie recht gut und \u00e4hnlich \u2014 \u201ewenn er von echtem Carrarischen Marmor mir eine Copie machen wollte, so verpflichtete ich mich 100 # daf\u00fcr zu bezahlen. \u2013 Dieser Contract wurde geschlo\u00dfen, und ich h\u00f6rte seit der Zeit nichts anders von ihm als da\u00df er in Italien gestorben sei. Wie ich in Gratz durchfuhr sah ich den Gr.<sup>7<\/sup> Colloredo, und unter andern sprachen wir auch von dem Christ und der Buste die er f\u00fcr den FLM.<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> und die er mir machen sollte, den<sup>3<\/sup> in Wien sah ich nur das Model von Thon \u2013 Auch Gr.<sup>4<\/sup> Colloredo wu\u00dfte nichts von ihm, der doch 30 ducaten in voraus schon bezahlte. ~ Da ich ihm aber nichts in voraus gegeben habe und er eine kleine Schrift in H\u00e4nden hat, wie ich mich anjetzt erinnere, da\u00df ich 100 # ducaten in Gold f\u00fcr die besagte buste geben werde, so zieht er wahrscheinlich vor, mich fr\u00fcher als den Gr.<sup>7<\/sup>Colloredo zu bedienen \u2013 Indessen ist da gar nichts anders zu machen, als mit Einwechslung meiner Schrift und Anlangen der Buste, zu zahlen. Die Schuld an Marietti<a href=\"#_edn19\">[r]<\/a> verstehe ich nicht. Wie ich aber Mailand verlie\u00df, war ein Wein=h\u00e4ndler aus S. Perret<a href=\"#_edn20\">[s]<\/a> daselbst<sup>2<\/sup> in der Gegend von Lyon, bei dem bestellte ich einige Weine, die ich<sup>2<\/sup> aber noch nicht bekam \u2013 Sollten die indessen angekommen sein, und Marietti sie bezahlt haben so bleibt keine Frage, da\u00df ich schuldig bin und wieder zahlen mu\u00df. \u2013 Messina<a href=\"#_edn21\">[t]<\/a> kann die Cal\u00eache nicht verkaufen, das hei\u00dft nicht so hoch als wir es w\u00fcnschten ~ was also abgehet um die 100 Louisdors zu completiren, m\u00fc\u00dfen wir wieder drauf geben, da bleibt kein Zweifel \u00fcbrig &#8211; Die 1200 Gulden an Hengelm\u00fcller<a href=\"#_edn22\">[u]<\/a> sollten wir auch zahlen, so w\u00e4ren wir doch endlich mit allen denen Nachrechnungen fix und fertig \u2014. Wenn Sie lieber Vater keine Engels Geduld haben \u2014 so m\u00fc\u00dfen Sie auf mich recht B\u00f6se sein \u2014 den<sup>3<\/sup> ich setze mich ganz in Ihre Laage, und \u00e4rgere mich dann so, da\u00df ich mich \u00fcber alle meine Unordentlichkeiten zu Tode sch\u00e4me. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Sonst wei\u00df ich keine Zahlungen die ich zu machen h\u00e4tte Mir scheint aber, da\u00df es auch einmal Zeit ist, da\u00df es aufh\u00f6ren soll. \u2013 Ich werde immer traurig, wenn ich denke, da\u00df ich Ihnen und meiner guten lieben Mutter so viel Kummer und Sorge verursacht habe &#8211; und da\u00df ich meine Fehler nie mehr gut machen werde k\u00f6nnen! Leider ist das nur zu wahr und Sie beide sind ein Beweis wie weit die Liebe der Eltern f\u00fcr ihre Kinder gehen kann \u2013 den<sup>3<\/sup> warum Sie sich um mir noch annehmen und mir noch gut sind, begreiffe ich selbst nicht, den<sup>3<\/sup> wahrlich, ich verdiene es nicht \u2014 und wiewohl ich Sie und meine Mutter so herzlich und aufrichtig liebe, wie ich\u2019s nur im Stande bin. \u2013 so freue ich mich doch nicht recht nach Wien zuruck, da ich so dreist nicht mehr sein kann \u2013 zu denken \u2013 da\u00df es Sie und meine Mutter nicht schmerzen mu\u00df &#8211; in mir so viele Ihrer Hoffnungen<sup>6<\/sup> gescheitert zu sehen. Mein Leben k\u00f6mt mir wie ein Traum vor \u2013 und leider war\u2019s kein Traum=. So gut ich\u2019s wieder machen kann, werde ich mit Gott, es versuchen: verzweifeln will ich nicht, den<sup>3<\/sup> Ihre G\u00fcte lieber Vater ist unersch\u00f6pflich.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Pferde sind besser? das freut mich: doch glaube ich keines mehr beim Leben zu finden, wenn ich zur\u00fcckkehre. Die Krankheit steckt in allen ~ bei manchen bricht\u2019s nur ein wenig sp\u00e4ter aus. Darauf mache ich keine Rechnung \u2014 Sollte es aber m\u00f6glich sein, nun da will ich mich recht erfreuen. Ich hab\u2019 gewi\u00df eine gro\u00dfe Leidenschaft f\u00fcr Pferde und, es hat mich etwas gekr\u00e4nkt, da\u00df mein Vorhaben, welche zu ziehen, so ganz und gar verungl\u00fcckt ist \u2013 Ich bin aber beinahe ein wenig stolz darauf, da\u00df ich sagen kann da\u00df ich mir aus dem Verlust nicht eben sehr viel machte wer m\u00f6chte sich auch<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> wegen ein paar krepirten Pferden, die Haare ausrei\u00dfen? \u2014 Wenn einen nichts abgehet sagt man immer, da\u00df man im Ungl\u00fcck <em>gro\u00df<\/em><sup>9<\/sup> sein soll \u2014 Ich selbst hab\u2019s oft wiederhohlt. Ein Verlust in diesem genre ist also so zu sagen, eine Vorbereitung f\u00fcr andre Ungl\u00fccksf\u00e4lle, und man kann sich, nach und nach an<sup>6<\/sup> <em>sie<\/em><sup>2<\/sup> angew\u00f6hnen. Mein letzter Aufenthalt in Wien \u2013 erinnert mich, auf einige Mi\u00dfrathene Pl\u00e4ne: und ich war zuletzt furchtsam weil ich mit einmal alle meine W\u00fcnsche gescheitert sah \u2014 Jetzt bin ich Gott lob, wieder in der alten Ordnung \u2013 weil ich ruhiger und in mein Schicksal ergeben bin; und mein Vertrauen auf meinen ewigen gl\u00fccklichen Stern kehrt nach und nach wieder zuruck. Als ob mein guter Genius, der mich verla\u00dfen, wieder zu mir gekommen w\u00e4re! \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Gesundheit ist ziemlich gut: den<sup>3<\/sup> ich lebe m\u00e4\u00dfig und mache erstaunt viele Bewegung. Ich lese und schreibe flei\u00dfig. Zu was sind aber alle meine Bem\u00fchungen wenn ich Ihnen keine Freude machen kann?<\/p>\n\n\n\n<p>Leben Sie wohl, der gute Gott segne Sie, ich bethe alle Tage f\u00fcr Sie, meine Mutter und meine guten Geschwister<\/p>\n\n\n\n<p>Stepherl<\/p>\n\n\n\n<p>Von hier werde ich Ihnen keine Briefe mehr senden, \u2013 es w\u00e4re nur m\u00f6glich wenn ich um einige T\u00e4ge l\u00e4nger verweilen sollte. Von Smyrna aber bekommen Sie gewi\u00df bestimmte Nachricht, wenn\u2019s auch ein wenig sp\u00e4ter sein sollte ~~ was nat\u00fcrlich ist da die Post \u00fcber Constantinopel gehet.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie werden sich wahrscheinlich wundern, da\u00df ich von meiner Reise und meinem Aufenthalt in Constant. gar nichts schreibe \u2013 Es scheint als ob ich mich gar nicht herumtrieb \u2014 nicht wahr? indessen ist das nicht der Fall, \u2013 und ich bin recht flei\u00dfig, und schreibe jede merkw\u00fcrdigere Begebenheit genau auf. Ich wiederhohle aber, da\u00df ich etwas zur R\u00fcckkehr aufbewahren will \u2014 Neues k\u00f6nnte ich \u00fcbrigens auch gar nichts sagen \u2013 Beil\u00e4ufig nur das was man in jeder schlechten ReiseBeschreibung findet. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>So eben erfahre ich, da\u00df der Gr.<sup>4<\/sup> L\u00fctzow den 14 dieses seine Visite bei dem Gro\u00df Vezier machen wird \u2013 und da es doch m\u00f6glich w\u00e4re da\u00df ich nicht \u00fcber Constantinopel zuruckkehre, indem man nichts voraus sehen kann, und in einem solchen Lande wie die T\u00fcrkey, die Wege durch so mancherley Hinderni\u00dfe gesperrt werden k\u00f6nnen und ich wirklich eine andre R\u00fcckreise unternehmen, und<sup>6<\/sup><em> jener<\/em><sup>2<\/sup> vorziehen m\u00fc\u00dfte \u2013 so will ich bis zu den 21 meine Abreise verschieben: Eine Visite zu dem Gro\u00dfherrn, und die zu dem Gr. Wezir haben so viele \u00c4hnlichkeit, sagt man, da\u00df ich, wenn ich bei der letzteren beiwohne \u2014 eine richtige Idee von der ersteren bekommen kann, im Fall ich verhindert w\u00fcrde, \u00fcber Constantinopel zu meinen guten Eltern zuruckzukehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit meinem Banquier habe ich heute meine Gesch\u00e4fte geendigt. da ich aber in Smyrna keine Gelder aufnehmen will, indem ich dahin keine directen Briefe habe, und nur doppelte procente zu bezahlen h\u00e4tte, und \u00fcbrigens meine Ankunft in Athene auch ein wenig versp\u00e4tet wird, so w\u00e4re es m\u00f6glich, da\u00df ich vor meiner Abreise hier noch 100 # bis 150 ducaten aufnehmen werde. Im Fall einer Krankheit oder eines andern Ungl\u00fccks m\u00f6chte ich doch nicht gerne ganz ohne allen Geld sein, Im Fall ich durch \u00fcbles Wetter und widrige Winde um einige Wochen, retardirt w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie erlauben mir da\u00df ich mich jetzt in Ihre vorige Gnade anempfehle, und Sie bitte meine guten Mutter mein Handku\u00df zu melden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor ich Pera verla\u00dfe, werde ich Ihnen noch einen Brief schreiben, den ich hier liegen lassen will \u2014 und den Gr.<sup>7<\/sup> L\u00fctzow die G\u00fcte haben wird zu besorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie adressiren Ihre Briefe nur immer nach Constant. aux soins de Mr.<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> le Comte de Lutzow.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 2 kleinen t\u00fcrkischen Brieftaschen, lieber Vater, schicke ich Ihnen und meiner guten Mutter. Ich bitte sie annehmen zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with wavy line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Interlining afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Instead of denn. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Graf<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> French: actually.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Grafen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> French: cost.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> French: proportionally.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Inserted afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Feldmarschalllieutenants<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Feldmarschalllieutenant<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Two words deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Monsieur<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> Suburb of Constantinople.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> Count Rudolf von L\u00fctzow (1780\u20131858), Austrian diplomat, Austrian ambassador to Constantinople (1818\u20131823), then ambassador in Rome (1827\u20131848). Sz\u00e9chenyi travelled to Constantinople with him.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> B\u00e1lint Husz\u00e1r, attach\u00e9 and secretary at the Austrian Embassy in Constantinople.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> A ferman, i.e. an authorising document issued by the sultan or the grand vizier.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a>Nicomedia, a city in Asia Minor on the eastern coast of the Sea of Marmara.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> Nicaea is a city in Asia Minor, now known as Iznik in modern-day Turkey.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> The town Brussza lies at the foot of Mount Olympus.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> A city in Asia Minor located in the bay of the same name.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Thessaloniki, a Greek port city.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> The Prince Islands in the eastern basin of the Marble Sea.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a> It is a canyon in Thessaly, between the Orsa and Pelion mountains, famous for many ancient events.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> The Turnu Ro\u0219u Pass in Sibiu County, crossed by the river Olt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> Baron Ignaz Lorenz von St\u00fcrmer (1752\u20131829) was Count L\u00fctzow\u2019s predecessor as Austrian ambassador to Constantinople (1802\u20131818) and then, from 1818, as counsellor at the court and state chancellery in Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> Baron St\u00fcrmer\u2019s wife, Baroness Elisabeth Barbara von Testa (1770\u20131846).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[o]<\/a> Ferenc Z\u00e1mbothy, the former court master of Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, at that time, a forester.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref17\">[p]<\/a> It is probably the Swiss sculptor Alfred Christen, who worked in Vienna in 1813\u201314.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref18\">[q]<\/a> Field Marshal Count Hieronymus Karl Colloredo-Mansfeld (1775\u20131822), owner of the 33rd Infantry Regiment.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref19\">[r]<\/a> The Marietti brothers, Roman bankers, truly ordered wine for Sz\u00e9chenyi in France. Their invoices have been preserved in the family archives.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref20\">[s]<\/a> Saint-Perret is a town in France near Lyon.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref21\">[t]<\/a> J\u00e1nos Mesz\u00e9na (1785\u20131867, baron from 1818), was a lieutenant colonel in Sz\u00e9chenyi\u2019s regiment, the 5th Hussars.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref22\">[u]<\/a> Michael Hengelm\u00fcller a Viennese banker and wholesaler.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Pera, 11 October 1818. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>He was happy to receive his father&#8217;s letter, and he tries to write to his parents every 8 days.<br \/>\nHe asks them to address their letters to Constantinople. Above all, he wishes to inform his father of his travel plans; he has decided to be in Athens on 5 November, because of the circumstances. Because of the plague, he is not going to Thessaloniki, but to Nicomedia. On the way back he plans to pass through the valley of Tempe and Thessaloniki. Besides industry, he is interested in only two sights: the Hagia Sophia (Aya Sophia) and the Serai. He has borrowed 400 ducats from his banker and explains to his father why his expenses are so high. He asks him to open the parcels from England and from him, and to leave them in the care of Zambothy. He is glad that his horses are well, but regrets that his horse-breeding plans have been thwarted. He is in good health, lives a moderate life and exercises, and reads and writes.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3403,3370,3438],"tags":[3541,3425,3417],"language":[3416],"addressee":[3411],"place_of_writing":[4460],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4461],"place_of_publication":[4462],"class_list":["post-13560","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-szechenyi_ferenc-en","category-csalad-en","category-the-traveller","tag-health","tag-horses","tag-travel","language-german","addressee-ferenc-szechenyi","place_of_writing-pera-en","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-623-a-i-9-no-44-23-en","place_of_publication-zichy-212-221-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13560"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13560\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13564,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13560\/revisions\/13564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13560"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=13560"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=13560"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=13560"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=13560"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=13560"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=13560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}