{"id":13600,"date":"2021-12-09T08:45:03","date_gmt":"2021-12-09T08:45:03","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/szechenyi-ferenc-129\/"},"modified":"2026-05-10T09:26:30","modified_gmt":"2026-05-10T09:26:30","slug":"szechenyi-ferenc-129","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/csalad-en\/szechenyi-ferenc-129\/","title":{"rendered":"Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Smyrna den 14<sup>ten<\/sup> December 1818<\/em><a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mein lieber, guter Vater, vor 10 Tagen bin ich hier von einer kleinen LustReise nach der Insel Scio gl\u00fccklich zuruckgekommen. Ich fand Ihren Brief, in welchem Sie mir unter andern Gegenst\u00e4nden, die ich in der Folge beantworten werde, den Tod unseres Freundes Hudelist<a href=\"#_edn1\">[a]<\/a> andeuten. \u2013 Schnelle Antwort konnte ich Ihnen nicht geben, den<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> die Post gehet erst \u00fcbermorgen von hier nach Constantinopel und so wieder nach Wien. Ich wartete also bis heute, um p\u00fcnktlich mehrere Ihrer Fragen zu beantworten, und habe nebstbei das Gl\u00fcck, das Vergn\u00fcgen, noch eines Ihrer Schreiben welches ich heute erhielt, mit einer Antwort best\u00e4ttigen zu k\u00f6nnen. \u2013 Vor allen andern, danke ich Ihnen herzlich, da\u00df Sie mir so genau, und so regelm\u00e4\u00dfig Nachricht von Ihnen geben; welche Freude, welches Vergn\u00fcgen ich habe. Sie gesund zu wissen, und da\u00df Sie an mich denken, \u2013 brauche ich Ihnen nicht weitl\u00e4ufig zu betheuren. Der liebe Gott gebe Ihnen noch viele heitere ruhige Tage, das ist alles was ich sagen was ich aufrichtig w\u00fcnschen kann. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Die Art wie Hudelist gestorben ist, k\u00f6nnte man f\u00fcr ungl\u00fccklich halten, wenn man nicht \u00fcberzeugt w\u00e4re, da\u00df es einen ehrlichen, rechtschaffenen Mann getroffen hat. So aber, da man das wei\u00df, kann man ihn nur beneiden; mir ist um die leid, die seine Freunde gewesen sind -. Der Schmerz ist aber auch kurz und, die Zeit die heilt alle Wunden, wenn sie noch so sehr schmerzlich waren? &#8211; &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben fr\u00fcher durch Kaufleute die Nachricht erhalten da\u00df ich in Constantinopel angekommen <em>bin<\/em>,<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> als durch mich? Sonderbar ist das gewi\u00df, weil ich mit der ersten Post Ihnen schrieb, und auser der in der T\u00fcrkei wenig Gelegenheiten sind seine Briefe fortkommen zu machen \u2013 es ist <em>aber gew\u00f6hnlich<\/em>,<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> und wei\u00df Gott wie es die Handels Leute machen, nur immer die ersten Nachrichten zu bekommen! Man sollte glauben es existirte in der Luft eine Anstallt<sup>4<\/sup> um die Post der Erde zu devanciren. \u2013 Jetzt lieber Vater werden Sie alle meine Briefe von Constantinopel von Brussa, Csesme und Smyrna erhalten haben! \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Gr.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> L\u00fctzow<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> haben Sie geschrieben, um ihm zu danken, da\u00df er f\u00fcr mich so viele G\u00fcte gehabt! Er giebt mit der heutigen Post Nachricht davon, und ist von Ihrer G\u00fcte durchdrungen, noch mehr aber ich, der ich immer und \u00fcberall meinen guten Vater wachend f\u00fcr mein Gl\u00fcck und meinen Wunsch, wie einen guten Engel \u00fcber mich schweben sehe! \u2013 Der Baron St\u00fcrmer,<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> wird f\u00fcr Ihre Attention dankbar sein. \u2013 Der gute Alte hat f\u00fcr seine Jahre auch vielen Kummer zu verleben gehabt das Schicksal versucht ihn hart! Wenn denken Sie, da\u00df die F\u00fcrstin Kaunitz nach Wien kommen soll, was sagt man da? &#8211; Ich werde es fr\u00fcher erfahren wie Sie, \u2013 die Ursache werden Sie sp\u00e4ter h\u00f6ren \u2014 Ich m\u00f6chte aber gerne wissen, <em>was man in Wien<\/em><sup>4<\/sup> sagt; Was ist den<sup>2<\/sup> eigentlich an der Krankheit des F\u00fcrsten? Schreiben Sie mir das in Ihren n\u00e4chsten Brief. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Nun aber zu meinen Angelegenheiten. &#8211; Die gro\u00dfe Sommerhitze und Erm\u00fcdungen haben mich, was man auf teutsch zu sagen pflegt, <em>herunter gebracht<\/em>.<sup>4<\/sup> Ich bin nicht krank. \u2013 bin aber auch nicht recht gesund. Ich sehe gut aus, bin aber sehr mager. \u2013 Das alles hat nichts zu sagen, den<sup>2<\/sup> ich bin jung, und lebe ordentlich &#8211; Mu\u00df mich aber ein wenig schonen und mich pflegen. Sie lieber Vater brauchen sich um mich nicht zu k\u00fcmmern, den<sup>2<\/sup> ich verhehle nichts, und sage, wie die Sachen stehen. &#8211; Sie wissen ich bin lebhaft und ungeduldig und in diesen Gegenden, mu\u00df man ruhig sein, selbst faul, es hat gar nichts zu sagen. \u2013 Das gew\u00f6hne ich mir an \u2013 und befinde mich auch um vieles besser. Ich mu\u00df aber langsam gehen, und ich danke Ihnen tausendmal, da\u00df Sie mir den Rath geben \u2013 <em>mit Weile zu eilen<\/em>.<sup>4<\/sup> &#8211; Die Reise von Constant. hierher hat mich sehr angegriffen, und ich habe mein Blut, so zu sagen, angezunden, nun bin ich in l\u00f6schen begriffen, und mir gehets besser \u2014 viele solche Coursen w\u00fcrde ich aber nicht gut aushalten k\u00f6nnen, und die Folgen k\u00f6nnten meiner Gesundheit auf immer einen Sto\u00df geben \u2013 Ich habe daher entschieden, und ich hoffe, da\u00df Sie meinen Plan genehmigen werden, \u2013 den<sup>2<\/sup> nur in der Voraussetzung will ich ihn ausf\u00fchren \u2013 \u201ein einigen Wochen von hier nach Athen zu reisen, daselbst und in der Umgebung meinen Winter durchzuleben, und sodan im Fr\u00fch jahr meine Quarantaine in Otranto<a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> zuzubringen \u2013 und \u00fcber Neapel weiter Reisen anzutretten, oder nach meinem Vaterland zuruckzukehren. Die\u00df letztere hengt von Umst\u00e4nden ab. \u2013 \u00dcber Land nach Wien zuruckzureisen, w\u00e4re f\u00fcr mich eine Erm\u00fcdung der ich in diesem Augenblick nicht gewachsen zu sein glaubte. \u2013 Freilich vers\u00e4ume ich das Interessanteste was ich mir auf dieser Reise sammeln h\u00e4tte k\u00f6nnen \u2013 und das n\u00fctzlichste \u2013 Ich kenne aber mein Vaterland so wenig, und bin in andern L\u00e4ndern ein wenig schon herum gewesen, da\u00df ich einige <em>Monathe<\/em><sup>3<\/sup> meines Lebens schon daran setzen mu\u00df \u2013 mein Land und dessen Grenzen kennen zu lernen. Damals werde ich mich bem\u00fchen, das vers\u00e4umte einzuhohlen. \u2013 Sie lieber Vater werden, wenn Sie wollen 2 Briefe mir noch nach Const. zu=senden, die andern aber nach Otranto \u00fcber Neapel poste restante:<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> den<sup>2<\/sup> ich denke, den 1<sup>ten<\/sup> Mai in Neapel<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a> zuzubringen: nachdem ich wenigstens <em>30 Tage<\/em><sup>3<\/sup> in der Quarantain gewesen werde sein. \u2013 Hier habe ich nach Sardes zu sehen, alle \u00fcbrigen Umgebungen habe ich besucht, von Ephesus<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> bin ich gestern zur\u00fcckgekommen, nachdem ich 6 Tage abwesend war. \u2013 Meine Idee nach Egypten zu reisen habe ich einstweilen aufgegeben, da ich mit der zu gro\u00dfen W\u00e4rme nicht \u00fcberein kommen kann \u2013 und weil die Pest daselbst ausgebrochen ist. &#8211; In Griechenland werde ich auf diese Art 3 Monathe beil\u00e4ufig gewesen sein, was ziemlich hinl\u00e4nglich ist, um alles merkw\u00fcrdige als <em>Liebhaber<\/em><sup>4 <\/sup>anzusehen. Man kann in kurzer Zeit viel <em>untersuchen<\/em>,<sup>3<\/sup> das habe ich nun erst recht erfahren: es sind erst 5 Monathe, da\u00df ich von Wien bin, und was habe ich seit der Zeit gesehen und erfahren \u2013&nbsp; und wie viel hat sich in mir ge\u00e4ndert! Ein Schleier ist von meinen Augen gefallen \u2013 jetzt sehe ich klarer und mache mir \u00fcber so viele Verh\u00e4ltni\u00dfe keine Illusion mehr! \u2013 In denen Briefen, die Sie mir nach Otranto schreiben werden, bitte ich Sie mir einen Rath f\u00fcr meine Zukunft geben zu wollen. Endlich mu\u00df ich auch auf <em>meine Zukunft<\/em><sup>4<\/sup> denken \u2013 <em>man wird alt und schwach<\/em>,<sup>4<\/sup> und kann nicht ewig herumzigeunern. Fortzudienen bin ich entschieden. Soll ich aber nach geendigten Urlaub wieder zum Regiment einr\u00fccken? oder eine Verl\u00e4ngerung erhalten? In meiner <em>milit\u00e4rischen Laufbahn<\/em>,<sup>4<\/sup> macht\u2019s keinen Unterschied, brillant wird die nicht \u2013 Vieleicht da\u00df ich \u00e0 force de l\u2018age<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> ein alter steifer General werde, das mag sein. Welcher Unterschied ist aber ob ich\u2018s mit 60 oder 70 Jahren es<sup>3<\/sup> werde! dahin kommen <em>thue<\/em><a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> ich doch, wenn Gott das Leben mir schenkt! Ich d\u00e4chte also, wir nehmen eine Verl\u00e4ngerung. Ich werde \u201edas <em>Einschreiten<\/em><sup>4<\/sup> hier bei f\u00fcgen. Es ist ja honorable auf Reisen seine Zeit zu verwenden, und eine Reise in einem andern Welttheil endigt man in einem Jahr kaum, und mein Urlaub ist mit dem 1 Mai 1819 zu ende, und wollte ich nach Mailand wieder einr\u00fccken,<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> m\u00fc\u00dfte <em>ich<\/em><sup>3<\/sup> dieser Tagen schon wieder absegeln, und mich hundert Ausgaben auszusetzen, um meine mager gewordene Escadron dick zu f\u00fcttern &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; F\u00fcr alles das dankt die Welt nicht; man ist in seinem Innern darum nicht gl\u00fccklicher \u2013 und die Jagd nach Gr\u00f6\u00dfe und Ruhm, erm\u00fcdet zuletzt \u2013.&nbsp; Gott la\u00df mich nun, als ich in dem Alter eines Mannes bin, einen guten Diener meines K\u00f6nigs, meines Landes werden, \u2013 wenn es auch in einer niedrigen Stelle ist \u2014 Bin damit zufrieden und gl\u00fccklich, und lobe seinen Willen, und seine Bestimmung \u2014 <em>Komme ich herauf<\/em>,<sup>4<\/sup> und habe ich Mittel mehr als ein andrer, meinen Mitb\u00fcrgern zu dienen, &#8211; so k\u00f6mt die Freude unerwartet, und mit dankbarem Herzen erhebe ich mein inniges Gebeth zu dem Himmel \u2014 Ambition, kenne ich aber nur noch den Namen nach \u2013 Beneide einen Schulmeister der Kinder lehrt, dem Staat gute mitb\u00fcrger zieht \u2014 beneide alle die n\u00fctzen, die helfen \u2013 die M\u00e4chtigen, die Gro\u00dfen \u2013 die bei Gott, die beneide ich nicht. \u2014 Sie, lieber Vater, haben in Ihrem Leben, viele unangenehme harte Stunden verlebt, viele aufgeopfert, den besten Theil Ihrer Jahre, in Arbeit und Sorge zugebracht! hatten Sie das nicht der Kinder wegen mehr als um sich selbst gethan? \u2013 und die, wie ben\u00fctzten sie \u2013 das was Sie f\u00fcr sie gesammelt? \u2014 Mit der Zeit \u00e4nderte auch Ihr Sinn in Ihrem Innersten, und meine 2 Br\u00fcder, geben in dem kleinen Wirkungskreis in welchem sie leben Ihnen jetzt vieleicht mehr Vergn\u00fcgen und Freude, als sie\u2019s an der Stufe des Trones Ihnen gegeben haben w\u00fcrden! Sie glauben das so gewi\u00df, wie ich, den<sup>2<\/sup> Gott ist gro\u00df, und seinen Willen, verstehen wir nicht&nbsp; \u2013 \u2013 Nun bleibe ich noch zur\u00fcck der dritte Ihrer S\u00f6hne \u2014! Was hab ich gutes bis jetzt f\u00fcr die\u00df Leben und das andre gethan \u2013 gar nichts oder wenig \u2013 Die Jahr die ich gelebt<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a>, gebe ich f\u00fcr verlohren, und nur wenige Stunde sind die, selten die Handlungen auf die ich mit Freude zuruckdenken kann, das mei\u00dfte m\u00f6chte ich nicht gethan wissen, und verge\u00dfen haben. \u2013 Von meiner zartesten Kindheit, waren Sie und meine Mutter, die mit inniger Liebe, mein Gl\u00fcck mir gesucht und gerathen, mit unverdro\u00dfner Anhenglichkeit mich immer liebreich zu sich aufgenommen<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a>, wenn meine Blindheit mich von Sie gezogen \u2014 und irre geleitet<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a>.<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> \u2013 Ich hingegen bin der gewesen der Taub und Blind, ohne Sie zu h\u00f6ren und zu achten, den Weg ging, der mir am besten schien. \u2014 Vergeben Sie nun, da\u00df ich so lang in dem Nebel gewesen, und Sie so unendlich oft gekr\u00e4nkt. \u2013 Nun ist\u2019s vor\u00fcber, wenn Sie nur verge\u00dfen k\u00f6nnen, das ist die Frage, \u2013 Ich will den 3<sup>ten<\/sup> Posten als Ihr <em>Nest<\/em><sup>4<\/sup> ect ect ect <em>als Ihr j\u00fcngster Sohn, und als das kleinste Kind<\/em>.<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> auch mit H\u00fclfe Gottes, anst\u00e4ndig bekleiden. Alle guten Eigenschaften will ich mir keinesweges abstreiten, nein gewi\u00df nicht \u2013 es giebt mehrere Millionen Menschen die das nicht taugen, was ich \u2013 <em>Leichtsinnig und jung<\/em>,<sup>4<\/sup> das sind 2 gro\u00dfe Fehler, der letzte ist aber man k\u00f6nnte beinahe sagen, ein herrlicher Fehler \u2013 da nun, der erste durch eine lange Reihe von Jahren, der zweite hingegen, durch die Sonne, die zu warm ist, und Erm\u00fcdungen, \u2013 durchaus, ausgewetzt sind, so k\u00f6nnen Sie lieber Vater, in der Zukunft, auf Ihren 3<sup>ten<\/sup> auch etwas rechnen. Sie fordern nicht seinen Namen in denen Zeitungen zu lesen, seine Brust mit B\u00e4ndern umzingelt zu schauen, Sie dr\u00fccken ihn herzlich an die Brust, wenn er ein guter Mensch ist, den Gott und den seine Nebenmenschen lieben. \u2014 Das will ich werden. Mit denen Jahren \u00e4ndert Gestallt und Seele, und anstatt einen rothen fetten Spitzb\u00e4uchigen muthwilligen Jungen, der sich, sein Geld und die mit denen er umging nicht achtete, und Blind in die Welt hinein galopirte \u2014 werden Sie einen Braunen, selbst etwas bla\u00dfen Mann, von einem ernsthaften Ansehen, beinahe m\u00e4gere als fett zu sich in das Zimmer in Wien tretten sehen, der endlich sieht, liebevoll seine Tage Ihrem Verg\u00fcgen<a href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> weihen will, der der Gesch\u00e4ftsmann seiner Gesch\u00e4fte und deren, die es ihn anvertrauen, der Vater seiner Unterthanen sein wird und von denen gesucht, die ihn geflohen, von denen geliebt, die ihn vieleicht ha\u00dften. Das ist der Sohn, der Ihnen wieder kommen wird. Die <em>Rosigsten Ansichten<\/em><sup>4<\/sup> des Lebens, die sind freilich vor\u00fcber, die Bilder, die Blumen, die Tr\u00e4ume, verloschen, verbl\u00fcht, ausgel\u00f6scht \u2014. Da\u00df mich meine 10 Jahre die ich gelebt habe, nicht manchmal traurig machen sollten, ist ja beinahe unm\u00f6glich \u2014 diese Errinnerungen machen mich mager \u2013. Verlohren ist ja aber darum noch nichts \u2013, und die ist die Hoffnung die mich wieder fett machen soll. \u2013 Wenn Sie nur, und meine Mutter mit dem bla\u00dfen garstigen Kerl zufrieden sein werden der sich in Wien f\u00fcr Ihren Sohn ausgeben wird. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Laune ist gut, ich bin munter und fr\u00f6hlich \u2014 arbeite jetzt wenig, il dolce far niente<a href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> ist auch eine gute Sache: und \u00fcbrigens lebe ich in einem herrlichem Clima und in einer immerw\u00e4hrenden Zerstreuung =. Wenn Sie also denken, <em>da\u00df wir<\/em><sup>4<\/sup> um Urlaub einkommen sollten, so machen Sie in<em> meinem Namen<\/em><sup>4<\/sup> als f\u00fcr <em>einen Abwesenden<\/em><sup>4<\/sup> Gebrauch, von dem beigeschlo\u00dfenen an das nieder\u00f6sterreichische General Commando gerichtete Schreiben.<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a> &#8211; Vor allen, bitt\u2019 um um Vergebung, da\u00df ich Sie, wieder mit eine odiosa<a href=\"#_ftn16\">[16]<\/a> bel\u00e4stige. \u2013 Schreiben Sie mir \u2013 was Sie von allen dem halten, was ich Ihnen weitl\u00e4ufig erz\u00e4hlte. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df Sie bei Arnstein<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a> alles berichtigten, dank ich Ihnen sehr. \u2013 Bis jetzt habe ich im ganzen 1100 # ausgegeben, und werde bei meiner Abreise hier gegen 500 # aufnehmen, um alle die Rechnungen in Smyrna zu berichtigen und um meine Reise nach Griechenland antretten zu k\u00f6nnen. \u2013 Ich habe Ihnen in einen meiner Briefe geschrieben, da\u00df ich einen Engl\u00e4nder hier gefunden habe, der mir Geld geben wird, wiewohl ich keinen Credit an ihn habe, und da\u00df ich\u2019s an Geim\u00fcller<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a> adressiren werde, indem er mit dem in einer Correspondenz stehet. \u2013 Nun aber denke ich, da\u00df ich an den Arnstein schreiben werde um da\u00df er die Summe die ich hier aufnehmen d\u00fcrfte, an einen seiner correspondenten in Smyrna anweisen soll, die meine Schuld an dem Mr<a href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> Brant<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a> berichtigen k\u00f6nnte. Mir scheint diese Art, die aller beste: da wir nur die gew\u00f6hnlichen procenten zu bezahlen haben werden. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erneuere meine Bitte an Sie, lieber Vater, mir zu sagen, welche Ausgaben Sie f\u00fcr mich<sup>1<\/sup> in Wien gemacht haben, da jene aus denen 5000 # zu bezahlen sind, und da\u00df ich mich danach richten k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ich Wien verlie\u00df hab\u2019 ich mir einen Tillbur\u00ff<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a> in England bei dem Sattler Houldich bestellt, da ich das meine dem F\u00fcrst Moritz Liechtenstein<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a> wie Sie wissen aus Gef\u00e4lligkeit \u00fcberla\u00dfen habe. Nun k\u00f6mt es darauf an, ob der Sattler Meister, das meine schon vollendet hat, oder ob es noch die Rechnung des alten Tillbur\u00ff ist? Auf jeden Fall bitte ich Sie, lieber Vater, mit der Zahlung ein wenig warten zu wollen, da es in England ohnehin der Gebrauch ist, nicht auf der stelle zu berichtigen was die Kaufleute wissen, und procente auf Ihre Rechnungen legen. \u2013 Houldich wird, den besagten Wagen, wahrscheinlich an meinen Correspondenten in Triest. Herr Schlick und Reiger<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a> \u00fcbersenden, den ich deshalb vor einigen Tagen geschrieben habe.<a href=\"#_edn15\">[o]<\/a> Lassen Sie sich also, lieber Vater, von dem englischen Sattler nur schreiben bezahlen Sie aber nicht fr\u00fcher, als bis der Tillbur\u00ff auf dem Continent ist \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe keinen Wagen in Triest \u2013 die beiden Pritschken, in welchen ich meine Reise nach Italien unternommen habe, sind um eine kleine Summe verkauft, da sie alt und gebrechlich waren, und ich keinen besondern Verlust dabei hatte. \u2013 Um von Italien nach Wien zu reisen, schrieb ich an dem legations Secretaire am brittischen Hof.<a href=\"#_edn16\">[p]<\/a> Herrn von Neumann,<a href=\"#_edn17\">[q]<\/a> den ich gebethen habe, mir aus England einen \u00fcberfahrenen Wagen, durch einen Reisenden nach Neapel zu senden. Auch den haben Sie nicht zu bezahlen lieber Vater, so lange ich Sie darum nicht ersuchen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr meine Cal\u00e8che<a href=\"#_ftn18\">[18]<\/a> wollen die Leute das billige nicht geben \u2014 das sehe ich \u2014 Wissen Sie was, lieber Vater, verkaufen wir es nicht \u2014 Mit der Zeit werde ich eine Cal\u00e8che doch wahrscheinlich ben\u00f6thigen. diese von welcher die Rede ist, <em>befindet<\/em><sup>4<\/sup> sich noch in denen brillantesten Umst\u00e4nden, und ich werde in Italien einen Reisenden schon finden, dem ich eine Gef\u00e4lligkeit erweisen werde, wenn ich ihm erlaube in meinem Wagen nach<sup>9<\/sup> <em>Wien<\/em><sup>3<\/sup> zu reisen: auf die Art kostet die Transportirung gar nichts \u2013 und finde ich den Reisenden nicht, so kann ich damals wenn ich in Mailand sein werde mein Geld eben so gut bekommen, als in diesem Augenblick. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke Ihnen, da\u00df Sie meine Wagen Geschier nicht verkauft haben. \u2013 Denken Sie nicht, da\u00df es gut w\u00e4re, meine Bagage, nach und nach, von Mailand nach Wien bringen zu lassen? Zu dem Regt.<a href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> Prinz Regent Husaren wird man mich doch nicht mehr einr\u00fccken machen.<a href=\"#_edn18\">[r]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In denen zugemachten Verschl\u00e4gen die in Mailand sind, befinden sich excellente S\u00e4tteln. Allerdings w\u00e4re es gut, wenn man sie aufmachte und auf einen trockenen Ort ausl\u00fcftete. \u2013 In denen Verschl\u00e4gen, die Ihnen Baron St\u00fcrmer in das Haus stellen wird, sind einige Pfeifen R\u00f6hre, und andre Rauch Requisiten, die kann man auch \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissen Sie nicht, ob der Wechwood,<a href=\"#_edn19\">[s]<\/a> den wir an Tonerl Bathi\u00e1nyi<a href=\"#_edn20\">[t]<\/a> bereits bezahlten, in Mailand, oder sonst irgendwo schon angekommen ist? Schreiben Sie mir hier\u00fcber ein Wort. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Den Herrn Landschulz<a href=\"#_edn21\">[u]<\/a> und Ender,<a href=\"#_edn22\">[v]<\/a> die mir in jeder hinsicht von gro\u00dfer Resource sind, werde ich von Italien nach Wien, wieder zur\u00fccksenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Scio haben Sie meinen Brief<a href=\"#_edn23\">[w]<\/a> wegen der Eau de Fleur d\u2019 Orange erhalten haben. Nichts also von dieser Angelegenheit mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>In einigen Tagen gehet der Bruder des Brant, meines <em>Geld Borgers<\/em><sup>4<\/sup> von Smyrna nach London. Ich bath ihn mir einige Kleinigkeiten aus England nach Wien zu senden. Und habe den Banquier Hazmann gebethen seine Ausgaben an ihn zu berichtigen, und die Rechnung an Sie zu \u00fcbersenden. Haben Sie die G\u00fcte, die zu bezahlen. Es wird unbedeutend sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachricht die Sie mir von Mesnil<a href=\"#_edn24\">[x]<\/a> gegeben haben, hat mich nicht wenig ergriffen. \u2013 Lieber Vater, auf wie verschiedne Wege hat Gott Sie versucht \u2013 denken Sie das immer.<\/p>\n\n\n\n<p>Meiner theuren Mutter k\u00fc\u00dfe ich die H\u00e4nde tausendmal. Leben Sie nun wohl \u2013 und geben Sie mir Ihren Seegen. F\u00fcr mich sein Sie unbek\u00fcmmert den<sup>2<\/sup> ich vertraue auf Gottes Allmacht, und ergebe mich ruhig in seinen Willen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Stepherl<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Meine Pferde befinden sich besser: das ist wahrlich eine surprise auf die ich gar nicht gefa\u00dft war. Indessen ist das nur f\u00fcr den <em>Schein<\/em><sup>4<\/sup> von keiner Dauer ist\u2019s nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter andern habe ich beinahe verge\u00dfen Sie zu bitten, durch Arnstein mir einen Credits Brief von 1500 # nach Neapel senden zu wollen, den ich dort finden m\u00f6chte. Ich habe keinen Brief nach Neapel \u2014 und werde dort wahrscheinlich keinen gef\u00e4lligen Brant finden. Diese Summe werde ich von meinen Credits Brief ausstreichen. Ich denke nicht mehr als 2200 # auf meinen Credits Brief den ich in H\u00e4nden habe, und der von 5000 # ist, bis Neapel auszugeben \u2013 Wo er mir dann ohnehin Unn\u00fctz wird. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben meine Schuld an meine Br\u00fcder, bereits bezahlt, \u2013 Ist das m\u00f6glich? &#8211; Wie soll ich Ihnen, f\u00fcr alle Ihre Liebe und Sorge, danken? Was ich immer beginnen k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich doch Ihr ewiger Schuldner bleiben, der Himmel lohne es.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with wavy line. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Instead of denn.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Interlining afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Grafen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Latin: hold at the post office.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> French: by using his age.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with two lines.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Missing word: habe.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Missing word: haben.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Missing word: hat.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Inserted afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Vergn\u00fcgen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Italian:to be lazy.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Latin, here: annoyance.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> Mister<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> French: open-top carriage.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> Regiment<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> J\u00f3zsef Hudelist, counsellor at the foreign department of the court chancellery, died in 1818.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> Count Rudolf von L\u00fctzow (1780\u20131858), Austrian diplomat, Austrian ambassador to Constantinople (1818\u20131823), then ambassador in Rome (1827\u20131848). Sz\u00e9chenyi travelled to Constantinople with him.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> Baron Ignaz Lorenz von St\u00fcrmer (1752\u20131829) was Count L\u00fctzow\u2019s predecessor as Austrian ambassador to Constantinople (1802\u20131818) and then, from 1818, as counsellor at the court and state chancellery in Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> A port city in Southeast Italy in the bay of the same name.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> According to his letter of 19 May 1819, he arrived in Naples on 18 May.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> According to his diary, he made a trip to Ephesus on 9 December; there is no record of Sardis.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> These lines somewhat contradict his <em>\u00d6nismeret<\/em> (Self-Awareness), in which he complains about the skewed direction of his raising.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> The attached letter is not known, but his father used it and arranged for his son\u2019s leave to be extended by a year.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Baron Nathan Adam Arnstein (1748\u20131838) Viennese banker. In 1805, together with banker Bernhard von Eskeles, he founded the banking house Arnstein &amp; Eskeles, which was the dominant financial institution in Austria for three decades.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> Geym\u00fcller &amp; Co. The Vienna banking house of Swiss bankers Johann Heinrich Geym\u00fcller (1754\u20131824) and his brother Johann Jakob Geym\u00fcller (1760\u20131834).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a> James and Richard Brant, Sz\u00e9chenyi&#8217;s companions.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> A small two-wheeled carriage invented in England.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> Prince M\u00f3ric Liechtenstein (1775\u20131819), lieutenant general.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> Bankers and merchants from Trieste.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[o]<\/a> The letters are unknown.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\">[p]<\/a> The letter is unknown.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref17\">[q]<\/a> Baron Philipp von Neumann (1781\u20131851) was an Austrian diplomat, who began his career in Venice and Paris, and later served as secretary of the Austrian embassy in London during the embassy of Prince P\u00e1l Esterh\u00e1zy (1815\u20131842). For his services he was made a baron in 1830.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref18\">[r]<\/a> He served in the 5th Hussar Regiment until 1820, then in the 4th Hussar Regiment. It is noticeable that he is the last of the first-class captains in the 5th Hussar Regiment and the fourth one in the 4th Hussar Regiment. That is probably why he requested his transfer.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref19\">[s]<\/a> I.e. Wedgwood\u2019s English porcelain. Josiah Wedgwood (1730\u20131795) was a famous English porcelain maker.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref20\">[t]<\/a> Count Antal Batthy\u00e1ny (1762\u20131828). Sz\u00e9chenyi did not have a good opinion of him. See SzIN 3. 198, and his letter to Count K\u00e1roly Esterh\u00e1zy of 26 September 1828.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref21\">[u]<\/a> Julius Landschulz was a philologist and teacher of classical languages and literacy, formerly tutor to Count J\u00f3zsef Zichy. Sz\u00e9chenyi&#8217;s companion during his journey to the East.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref22\">[v]<\/a> Johann Ender (1793\u20131854) an Austrian painter, Sz\u00e9chenyi&#8217;s companion during his journey to the East.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref23\">[w]<\/a> The letter is unknown.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref24\">[x]<\/a> Baron J\u00e1nos Mesznil, Sz\u00e9chenyi\u2019s cousin. At this time, he divorced and settled in Sopron. This was the news that his father informed him about. See B\u00e1rtfai \u2013 Sz\u00e9ch\u00e9nyi csal\u00e1d 2. 265.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Smyrna, 14 December 1818. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ten days ago he arrived back on the island of Scio. He wants to know how things are in Vienna and asks his father to inform him in his next letter. He has lost weight because of the heat, but is not ill, he asks his father not to worry about him. He plans to spend the winter in Athens and then return home via Naples. He has cancelled his trip to Egypt, partly because of the heat and partly because of the plague. It&#8217;s been five months since he was in Vienna, and a lot has changed since then. His leave is to last until 1 May 1819, when he is to join his army in Milan. He also reports on his financial affairs, having so far borrowed 1100 ducats and needs another 500 ducats during his stay in Smyrna, and thanks his father for his arrangements and for paying his debts to his brothers.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3403,3370,3438],"tags":[3544,3417],"language":[3416],"addressee":[3411],"place_of_writing":[4473],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4485],"place_of_publication":[4486],"class_list":["post-13600","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-szechenyi_ferenc-en","category-csalad-en","category-the-traveller","tag-money","tag-travel","language-german","addressee-ferenc-szechenyi","place_of_writing-smyrna","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-623-a-i-9-no-44-32-en","place_of_publication-zichy-252-261-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13600"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13603,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13600\/revisions\/13603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13600"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=13600"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=13600"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=13600"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=13600"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=13600"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=13600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}