{"id":14150,"date":"2021-12-16T13:47:18","date_gmt":"2021-12-16T13:47:18","guid":{"rendered":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/uncategorized\/i-ferenc\/"},"modified":"2026-06-07T15:59:56","modified_gmt":"2026-06-07T15:59:56","slug":"i-ferenc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/great-enterprises\/i-ferenc\/","title":{"rendered":"Francis I"},"content":{"rendered":"\n<p>Eure Majest\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p>Nach mehreren R\u00fccksprachen und Berathungen in Betracht dessen, wie man die Pferdezucht in der \u00f6sterreichischen Monarchie, insbesondere aber in Ungarn allgemeiner und gemeinn\u00fctziger machen k\u00f6nnte? und wie es m\u00f6glich w\u00e4re die kleinere Gutsbesitzer und Arendatoren zur Pferdezucht zu stimmen und zu bewegen? glaubten wir \u00fcberzeugt seyn zu k\u00f6nnen, da\u00df die jetzt bestehenden Gest\u00fcte den Beweis geben, da\u00df in der \u00f6sterreichischen Monarchie gute Pferde leben und geboren werden k\u00f6nnen und da\u00df in der Sache des Pferdes sehr wenig mehr zu thun \u00fcbrig bliebe, wenn die Anzahl solcher Gest\u00fcte gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re: \u2013 Da das aber leider der Fall nicht ist, und die Gest\u00fcte, besonders in Ungarn und Siebenb\u00fcrgen vielmehr eingehen als zunehmen; nothwendigerweise etwas erfunden werden m\u00fc\u00dfte, wodurch alle Leute die sich irgend mit einem Zweige der Oekonomie besch\u00e4ftigen, zur Pferdezucht angeeifert f\u00fchlen m\u00f6chte. \u2014 Wir dachten auf ein Mittel, durch welcher man dahin kommen k\u00f6nnte, da\u00df jene, die keine Gest\u00fcte zu halten im Stande sind, sich entschlie\u00dfen m\u00f6chten, des Jahres wenigstens einige F\u00fcllen zu ziehen; und da\u00df man die Pferdezucht nicht mehr zu einer Sache der Liebhaberey machen, sondern sie zu einem Zweige der Oekonomie rechnen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun schien es uns, da\u00df um die\u00df zu erreichen, durchaus nothwendig w\u00e4re, da\u00df ein Gewinn durch die Pferdezucht sicher oder wenigstens m\u00f6glich gemacht werde. Nun ist aber der Fall, da\u00df nur die gr\u00f6\u00dferen Familien Oesterreichs Gest\u00fcte halten, und auch selbe den bedeutenderen Theil ihrer Pferde zum eigenen Gebrauch ziehen, so da\u00df f\u00fcr die Rimontirung und f\u00fcr den Privat-Ankauf im Verh\u00e4ltni\u00df wenige \u00fcberbleiben. Mit einem Worte, da\u00df obschon in der \u00f6sterreichischen Monarchie viele gute Pferde zu finden sind, deren doch bei weitem mehrere und bessere vorhanden seyn sollten, zumalen die Lage einiger Theile Ungarns und Siebenb\u00fcrgens absichtlich von der Natur zur Pferdezucht bestimmt zu seyn scheint, und das Aerarium j\u00e4hrlich viele Pferde um theures Geld im Auslande zu kaufen bem\u00fcssiget ist. Diesem Mangel in der Pferdezucht abzuhelfen ist schwerer, als in irgend einen andern Zweige der Landwirtschaft. \u2013 Der Grund dieser Schwierigkeit liegt in der Unwahrscheinlichkeit, die die Pferdezucht in Hinsicht des Gewinnes darbietet. Wir sehen aus besagtem Grunde die meisten Gest\u00fcte in Ungarn aufh\u00f6ren, und nur jene bestehen, deren Besitzer nicht den eigenen Antheil, sondern das allgemeine Beste vor Augen haben. Die Unwahrscheinlichkeit, man k\u00f6nnte sagen, die Unm\u00f6glichkeit jetzt aus der Pferdezucht Nutzen zu ziehen, oder wenigstens nicht zu verlieren, ist gewi\u00df die triftigste Ursache, da\u00df die meisten Landwirthe sich selber auf die Zucht der Schafe und des Hornviehs verlegen, und das Z\u00fcchten der Pferde ganz vernachl\u00e4ssigen. Wir glauben, da\u00df die M\u00f6glichkeit des Gewinnes, auf die meisten Leute den bedeutendsten Einflu\u00df haben mu\u00df. \u2013 Wir sehen England, wo im Vergleich mit andern L\u00e4ndern unverh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig viele Pferde gezogen werden; wo das Erziehen und die Haltung derselben, mehr als zehnmal so viel kostet, denn in einigen Theilen unserer L\u00e4nder, und wo man durch das Pferdeziehen doch gewinnen kann und auch wirklich gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um aber diesen Vortheil m\u00f6glich zu machen, den sich der \u00e4rmere sowohl, wie der reichere Theil verschaffen kann; sind wir \u00fcbereingekommen, nahmhafte Preise f\u00fcr die bestgezogenen Pferde auszusetzen, als das einzige Mittel wodurch Privat-Leute die Pferdezucht f\u00f6rdern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind schon 1600 # als Preise f\u00fcr das Jahr 1822 bestimmt, und ohne allen m\u00f6glichen Nachtheil zu gewinnen. Neue Preise f\u00fcr das beste Pferd sind fundirt, das hei\u00dft: auf immerw\u00e4hrende Zeiten festgesetzt, und es w\u00fcrde zu w\u00fcnschen seyn, da\u00df sie\u2018s alle w\u00e4ren; denn durch nichts k\u00f6nnte man alle Leute beynahe mehr bewegen, sich stets auf bessere Pferde zu verlegen, als eben durch diese sichere Aussicht (ohne alle Gefahr zu verlieren) nahmhafte Preise erlangen zu k\u00f6nnen. Was kann jetzt ein Z\u00fcchter wahrscheinlicherweise f\u00fcr ein F\u00fcllen bekommen? und was wird er dann, wenn die Preise einmal bestehen werden, gewinnen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ueber die Art, wie man das beste Pferd erkennen soll, und wie die Preise zu vertheilen w\u00e4ren, sind wir in dem Wettlaufe \u00fcbereingekommen. Obschon das Wettrennen auch eine vielleicht nicht ganz verl\u00e4\u00dfliche Weise ist, von mehreren Pferden das Beste mit Gewi\u00dfheit zu erkennen: so scheint sie doch nach unserer Meinung die sicherste, weil das Pferd, das im Wettlaufe mehr Schnelligkeit, St\u00e4rke und Ausdauer beweiset als andere, nach aller Wahrscheinlichkeit auch besser, und zum mannigfaltigen Gebrauche tauglicher als die Andern seyn mu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Da es aber nothwendig ist, da\u00df im Wettlaufe alles beseitiget werde, wodurch der Eine in Vortheil, und der Andere in Nachtheil k\u00e4me: so bitten wir allerunterth\u00e4nigst Euer Majest\u00e4t geruhe die hier sub A zugeschlossenen Regeln der Pferdewettrennen allergn\u00e4digst zu best\u00e4tigen; denn ohne dieser Vorsichts-Ma\u00dfregel w\u00fcrde der Wettlauf seinen Endzweck verlieren und es am Ende in ein Spiel ausarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dem Publikum die volle Sicherheit zu geben, da\u00df einige Preise immerw\u00e4hrend bestehen, w\u00fcnschten wir sub B. unsere Preise fundiren, und das hier sub C. ausgestellte Fundational-Instrument ausfertigen und bekannt machen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Publikum von diesen ausgesetzten Preisen baldm\u00f6glichst zu benachrichtigen und dasselbe zur Theilnahme an dem Wettlaufe einzuladen: sollte der Sub D. angef\u00fchrte Artikel in mehreren Zeitungen abgedruckt werden. Die Ursache, warum drey Preise f\u00fcr den ganzen Continent bestimmt wurden, ist die, da\u00df man dadurch den Concurs der Pferde vergr\u00f6\u00dfern, und die G\u00fcte der inl\u00e4ndischen Pferde bekannter machen sollte. \u2014 W\u00fcrden die Baiern z. B.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> nicht sagen, wenn sie f\u00fcr keinen Preise mitlaufen k\u00f6nnten, da\u00df sie selbe gewi\u00df alle gewinnen w\u00fcrden, wenn sie das Recht des Zutritts zum Wettlaufe h\u00e4tten? Und w\u00fcrde das den Credit unserer Pferde nicht \u00e4u\u00dferst schm\u00e4lern? \u2014 Im Falle jedoch, da\u00df ausl\u00e4ndische Pferde die wenigen Preise, die f\u00fcr sie bestimmt sind, gewinnen sollten; werden sich nicht viele Leute in unsern L\u00e4ndern aus Ehrgeiz auf noch bessere Pferde verlegen? und dadurch dem allgemeinen n\u00fctzen? Sollten aber die Ausl\u00e4nder verlieren: so gewinnen unsere Pferde desto mehr am Werthe.<\/p>\n\n\n\n<p>Um jedoch dieser ganzen Sache Sicherheit und Grund zu geben, wagen wir Euer Majest\u00e4t allerunterth\u00e4nigst zu bitten, womit Allerh\u00f6chstdieselben dem Vereine die allerh\u00f6chste Bewilligung und Best\u00e4tigung huldreichst zu ertheilen geruhen, zugleich aber allergn\u00e4digst erlauben m\u00f6chten, da\u00df Seine Kaiserliche Hoheit der Erzherzog Joseph Palatinus zum Protector und Praeses des Vereins erbeten werden d\u00fcrfte, und die hier sub E. angef\u00fchrten Statuten und Reglement des Pferdez\u00fcchter Vereines bestehen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hier angesetzte Tabelle sub F. enth\u00e4lt die verschiedenen Gerichte und Distanzen, und alle andern Bedingungen, die ein jeder Preisgeber nach seinen Ansichten festgesetzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich zeigt der Beyschlu\u00df G. die Namen der Mitglieder des Pferdez\u00fcchter-Vereines.<a href=\"#_edn1\">[a]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wien den 31<sup>ten<\/sup> J\u00e4ner l822<a href=\"#_edn2\">[b]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Graf Stephan Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Rittmeister<\/p>\n\n\n\n<p>Und die dem Vereine be\u00ffzutreten w\u00fcnschen.<a href=\"#_edn3\">[c]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>A. Regeln<\/p>\n\n\n\n<p>der Pferde-Wettrennen in Ungarn.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die Stadt Pesth wird vorl\u00e4ufig als der Centralort der Wettlaufe bestimmet. Sollten sich mit der Zeit die Preise stark vervielf\u00e4ltigen, so werden durch den Verein auch andere Orte zum Wettrennen gew\u00e4hlet.<\/p>\n\n\n\n<p>2. In Pesth werden die Wettlaufe allj\u00e4hrlich in der Woche vor dem Medardi-Markte<a href=\"#_edn4\">[d]<\/a> abgehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>3.&nbsp; Die Regeln des Wettrennens gehandhabet durch das Legale Testimonium, welches an die respectiven Wettlaufs\u00f6rter um drey ganze T\u00e4ge fr\u00fcher, als die Wettlaufe statt haben, zu erscheinen ersucht wird, und durch wenigstens zwey von den Bahnrichtern, die auch um drey Tage eher, als die Wettrennen beginnen, in dem respectiven Wettlaufsorte sich einzufinden haben. Diese bilden zusammen die Bahnrichterschaft.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>4. Alle Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse und Streite werden durch diese im vorigen Artikel erw\u00e4hnte Bahnrichterschaft geschlichtet. Sollte dennoch irgend eine Parthei mit dem Ausspruche derselben nicht zufrieden bestellet werden, so hat der Verein dar\u00fcber zu entscheiden, wovon dann keine weitere Appellation mehr statt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Die Bahnrichterschaft ernennet einen Preisrichter<sup>3<\/sup> der dann zu bestimmen hat, welches Pferd der Sieger sey. Dieser Richter entscheidet ausser den besagten Punkte in gar keiner Sache. Mit seinem Ausspruche m\u00fcssen hingegen, wie er auch immer laute, alle Partheien zufrieden gestellet seyn.<\/p>\n\n\n\n<p>6. Mu\u00df jedes Pferd welches f\u00fcr irgend einen Preis laufen soll, unab\u00e4nderlich das Eigenthum desjenigen seyn, der es auf die Bahn bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>7. Es d\u00fcrfen mehr Pferde als eines von einem oder mehreren in Gesellschaft vereinigten Eigenth\u00fcmern niemals, und in keinem Falle, f\u00fcr denselben Preis zugleich auf die Bahn tretten.<\/p>\n\n\n\n<p>8. Diejenigen, welche gegen diese zwey vorhergehenden Artikel handeln, das hei\u00dft, ein fremdes ihnen nicht zugeh\u00f6riges oder mehrere eigene Pferde auf einmal auf die Bahn bringen, k\u00f6nnen den Preis, wenn auch ihr Pferd das Erste w\u00e4re in keinem Falle gewinnen, sondern der Preis wird dem zweyten besten Pferde zugetheilt.<\/p>\n\n\n\n<p>9. Die Eigenth\u00fcmer die ihre Pferde f\u00fcr irgend einen Preis in die Bahn eintreten zu lassen w\u00fcnschen, haben selbe bey der Bahnrichterschaft in den n\u00e4chsten drey Tagen vor dem Anfange der Wettlaufe vormerken zu lassen. Doch k\u00f6nnen auch schon fr\u00fcher vorl\u00e4ufige Vormerkungen durch Briefe beim Secret\u00e4r des Vereines, dessen Aufenthalts stets in Pesth seyn wird, statt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>10. F\u00fcr jeden Preis k\u00f6nnen welch immer f\u00fcr eine Zahl Pferde vorgemerkt werden und so auch laufen; doch im Falle, da\u00df auf einem und dem n\u00e4hmlichen Preis mehr Pferde sich stellen sollten, als die Rennbahn in einem Lauf sie fassen k\u00f6nnte; so wird die Bahnrichterschaft diese Pferde durch\u2018s Loos in zwey oder mehrere Abtheilungen den Umst\u00e4nden gem\u00e4\u00df theilen; dann wird eine jede Abtheilung f\u00fcr sich laufen, und die Sieger dieser Abtheilungen m\u00fcssen alsdann unter sich noch einen Lauf, der den Preis entscheidet, machen. Dieser letzte Lauf wird, wenn die Rennbahn nicht \u00fcber 1500 Klafter betr\u00e4gt, noch an selben Tage vorgenommen; sollte aber die Bahn \u00fcber 1500 Klafter messen, so geschieht der Lauf am folgenden Tage.<\/p>\n\n\n\n<p>11. Die Eigenth\u00fcmer der Pferde, die selbe f\u00fcr irgend einen Preis auf die Bahn zu bringen w\u00fcnschen, haben vorl\u00e4ufig deren Abkunft, Geburtsort, Alter und da\u00df sie ihr Eigenthum sind, vor der Bahnrichterschaft auszuweisen; k\u00f6nnen sie das nicht so wird ihnen nicht gestattet, ihr Pferd auf die Bahn eintreten zu lassen. Der Eigenth\u00fcmer eines erkauften Pferdes erlangt das Recht dasselbe auf die Bahn zu stellen, wenn er von glaubw\u00fcrdigen Zeugen ein Certificat vorzuweisen hat, durch welches er die obenerw\u00e4hnten Erfordernisse beweiset. Sollte hingegen der Eigenth\u00fcmer dasjenige Pferd, welches er auf die Bahn kommen lassen will, selbst gezogen haben, so mu\u00df er dessen Alter, Geburtsort und Stammbaum durch ein Legales Testimonium oder \u00e4mtliches Zeugnis ausweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten f\u00fcnf Jahren, das ist von 1822 bis 1826 inclusive ist, um die Abkunft eines Pferdes zu erweisen genug, wenn es dargethan wird, in welchen Gest\u00fctt dasselbe erzeugt wurde, oder wenn es den Preisen gem\u00e4\u00df ausgewiesen wird, da\u00df es nicht ausser Landes, ausser der Monarchie oder ausser Europa\u2018s Continent geboren und erzogen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 1827 aber angefangen m\u00fcssen auch der Vater und die Mutter eines jeden Pferdes, nebst dem Geburtsorte und Alter mit glaubw\u00fcrdigen Zeugnissen dargethan werden.<\/p>\n\n\n\n<p>12. Wenn ein einziger Eigenth\u00fcmer sich f\u00fcr irgend einen Preis vormerken l\u00e4\u00dft, so kann er den Preis ohne Wettlauf gewinnen, doch mu\u00df sein Pferd in die Bahn eintreten und die ganze Distanz derselben durchgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte f\u00fcr irgend einen Preis gar kein Pferd vorgemerkt werden, so f\u00e4llt der Preis der Vereins-Cassa anheim.<\/p>\n\n\n\n<p>13. Dasjenige Pferd, welches mit dem Kopf zuerst die Linie des Gewinnpostens erreicht, ist Sieger, und hat den Preis gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>14. Wenn sich der Fall ereignen sollte, da\u00df zwey Pferde dermassen zugleich an das Ziel k\u00e4men, da\u00df der Preisrichter den Sieger nicht bestimmen k\u00f6nnte; so haben diese zwey Pferde unter denselben Bedingungen, d. h.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> mit denselben Gewichtern dieselbe L\u00e4nge nochmal zu durchlaufen, das Pferd welches in diesen Rennen das Andere schl\u00e4gt, gewinnt den Preis. Alle \u00fcbrigen Pferde hingegen, die den ersten Lauf mitgemacht haben, sind von diesen zweyten Rennen ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>15. Das Alter der Pferde wird vom 1<sup>ten<\/sup> May berechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>16. Es wird festgesetzt da\u00df kein Pferd vor den vollendeten vierten Jahre f\u00fcr irgend einen Preis auf die Bahn kommen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>17. Jeder Preisgeber kann bestimmen, welche Eigenschaften ein Pferd haben mu\u00df, und was er leisten soll, um den Preis den er gibt, gewinnen zu k\u00f6nnen; er kann daher bestimmen, welches Gewicht die Pferde, die f\u00fcr seine Gabe laufen, tragen und welche L\u00e4nge sie durchlaufen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>18. Den Preisgebern steht es frey die Race der Pferde die f\u00fcr ihre Preise laufen sollen, zu bestimmen, so auch ihr Vaterland und ob selbe ganz von orientalischer Abkunft seyn sollen oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>19. Das Gewicht der Pferde, desselben Alters und desselben Geschlechtes mu\u00df ganz gleich seyn, wenn sie f\u00fcr einen und denselben Preis auf die Bahn treten. Der Hengst gibt jedoch allen Stutten und Wallachen zwey und ein halb Wiener-Pfund vor.<\/p>\n\n\n\n<p>20. Zu dem Gewichte des Reiters wird der Sattel sammt der Decke und der Peitsche gerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>21. Wenn ein Preisgeber nebst den Gewichten und der L\u00e4nge noch das zur Bedingnis setzen sollte, da\u00df ein Pferd um Sieger zu seyn und den Preis zu gewinnen, zweymal die \u00dcbrigen schlagen n\u00e4sse, so wird das Pferd welches die Linie des Gewinnpostens zweymal zuerst erreichet, Sieger seyn, und den Preis gewinnen. Erreicht da\u00dfelbe Pferd das Ziel hintereinander, so ist der Preis mit zweymaligen Rennen gehohlt. Sollte aber zum Beyspiele, das Pferd A den ersten Lauf entschieden haben, den zweyten Lauf hingegen das Pferd B; so m\u00fcssen diese zwey Pferde mit Ausschlu\u00df aller \u00fcbrigen noch ein drittes Mal laufen, und welches dann sieget, erh\u00e4lt den Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch k\u00f6nnen auch Preisgeber zur Bedingung ihrer Preise festsetzen, da\u00df wenn der Sieg durch zwey Rennen nicht entschieden ist, auch zum dritten Laufe alle Pferde zu gelassen werden sollten, und wenn in selben das Pferd E siegen sollte; so haben die drey Sieger noch den vierten und letzten lauf zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>In jedem Laufe aber mu\u00df jedes Pferd wenn es auf den Preis das Recht nicht verlieren soll, w\u00e4hrend das erste Pferd den Gewinnposten erreicht, bis innerhalb der letzten Distanz gekommen seyn.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach jedesmaligen Laufe hingegen wird eine halbe Stunde ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>22. F\u00fcr das Recht um f\u00fcr irgend einen Preis ein Pferd auf die Bahn zu bringen, darf kein Preisegeber von jemanden eine Geldsumme oder sonst was immer abfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>23. Das eine und da\u00dfelbe Pferd kann f\u00fcr alle jene Preise, zu deren Bedingungen es geeignet ist, auf die Bahn treten.<\/p>\n\n\n\n<p>24. Am Vorabend des Wettrennens wird durch die Bahnrichterschaft der genaue Zeitpunkt des Wettlaufes und die Reihenfolge desselben bestimmt, und bekannt gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die festgesetzte Stunde da ist so wird auf Niemanden gewartet. Der nicht erscheinet hat sein Recht verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>25. Die Bahnrichterschaft hat \u00fcber den 19<sup>ten<\/sup> Artikel zu wachen, deshalb ist jeder der einen Wettlauf reiten will, verbunden sich vor dem Rennen in Gegenwart der Bahnrichterschaft wagen zu lassen; ferner ist ein jeder nach dem Rennen verpflichtet, sich alsogleich zu dem Gewinnposten zu begeben, wo er wieder in Beyseyn der Bahnrichterschaft gewogen wird. Zwey Pfunde weniger als der Reiter Gewicht haben sollte sind gestattet. Wenn derjenige aber, der einen Wettlauf geritten hat, sich w\u00e4gen zu lassen vers\u00e4umet; oder um mehr denn zwey Pfunde als er haben sollte, leichter befunden wird; oder auch wenn er nach dem Laufe, bevor er gewogen wurde, jemanden die Hand reicht, oder endlich wo anders als bey dem Gewinnposten vor dem Richterr vom Pferde steiget; so kann das Pferd, welches er geritten in keinem Falle gewonnen haben. Der Preis geh\u00f6rt demnach dem zweyten besten Pferde.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte aber der Preisrichter dieses Pferd nicht bestimmen k\u00f6nnen, so haben alle Pferde noch einmal um den Preis zu laufen; ausgenommen wird nur dasjenige Pferd, das aus obiger Ursache vom Preise ausgeschlossen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>26. Das Pferd welches seinen Reiter abwirft oder bey einer gebogenen Bahn einw\u00e4rts einbricht, kann nicht Sieger seyn.<\/p>\n\n\n\n<p>27. Jene Wettreiter, welche den andern im Laufe den Weg kreutzen, an sie dr\u00e4ngen, sie schlagen, oder andere niedrige Mittel ergreifen um zu siegen; k\u00f6nnen nicht gewonnen haben, und werden f\u00fcr unf\u00e4hig erkl\u00e4rt jemals wieder f\u00fcr einen Preis irgend ein Pferd zu reiten.<\/p>\n\n\n\n<p>28. Wenn Jemand, er sey Eigenth\u00fcmer eines Pferdes oder sein Knecht, eines Betruges \u00fcberwiesen wird, so kann er nie wieder mit seinem Pferde f\u00fcr irgend einen Preis auf die Rennbahn kommen. Die Bahnrichterschaft haben solche Leute vorzumerken und dem Vereine einzureichen.<\/p>\n\n\n\n<p>29. Wenn durch einen Umstand, der nicht vorausgesehen werden ist, die Notwendigkeit sich zeigen sollte, da\u00df diese benannten Regeln ver\u00e4ndert und erweitert werden m\u00fc\u00dften; so wird ein Anhang an den nun bestehenden die M\u00e4ngel ersetzen, das wenige Gute umschaffen, und dadurch den n\u00f6tigen Aufschlu\u00df geben.<\/p>\n\n\n\n<p>B. Wettrenn-Preise zu fundiren w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wettrenn-Preise zu fundiren w\u00fcnschen folgende:<\/p>\n\n\n\n<p>Johann Baptist Graf Batthyanyi<\/p>\n\n\n\n<p>Carl Graf Esterhazy, der J\u00fcngere<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf K\u00e1rolyi<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig Graf K\u00e1rolyi<\/p>\n\n\n\n<p>Georg Graf K\u00e1rolyi<\/p>\n\n\n\n<p>Eduard F\u00fcrst Lichnyowsky<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Graf P\u00e1lffy<\/p>\n\n\n\n<p>Paul Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>C. Fundational-Instrument<\/p>\n\n\n\n<p>Endes Unterschriebener verpflichtet kraft dieser Fundational Urkunde sich und seine Successoren, j\u00e4hrlich Einhundert k. k.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Dukaten in Golde als Pferdewettrennen-Preis auszusetzen und zu bezahlen, unter folgenden Bedingungen und Modalit\u00e4ten, als:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die Eigenschaften der Pferde und was sie zu leisten haben um den Preis zu gewinnen, sind hier in der Beilage sub % bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>2. F\u00fcr diesen Preis wird in Pesth an den durch den Pferdez\u00fcchter-Verein zu bestimmenden Tag eines jeden Jahres gelaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Die hundert Dukaten sind k. k.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> einfache, wovon das St\u00fcck 4 \u00bd f.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Conv. Mze<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> nach den W.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Fu\u00df betraget; und dieses Geld mu\u00df jedesmal zur bestimmten Zeit in die Casse des Pferdez\u00fcchter-Vereines abgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Diese j\u00e4hrlich zu entrichtende Einhundert Dukaten werden aus den Eink\u00fcnften der durch Unterzeichneten jetzt im Besitze habenden G\u00fctern entrichtet, und zwar nicht nur so lange der Unterschriebene lebet; sondern kraft dieses Fundational-Instrumentes werden auch seine Successoren, die einst im Besitz obgenannter G\u00fcter kommen, hiemit verpflichtet j\u00e4hrlich diese Summe zu erw\u00e4hnten Zwecke abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Doch kann dieses Geld niemals und in keinem Falle zu anderen was immer f\u00fcr Namen habenden Zwecken als zu den oben bestimmten abgefordert und verwendet werden, eben so kann auch dieses Geld nie und in keinem Falle zu Kapital angeschlagen und von dem Besitzern jener G\u00fcter abverlanget werden: sondern wenn einst aus Ursachen die nicht vorauszusehen waren der Pferdez\u00fcchter-Verein aufh\u00f6ren, und die Preisl\u00e4ufe nicht mehr statt haben k\u00f6nnten; so h\u00f6ret f\u00fcr die Besitzer jener G\u00fcter die Verbindlichkeit ohne weitern auf diese Hundert Dukaten oder sonst was immer zu irgend einem Zwecke ferner zu entrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>6. Entgegen aber entsaget Unterschriebener des Rechtes f\u00fcr sich und seine Successoren diese Fundation je wieder zur\u00fccknehmen oder ab\u00e4ndern zu k\u00f6nnen, und nur der im vorigen Punkte erw\u00e4hnte Fall kann selbe aufh\u00f6ren machen. Daf\u00fcr aber behaltet sich der Gefertigte das Befugni\u00df vor nach Ma\u00dfgabe der Umst\u00e4nde die Eigenschaften der Pferde, und was sie zu leisten haben um den Preis zu gewinnen den in den Vereins-Statuten angegebenen \u00e4ndern und anders bestimmen zu k\u00f6nnen, und dieses Recht soll nach seinem Ableben jedesmal an den \u00e4ltesten von seinen Successoren \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>7. Dieses Fundational-Instrument ist in zwey gleichlautenden Exemplaren wovon das Eine in einem Loco Credibili,<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> und das Andere in der Lade des Vereines aufbewahret wird ausgefertigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beylagen werden nach diesem Formular verfasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Jahr an den durch den Pferdez\u00fcchter-Verein zu bestimmenden Tag gibt Stephan Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi 100 k. k.<sup>5<\/sup> Dukaten in Gold f\u00fcr Pferde auf Europa\u2018s ganzen Continent geboren und erzogen; die Gewichte sind:<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein 4 j\u00e4hriges Pferd \u2026 107 tt<\/p>\n\n\n\n<p>\u2014&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp; 5&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2026 116 <sup>\u201e<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>\u2014&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp; 6 \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2026 121 <sup>\u201e<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>\u2014&nbsp;&nbsp; \u2014&nbsp; \u00e4lteres \u2014\u2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2026 123 <sup>\u201e<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00e4nge der Rennbahn ist auf 3000 Wiener Klafter festgesetzt, und wird nur einmal durchgelaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>D. In die Zeitungen zu setzende Kundmachung<\/p>\n\n\n\n<p>Pferd-Wettrenn-Preise.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichnete haben ein jeder Einhundert k. k.<sup>5<\/sup> Dukaten in Gold als Pferdwettrenn-Preise f\u00fcr das Jahr 1822 ausgesetzet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wettlaufe werden in der k\u00f6nigl.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Freystadt Pesth abgehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Bey diesen Wettlaufen sind drey Preise f\u00fcr Pferde welche auf Europa\u2018s ganzen Continent, vier Preise f\u00fcr Pferde welche in der s\u00e4mmtlichen oesterreichischen Monarchie, und neun f\u00fcr solche die in den ungarischen Provinzen geboren und erzogen wurden, bestimmet. Das N\u00e4here hier\u00fcber, so wie \u00fcber die Gewichte welche sie tragen, und die L\u00e4ngen die durchzulaufen sind, wird sp\u00e4ter in den Zeitungen nachgetragen. Damals werden auch der Monat und die T\u00e4ge der Wettrennen kund gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Recht sein Pferd mitlaufen zu lassen, hat Niemand etwas zu entrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werden daher s\u00e4mmtliche Pferdez\u00fcchter und Pferde-Liebhaber hiemit, eingeladen, an jenen Wettrennen Theil nehmen zu wollen. Pesth den 12<sup>ten<\/sup> J\u00e4ner 1822.<\/p>\n\n\n\n<p>Johann Baptist Graf Batthianyi<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph Baron Brudern<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ungenannter.<\/p>\n\n\n\n<p>Carl Graf Eszterh\u00e1zy<\/p>\n\n\n\n<p>Ladislaus Graf Festetits<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ungenannter.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Michael Hengelm\u00fcller<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf K\u00e1rolyi<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig Graf K\u00e1rolyi<\/p>\n\n\n\n<p>Georg Graf K\u00e1rolyi<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ungenannter<\/p>\n\n\n\n<p>Ferdinand Graf P\u00e1lffy<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Graf P\u00e1lffy<\/p>\n\n\n\n<p>Paul Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Michael Graf Viczay, Senior.<a href=\"#_edn5\">[e]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>E. Statuten und Reglement des Pferdez\u00fcchter-Vereines in Ungarn.<\/p>\n\n\n\n<p>1<sup>tens<\/sup> Der <em>Verein<\/em><sup>2<\/sup> der Pferdez\u00fcchter bestehet aus den Mitgliedern, welche denselben jetzt im Anfange bilden, und wozu in der Zukunft noch jene kommen, welche von den schon bestehenden Mitgliedern, durch die Mehrheit der Stimmen aufgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>2 <sup>\u201e<\/sup> Die Mitglieder des Vereines haben j\u00e4hrlich Zwanzig Gulden Converaions-M\u00fcnze zu den verschiedenen Ausgaben des Vereines beyzutragen.<\/p>\n\n\n\n<p>3 <sup>\u201e <\/sup>Austreten kann jeder nach eingegebener Erkl\u00e4rung, wie solche der 9<sup>te<\/sup> Artikel weiset.<\/p>\n\n\n\n<p>4 <sup>\u201e<\/sup> Alle Mitglieder sind eingeladen jedes Jahr ein paar Tage von dem Beginnen der Wettrennen in Pesth zu erscheinen, und bilden die <em>allgemeine Versammlung<\/em><sup>2<\/sup> des Vereines, in welchen jedes gegenw\u00e4rtige Mitglied eine Stimme hat.<\/p>\n\n\n\n<p>5 <sup>\u201e<\/sup> Die Gesch\u00e4fte des Vereines ordnen und besorgen folgende <em>Amtsf\u00fchrer<\/em>:<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>a) Der <em>Obervorsteher<\/em><sup>2<\/sup> sorget f\u00fcr das Beste der ganzen Gesellschaft, f\u00fchrt in allen Versammlungen den Vorsitz, beruft den Ausschu\u00df des Vereines, so oft es n\u00f6tig ist, zusammen und machet die Vortr\u00e4ge zu den Verhandlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>b) Der <em>Untervorsteher<\/em><sup>2<\/sup> ist in Abwesenheit des Obervorstehers dessen Stellvertreter. Insbesondere aber hat er allenthalben auf die genaue Befolgung der Statuten des Vereines und der Regeln der Wettlaufe besorgt zu seyn. Er wachet da\u00df die Beschl\u00fc\u00dfe des Verein-Ausschu\u00dfes vollzogen und die Gelder nach ihren Bestimmungen verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>c) Der <em>Geldanweiser<\/em><sup>2<\/sup> (Assignant) hat alle Einnahmen und Ausgaben des Vereines anzuweisen, auch ist er wegen p\u00fcnktlichen Einlaufen der Gelder besorgt, und im Falle des Ausbleibens liegt ihm ob die n\u00f6tigen Schritte zur Einka\u00dfirung zu machen. Seine Wohnung mu\u00df in Pesth seyn.<\/p>\n\n\n\n<p>d) Die sechs <em>Bahnrichter<\/em><sup>2<\/sup> haben die Regeln des Wettrennens aufrecht zu erhalten, und alle Mi\u00dfbr\u00e4uche abzustellen. Sie haben unter sich auszumachen, welche von ihnen bey dem einen oder dem andern Wettrennen gegenw\u00e4rtig seyn werden, damit f\u00fcr keinen Preis gelaufen werde, wo wenigstens zwey Bahnrichter nicht zugegen sind. Sie haben alle Macht in R\u00fccksicht des Uebungs-Platzes, der Rennbahn und der Wettlaufe nach ihren besten Einsichten alles N\u00f6tige anzuordnen. Auch wird unter ihrer Aufsicht das Protokoll \u00fcber die zum Wettlauf vorgemerkten Pferde und \u00fcber die Wettlaufe selbst durch den Secret\u00e4r gef\u00fchret.<\/p>\n\n\n\n<p>e) Endlich sind die Ausschu\u00df-Mitglieder neun an der Zahl, welche den Ausschu\u00df-Versammlungen beywohnen, und Sitz und Stimme haben.<\/p>\n\n\n\n<p>6 <sup>\u201e<\/sup> Die Amtsf\u00fchrung aller oberw\u00e4hnten Angestellten dauert durch drey Jahre, und zwar so, da\u00df von den drey Erstern j\u00e4hrlich einer, von den sechs Bahnrichtern aber jedes Jahr zwey, und von den neun Ausschu\u00df-Mitgliedern alle Jahr drey austreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sind aber wieder alle auf\u2019s neue erw\u00e4hlbar.<\/p>\n\n\n\n<p>7 <sup>\u201e<\/sup> Der <em>Secret\u00e4r<\/em><sup>2<\/sup> des Vereines ist aber f\u00fcr best\u00e4ndig bestellet. Er f\u00fchrt in allen Versammlungen die Protokolle, besorgt die Correspondenzen, macht die Vormerkungen, schreibt bey den Wettrennen die Protokolle, kurz er besorgt alles, was zum Schreiben ist, nach den Anordnungen des Ausschu\u00dfes.<\/p>\n\n\n\n<p>8 <sup>\u201e<\/sup> Auch der Cassier des Vereines ist f\u00fcr best\u00e4ndig bestellet, er empf\u00e4ngt alle Gelder des Vereines nachdem der Assignant ihm selbe zuvor angewiesen hat, und macht auch die Ausgaben, wenn der Geldanweiser die Dokumente vorher zur Auszahlung assignirt hat. Zu der Haupt-Cassa hat er den einen Schl\u00fcssel, den andern aber der Geldanweiser; doch die Hand- Cassa in welche der Assignant zu der gew\u00f6hnlichen laufenden Ausgaben das N\u00f6tige ausfolgen l\u00e4\u00dft, ist ganz unter des Cassiers \u2013 Sperre. Hingegen aber hat der Geldanweiser die Obliegenheit, alle von ihm n\u00f6tig erachteten Ma\u00dfregeln in Hinsicht der Haupt-Cassa vorzunehmen, indem er f\u00fcr den Stand derselben zu haften und den etwaigen Abgang zu ersetzen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Untervorsteher mu\u00df mit Beyh\u00fclfe des Geldanweisers alle Jahre wenigstens dreymal unversehens die Hand-Cassa und die Rechnungen untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>9 <sup>\u201e<\/sup> In den <em>allgemeinen Versammlungen<\/em><sup>2<\/sup> des Vereines, welche wie oben im 4ten Artikel gesagt j\u00e4hrlich in Pesth einmal abzuhalten sind, werden folgende Gegenst\u00e4nde vorgenommen:<\/p>\n\n\n\n<p>a) Einer der Vorsteher er\u00f6ffnet die Sitzung durch einen Vortrag \u00fcber den Stand, die Fort- oder R\u00fcckschritte des Vereines. \u00fcber die Einwirkung dieser Anstalt auf die Pferdezucht des Landes, und macht auch wenn es n\u00f6tig w\u00e4re, Vorschl\u00e4ge zum Gedeihen des Vereines und der Pferdezucht.<\/p>\n\n\n\n<p>b) Dann wird eine allgemeine \u00dcbersieht der Einnahmen und Ausgaben des vorigen Jahres vorgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>c) Die in den Verein zu treten w\u00fcnschen, werden durch was immer f\u00fcr ein Mitglied vorgeschlagen, worauf man zur Sammlung der Stimmen schreitet, deren absolute Mehrheit die Entscheidung gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>d) Nun werden die Erkl\u00e4rungen der austretenden Mitglieder vorgelesen. Wer seine schriftliche Austrits-Erkl\u00e4rung bis zur allgemeinen Versammlung dem Vorsteher oder dem Secret\u00e4r einzusenden vers\u00e4umen sollte, dessen Austrit wird nur \u00fcber\u2019s Jahr angenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>e) Hernach werden die neuen Preisgeber, wenn sich welche finden, ausgeruffen. Und so auch die Erkl\u00e4rungen jener, die etwa ferner keine Preise geben wollten, vorgetragen. Wer seine schriftliche Erkl\u00e4rung, da\u00df er in der Zukunft keine Preise mehr geben will, bis zur allgemeinen Versammlung den Vorstehern und dem Secret\u00e4r einzuh\u00e4ndigen vernachl\u00e4ssigen sollte, dessen Erkl\u00e4rung kann nur in der Versammlung des k\u00fcnftigen Jahres vorgetragen und angenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>f) Hierauf wird der jedesmalige Bestand der Verbliebenen Vereins\u2013Mitglieder verlesen, dann auch die neu Aufgenommenen ausgeruffen.<\/p>\n\n\n\n<p>g) Ferner werden die Preise des n\u00e4chstkommenden Jahres, nebst den Eigenschaften der Pferde, und was selbe zu leisten haben um zu gewinnen, vorgetragen.<\/p>\n\n\n\n<p>h) Nun macht einer der Vorstehern die Candidation zu den zu erledigenden Stellen der Amtsf\u00fchrer, welche dann von der s\u00e4mmtlichen Versammlung durch die Stimmenmehrheit bestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>i) Endlich werden Vorschl\u00e4ge welche n\u00f6tig sind er\u00f6rtert.<\/p>\n\n\n\n<p>10 <sup>\u201e<\/sup> Au\u00dferdem aber kann noch der Obervorsteher und in dessen Abwesenheit ausser Landes der Untervorsteher bey dringenden Ereignissen, wichtigen Gesch\u00e4ften, oder wenn es sonst die Umst\u00e4nde erheischen sollten, den <em>Ausschu\u00df des Vereines<\/em><sup>2<\/sup> zusammen ruffen und versammeln.<\/p>\n\n\n\n<p>11 <sup>\u201e<\/sup> Dieser Ausschu\u00df besteht aus den jedesmaligen Amtsf\u00fchrern, von denen zur G\u00fcltigkeit der Beschl\u00fcsse wenigstens neun zugegen seyn m\u00fcssen; doch im Falle da\u00df so viel Amtsf\u00fchrer nicht erscheinen k\u00f6nnten, so werden die Abg\u00e4ngigen durch andere Vereins-Mitglieder ersetzet.<\/p>\n\n\n\n<p>12 <sup>\u201e<\/sup> In den Ausschu\u00df-Versammlungen<sup>3<\/sup> werden folgende Gegenst\u00e4nde abgehandelt, als:<\/p>\n\n\n\n<p>a) Alle jene dringenden Gesch\u00e4fte welche keinen Aufschub leiden, werden hier erlediget.<\/p>\n\n\n\n<p>b) die j\u00e4hrlich einzugebenden Rechnungen des Cassiers, in welchen alle Possitionen mit den geh\u00f6rigen Documenten belegt seyn m\u00fc\u00dfen, werden hier nachgesehen, und mit dem Protocolle des Assignanten, der in selbes alles was er zur Einnahme oder Ausgabe anweiset, kurz angemerkt hat verglichen.<\/p>\n\n\n\n<p>c) Zu den erledigenden Stellen der Amtsf\u00fchrer werden hier die Candidationen vorbereitet, und zu jeder Stelle wenigstens drey vorgeschlagen, aus denen hernach die allgemeine Versammlung zu w\u00e4hlen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>d) \u00dcber die Verwendung der einzulaufenden Gelder werden die n\u00f6tigen Beschl\u00fcsse gefa\u00dft, an welche sich hernach der Geldanweiser zu halten hat, und \u00fcber deren beschlu\u00dfm\u00e4\u00dfige Verwendung der Untervorsteher zu machen verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>e) Wenn ein preisgebendes Mitglied oder dessen Successor die Bedingungen, seines Preises \u00e4ndern wollte, so hat er es hier vorzutragen, die Gr\u00fcnde der Ab\u00e4nderung auseinander zu setzen, und nur mit der Guthei\u00dfung oder Modificirung von Seite des Ausschu\u00dfes, kann die \u00c4nderung statt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>f) Auch kann der Ausschu\u00df im Laufe des Jahres auf den Vorschlag eines Mitgliedes und nach Entscheidung der Stimmen-Mehrheit, neue Mitglieder aufnehmen. Doch m\u00fcssen diese dann sp\u00e4ter in der allgemeinen Versammlung mit den \u00fcbrigen Neuen ausgeruffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>g) Die Erkl\u00e4rungen der austretenden Mitglieder aber werden nicht bey dem Ausschu\u00dfe; sondern nur in der allgemeinen Versammlung angenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>h) Alle jene welche Preise geben, oder Preise stiften wollen, haben dar\u00fcber ihre Willensmeinung dem Vorsteher einzugeben, der es dann dem Ausschusse, und so auch der allgemeinen Versammlung bekant machet.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche aber Preise zu geben aufh\u00f6ren wollen, deren \u00c4u\u00dferungen werden nicht hier, sondern in der allgemeinen Versammlung angebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>i) Wenn jemand mit dem Ausspruche der Bahnrichterschaft nicht zufrieden seyn sollte, so wird dessen Anbringen durch diesen Vereins-Ausschu\u00df entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>k) Bemerkungen, Vorschl\u00e4ge zu neuen Einrichtungen ect. werden hier verhandelt und er\u00f6rtert.<\/p>\n\n\n\n<p>l) Sollt es sich mit der Zeit zeigen, da\u00df in den Statuten und Reglement des Vereines, oder den Regeln der Wettrennen etwas verbe\u00dfert oder ge\u00e4ndert werden sollte, so hat das der Ausschu\u00df vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>m) Hier wird die Gesch\u00e4fts-Ordnung f\u00fcr den Secret\u00e4r und Cassier den Umst\u00e4nden gem\u00e4\u00df erl\u00e4utert und n\u00e4her bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>n) Die Anzeigen und Kundmachungen in den \u00f6ffentlichen Bl\u00e4ttern und Zeitungen werden hier verfa\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>o) Der Ausschu\u00df wird auch von Zeit zu Zeit Gest\u00fcts-Kalender verfertigen und drucken lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>p) Endlich kann auch der Ausschu\u00df zu schriftlichen Aufs\u00e4tzen und Ausarbeitungen aus ihrer Mitte eine Abtheilung (Commission) ernennen, die hernach ihre Arbeiten dem Ausschu\u00dfe zur Best\u00e4ttigung oder Modificirung vorzulegen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>q) Die laufenden Gesch\u00e4fte sind durch die Vorsteher zu entledigen die dar\u00fcber ihre Protokolle f\u00fchren, aus denen sie hernach dem Ausschusse die Berichte erstatten, welche dann in dem Ausschu\u00df-Protokolle auf genommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>13 <sup>\u201e<\/sup> \u00dcber die allgemeinen Versammlungen wird ein Besonderes <em>Protokoll<\/em><sup>2<\/sup> gef\u00fchret, so auch ein anderes \u00fcber die Versammlungen des Ausschu\u00dfes. Und alle diese Protokolle stehen zu jeder Zeit einem jeden Vereins-Mitgliede zur Einsicht offen und frey.<\/p>\n\n\n\n<p>14 <sup>\u201e<\/sup> Alle <em>Gelder<\/em>,<sup>2<\/sup> sowohl jene zu den Preisen, als auch die zu andern Wettrenn-Unk\u00f6sten bestimmten \u2013 m\u00fcssen jedes Jahr l\u00e4ngstens bis Ende der Pesther Josephi-Markt-Woche<a href=\"#_edn6\">[f]<\/a> die in die Mitte des M\u00e4rz-Monats f\u00e4llt, an den Vereins-Cassier zu Pesth abgegeben werden. Sollten aber einige Gelder ausbleiben, so hat der Assignant die n\u00f6tige Schritte vorzunehmen, um selbe einzutreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>F. N\u00e4here Bestimmungen und Bedingnisse der Wettlaufe<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Namen der Preisgeber alphabetisch<\/td><td>Ort<\/td><td>Zeit \u2013 wird durch den Verein bestimmt<\/td><td>Preis<\/td><td>Eigenschaften der Pferde \u2013 In welchem Lande geboren und erzogen<\/td><td>Eigenschaften der Pferde \u2013Deren Blut<\/td><td>Rennbahn L\u00e4nge in Wiener Klafter<\/td><td>Rennbahn Wie oft zu durchlaufen<\/td><td>Gewichte f\u00fcr 4 jahr. Wr.<\/td><td>Gewichte f\u00fcr 5jahr. Wr.<\/td><td>Gewichte f\u00fcr 6 jahr. Wr.<\/td><td>Gewichte \u00e4ltere Wr.<\/td><\/tr><tr><td>Graf Baptist v. Batthianyi<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1500<\/td><td>einmal<\/td><td>107<\/td><td>116<\/td><td>121<\/td><td>123<\/td><\/tr><tr><td>Baron Joseph v. Brudern<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>2000<\/td><td>einmal<\/td><td>Ohne<\/td><td>R\u00fccksicht<\/td><td>auf die<\/td><td>Gewichte<\/td><\/tr><tr><td>F\u00fcrst Niklas v. Eszterh\u00e1zy<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1000<\/td><td>einmal<\/td><td>116<\/td><td>130<\/td><td>136<\/td><td>138<\/td><\/tr><tr><td>Graf Carl v. Eszterh\u00e1zy<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>2000<\/td><td>einmal<\/td><td>107<\/td><td>116<\/td><td>121<\/td><td>123<\/td><\/tr><tr><td>Graf Ladislaus v. Festetits<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>2000<\/td><td>einmal<\/td><td>Werden<\/td><td>noch<\/td><td>n\u00e4her<\/td><td>bestimmt.<\/td><\/tr><tr><td>F\u00fcrst Andor v. Grasalkovich<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1000<\/td><td>einmal<\/td><td>116<\/td><td>130<\/td><td>136<\/td><td>138<\/td><\/tr><tr><td>Herr Michael v. Hengelm\u00fcller<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In der s\u00e4mmt. oesterr. Monarchie<\/td><td>nicht ganz orientalisch Abkunft<\/td><td>2500<\/td><td>einmal<\/td><td>106<\/td><td>114<\/td><td>119<\/td><td>121<\/td><\/tr><tr><td>Graf Stephan v. K\u00e1rolyi<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>Auf Europa\u2018s ganzen Continent<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>2000<\/td><td>einmal<\/td><td>107<\/td><td>116<\/td><td>121<\/td><td>123<\/td><\/tr><tr><td>Graf Ludwig v. K\u00e1rolyi<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In der s\u00e4mmt. oesterr. Monarchie<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>800<\/td><td>2mal siegen nicht \u00fcber 4 Wettlaufe<\/td><td>98<\/td><td>103<\/td><td>106<\/td><td>108<\/td><\/tr><tr><td>Graf Georg v. K\u00e1rolyi<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>2000<\/td><td>einmal<\/td><td>Ohne<\/td><td>R\u00fccksicht<\/td><td>auf die<\/td><td>Gewichte<\/td><\/tr><tr><td>F\u00fcrst Eduard v. Lichnovszky<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In der s\u00e4mmt. oesterr. Monarchie<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1000<\/td><td>2mal siegen nicht \u00fcber 3 Wettlaufe<\/td><td>115<\/td><td>128<\/td><td>134<\/td><td>136<\/td><\/tr><tr><td>Graf Ferdinand v. P\u00e1lffy<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungar. L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1200<\/td><td>2mal siegen nicht \u00fcber 3 Wettlaufe<\/td><td>103<\/td><td>110<\/td><td>114<\/td><td>116<\/td><\/tr><tr><td>Graf Franz v. P\u00e1lffy<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In den ungarischen L\u00e4ndern<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>1000<\/td><td>2mal siegen nicht \u00fcber 3 Wettlaufe<\/td><td>100<\/td><td>106<\/td><td>110<\/td><td>112<\/td><\/tr><tr><td>Graf Paul v. Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>Auf Europa\u2018s ganzen Continent<\/td><td>nicht ganz orientalisch Abkunft<\/td><td>2500<\/td><td>einmal<\/td><td>110<\/td><td>120<\/td><td>125<\/td><td>6 j\u00e4hrig u. \u00e4lter<\/td><\/tr><tr><td>Graf Stephan v. Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>Auf Europa\u2018s ganzen Continent<\/td><td>nicht ganz orientalisch Abkunft<\/td><td>3000<\/td><td>einmal<\/td><td>107<\/td><td>116<\/td><td>121<\/td><td>123<\/td><\/tr><tr><td>Graf Michael v. Viczay senior<\/td><td>Pesth<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>100 #<\/td><td>In der s\u00e4mmt. oesterr. Monarchie<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>2000<\/td><td>einmal<\/td><td>112<\/td><td>123<\/td><td>128<\/td><td>\u2013<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Anmerkungen: \u00e4lter als 6 Jahre darf nicht laufen.<\/p>\n\n\n\n<p>G. Die den Pferdez\u00fcchter \u2013 Verein zu bilden w\u00fcnschen, haben sich, wie folget, eingeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p>Johann Graf zu Trauttmansdorf,<a href=\"#_edn7\">[g]<\/a> k. k. Oberst-Stallmeist.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ferdinand Graf P\u00e1lffy<a href=\"#_edn8\">[h]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Carl Graf Eszterh\u00e1zy, der J\u00fcngere<a href=\"#_edn9\">[i]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf K\u00e1rolyi<a href=\"#_edn10\">[j]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig Graf K\u00e1rolyi<a href=\"#_edn11\">[k]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Georg Graf K\u00e1rolyi<a href=\"#_edn12\">[l]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Niclas Baron Wessel\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Fechtig<a href=\"#_edn13\">[m]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Paul v. Nagy<a href=\"#_edn14\">[n]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Gabriel Fej\u00e9rv\u00e1ry<a href=\"#_edn15\">[o]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Paul Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf Sz\u00e9ch\u00e9nyi<\/p>\n\n\n\n<p>Michael Hengelm\u00fcller<a href=\"#_edn16\">[p]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Joseph Baron Brudern<a href=\"#_edn17\">[q]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eduard F\u00fcrst Lichnowsky<a href=\"#_edn18\">[r]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich Graf Hardegg<a href=\"#_edn19\">[s]<\/a> Gen. Maj.<a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vinzenz Graf Eszter\u00e1zy<a href=\"#_edn20\">[t]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vinzenz Graf Batthy\u00e1ny<a href=\"#_edn21\">[u]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Barthol. Graf Alberti,<a href=\"#_edn22\">[v]<\/a> Oberst<\/p>\n\n\n\n<p>Joh. Bapt. Graf Batthy\u00e1ny<a href=\"#_edn23\">[w]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Michael Graf Eszterh\u00e1zy<a href=\"#_edn24\">[x]<\/a> Rittmeist.<\/p>\n\n\n\n<p>Carl Freyherr von Tettenborn<a href=\"#_edn25\">[y]<\/a> Gen. Lieut.<a href=\"#_ftn13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Joseph Baron Simonyi<a href=\"#_edn26\">[z]<\/a> Oberst<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph von Somsich<a href=\"#_edn27\">[aa]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Joseph Graf Bolza<a href=\"#_edn28\">[bb]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Carl Appel<a href=\"#_edn29\">[cc]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Baron Parisch-Senftenberg<a href=\"#_edn30\">[dd]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Georg Graf Andr\u00e1ssy<a href=\"#_edn31\">[ee]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Stephan Graf Szirmay<a href=\"#_edn32\">[ff]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Joseph von Atz\u00e9l<a href=\"#_edn33\">[gg]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Johann Liebenberg<\/p>\n\n\n\n<p>Jo. Graf Hunyady<a href=\"#_edn34\">[hh]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ferdinand Prinz von Sachsen-Coburg<a href=\"#_edn35\">[ii]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Samuel Ritter von Liedemann<a href=\"#_edn36\">[jj]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ladislaus Graf Zichy<a href=\"#_edn37\">[kk]<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> zum Beispiel<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Sz\u00e9chenyi\u2019s underlining with straight line.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> das hei\u00dft<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> kaiserlich-k\u00f6nigliche<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> kaiserlich-k\u00f6niglich<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> florins<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Conventionsm\u00fcnzen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Wiener<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Latin: in a safe place.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> k\u00f6niglichen<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> kaiserlich\u2013k\u00f6niglicher Stallmeister<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> General Major<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Generallieutenant<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[a]<\/a> After the submission of the petition, at the fourth and last meeting held on 1 February, P\u00e1lffy and Sz\u00e9chenyi reported on the results of the audience, and then Baron Brudern and Sz\u00e9chenyi were commissioned to travel to Pest and consult Baron Wenckheim with the purpose of establishing the association. (note by Gyula Viszota)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[b]<\/a> The petition was submitted by Sz\u00e9chenyi and presented in the State Council by Councillor Sch\u00f6nstein. The next day, Bedekovich\u2019s opinion was that because the matter seemed to be of real benefit to the development of horse breeding, it was referred to the Hungarian Chancellery. The chancellery accepted it during the meeting of 16 February but did not discuss the merits of the case before 22 November 1822. According to the presentation by Count Vince Batthy\u00e1ny, councillor, the measures taken by the association up to that time were not contrary to its aims, and if the government did not allow the association to operate, it would be contradicting itself, as the establishment of horse breeding associations was already permitted in Germany, and to prohibit it in Hungary would create a bad impression. The difficult agricultural situation also justifies authorisation. He finds the rules and the management of the funds appropriate. Vice-Chancellor Ign\u00e1c Alm\u00e1ssy appends a dissenting opinion to the proposal, regarding the government\u2019s supervision right. On 18 March 1823 the question of the association was again brought before the State Council. Sch\u00f6nstein\u2019s 15-page proposal was largely in agreement with the chancellery\u2019s proposal, but he only wanted to make it clear that the palatine should not be burdened with any work, especially paperwork, as a result of his patronage. On 4 August, Councillor Bedekovich made a long, rather pompous comment, but on 9 August the council decided to allow the association to operate. HHStA, Staatsrat, 1823: 1528\/1543 (note by Gyula Viszota)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[c]<\/a> On 22 February 1822, the Hungarian Chancellor Prince Ferenc Koh\u00e1ry sent the petition to Palatine J\u00f3zsef for his opinion (MNL OL A 39 1822:1008). In response, the palatine submitted the following opinion. Sz\u00e9chenyi and several of his associates began to address the issue of horse breeding as early as 1815. Count J\u00f3zsef Hunyadi the Elder was the initiator, and Sz\u00e9chenyi\u2019s trip to England in 1815 shows that he initially wanted to boost horse breeding in the same way. Count Hunyady also had the merit of organising horse races on his estates in \u00dcrm\u00e9ny and Holics from 1816 onwards, following the English example. On 17 April 1816, Sz\u00e9chenyi held the first horse race with the English ambassador in Vienna, Lord Stewart, on the Simmering wasteland near Vienna. Hitherto, horse racing had been regarded as a pastime, but from 1817 onwards it became an important factor in the economy; their opinion changed and, like the English, they put profit first. The English method was explained by Sz\u00e9chenyi in a treatise entitled <em>\u00dcber die Zucht und Veredlung der Pferde <\/em>(On the Breeding and Improvement of Horses),published in the Vienna journal Erneuerte Vaterl\u00e4ndische Bl\u00e4tter f\u00fcr den \u00d6sterreichischen Kaiserstaat. Horse races continued in 1820 and 1821 in Simmering, Holics, \u00dcrm\u00e9ny, Nagycenk and on the estates of the Eszterh\u00e1zy family. In 1821, Sz\u00e9chenyi also drew up the rules of race and printed them in Debrecen. At the end of 1821, Count J\u00f3zsef Hunyady wanted to settle the movement, and for this purpose he summoned his friends to Vienna to discuss the matter of the races to be introduced in Hungary. Hunyady died suddenly, and the leadership of the matter fell entirely on Sz\u00e9chenyi\u2019s shoulders. On 11 January 1822, the first meeting of the council was held, where Sz\u00e9chenyi presented the background to the matter. At the second meeting on 18 January it was decided to apply to the king for permission to set up the association. At the third meeting on 25 January, the application and its annexes were presented. In compliance with the instructions of this meeting, Sz\u00e9chenyi and Count Ferdin\u00e1nd P\u00e1lffy delivered the petition and its annexes to the Emperor on 31 January. Viszota 1910. 10-22.<\/p>\n\n\n\n<p>There were some reports of the meetings. Wessel\u00e9nyi wrote to his mother, \u201e<em>Most estve 9 \u00f3r\u00e1ig Sz\u00e9ch\u00e9nyin\u00e9l val\u00e9k, a\u2019hol ma gy\u00fcl\u00e9s volt a Pesten erigaland\u00f3 vers.fut\u00e1s dolg\u00e1ban. Sz\u00e9p t\u00e1rsas\u00e1g volt egy\u00fctt<\/em>.\u201d (Erd\u00e9lyi M\u00fazeum 1906.) On 15 January, Mikl\u00f3s Fej\u00e9rv\u00e1ry informed Count Mih\u00e1ly Viczay about the meeting, \u201e<em>Trotz der Th\u00e4tigkeit und Eifer des Grafen Stephi Sz\u00e9ch\u00e9nyi ging der Congres sehr lau, die \u00fcbrigen ehrenwerthen Mitglieder wollen nickt reckt dran, den vorigen Freytag kommen von 18 preisgeber 5 zu Sitzung, 6 zum Diner anstatt 16, auf welche das Diner bereitet war. In der Sitzung ist determinirt worden pro hie et nunc nihil determinari posse, die n\u00e4chste Sitzung ist Freytags die wird aber auch nicht Sitzung werden, dem der Praesident, der arme Hunyady ist heute Nachts bei halber zweye gestorben<\/em>.\u201c A m\u00e1sodik gy\u0171l\u00e9s lefoly\u00e1sa Fej\u00e9rv\u00e1ry levele szerint ilyen volt: \u201e<em>Die Wettrennen h\u00f6ren wegen diesen Todfall nicht auf. Dem Stefi muss man die Gerechtigkeit wiederfahren lassen, da\u00df nur sein Eifer, seine Th\u00e4tigkeit und seine Unruhe die Sache so weit brachte. Hunyady war nur ein Figmont. Gestern war eine Haupt Sitzung, da sind pro 822. 1700 festgemacht worden und 700 j\u00e4hrliche fundirte Preise auf ewige Zeiten. &#8211; Die Wettrennen werden in Pest alle abgehalten, Rittmeister Heinrich ist besoldeter Secretaire. \u2013 Graf Viczay, Baron Brudern, Graf Paul Sz\u00e9ch\u00e9nyi Ausschuss. \u2013 Den haben wir also Hoffnung E. Herzog in Fest zu sehen. &#8211; Das n\u00e4here Detail wird in n\u00e4chster Sitzung bestimmt<\/em>.\u201c Wessel\u00e9nyi\u2019s description is largely the same as this. (Letter to his mother of 29 January.) Fej\u00e9rv\u00e1ry wrote Viczay the following about the meeting on 25 January, \u201e<em>Auch ich bin ein Mitglied des Pferd Vereins! Das hat man nie getr\u00e4umt, und doch ist es so. Gestern war ein sehr solenne Sitzung, wobey auch der Oberstallmeister und Gr. Hardegg waren. Nun hat man die Sache so arrangiert, da\u00df man einen Verein bildet, wie das oecnomische hier in Wien, jedes Mitglied zahlt j\u00e4hrlich 20 fl. \/U. davon wird der Secretaire gezahlt, der Rennbahn conservirt, vielleicht eine Training Anstalt u. Anstallten eirichtet, u &#8211; kommt viel Geld ein, und werden auch Hengsten gekauft. Der Kaiser hat versprochen diese Sache zu unterst\u00fctzen, man soll aber schriftlich etwas dar\u00fcber einreichen. Batthyany referirt\u2019s bey der Kancley. Stephi Sz\u00e9ch\u00e9nyi ist infatigable u. die Leute m\u00fcssen dran bon gr\u00e9 mal gr\u00e9. Die Statuten des Vereins wurden sp\u00e4ter ausgearbeitet; so viel ist bestimmt, da\u00df alle Glieder, Voten haben, u. geeignet sind W\u00fcrdentr\u00e4ger zu werden<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>The following part of Fej\u00e9rv\u00e1ry\u2019s letter to Viczay of 10 February contains interesting details about Sz\u00e9chenyi\u2019s further efforts and the election of the leaders of the association, \u201e<em>Stefi Sz\u00e9ch\u00e9nyi mit den Pferden hetzt alles zusammen, es geht so weit, da\u00df ich gelbsten ganz in dieser Sache Profan nichts anders als Pferde und Verein vor Augen haben und die andern noch so wichtigen .Gesch\u00e4fte Baum in der Idee habe, nun muss ich aber berichten, was den schon in dieser Angelegenheit geschah. Stefi machte in die paar Tage unz\u00e4hlige Visiten und verbreitete allgemein oder impfte vielmehr par force seine Ideen ein. Gestern Nachmittag war die erste gro\u00dfe Sitzung, ungef\u00e4hr von 40 Personen allen gro\u00dfen Herrn n\u00e4mlich und einer Menge angestellter und angesehener auf die Opinion Einfluss habender M\u00e4nner. Nach Vorlesung der in Wien schon festgesetzter Grunds\u00e4tze und der Instanz an Sr. Majest\u00e4t wurde zur Wahl des Grossw\u00fcrden Tr\u00e4ger und Beamten des Vereins geschritten. Da es schwer ist von irgend jemanden zu verlangen, da\u00df er allein die Gesch\u00e4fte eines Pr\u00e4sidenten \u00fcbernehme, welches mit einer gro\u00dfen Gene verbunden w\u00e4re, so wurde beschlossen, drey Pr\u00e4sidenten mit gleicher w\u00fcrde zu ernennen. viribus wurden E. Hochgebohren als der gr\u00f6\u00dfte Bef\u00f6rderer der Pferdezucht in Ungarn, Graf Stefi Sz\u00e9ch\u00e9nyi und Baron Venkheim dazu gew\u00e4hlt. &#8211; Geld Assignant ist Baron Orczi Lenczi, 6 Kampfrichter worunter Baron Brudern, Graf Ticsi, Graf Joseph Teleki, Graf Paul Sz\u00e9ch\u00e9nyi etc. 9 Ausschuss wobey Appel, Graf Wartensleben Carl und meine hohe Person .,. Dann wurde Sz\u00e9ch\u00e9nyi und Venkheim zum Palatin denselben zu bitten, die Zeit zu bestimmen, wann er die gro\u00dfe Deputation, Welch ihm solenniter uns Protectorat bittet, empfangen wolle.<\/em>\u201c Research of Gyula Viszota and L\u00e1szl\u00f3 Szab\u00f3 B\u00e1rtfai.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[d]<\/a> The Medard Day fair in Pest.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[e]<\/a> From the minutes of the meeting held at Sz\u00e9chenyi\u2019s, the names of the unnamed persons can be ascertained: Count J\u00e1nos Batthy\u00e1ny (1784\u20131865), Prince Antal Grassalkovich (1771\u20131841) and Prince Ede Lichnowsky (1789\u20131845). For more on these people, see the attachment sent to the Hungarian Court Chancellery.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[f]<\/a> The J\u00f3zsef Day fair in Pest.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[g]<\/a> Count J\u00e1nos Trautmannsdorf-Weinsberg (1780\u20131834), Austrian chief equerry.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[h]<\/a> Count Ferdinand P\u00e1lffy (1774\u20131840), mining engineer, held a mining office in Vienna from 1806. He was a great lover of the theatre, and from 1807 he supported the German theatre in Vienna and later became director of the court theatre.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[i]<\/a> Count K\u00e1roly Esterh\u00e1zy (1799\u20131856) was a friend of Sz\u00e9chenyi, the owner of Szered in Pozsony County, the county governor of Tolna (1837\u20131845) and later the county governor of Gy\u0151r (1845\u20131848).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[j]<\/a> Count Istv\u00e1n K\u00e1rolyi (1797\u20131881), brother of Gy\u00f6rgy K\u00e1rolyi, retired from his military and diplomatic career in 1821 and supported Sz\u00e9chenyi\u2019s initiatives as a patron.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[k]<\/a> Count Lajos K\u00e1rolyi (1799\u20131863) was the administrator of Csongr\u00e1d County (1830\u20131837), later the county governor of Aba\u00faj County (1841\u20131845), then of Nyitra County (1845\u20131848).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[l]<\/a> Count Gy\u00f6rgy K\u00e1rolyi (1802\u20131877) was a politician who founded a political club (reunio) with Sz\u00e9chenyi during the 1825\u201327 Diet. He was a patron of the arts and a founding member of the Hungarian Society of Sciences. From 1839, he served as county governor of Csongr\u00e1d County, and then as county governor of B\u00e9k\u00e9s County from 1842 to 1848.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[m]<\/a> Probably Baron Ferdinand Fechtig von Fechtenberg (1756\u20131837) was a section chair of the State Council, who, in addition to his official career, devoted much time to the development of horse breeding and was in contact with eastern countries in order to trade in horses.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[n]<\/a> P\u00e1l Fels\u0151b\u00fcki Nagy (1777\u20121857) politician, friend of Sz\u00e9chenyi.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[o]<\/a> G\u00e1bor Fej\u00e9rv\u00e1ry (1780\u20131851), tribunal judge, member of the Casino of Pest, art collector, uncle of Ferenc Pulszky (1814\u20131897).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\">[p]<\/a> Michael Hengelm\u00fcller was a banker and wholesaler in Vienna.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref17\">[q]<\/a> Baron J\u00f3zsef Brudern (1774\u20131834), an ennobled Hungarian, was actively involved in Sz\u00e9chenyi\u2019s horse-racing movement in 1822. His house (a glass-roofed Parisian bazaar) was a notable building in Pest.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref18\">[r]<\/a> From 1814, Prince Eduard von Lichnowsky (1789\u20131845) managed his estate (Gr\u00e4z bei Troppau) and was the first in Germany to breed Merino sheep. He was also a writer and historian, his main work\u00a0<em>Geschichte des Hauses Habsburg<\/em>, was published in 8 volumes between 1836 and 1844.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref19\">[s]<\/a> Count Heinrich Johann Hardegg (1778\u20131854) was a cavalry general who, as supervisor of the military stud, introduced several reforms to improve horse breeding.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref20\">[t]<\/a> Count Vince Esterh\u00e1zy (1781\u20131835), Hussar lieutenant colonel, later general, friend and cousin of Sz\u00e9chenyi.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref21\">[u]<\/a> Count Vince Batthy\u00e1ny (1772\u20131827) imperial-royal chamberlain, county governor of Hont County, vice-president of the Court Chamber, privy councillor.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref22\">[v]<\/a> Count Bartholom\u00e4us Alberti von Poja (1777\u20131836), an Austrian general.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref23\">[w]<\/a> Count J\u00e1nos Batthy\u00e1ny Baptist (1784\u20131865) was a lieutenant colonel in the 5th Hussars Regiment, with whom Sz\u00e9chenyi fought against the Neapolitans in 1815. They were also related because Batthy\u00e1ny\u2019s wife, Countess M\u00e1ria Esterh\u00e1zy (1791\u20131830), was Sz\u00e9chenyi\u2019s cousin.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref24\">[x]<\/a> Mih\u00e1ly Esterh\u00e1zy (1794\u20131866) was Sz\u00e9chenyi\u2019s fellow soldier, friend and owner of Tall\u00f3s in Pozsony County.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref25\">[y]<\/a> Baron Friedrich Karl von Tettenborn (1778\u20131845) Austrian soldier, diplomat.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref26\">[z]<\/a> Baron J\u00f3zsef Simonyi (1771\u20131832), imperial-royal colonel, colonel of the 4th Hessian Hussar Regiment, Sz\u00e9chenyi\u2019s commander.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref27\">[aa]<\/a> J\u00f3zsef Somssich (d. 1786 \u20131860), hussar first lieutenant, imperial-royal chamberlain, left his library to the Academy.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref28\">[bb]<\/a> Count J\u00f3zsef Bolza (1780\u20131862), royal chamberlain.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref29\">[cc]<\/a> K\u00e1roly Appel (1773\u20131839) livestock manager to Count J\u00f3zsef Hunyady the Elder.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref30\">[dd]<\/a> Baron John Parish (1774\u20131858), merchant and astronomer. He provided financial aid to Austria during the Napoleonic Wars and the Italian conflict of 1819. For his services during the Napoleonic Wars, he was made a baronet in Austria in 1817 under the name of Senftenberg.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref31\">[ee]<\/a> Gy\u00f6rgy Andr\u00e1ssy (1797\u20131872), Sz\u00e9chenyi\u2019s friend. Lieutenant Governor of G\u00f6m\u00f6r\u2013Kishont County (1838\u20131842), County Governor of S\u00e1ros County (1842\u20131848), later royal chief cup-bearer master (1861\u20131872) and judge royal (1863\u20131865).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref32\">[ff]<\/a> Count Istv\u00e1n Szirmay (1794\u20131857), imperial-royal chamberlain, holder of the Minor Cross of the Order of Saint Stephen, imperial-royal lieutenant colonel.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref33\">[gg]<\/a> Probably \u00c9li\u00e1s J\u00f3zsef Antal Atz\u00e9l (1789\u20131868), tribunal judge in several counties, lieutenant governor of B\u00e9k\u00e9s County (1836\u20131842), county governor of Torna (1842\u20131845) and Csan\u00e1d Counties (1845\u20131848).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref34\">[hh]<\/a> Count J\u00f3zsef Hunyady the Elder (1773\u20131822), owner of the villages of \u00dcrm\u00e9ny and Holics.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref35\">[ii]<\/a> Ferdinand, prince of the House of Saxe-Coburg and Gotha (1785\u20131851) Austrian general, brother of King Leo I of Belgium.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref36\">[jj]<\/a> There are two men with the name S\u00e1muel Liedemann: J\u00e1nos S\u00e1muel Liedemann (1755\u20131834), wholesaler, elected citizen of Pest, member of the Pest Renovation Committee, or Frigyes S\u00e1muel Liedemann (1790\u20131861), a founding member of the Board of Wholesalers of Pest, a member of the Chamber of Commerce, a member of the Board of the Lloyd Society and a member of the African Trade Association.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref37\">[kk]<\/a> Count L\u00e1szl\u00f3 Zichy (1799\u20131868), in 1824 he married the daughter of Lajos Sz\u00e9ch\u00e9nyi, Countess M\u00e1ria (1804\u20131863).<\/p>\n\n\n\n<p>Recommended reference:<\/p>\n\n\n\n<p>Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi to the emperor Ferenc I, Vienna, 31 January 1822. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of Istv\u00e1n Sz\u00e9chenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zolt\u00e1n F\u00f3nagy. https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Translation of the summary of Gyula Viszota :<br \/>\n&#8220;He refers to the multiple occasions they have discussed how horse breeding could be made useful and general in the Austrian monarchy, but especially in Hungary, so that the smaller land owners could also be engaged in horse breeding; for the number of existing stud farms is certainly small, the stud farms are not developing, and are decreasing in number.<br \/>\nHe and his colleagues have thought about how to encourage those involved in farming to breed horses, so that would not be a hobby but a branch of economy. They came to the conclusion that this could only be achieved if horse breeding was allowed to be profitable. Because the situation, especially in Hungary and Transylvania, is that the state has to buy horses abroad, so there is a shortage of horses. This is more difficult to help than shortages in other economic sectors. The difficulty lies in the fact that horse breeding does not offer any prospect of profit, but makes a loss instead, and this is why stud farms are being closed in Hungary and sheep and cattle breeding are being practised instead. And only those stud farms remain whose owners are concerned not with their own profit but with the public good.<br \/>\nSo, if profit-making is allowed, that will be the best way to boost horse breeding. An example of this is England, where, unlike in other European countries, many horses are bred, and although breeding costs ten times as much as in some Austrian countries, it is possible to make a profit, and indeed they do make a profit. In order to make profit possible, he has agreed with his peers to a price on the best-bred horses, which is the only means by which private individuals can also promote horse breeding. There are 1.600 prizes for the year 1822, there are also perpetual awards already, and this, the certain prospect of a prize, will have the greatest effect on people. It was also agreed that the best way of awarding prizes and of recognising a good horse is to race him, which will prove his speed, strength and endurance. However, in order to avoid abuses in horse racing, the rules of racing are attached, without which the race would degenerate into a game, a hunt for profit. To reassure the public, he encloses a list of the founders of the prize and a certificate to that effect, and asks permission to publish it. He also encloses articles (to be published in newspapers) to attract the attention of the public.<br \/>\nHe explains why three prizes are established for horses bred throughout the continent of Europe; because this attracts other horses and makes the good quality of domestic horses better known. However, to ensure the safety and the foundation of horse breeding, a horse breeders&#8217; association is necessary, and the statutes of this association are enclosed, and the President of the Royal Court is requested to authorise the founding of the association under the patronage and presidency of the palatine. Finally, he encloses the founders&#8217; conditions of competition and a list of the members of the horse breeders&#8217; association.&#8221; Viszota 1904. 7-8.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3440,3443],"tags":[3459],"language":[3416],"addressee":[4736],"place_of_writing":[3397],"qualification":[3383],"place_of_keeping":[4726],"place_of_publication":[4727],"class_list":["post-14150","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-great-enterprises","category-horse-racing","tag-horse-racing","language-german","addressee-francis-i","place_of_writing-vienna","qualification-original","place_of_keeping-mnl-ol-a-39-18222737-en","place_of_publication-viszota-1904-30-44-en"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14150"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14169,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14150\/revisions\/14169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14150"},{"taxonomy":"language","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/language?post=14150"},{"taxonomy":"addressee","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/addressee?post=14150"},{"taxonomy":"place_of_writing","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_writing?post=14150"},{"taxonomy":"qualification","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/qualification?post=14150"},{"taxonomy":"place_of_keeping","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_keeping?post=14150"},{"taxonomy":"place_of_publication","embeddable":true,"href":"https:\/\/szechenyilevelezes.abtk.hu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/place_of_publication?post=14150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}