{"id":13671,"date":"2021-12-10T14:37:31","date_gmt":"2021-12-10T14:37:31","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/szechenyi-ferenc-144\/"},"modified":"2026-05-10T16:12:18","modified_gmt":"2026-05-10T16:12:18","slug":"szechenyi-ferenc-144","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/csalad-en\/szechenyi-ferenc-144\/","title":{"rendered":"Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi"},"content":{"rendered":"\n<p>Mein lieber guter Vater, ich habe den Aetna mit vielen Vergn\u00fcgen, und wahren Genu\u00df erstiegen, aber nicht ohne Beschwerlichkeit und M\u00fche.<a href=\"#_edn1\">[a]<\/a> \u2013 Das Wetter war so gut es sein kann \u2013 der Schnee aber so tief und h\u00e4ufig, da\u00df ich den gr\u00f6\u00dften Theil des Berges zu Fu\u00df gehen mu\u00dfte. &#8211; Ich war dieses Jahr der erste, der diesen Gang unternommen hat. Im Sommer mu\u00df es kindleicht sein &#8211; bis an die h\u00f6chste Spitze kommen zu k\u00f6nnen. den<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> eine Milie von dem Krater ist f\u00fcr Reisende ein Haus gebaut, wo man \u00fcbernachten kann, und wohin man zu reiten im Stande ist \u2013 Die\u00df Haus fand ich tief im Schnee und ich mu\u00dfte 9 Milien mit gro\u00dfer Anstrengung gehen, bevor ich es erreichen konnte. Morgen gehe ich nach Syracusa:<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> wo ich nur 2 Tage bleiben werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, da\u00df in allen meinen Expeditionen mich nichts so sehr interessiert hat als die ascension des Aetna \u2013 Sie k\u00f6nnen nicht glauben, lieber Vater wie froh und gl\u00fccklich ich bin diesen merkw\u00fcrdigen Berg gesehen zu haben. Ach, wie dankbar bin ich Ihnen, da\u00df Sie mich in den<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Stand setzten \u2013 mir so viele vergn\u00fcgte Augenblicke g\u00f6nnen zu k\u00f6nnen \u2013 wahrlich, so gut, hab\u2019 ich\u2019s nicht verdient \u2013 und mache mir oft den bittersten Vorwurf, da\u00df ich mein Leben so sehr genie\u00dfe \u2013 den<sup>1<\/sup> giebt es den<sup>1<\/sup> einen gr\u00f6\u00dferen Genu\u00df, als unbekannte L\u00e4nder und V\u00f6lker zu sehen \u2013 und allenthalben in der gr\u00f6\u00dften Verschiedenheit \u2013 Gottes Allmacht zu bewundern \u2013 und wie wunderbar und unbegreiflich seine Rathschl\u00fc\u00dfe und Werke sind \u2014 ? Zwei Tage bin ich nun hier \u2013 um auszuruhen und \u2013 um meine Gesch\u00e4fte zu endigen \u2013 am meisten aber um meine \u00f6sterliche Beichte zu verrichten. \u2013 \u2013 Zeigen Sie, guter Vater diesen Brief keinen Menschen, ich bitte Sie \u2014 nicht da\u00df ich mich sch\u00e4me \u2014 meiner Religion Formen und Gesetze genau und p\u00fcnktlich zu beobachten \u2013 wei\u00df Gott \u2014 sondern Sie wissen \u2013 wie leicht man f\u00fcr einen Hypocriten gehalten werden kann wenn man einen jungen Mann der das Leben liebt und genie\u00dft, spielt \u2014 und in einen Brief mit solchen Sachen, als Gebeth und Beichte, sich prahlt. \u2013 Es ist vieleicht auch nicht recht, da\u00df ich Ihnen davon sprach und noch sprechen werde \u2014 Es freut Sie aber und meine Mutter \u2013 nicht wahr? Den<sup>1<\/sup> Sie haben ja recht wenn Sie in dieser hinsicht \u2014 mich nicht mit Ihrem ganzen Vertrauen beschenken, nicht da\u00df ich dessen ganz unw\u00fcrdig w\u00e4re \u2014 sondern Sie sehen ja andre jungen Leute, die gute Menschen sind, und ein untadelhaftes Leben f\u00fchren, sich aber so zu sagen, <em>eine eigne Religion<\/em><a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> gebildet haben, und alles das was vorgeschrieben ist, vers\u00e4umen. \u2013 Ich kann nicht beleidigt mich f\u00fchlen wenn Sie diese Meinung von mir haben. \u2013 und wundre mich beinahe. wenn Sie mich nicht ganz f\u00fcr einen verdorbenen Menschen halten, den<sup>1<\/sup> das k\u00f6nnten Sie, wenn Sie nicht so liebreich alle meine Fehler gegen Sie und meine Mutter, mir schon l\u00e4ngst vergeben h\u00e4tten. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, mein theurer, mein innig geliebter Vater, ich hab\u2019 ohne Eitelkeit, ohne Stolz, so schlecht und elend als ich bin, in voller Demuth \u2013 alle meine S\u00fcnden in der Beichte geoffenbart \u2014 und ob meine Reue, meine Thr\u00e4nen aufrichtig gewesen sind \u2014 Sie und den Allm\u00e4chtigen so oft beleidigt zu haben, k\u00f6nnen Sie nur dann ganz glauben, wenn Sie wi\u00dfen d\u00fcrften \u2014 wie viele Stunden der Reue und des Schmerzens ich seit der Zeit verlebte, als wir uns das letztemal sahen! \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Nun mu\u00df ich Sie und meine Mutter nur noch einmal um Vergebung bitten, da\u00df ich ganz ruhig sein k\u00f6nne.<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Bald werde ich in Neapel sein \u2014 Wenn man aber so lange als ich keine Briefe von denen aller besten Eltern erhalten hat, so ist man furchtsam den ersten den man bek\u00f6mt zu er\u00f6ffnen \u2014 und wer wei\u00df \u2014 welcher Schmerz \u00fcber mich schwebt \u2014 den ich nicht wei\u00df, den ich nicht ahnde: \u2014 Ein anderes besseres Leben mu\u00df es ja noch geben \u2013 den<sup>1<\/sup> hier ist der gl\u00fccklichste nichts andres als ein elendes Wesen. \u2013 \u2013 Geben Sie mir Ihren Rath \u2014 wie ich meine Zukunft zubringen soll \u2014 Ich hoffe in alle Conditionen und in jeder Laage des Lebens immer ein guter Khrist ein guter B\u00fcrger, und ein guter befreundes sein zu k\u00f6nnen. Wie ich hei\u00dfe, was ich bin \u2013 mit was ich mich besch\u00e4ftige ist mir einerley \u2014 Da\u00df ich diese Reise machen konnte, ist mein Gl\u00fcck \u2014 den<sup>1<\/sup> man kann in der Zerstreung \u00fcber seine ersten und heiligsten Pflichte einschlafen \u2014 in der Einsamkeit, in Gefahren, und Entbehrungen, wagt man aber zuweilen einen Blick in sein Inneres \u2014 und erstaunt \u00fcber alles das was da Wurzeln gefa\u00dft \u2014.<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich bitte ich Sie auch wegen meinen Geldangelegenheiten mir ausf\u00fchrlich zu schreiben \u2013 K\u00f6nnte ich so gl\u00fccklich sein einige Zeit mit Ihnen leben zu k\u00f6nnen sicher bin ich \u2013 in kurzer Zeit im Stande zu sein \u2013 meine G\u00fcter selbst administriren zu k\u00f6nnen, den<sup>1<\/sup> ich sch\u00e4me mich, so alt und grau ich schon bin \u2013 nichts andres zu verstehen und zu wi\u00dfen, als wie man ausgeben und verschwenden soll! Zu sammeln, zu erwerben meine Unterthanen zu gl\u00fccklichen Menschen zu machen \u2013 das habe ich noch nicht erlehrnen k\u00f6nnen. Ich habe aber Gottlob, noch Ged\u00e4chtni\u00df genug um alles zu lehrnen was ich wi\u00dfen soll \u2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Gesundheit ist besser \u2014 Wie meine Nerven aber angegriffen waren, da\u00df k\u00f6nnen Sie nicht glauben \u2014 Ein sonderbares Regime hat mir aber vortrefflich gethan \u2013 welches in Erm\u00fcdungen und ganz kalten Seeb\u00e4dern bestehet \u2014 Ich trinke beinahe keinen Wein, und e\u00dfe nur selten Fleisch \u2014 Medicinen brauchte ich keine.<\/p>\n\n\n\n<p>In Sicilien nahm ich noch kein Geld auf \u2013 ausser um den Ender<a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> und meinen Koch<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a> nach Neapel zu senden. Hier werde ich aber etwas nehmen, und so in Syracusa \u2014 Marsalla \u2014 Siacca und Palermo \u2013 \u00fcberall nur so viel als ich gerade brauche \u2013 den<sup>1<\/sup> es ist Gefahr mit viel Geld in Sicilien zu reisen. Von allen denen kleinen Rechnungen die entstehen werden, will ich dann eine einzige Note machen \u2013 und, oder an den Arnstein<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> adressiren oder \u2013 in Neapel berichtigen \u2013 in den letzten Ort &#8211; werde ich eine sehr gro\u00dfe Summe aufnehmen m\u00fc\u00dfen, den<sup>1<\/sup> von dort will ich mit Generosit\u00e4t alle meine Begleiter verabschieden, denen<sup>2<\/sup> ich nicht genug dankbar sein kann. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wi\u00dfen ich bestellte einen Wagen, aus England \u2013 und will f\u00fcr mein agr\u00e9ment einige B\u00fccher und andere unbedeutende Comforts mir bringen lassen \u2013 wenn ich es darf \u2013 Fr\u00fcher will ich aber in Neapel wi\u00dfen wie es mit der Fortune gehet. Bestimmen Sie durchaus was Sie f\u00fcr meine Ausgabe mir geben wollen \u2013 Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort da\u00df ich mit allen zufrieden und gl\u00fccklich sein werde, wenn es auch die H\u00e4lfte w\u00e4re <em>von dem<\/em><a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> was Sie mir erlaubten \u2013. F\u00fcr das Geld welches ich f\u00fcrs meine Pferde erhalten habe \u2013 machte ich einen guten Kauf \u2014 ein Gut welches ich nur mit dem Leben verlieren kann. Ich behalte nur meinen Kammerdiener<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> und meinen Bedienten.<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a> Es ist das zu viel \u2013 einer w\u00e4re mehr als nothwendig \u2013 Es sind aber so gar gute Leute, da\u00df ich mich von ihnen eben so schwer trennen w\u00fcrde, als sie sich von mir: die m\u00f6chte ich schon bis zum letzten Lebewohl gerne mit mir haben. \u2013 Auser denen <em>moralischen Acquisitionen<\/em>,<sup>3<\/sup> die leider unbedeutend sind habe ich viele andre gemacht und bezahlt. \u2013 Alle die Rauch Requisiten von Constantinopel die Baron St\u00fcrmer<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a> in Ihr Haus abgesetzt hat \u2013 ein ganz niedlicher t\u00fcrkischer Schawl \u2013 die <em>sogenanten Kenner<\/em><sup>3<\/sup> finden ihn \u2014 miserable \u2013 Leute aber von richtigen Geschmack finden ihn charmant \u2014. Dan k\u00f6mt ein Weiber Mantel aus der K\u00fcste der Barbarey von keinen gro\u00dfen Werth, das ist wahr, aber niedlich und \u00fcberaus Geschmackvoll. 4 allerliebste Teppiche aus Magnesia in Klein Asien<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a> und neben einen Bett oder Kamin zu legen \u2014 200 Bouteillen Eau double dela bien bonne fleur d&#8217;orange, et de l\u2019eau de Rosa \u2013 kostet wenig &#8211; und klingt als ob\u2019s der rafinirteste Luxus article w\u00e4re \u2013. Rechnen Sie den<sup>1<\/sup> alles was Ender gezeichnet und Landschulz<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a> geschrieben<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>? Ist das etwa gar nichts \u2014 Sogar meine Leute hatten ihre Journale \u2014 nur ich allein war m\u00fc\u00dfig und faul \u2013 . \u2013 Sind das nicht articlen um in allen k\u00fcnftig m\u00f6glichen Lebens=Conditionen \u2013 seine Agr\u00e9mens schon im Haus zu haben? \u2014 Gehe ich wieder zum Regiment, so rauche ich aus den l\u00e4ngsten Tabackr\u00f6hren in denen \u00d6streichischen Staaten, den leichtesten und besten T\u00fcrkschen Cnaster<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a> \u2014. Will ich heurathen<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> so ist der Schawl \u2014 der Mantel schon da \u2014 bin ich krank \u2013 so erg\u00f6tze ich mich an meinen bunten Teppich \u2013 und trinke Orange Bl\u00fch Wasser \u2014 und will ich als Author erscheinen \u2014 so ist Stoff und Materie da 24 Folianten zu schmieden und mit einigen Duzzend Kupfertafeln zu decoriren \u2013. So stehen die Verh\u00e4ltni\u00dfe!<\/p>\n\n\n\n<p>Ender ist unp\u00e4\u00dflich geworden.&nbsp; Je crois que le pauvre gar\u00e7on a eu une maladie galante &#8211; de peu de cons\u00e9quence comme un fameux m\u00e9decin de Messine le pr\u00e9tend. Il en sera gu\u00e9ri dans 4 semaines \u2012 et me rejoindra a Naples. Je vous prie de ne pas faire mention \u00e0 qui que ce soit de ce malheureux accident parce que c&#8217;est bien desagr\u00e9able pour tout le monde, mais bien plus encore si c&#8217;est possible<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> pour un homme mari\u00e9. J&#8217;ai \u00e9t\u00e9 extr\u00eamement f\u00e2ch\u00e9 de le laisser a Messine, car j&#8217;aurais eu toute la Sicile pr\u00e9cis\u00e9ment comme j&#8217;ai emport\u00e9 toute l\u2019Attique et une partie du Peloponese. Sa femme seroit desol\u00e9e si jamais elle pourrait en \u00eatre instruite \u2014 Ou elle se permettrait certaines distractions en cas qu&#8217;elle se sentirait le droit de vengeance. Ayez donc le secret pour vous seul, je tacherai de mon c\u00f4t\u00e9 de rendre le jeune Michel Ange <em>apte<\/em> et <em>prompt<\/em><sup>3<\/sup> de revoir sa chere \u00e9pouse sans crainte et sans danger. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Unter andern, tr\u00e4umte ich heute Nacht \u2013 da\u00df ich als Obristlieutenant im 72 Jahre meines Alters, auf die angenehmste Art sterben werde \u2013 Ein Schlaf eine Art Bet\u00e4ubung \u2013 und ein Zucker \u2013 und schon geschehen \u2014 Wenn das wahr w\u00e4re so ist es wahrscheinlich da\u00df ich \u2014 in meinen Leben noch einigemal \u201e<em>halb rechts<\/em>\u201e<sup>3<\/sup> und \u201er<em>echts umkehrt Euch<\/em>\u201e<sup>3<\/sup> ausruffen, und manches <em>Schachterl<\/em><sup>3<\/sup> brust=The ausschl\u00fcrfen werde, um das Commando Wort sonor und klingend \u2014 den erstaunten Recruten, in das Ohr zu blasen. \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem Handwerk wird aber geraucht, und stark geraucht, oh, wenn Sie die G\u00fcte h\u00e4tten allen den Taback den Baron St\u00fcrmer in Ihr Haus absetzte, durch einen Sachkundigen so einpacken einsalzen oder einpickeln zu lassen, da\u00df er sich nicht<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> <em>verderben k\u00f6nnte<\/em>.<sup>4<\/sup> Ich kann manches \u2013 und wei\u00df doch nicht, wie man Taback vor verfaulen retten kann auser wenn man ihn raucht \u2013 Und es ist so viel da\u00df ich &#8211; mit allen meinen Kindern, im Fall ich heurathen<sup>6<\/sup> w\u00fcrde \u2013 und wenn sie 6 Wochen alt anfingen Taback zu rauchen, damit doch kaum fertig werden k\u00f6nnte. Es sind 2 Gattungen \u2013 die eine ist ein Species extraordinaria, und hei\u00dft Tumbeck<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a> \u2013 und w\u00e4chst in Persien in der Ebne von Susa, und ist ein Gift wenn man es in gew\u00f6hnlichen Pfeifen raucht \u2013 Man verstopft aber eine gro\u00dfe Bouteille damit \u2013 die Sie auch in Ihrem Haus haben, an der eine unendliche Schlange ist \u2013 die man in dem Mund nehmt \u2013 und den Rauch aus dem Wasser herauszieht. Das instrument hei\u00dft Nargile: und ist das einzige was ich zuweilen rauche \u2013 Es ist rein und stinkt nicht. Von diesen Taback haben die Leute aber keinen Begriff; wenn der nur nicht verdirbt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die d\u00e9pensen<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> der Maut haben Sie wohl bezahlt? den1 gebe dem K\u00f6nig was des K\u00f6nigs ist\u201c \u2013 ich m\u00f6chte um alles in der Welt keine Contrebande machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun lieber Vater geben Sie mir den Seegen. In allen Verh\u00e4ltni\u00dfen des Lebens vertrauen Sie nunmehro auf mich. Ich kenne alle Gefahren \u2014 die die Menschen umgeben k\u00f6nnen \u2013 bin v\u00f6llig ein Mann geworden \u2013 und danke dem Allm\u00e4chtigen, da\u00df <em>ich<\/em><sup>4<\/sup> mit so wenig Wunden davon gekommen bin. W\u00e4re es nur m\u00f6glich, da\u00df ich das alles gut machen k\u00f6nnte, was ich andern mir ewig theueren Freunden zugef\u00fcgt habe \u2014 auf mich, und mein Gl\u00fcck w\u00fcrde ich mit Freuden auf immer verzieht<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>In Neapel erwarte ich Ihre Antwort wegen den Woll\u2019project. Meiner liebe Mutter k\u00fc\u00dfe ich tausendmal, und so meine innig geliebten Anverwandten \u2013 Ach, wenn ich sie nur zwingen k\u00f6nnte mich zu lieben<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Stepherl<\/p>\n\n\n\n<p>Catania<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a> den 21 April 1819<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Instead of denn.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Corrected word.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Interlining afterwards.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Missing word: haben.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Instead of heiraten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> One letter deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> French: cost.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Instead of Verzicht. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> The mountain is 3274 metres high and is known in Italian as il Gibello or il Monte.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> The most important and beautiful city of the Old World on the eastern coast of Sicily was founded by Corinthian colonists in 734 BCE.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> One of the most important achievements of his journey to the East was his spiritual renewal. For a more detailed summary of his religious views than the one in the letter, see SzIN 1. 591. \u00e9s 617\u2013620.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> Johann Ender (1793\u20131854) Austrian painter, who accompanied Sz\u00e9chenyi on his journey to the East.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> J\u00f3zsef Krebs, Sz\u00e9chenyi&#8217;s cook.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> Baron Nathan Adam Arnstein (1748\u20131838) Viennese banker. In 1805, together with banker Bernhard von Eskeles, he founded the banking house Arnstein &amp; Eskeles, which was the dominant financial institution in Austria for three decades.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> Jakab Zimmermann, Sz\u00e9chenyi&#8217;s servant.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> His servant, J\u00e1nos.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Baron Ignaz Lorenz von St\u00fcrmer (1752\u20131829) was Count L\u00fctzow\u2019s predecessor as Austrian ambassador to Constantinople (1802\u20131818) and then, from 1818, as counsellor at the court and state chancellery in Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> A city in Asia Minor north of Smyrna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a> Julius Landschulz was a philologist and teacher of classical languages and literacy, formerly tutor to Count J\u00f3zsef Zichy.&nbsp; Sz\u00e9chenyi&#8217;s companion during his journey to the East.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> Delicious Turkish tobacco.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> Persian tobacco.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> A city in Sicily.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Ferenc Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Catania, 21 April 1819. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>He tells his father about what he saw, but asks his father not to show his letter to anyone, as he doesn&#8217;t want to be seen as a hypocrite. Soon he will arrive in Naples. He asks his father to write to him about his finances in detail, he has not borrowed money in Sicily. Ender has fallen ill and will only follow Szechenyi to Naples when he has recovered.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3403,3370,3438],"tags":[3417],"language":[3416],"addressee":[3411],"place_of_writing":[4532],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4530],"place_of_publication":[4531],"class_list":["post-13671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-szechenyi_ferenc-en","category-csalad-en","category-the-traveller","tag-travel","language-german","addressee-ferenc-szechenyi","place_of_writing-catania","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-623-a-i-9-no-44-3-en","place_of_publication-zichy-297-302-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13671"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13675,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13671\/revisions\/13675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13671"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=13671"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=13671"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=13671"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=13671"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=13671"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=13671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}