{"id":13822,"date":"2021-12-12T14:53:36","date_gmt":"2021-12-12T14:53:36","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/turheim-lujza\/"},"modified":"2026-05-29T14:44:58","modified_gmt":"2026-05-29T14:44:58","slug":"turheim-lujza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/youth\/turheim-lujza\/","title":{"rendered":"Luise Th\u00fcrheim"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Geschrieben in Wien den 29 October <\/em>1819.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Meine theuere Gr\u00e4fin,<a href=\"#_edn1\">[a]<\/a> es war sehr vern\u00fcnftig, wenn Sie in der That Briefe von mir bekommen wollten, da\u00df Sie selbst mir den Vorschlag gemacht haben, unsern Briefwechsel auf teutscher Sprache anzustimmen; denn wahrlich nicht viele h\u00e4tten Sie von mir sonst erhalten. \u2013 Ich bin noch immer krank, Malfatti<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a> verbietet jede Anstrengung \u2014 und ein franz\u00f6ischer Brief, besonders wenn er vor Ihren Richter Stuhl erscheinen soll \u2014 ist mir ein Gr\u00e4ul<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> \u2013 und greift mich derma\u00dfen an, da\u00df ich allemal nach einem geendigten Schreiben zu Bett gehen mu\u00df \u2014 Sollte das allenfals bei Ihnen der selbe Fall sein, wenn Sie Teutonia\u2018s hart klingnde Sprache in niedliche Gef\u00fchlvolle Sentenzen bringen, so schreiben Sie mir \u2014 in der Sprache in der Sie denken: franz\u00f6isch ist die; so sollte ich vermuthen \u2014 obschon Ihre Art wie Sie \u00fcber die Liebe denken gewi\u00df nicht Gallisch ist! \u2014 Sie werden also so schreiben wie Sie wollen werden, denn das k\u00f6nnen Sie \u2014 ich indessen werde so schreiben wie ich es <em>k\u00f6nnen<\/em><a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> werde! Begreifen Sie den schrecklichen Unterschied? Da ich aber <em>bei weitem<\/em><sup>3<\/sup> der allen Uneitelste Mensch bin den Sie so gesehen haben, so will ich jede Art von falscher Scham unterdr\u00fccken \u2014 und \u2014 geradezu ohne mich im mindesten abschrecken zu lassen \u2014 einige Seiten, so wie es k\u00f6mt, voll anschmieren und Ihnen \u00fcbersenden. \u2014 Jede Art von pretention, qui fera mieux,<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> sei daher verbannt, denn es ist bei Gott, kein unangenehmes Gef\u00fchl, zwischen Mann und Weib \u2013 sich gegenseitige Schwachheiten und Unwi\u00dfenheiten, einzugestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Tage nach Ihrer Abreise<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a> gieng ich mit <em>meinem<\/em><sup>3<\/sup> Abb\u00e9 Tisseraut in Razumofsky\u2018s<a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> Haus \u2014 und wenn ich hie und da meine Thr\u00e4nen nicht alle insgesammt vereint h\u00e4tte, gewi\u00df w\u00fcrde ich in <em>einige<\/em><a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> <em>innige<\/em><sup>3<\/sup> aufrichtige Thr\u00e4nen ausgebrochen sein \u2014 das selbe Geb\u00e4ude \u201e<em>wo wir<\/em><sup>3<\/sup> Freude und Kummer so oft theilten \u2014 \u00f6de und verla\u00dfen wieder zu erblicken! \u2014 Ich versenkte mich im Garten, und dachte \u2013 nicht als <em>ein gew\u00f6hnlicher Bekannte<\/em><sup>3<\/sup> an Sie und Ihre Angeh\u00f6rigen. Sie kennen die Wehmuth, die man f\u00fchlt wenn man von getrennten aber geliebten Menschen \u2013 sich liebend errinert? Kennen Sie die Stimmung? und vergleichen Sie\u2018s nicht mit einem innigen Gebeth? \u2014 \u201eLa jument de S. A. se porte a merveille, jouissant \u201e della placida Campagna, et j\u2019espere dela lui rendre, <em>in duplo<\/em><sup>5<\/sup> veuilles bien lire cet Article a Razumofsky. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nachricht von der Stutte gleich nach <em>meinem Gebeth<\/em>,<sup>3<\/sup> mu\u00df Sie erstaunen, indessen mu\u00df ich das Erhaben durch\u2018s profane allemal ersticken, indem die meisten Menschen das nicht verstehen w\u00fcrden, was ich empfinden, und voll empfinden, aber nur schlecht ausdr\u00fccken kann. \u2013 Bei Ihnen ist das der Fall nicht, denn sonst w\u00fcrde ich Ihnen gar nicht schreiben \u2013 F\u00fcr Briefe ist\u2018s aber Schade und ich will Ihnen in meinen Tageb\u00fcchern schon davon vorlesen. Sie sind, und auf 3 m Meilen oder wie weit sie Theuere, von mir entfernt sind, macht man ja nie den Hof \u2014 Sie sind, sage ich, eine der wenigen <em>Unabhengigen Frauen<\/em><sup>3<\/sup> \u2014 die mir so viel Zutrauen einfl\u00f6\u00dfen, da\u00df ich gerne jede Oberfl\u00e4che meines Characters \u00fcberschreiten m\u00f6chte und mich Ihnen so zeigen, wie ich in der Tiefe meiner Seele bin \u2014 denn auch Sie haben Tiefen \u2014 indessen man andre Menschen mit einem Abbild von einem Spiegel vergleichen kann, das man greifend nie hinter dem Spiegel f\u00fchlen kann: \u2013 verstehen Sie mich \u2014? Wenn Sie aber zur\u00fcckgekommen werden sein, bekommen Sie mehrere schon <em>zusammen gesetzte Dinge<\/em>,<sup>3<\/sup> indem ich endlich eine Art Ordnung und Consequenz in meine Arbeit \u2014 und meiner Lecture setze \u2014 \u2014 Die Krankheit meines Vaters zwingt mich viel zu Haus zu bleiben \u2013 meine Reise nach Warschau gab ich auf, indem man mir den Pa\u00df geradetzu verneinte \u2014 anders wo kann ich f\u00fcr den Augenblick auch nicht \u2013 denn obschon mein Vater besser geworden ist \u2013 so kann ich mich auf lange Zeit von ihm doch nicht entfernen, \u2013 denn Pflicht gegen Eltern kann in meinem <em>reifen<\/em><sup>3<\/sup> Alter nur Pflicht gegen das Vaterland entheben \u2014 und das Vaterland ist eben f\u00fcr den Augenblick nicht exigeante<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Sie werden mich wohl also hier finden \u2014 ob Sie mich und Constantine<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a> aber, wegen meinen gem\u00e4uselten Ohren erkennen werden, da\u00df wei\u00df ich wahrlich nicht, denn ich feile an allen beiden n\u00e4chtelang. \u2014<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6ren Sie endlich vom Scandal! Besonderes werde ich aber nicht sagen k\u00f6nnen, aber nur das was alle Leute schon wissen, indem ich viel zu sehr indolent bin, um das<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> erfahren zu wollen, was die Leute in ihrem Interieur machen. Was also nicht auf denen G\u00e4ssen geschieht, werden Sie von mir nie erz\u00e4hlen h\u00f6ren, es gehet das andre mich nicht an \u2014 und auf jedem Fall werden die Briefe decenter folglich f\u00fcr Sie \u2014 geeigneter \u2014 obschon das indecente manchmal auch seine verf\u00fcrerische Reitze hat \u2014 indem das was \u2013 Vergn\u00fcgen macht \u2013 so ein <em>enormes<\/em><sup>5<\/sup> Vergn\u00fcgen macht, im Grunde doch nicht indecent ist, indem sonst Gott auf eine indecente Art seinen lieblings Planeten bev\u00f6lkerte, sondern nur \u2013 ich m\u00f6chte sagen, \u201e<em>in Ihren Augen<\/em>,<sup>3<\/sup> was ich Ihnen auch immer vorgeworfen habe, und \u00fcber welchen Gegenstand \u2014 indem Sie so intolerant sind \u2013 ich immer ganz pilzlich werde. Wenn es aber nach ihrem W\u00fcnsch gieng gestehen Sie es selbst \u2013 bald w\u00fcrde die Esprit der Menschen ausgehen \u2014 \u201eund doch ist das nur amusant, die Sache bleibt stets die selbe \u2013 hie pr\u00e9parationen sind aber unendlich \u2014. Also auch von dem was in denen Zimmern geschieht \u2014 wenn ich was wei\u00df \u2013 und es keinen Menschen schadet und Sie mir <em>ein<\/em>,<sup>3<\/sup> \u2013 g\u00fctiges Ohr borgen wollen. \u2013 Lesen kann aber ein Weib mehr als h\u00f6ren \u2013 und was hab\u2018 ich Ihnen alles schon gesagt!!<\/p>\n\n\n\n<p>Wallmoden,<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> der Ihnen von der Schweitz geschrieben hat, ist da \u2013 Wir nehmen ein kleines Absteige Quartin in der<sup>7<\/sup> Stadt in einem <em>guten b\u00fcrgerlichem<\/em><sup>3<\/sup> Hause \u2014 wo wir a la rigeur<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> zu Mittag speisen, und eine Soir\u00e9e zubringen k\u00f6nnen. Ich liebe Wall \u2013 sehr \u2013 und durch den Winter hindurch werde ich ihn wahrscheinlich noch lieber gewinnen \u2014 obschon ich wei\u00df \u2014 da\u00df ich in seinem Herz nicht avancieren werde \u2014 indem die Baronin Rusofsky,<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> die endlich mit Sch\u00f6nfeld<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a> ein idillen Leben f\u00fchrt, noch immer sein Herz beherscht. \u2013 Diese Liebe ist \u00fcbrigens nicht heftig wird wahrscheinlich nie zum Sujet eines Trauerspieles passen \u2013 und man sollte glauben, Wallmoden habe das Gedicht gemacht \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLebe Linde, Liebe leise\u201e ect.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweitz sind ihm die spa\u00dfigsten aventuren<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> vorgekommen, die Sie wahrscheinlich wissen, durch ihn wissen \u2013 denn <em>er erkennt<\/em><sup>3<\/sup> auch Ihre Reitze \u2014 Ihre Verdienste \u2014 so gut wie ein andrer!<\/p>\n\n\n\n<p>Verstehen Sie das?<\/p>\n\n\n\n<p>Zur letzten Zeit kam F\u00fcrstin Therese Esterhazy<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a> nach Wien nun ist sie schon wieder weg \u2013 Gabriella Saurau<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a> war auch einen Theil des Sommers hier \u2014 die ist aber auch wieder weg \u2013 So lange diese beiden Frauen aber hier gewesen sind, war Wien<em> ein ganzen<\/em><sup>3<\/sup> belebter, denn sie setzten eine Schaar von Jungen Leuten im Athem \u2014 im <em>einzelnen<\/em>,<sup>3<\/sup> das hei\u00dft, f\u00fcr mich, \u00e4userst angenehm \u2014 denn ich lebte viel in ihrer Atmosphere \u2014 und das kann man niemals ein Ungl\u00fcck nennen \u2014 denn unl\u00e4ugbar ist es, da\u00df die Atmosphereeines h\u00fcbschen Weibes oder einer anmuthigen Jungfrau f\u00fcr einen Mann w\u00fcnschenswerther und zutr\u00e4glicher sei \u2014 als die Ausd\u00fcnstung eines Gelehrten oder eines Dominikaner. \u2014 Was die Leute aber gesagt haben, da\u00df nach denen 2 <em>Gras<\/em>eln<sup>3<\/sup> so viele Handeln nachgerennt sind \u2014 das k\u00f6nnen Sie sich wohl einbilden, denn Sie kennen ja Kr\u00e4hwinkel!<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a> \u2014&nbsp; <em>Besonders<\/em>,<sup>5<\/sup> so viel ich wei\u00df, hat sich nichts zugetragen \u2013 ausgenommen, da\u00df die <em>Guten<\/em><sup>3<\/sup> Freunde der F.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Esterh\u00e1zy wieder rathen haben, sehr viel in Gabrielle\u2019s Gesellschaft zu leben \u2013 und so Gr.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> Saurau\u2019s Eltern \u2013 nicht viel mit Theresen zu sein \u2014 indessen steckten sie den ganzen Tag beisammen Les jeunes gens\u2018 disoient que la soci\u00e9t\u00e9 de M<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> Esterhazy feroit beaucoup de bien a M<sup>12<\/sup> de Saurau: \u2014 \u2014 \u2014 Das was <em>wir beide<\/em><sup>3<\/sup> dar\u00fcber denken, braucht hier nicht auf&#8217;s Papier zu kommen: wir sind aber, wenn ich nicht l\u00fcgen soll, wahrscheinlich verschiedner Meinung \u2014 Ich, als Fuchs (und ein Fuchs ist ja ein jeder mehr oder weniger) kann aber die H\u00fchnlein nur rauben wollen \u2013 und wenn es nicht geschieht, so geschieht manchmal aus \u00dcberwindung \u2014 meistens aber \u2014 weil ich nicht kann. \u2014 Zwischen Paul und Therese erlebte ich die komischesten Szenen, die ich zum Theil schriftlich gesamelt habe, so wie manches andre was mich frappirte, und was wegen \u201eder Erfahrung, n\u00fctzlich sein k\u00f6nnte \u2014 in allen hat sich der F\u00fcrst aber als ein \u00e4userst schwaches bedauernsw\u00fcrdiges individuum ausgenommen. Sein Vater<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a> gehet mit Leopoldine,<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a> die ihre Kinder mitnimmt, und der M<sup>12<\/sup> Plaideux<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a> k\u00fcnftiges Monath nach Italien \u2014 und von der erhabenen Famille bleibt niemand als die int\u00e9ressante Maria zur\u00fcck. \u2014 Jetzt ist alles in Eisgrub<a href=\"#_edn15\">[o]<\/a> versammelt von wo ich<sup>7<\/sup> vor 2 Tagen zur\u00fcckkam. Lord und Lady Stuart<a href=\"#_edn16\">[p]<\/a> <em>lassen sich sehen<\/em>,<sup>3<\/sup> Alle Leute schimpfen \u00fcber sie, kein Haus ist aber mehr besucht \u2013 und man begehrt basessen, um geladen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen gehe ich wieder auf das Land \u2013 um einmal im Jahr mich wieder auszujagen \u2013 denn komme ich in Winterquartiere \u2014 und wenn Sie mir schreiben, so sollen Sie folianten bekommen. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fc\u00dfen Sie Constantine und Razumofsky. Wenn Sie in Wien etwas zu bestellen haben, so verge\u00dfen Sie nicht da\u00df ich <em>da<\/em><sup>5<\/sup> bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Schreiben Sie mir unter anderem was Sie lesen \u2013 mich int\u00e9ressiert das eben so sehr als alles \u00fcbrige was Sie mir schreiben k\u00f6nnten denn Com\u00e9ragen im Allgemeinen langweilen mich sehr \u2013 und ich achte der M\u00fch es nicht werth das aufzufassen was andre Leute treiben. Leben Sie indessen wohl \u2014 und geben Sie Ihrer Feder einmal freien Lauf \u2014 und richten Sie Ihre Zeilen gegen mich \u2014<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with wavy line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Instead of Gr\u00e4uel.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Francia: who performs better.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with two lines.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Francia: sophisticated.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> One word deleted.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Francia: a pinch.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Francia: advanture.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> F\u00fcrstin<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Graf<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Madame<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> Countess Ludovika Franziska Maria Th\u00fcrheim (1788\u20131864), Austrian writer and painter, sister-in-law of Prince Andrey Razumovsky. She is best known for her memoir <em>Mein Leben<\/em>, in which she chronicled life as an aristocrat in Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> Johann Malfatty (1776\u20131859) was a Viennese physician.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> Countess Luise T\u00fcrheim accompanied her brother-in-law, Prince Razumovsky, to Russia who wanted to settle his financial affairs there.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> Prince Andrey Kirillovich Razumovsky (1752\u20131836), Russian tsarist envoy, lived in Vienna from 1792 and represented the Russian tsar, playing a mediating role at the Congress of Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> Constantine\u2013Domenica Razumovsky (1785\u20131867), second wife of the Russian diplomat, sister of Luise Th\u00fcrheim.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> Count Karl von Wallmoden-Gimborn (1792\u20131883) cavalry general.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> Lujza Rusovksy was a Viennese demi-monde woman.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> It is not clear which Count Sch\u00f6nfeld he refers to.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Prince Antal P\u00e1l Esterh\u00e1zy (1786\u20131866) diplomat, ambassador to London, later minister besides the king and his wife: Countess M\u00e1ria Ter\u00e9zia Thurn und Taxis (1794\u20121874).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> Countess Z\u00e9n\u00f3 Saurau n\u00e9e Gabriella Hunyady (1797\u20131821), Sz\u00e9chenyi had courted her in 1814 and again in 1817, but she did not take him seriously.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a> Fictitious place: a small summer bourgeois town. See, for example, the 1848 work <em>Freiheit im Kr\u00e4hwinkel<\/em> (Freedom in Hick Town) by the Austrian writer JohannNestroy (1801\u20131862).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> Prince Mikl\u00f3s Esterh\u00e1zy (1765\u20131833) imperial field marshal, diplomat, art collector, and his wife Princess Maria Liechtenstein (1768\u20131845).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> Princess Leopoldina Esterh\u00e1zy (1776\u20131864), wife of Prince Antal Grassalkovich.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> PMrs Plaideux (Baroness Meynau), the lover of Prince Mikl\u00f3s Esterh\u00e1zy. Sz\u00e9chenyi mentions in his diary entry of 7 August 1818 that she was the model for Thorvaldsen\u2019s bacchante.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[o]<\/a> A village in Bohemia, the estate of Prince J\u00e1nos Liechtenstein.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\">[p]<\/a> Charles William Stewart (1778\u20131854) 3rd Marquess of Londonderry, Britishambassador to Vienna between 1814\u20131823. Sz\u00e9chenyi organised the first Simmering horse race with him on 17 April 1816.<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to Luise T\u00fcrheim, Vienna, 29 October 1819. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>He thinks it&#8217;s reasonable that they write to each other in German, because he&#8217;s still ill and writing in French would be terrible for him now. After the Countess&#8217;s departure, he returned to Razumofsky&#8217;s house, where he thought of the Countess and the time he had spent with her. He informs the Countess of the events of social life in Vienna.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3448],"tags":[3418,3719],"language":[3416],"addressee":[4576],"place_of_writing":[3397],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4577],"place_of_publication":[4578],"class_list":["post-13822","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-youth","tag-emotions","tag-social-life","language-german","addressee-luise-thurheim-en","place_of_writing-vienna","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-p-625-b-no-102-en","place_of_publication-bartfai-adatok-1-21-24-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13822"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13825,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13822\/revisions\/13825"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13822"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=13822"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=13822"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=13822"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=13822"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=13822"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=13822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}