{"id":13569,"date":"2021-12-03T11:30:05","date_gmt":"2021-12-03T11:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/szechenyi-ferenc-124\/"},"modified":"2026-05-10T08:23:33","modified_gmt":"2026-05-10T08:23:33","slug":"szechenyi-ferenc-124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/csalad-en\/szechenyi-ferenc-124\/","title":{"rendered":"Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Constantinopel den 23<sup>ten<\/sup> 8<sup>ber<\/sup> 1818<\/em><a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mein lieber Vater &#8211; Sie bekommen auf einmal zwei Briefe von mir \u2014 den einen von 17<sup>ten<\/sup><a href=\"#_edn1\">[a]<\/a> und diesen von heutigen datum. Wenn Sie jenen zu erst \u00fcberlesen wollen, so werden Sie sehen, da\u00df ich den 19<sup>ten<\/sup> Constantinopel verla\u00dfen wollte um meine Reise nach Smyrna anzutretten \u2013 da\u00df ich aber mein Vorhaben \u00e4nderte k\u00f6nnen Sie aus diesem Schreiben merken. Verschoben habe ich meine Abreise aus mehreren Gr\u00fcnden, die hier anzuf\u00fchren, in\u2019s Weitl\u00e4ufige gieng \u2013 deren erste und Haupts\u00e4chlichste ist, die Post abzuwarten \u2013 die von Wien k\u00f6mt, um von Ihnen, noch einmal Nachricht zu erhalten, bevor ich weg gehe \u2014 und dan auf einer oder der andern Insel im Archipelagus versteckt mehrere Monathe ohne Ihren Briefen, Lieber Vater, bleiben m\u00fc\u00dfte. \u2013 \u00dcberhaupt bin ich in unserer Correspondenz viel mehr, wie Sie zu bedauern, den<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Ihnen, lieber Vater hoffe ich alle Monathe ganz gewi\u00df \u2013 und vieleicht auch alle 14 Tage, Nachricht von mir geben zu k\u00f6nnen \u2013 indessen ich ganz gewi\u00df bin, nun gegen 6 Wochen zu bleiben, ohne ein einziges Wort von Ihnen zu wissen \u2014. In Athene, wohin Gr.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> L\u00fctzow<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> Ihre Briefe, die Sie nur immer nach Constantinopel adressiren m\u00f6gen, schicken wird, werde ich nach gesagter Frist, erst erfahren k\u00f6nnen ob Sie und meine gute Mutter gesund sind, und ob Sie meine Briefe, die Sie von Constantinopel bekommen sollten, auch wirklich erhalten haben \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>\u2013 Da ich nur aus der Ursache hier geblieben bin, um vor meiner Abreise, Nachricht von Ihnen zu haben, so bin ich auch zur Reise ganz fertig, besonders da die Post einige Tage auf sich warten lie\u00df, die wahrscheinlicher Weise, durch die Flucht des Walachischen Prinzen<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> \u2014 in der Gegend unserer Grenze aufgehalten wurde. Morgen also wird mit einem frischen Nordwind abgesegelt \u2013. Mein Reise Plan der selbe, wie im anderen Brief. \u2014 Mein Ziel ist &#8211; Athene, und um dahin zu kommen, wenn man keine lange See Reise machen, und die<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> mit der Pest S\u00e4uche angestopfte Stadt <em>Salonik<\/em>\u2018<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> vermeiden will \u2013 ist der Weg \u00fcber Smyrna gewi\u00df der angenehmste und interessanteste. \u2013 Ich bin mit allen Reise Requisiten gut versehen \u2014 und Herr Krebs der ein vortrefflicher Mann ist \u2014 wird mir wahrscheinlich jede Unbequemlichkeit der Reise ertr\u00e4glich machen. \u2013 Hier nahm ich Pr\u00e9caution mich auf 14 Tage zu versehen da man auf dem Wege, frische und gute Lebensmitteln nicht \u00fcberall findet und gew\u00f6hnlich mit dem vorlieb nehmen mu\u00df, was man mit sich f\u00fchrt. Nebstbei hatte ich das d\u00e9sagrement<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> 6 S\u00e4ttel und eben so viele Z\u00e4ume ankaufen zu m\u00fc\u00dfen, da man allenthalben selbe mitnehmen mu\u00df, wenn man nicht auf einer Kotze oder auf dem glatten Haar der t\u00fcrkschen durch Hunger und Elend ganz heruntergekommenen Pferde \u2013 seine Reise antretten will. Alle diese Ausgaben sind nicht zu vermeiden, und kommen doch im ganzen ziemlich hoch. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Meine zwei Reisegef\u00e4hrten<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a> befinden sich wohl und sind viel flei\u00dfiger wie ich \u2014 den<sup>2<\/sup> sie arbeiten auch damals, wenn ich mich unterhalte \u2013 und arbeiten viel geschwinder wie, ich \u2013. Bei meiner R\u00fcckkehr, will ich Wort halten \u2013 und nehme Ihre Aufforderung recht gerne an. Ihnen das kleinste unbedeutendste mit zutheilen, welches ich. und die Meinigen, in dieser kleinen Tour erfahren und aufgezeichnet haben. Sie werden mir nicht \u00fcbel nehmen, lieber Vater, da\u00df ich in meinen Briefen, beinahe gar nichts von meiner Reise schreibe sondern mich begn\u00fcge Ihnen, von meiner Gesundheit, und denen gew\u00f6hnlichsten Dingen der Welt einige Seiten vollzuschmieren, und dan aufzuh\u00f6ren, und zuzusiegeln. Mir selbst aber kommen die meisten Gegenst\u00e4nde so uninteressant vor, da\u00df ich\u2019s nicht \u00fcber mich gewinnen kann ein ausf\u00fchrliches Tagebuch zu f\u00fchren, welches noch ein andrer, auser mir verstehen k\u00f6nnte. Sie wissen aber, wie das zugeht, wenn man auf Reisen ist, mit Verk\u00fcrzungen, und Unlesbaren buchstaben schreibt \u2014 und nur die Worte aufschreibt \u2014 (die im ganzen keinen Sinn h\u00e4tten), die hinl\u00e4nglich sind um verge\u00dfbare und unbedeutende Gegenst\u00e4nde in unser Ged\u00e4chtniss wieder zuruckzubringen. \u2013 Solche Hi\u00e9rogliphen habe ich schon viele und werde sie Ihnen schon expliciren, wenn Sie, lieber Vater, keine lange Weile damit haben sollten \u2013 Schicken will ich sie aber nicht \u2013 den<sup>2<\/sup> man k\u00f6nnte sie nicht d\u0115chiffrieren \u2014 und w\u00fcrden wahrscheinlicher Weise verlohren gehen, was \u00fcbrigens kein besondere Schaden w\u00e4re. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen in der Fr\u00fch also verla\u00dfe ich das gute bequeme Haus, des vortrefflichen Hausherrn, wo\u2019s mir gut und gl\u00fccklich gegangen ist. \u2013 Gr.<sup>2<\/sup> L\u00fctzow hat mich wirklich ausgef\u00fcttert, den<sup>2<\/sup> ich bin um vieles dicker jetzt, als wie ich hierher gekommen bin \u2013 Alle die Attentionen aber die der neue Internuncius f\u00fcr mich w\u00e4hrend meines ganzen Aufenthalts gehabt hat, gehen wirklich in\u2019s kleinste d\u00e9tail \u2013 und seine G\u00fcte begleitet mich noch weiter \u2013 den<sup>2<\/sup> ich bin durch seine G\u00fcte mit einem Ferman<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> des Gro\u00dfherrn, und nebstbei mit einigen Recommandations Briefen des <em>Gro\u00df Vezir<\/em><sup>5<\/sup> un<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> verschiedene Pacha\u2019s, ausger\u00fcstet, mit welchen ich ohne Gefahr und mit allen Bequemlichkeiten, durch einen Theil Klein Asiens durchwandern werde. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>In meinen S\u00e9jour<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> in P\u00e9ra<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> war mir die Bekanntschaft des Herrn von Huszar<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a> und Lippa<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a> sehr erfreulich und n\u00fctzlich \u2013 den<sup>2<\/sup> die giengen mir in jeder meiner Untersuchungen, freundschaftlich an die Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleines aber dennoch sehr ausf\u00fchrliches Itiniraire des B.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Ottenfels,<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a> welches ich so gl\u00fccklich war bei der Gesandschaft zu bekommen und welches alles enthilt was man in <em>Constantinopel<\/em><sup>5<\/sup> sehen kann war mir vom gr\u00f6\u00dften Nutzen \u2014 und ich werde wenn ich so gl\u00fccklich sein kann nach Wien zuruckzukommen, mich bei dem Baron Ottenfels pers\u00f6nlich<sup>4<\/sup> bedanken \u2014 den<sup>2<\/sup> alle Reisende m\u00fc\u00dfen Ihm dankbar sein, da\u00df er sich die M\u00fche genommen hat &#8211; alles Merkw\u00fcrdige in T\u00e4ge einzutheilen \u2014 und so in einander zu nehmen, da\u00df man auf die leichteste und angenehmste Art \u2013 die Tour von Constan, in der man sich erinnern w\u00fcrde machen kann \u2013. Sie obligirten mich sehr, lieber Vater, wenn Sie par hasard den Baron einmal wo immer begegnen sollten, ihm eine Errinnerung davon zu machen. \u2014 Auch hab\u2019 ich des Herrn von Hammer<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a> Werke gar gut ben\u00fctzt, und hoffe mich in meiner Reise \u00fcber Nicea<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a> und Brussa<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a> noch mehr damit zu besch\u00e4ftigen \u2013. Mich freuts immer wenn ich ein Product unserer LandsLeute besser als fremde Werk ben\u00fctzen kann. \u2013 und das kann man \u00fcber des Hofraths Schriften wohl sagen \u2013 \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Brief lieber Vater erfreute mich unendlich, und Sie k\u00f6nnen gar nicht denken, wie mich alles m\u00f6gliche was von Wien ist int\u00e9ressirt. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Nun werden meine Effecten wahrscheinlich schon in Wien sein \u2013 Haben Sie doch die G\u00fcte, lieber Vater, zu sorgen, da\u00df sie nicht verderben, und rein gehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine Sache mu\u00df ich Sie noch bitten. \u2014 Tonerl Bathiany<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a> lie\u00df mir von England mehrere Ihre Tassen bringen, <em>die ich schon bezahlt habe<\/em>,<sup>5<\/sup> die hab\u2019 ich in Inventarium noch nicht gefunden \u2013 wahrscheinlich werden sie in Mailand schon angekommen, aber den Messina<a href=\"#_edn15\">[o]<\/a> nicht \u00fcbergeben worden sein \u2013 da ich nun nicht mehr gar lang herumzigeunern und bald in die Arme meiner lieben Eltern <em>heim kehren<\/em><sup>5 <\/sup>werde, so w\u00e4re es doch gut, wenn Sie vorl\u00e4ufig an Bathianyi selbst oder nur an seinen Gesch\u00e4ftsmann in Wien, <em>Herrn J\u00e4ger<\/em><sup>5<\/sup> eine Zeile schreiben lie\u00dfen was mit denen Tassen geschehen ist. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Bis jetzt werden Sie von der Rechnung meines Banquiers sehen, da\u00df ich 1100 # aufgenommen habe, das hei\u00dft, 200 # in Florenz und 900 # in Constant. \u2013 Nun aber mu\u00df ich Sie preveniren, da\u00df ich gar keinen Cr\u00e9dits Brief mehr habe, den<sup>2<\/sup> wenn, ich von meinen Banquier in Costantinopel Briefe f\u00fcr Smyrna, Patras, Corinth, ect ect genommen h\u00e4tte, so m\u00fc\u00dfte ich 1<sup>o<\/sup> procente dem Banquier in loco, dan procente dem Banquier in Constant. und endlich procente in Wien, geben. Ich reise also auf gut Gl\u00fcck, und mit einem Empfehlungs Schreiben,<sup>4<\/sup> von einem hiesigen Kaufmann, an seinem Bruder in Smyrna, der directe<sup>4<\/sup> nach Wien Correspondirt. Ob er aber nach Patras und Corinth mir Brief geben k\u00f6nne, wei\u00df ich noch nicht. Indessen will ich schon sorgen, so wenig procente allemal zu verlieren, wie m\u00f6glich. \u2013 Im Fall da\u00df der Kaufmann in Smyrna nicht mit Baron Arnstein<a href=\"#_edn16\">[p]<\/a> in Correspondenz w\u00e4re, sondern mit einem andern Banquier in Wien was ich nicht im voraus wissen kann, so wollen Sie die G\u00fcte haben, lieber Vater, an demselben meine Wechsel zu bezahlen, der sie presentiren wird. Anders kann man sie nicht einrichten. &#8211; Ich bitte Sie noch einmal lieber Vater, mir zu sagen, wie viel von der Summe von 5000 # die wir zu meiner Ausgabe vom 1 July 1818 bis zu dem 1 July<sup>4<\/sup> 1819 fixirten, schon abgehet, damit ich mich darnach richten<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> k\u00f6nne \u2013 den<sup>2<\/sup> manche Sachen mu\u00df man doch kaufen, wenn man das Geld datzu hat. \u2013 Hier machte ich die Aquisition von einen Schawl \u2013 Ich habe Ihnen zwar geschrieben, da\u00df ich es nicht machen will \u2013 es war aber vern\u00fcnftig, den<sup>2<\/sup> ich kaufte ihn um den halben Preis, und in ganzen sind meine d\u00e9pensen, verh\u00e4ltnisma\u00dfig da ich samt allem, was ich kaufen mu\u00dfte, bis jetzt 1100 ducaten ausgegeben habe, und mit der Summe die ich im baaren Geld bei mir behalten will \u2013 so lang noch auskommen werde, bis etwas mehr als ein 3<sup>tel<\/sup> Jahr vor\u00fcberstreichen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Schreiben Sie mir also lieber Vater nach Constantin und bethen Sie f\u00fcr mich \u2014 Ich will das selbe thun und mich Gott anvertrauen. Meiner guten Mutter H\u00e4nde k\u00fc\u00dfe ich vielmal \u2014<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with wavy line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Instead of denn.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Graf<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> French: inconvenience.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Instead of und.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> French: stay.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Baron<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Corrected word.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> See his previous letter.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> Count Rudolf von L\u00fctzow (1780\u20131858), Austrian diplomat, Austrian ambassador to Constantinople (1818\u20131823), then ambassador in Rome (1827\u20131848). Sz\u00e9chenyi travelled to Constantinople with him.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> Moldavian Viceroy Jon Carogla amassed a huge fortune from public funds, and with the stolen wealth he fled to Italy in October 1818.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> Thessaloniki, Greek port city in Turkish-ruled Macedonia.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> I. e. Johann Ender (1793\u20131854) Austrian painter and Julius Landschulz, philologist.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> A ferman, i.e. an authorising document issued by the sultan or the grand vizier.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> Suburb of Constantinople.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> B\u00e1lint Husz\u00e1r, attach\u00e9 and secretary at the Austrian Embassy in Constantinople.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Johann Lippa (\u20201848) was an interpreter at the Austrian embassy in Constantinople (1811\u20131824).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> Baron Franz Ottenfels-Gschwind (1778\u20131851), Austrian ambassador, served in Constantinople from 1822 to 1832. In 1832, he returned to Vienna, where he was employed at the State Chancellery until 1835.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a>Joseph von Hammer-Purgstall (1774\u20131856) was an Austrian diplomat and orientalist. He had previously spent a long period in the Austrian embassy in the Turkish Empire, for which he was appointed court counsellor. Sz\u00e9chenyi probably used his work <em>Umblick auf einer Reise von Constantinapel nach Brussa und dem Olympos, und von da zur\u00fcck \u00fcber Nic\u00e4a und Nicomedien<\/em> (Pest, 1818).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> Nicaea is a city in Asia Minor, now known as Iznik in modern-day Turkey.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> The town Brussa lies at the foot of Mount Olympus.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> Count Antal Batthy\u00e1ny (1762\u20131828). Sz\u00e9chenyi did not have a good opinion of him. See SzIN 3. 198, and his letter to Count K\u00e1roly Esterh\u00e1zy of 26 September 1828.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[o]<\/a> J\u00e1nos Mesz\u00e9na (1785\u20131867, baron from 1818), was a lieutenant colonel in Sz\u00e9chenyi\u2019s regiment, the 5th Hussars.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\">[p]<\/a> Baron Nathan Adam Arnstein (1748\u20131838) Viennese banker. In 1805, together with banker Bernhard von Eskeles, he founded the banking house Arnstein &amp; Eskeles, which was the dominant financial institution in Austria for three decades.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Constantinople, 23 October 1818. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>He postponed his departure for several reasons, one of which was to wait for a letter from his parents. He has provided himself with all the necessities for the journey, and they are also taking two weeks&#8217; food with them, as fresh food is not always available. Count L\u00fctzow got him a sultan&#8217;s firman and letters of recommendation so that he could travel in Asia Minor without difficulty. His belongings must have arrived in Vienna by now and he asks his father to look after them. He has so far drawn and spent 1100 ducats from his banker, and hopes that the cash he has on him will last him another quarter of a year.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3403,3370,3438],"tags":[3544,3417],"language":[3416],"addressee":[3411],"place_of_writing":[4455],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4465],"place_of_publication":[4466],"class_list":["post-13569","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-szechenyi_ferenc-en","category-csalad-en","category-the-traveller","tag-money","tag-travel","language-german","addressee-ferenc-szechenyi","place_of_writing-constantinople","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-623-a-i-9-no-44-26-en","place_of_publication-zichy-225-230-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13569"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13569\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13572,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13569\/revisions\/13572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13569"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=13569"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=13569"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=13569"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=13569"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=13569"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=13569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}