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Recipient Ferenc Széchényi
Place of Writing Málta
Date 1819. March 10.
Language German
Tag travel
Location of Preservation MNL OL P 623 A-I.-9.-No.44/8.
Place of Publication Zichy 282–289.
Classification Original
Content Summary

After a long and tedious journey, he has arrived in Malta and is writing his new letter in quarantine, recounting his travel experiences. He will spend 8 more days in quarantine, after which he plans to visit the island. He hopes to arrive in Naples by 1 May. He asks his father for details of his budget, what she can expect regarding his holiday and his advice for the future. Before returning to his regiment, he would also like to know the affairs of his estate.

Ferenc Széchényi

Malta den 10 März 1819[1]

Mein lieber guter Vater, nach einer Fahrt von 18 langweiligen, langen, trüben und in jeder Hinsicht unangenehmen Tagen, bin ich von Patras mit Sack und Pack und meinen Reisegefährten, glücklich und in guter Gesundheit hier angekommen. Die 2 Tage die ich in dem Hafen von Zante[a] zubringen mußte, ohne jedoch auf das Land steigen zu dürfen sind in denen 18 andern mit eingerechnet[b] und bei weitem nicht die beschwerlichsten — wiewohl sie auch nicht zu denen vielen angenehmen gehören, die ich so glücklich war in meiner Reise zu erleben. Von dem Hafen in Zante schrieb ich Ihnen einen kurzen Brief,[c] den ich wegen dem erbärmlichen Poltern in unseren Schif kaum vollenden konnte — Erlauben Sie daher, daß ich nun, da ich bequem und ruhig in dem Lazaret sitze um quarantaine zu machen, Ihnen einen kurzen détail über meine Seefahrt geben, und sodann eine kleine Beschreibung meiner Tour in der Morea wiederhohlen, und endlich Sie über meine Zukunftigen Projecte verständigen möge. —

Nachdem ich so glücklich war den aller intéressantesten Theil Klein Asiens und Griechenlands gesehen zu haben, wollte ich den 1sten Mai in Neapel eintreffen –. Die quarantaine, eine periode auf die sich ein jeder Mensch fürchtet, ist allenthalben – anjetzt mit mehr Ernst und Gewißenhaftigkeit vorgeschrieben und gehalten,[2] als in allen denen vergangenen Jahren. Vierzig Tage, ist die aller kleinste periode die man aushalten muß. – Diese Zeit ruhig und glücklich in einem eingemauerten Viereck zuzubringen, nachdem man so lange gewohnt war, in einer ewigen Unruhe zu leben – und nun auf einmal[3] so ganz ungestört seinen Gedanken überlaßen zu sein – Die nicht immer die vergnügtesten und heitersten sein können – wenn man so lange von denen seinigen[4]weg ist und gar keine Nachricht von Ihnen hat – ist beinahe nicht möglich, und in meiner ganzen Reise fürchtete ich mich auf den langen Augenblick —. Indessen ist zwischen Patras und Malta ein Paquetbot établirt, welches 30 Tage quarantaine macht — und nebstbei alle Täge gerechnet werden die man auf der See zubrachte. – Diesen Vorzug zu benützen hatte ich immer eine große Neigung, und zum Glück traff sich’s zu daß ich bei meinen Ankommen in Patras den Brig[d] Cliffton noch fand, der eben Segelfertig in dem Hafen wartete.[e] – Aus meinem Brief von Patras werden Sie gesehen und errathen haben, in welcher Hast ich[5] gewesen3 bin, um meine Geschäfte in Griechenland,2 das Einkaufen der Eßrictualien, und das Einschiffen meines Gefolges und meiner Habseligkeiten zu besorgen, zu beendigen. – Das Enge schmutzige Schif, auf welchen ich die besagten 18 Tage gehaus’t habe,2 enthielt mehrere Kaufmanns Waaren, und nebst denen 7 Menschen von der Equipage dem Capitaine und einem unausstehlichen Hund, mich mit meinen 5 personen, einen englischen Reisenden – den närrisch gewordenen englischen Architect,[f] von dem ich langeher geschrieben, und der, wie Sie wissen, in Athen einen Menschen in einem Transport von Narrheit erschoßen hat — Einen Blinden italiäner, 3 Griechische KaufLeute, eine junge Frau mit ein hoffnungsvolles Zwielingpaar,[6] und einen andern Reisenden. In Zante kam zu allen diesen, noch ein junger Mann aus der Levante und die Geliebte eines Doctors in Malta an unsern Bord — Zur Stunde des Absegelns war der Schif’s Capitaine gänzlich betrunken, die Équipage im tiefsten Schlaf, der Narr – in vollen2 Muth, das Weib in Trähnen, meine 2 Kühnen2 Unerschrockene2,[g] in der unangenehmsten Laage – u. s. w.[7] – Unter solchen Ausspicien, lieber Vater, sind wir abgefahren und bis zum gestrigen Tag, nämlich, den des Einlaufens, hatten wir nicht eine Stunde günstiges Wetter, sondern kämpften mit dem Meer und Winden, und allen dem was einen Menschen auf der See begegnen kann. — Einen détail über alles ausgestandene Ihnen zu geben, halte ich für überflüßig, indem Sie sich vorstellen können, wie man auf einen kleinen Schif, in dieser Jahreszeit 18 Tage zubringen kann, Es sei genug Ihnen zu sagen, daß wir von Südwind bis zu dem Golf von Taranto[h] heraufgetrieben wurden, und uns sodann allmählich wieder gegen Süden drehten. Der Etna[8][i] den wir 4 Tage vor unserm Ankommen in Malta immerfort im‘ Auge hatten – gab uns den größten und angenehmsten Zeitvertreib – Mir war die ganze Zeit ganz wohl, und ich unterhielt mich mit Lesen, wenn das Poltern im Schif nicht gar zu toll gewesen ist, und mit denen Gedanken, die mein Herz immer erwärmen, und Tag und Nacht, meine liebste und angenehmste Beschäftigung sind — Was die umschließen, und was ihr Inbegriff ist, können Sie, lieber Vater und Sie meine gute Mutter, am sichersten errathen, – den[9] Sie beide wissen ja, daß ich in der Welt nichts habe, was ich so liebe, so schätze, wie Sie beide, und daß ich mich für reich, und glücklich halte, wenn Sie mir nur ein wenig besser sind, als ich’s verdiene, und wenn Sie auf meine vergangene Lebensjahre vergeßen! —

Die 18 langen Tage sind Gottlob vorüber,[h] und durch die Güte des Gouverneurs dieser Inseln[k] werde ich in 8 Tage aus meinen Kerker befreit werden, welcher übrigens, geräumig, rein und in einer gesunden Gegend ist.

Mein Bleiben in Malta wollte ich nicht gerne über 8 Tage hinausschieben, da ich 4 Wochen in Sicilien bleiben werde und gerne den 1sten Mai in Neapel eintreffen möchte.

Schreiben Sie mir doch, ich bitte Sie. Meine Laage ist wirklich unausstehlich indem ich über 4 Monathe keine Nachricht von Ihnen erhielt. –

Um endlich auch ein Wort über meine Tour in der Morea[l] hier beizufügen, muß ich Ihnen, vor allen andern sagen, daß ich meine Abreise von Athen um 6 Tage verschoben habe, um die Confusion stillen zu helfen, die der närrisch gewordene Architect, in die kleine Gesellschaft der Christen brachte. – Ich schiffte mich in dem Hafen Piraus ein, um mich durch eine ganz kleine barque nach der Insel Egina[m] bringen zu lassen, wo ich 3 Tage geblieben bin, und mit der herrlichen Laage des Tempels in welchem mehrere Reisende Künstlers das berühmte Fronton gefunden haben, ganz entzückt gewesen bin – Die Fahrt nach dem Hafen Corynth[n] war abentheuerlich den9 ein kleiner Sturm überraschte uns, und wir mußten in einer unbewohnten Insel in einer griechischen Kapelle übernachten – In Corӱnth[o] blieb ich einen Tag, und aller Versuch die türksche Citadelle zu ersteigen blieb fruchtlos — wir kamen doch so hoch, um den Istmus und die beiden Meerengen genau übersehen zu können. – Auf der Insel Salamis[p] war ich nicht weil ich ganz nahe vorbei fuhr, und weil sie ganz öde und nackt ist – wohl segelte ich aber auf denen selben blauen Wellen, auf welchen die griechische Flotte bei der Schlacht von Salamis schwebte. — Von Corynth ging meine Reise über Nemea,[q] nach Mycene[r] und Argos nach Tripolitza[s] Jeder Schritt den man macht ist interessant, und rufft Begebenheiten in unser Gedächtniß, die wir im gewöhnlichen Leben leicht übergehen, und oft gar nicht bemerken, die aber in dem Lande selbst, wo man sich dieß Vergnügen, nur mit einiger Mühe und Anstrengung verschaffen kann, von einem Werth sind, den man nicht leicht schätzen kann, und der sich natürlicher Weise in einer proportion zu dem Reisenden verhält. Ich hab’ diese Reise recht genoßen, und wenn Sie lieber Vater, wünschen, so kann ich manche sonderbare Augenblicke Ihnen ins Gedächtniß bringen, wenn ich so glücklich sein werde Sie in Wien zu sehen. – Den9 gar viel hab’ ich in meinen Büchern angemerkt, und besonders das was mir selbst aufgefallen ist, von den gelehrteren Theil dieser Reise, enthalten schon so viele Bücher und ich bin zufrieden sie gelesen und halbwegs verstanden zu haben – In Corynth blieb ich 1 Tag und in Tripolitza 2 – wo ich den Pasha, und den Gouverneur, der aus Zufall eben mit einem gebrochenen Fuß darniederliegt, besuchte[t] und mit dem Contract auf’s höchste belustigt war, von dem Schloß Agamemnons, eines türkischen Pasha’s Serai zu besuchen. – In Mistra[u] blieben wir 2 Tage, und die Ruinen von Sparta sind bei weitem größer und übergebliebener2 als man sich gewöhnlich vorstellen mag. Von Sparta wurde unsere Reise ein wenig durch ein anhaltendes Regenwetter, und verdorbne Wege, beschwerlicher und unangenehmer, und unser kurzes Sein und Bleiben in Arcadien schien weit mehr einen versprengten Corps eines Partheygängers gleich,3 als man sich das Leben der einst da ruhig und glücklich athmenden Einwohnern vorstellen könnte. — Das ersteigen des Tempels bei Bassu,[v] der Apollo, zum Beispiel, war eine der expeditionen, die denen gleicht, denen man im Kriege manchmal ausgesetzt ist, wenn man sich abgeschnitten findet, sich nicht ergeben will, und in denen Bergen versprengt wird,[w] Indessen ist alles das vorüber, und nebstbei, daß wir einen Augenblicklichen Genuß hatten, den man uns doch keinesweges streitig machen kann, bleibt uns noch die Freude des Andenkens — den,9 unter uns gesagt, in denen Reisen in dieser Gegend – verhält sich’s beinahe wie mit dem Kriege, und damals freut man sich am meisten, wenn es vorüber ist. Indessen hab‘ ich bei weitem nicht so viele difficultäten und Gefahr in allen meinen kleinen Expeditionen gefunden, als man’s gewöhnlich glaubt und man zu glauben gegründete Ursache hat. – Die JahresZeit in welcher ich in Griechenland gewesen bin scheint mir, auch die allervorzüglichste, den9 wiewohl man der Kälte und den3 Regen immerfort ausgesetzt ist, und auf denen aller unglücklichsten Pferden, die bösen felsigsten Wege durch arbeiten2 muß, so bleibt einem die Nacht doch ziemlich sicher und ohne Gewürm[x] — Von meiner Bagage die ich mit genommen und meinen Bedienten machte ich keinen großen Gebrauch – ein Koch ist à la long[10] auch ein unnützes Meuble, indem die ganze Kost, ausschließlich auf Hühner, Eier und Reis beschränkt, die ein jeder Mensch bereiten kann. Mangel oder disette hab ich beinahe nirgends gefunden, das mag aber herrühren, weil ich immer einige provisionen mit mir zu nehmen gewohnt war, und ich’s vieleicht nicht bemerkte. Die beiden Articlen Wein und Brod, mangelten indessen allenthalben, und waren, wenn man sie auch finden konnte von der aller schlechtesten Qualität. Über alle diese Uneinigkeiten, wiewohl sie ganz unbedeutend scheinen, kann ich den genauesten Aufschluß geben, und ich hoffe manchen Reisenden einen Dienst leisten zu können, der diese Reisen die ich gemacht habe, unternehmen will – Wenn man aber bei der Nacht im Regen ankömt und 4 leere Wände findet, so kann man sich an allen dem, was man sich mitbringt wohl ein wenig attachiren – besonders in Winter Zeit – in denen tödtenden langen Nächten. Viel darf aber alles das nicht sein — den9 sonst kömt es nie an – Und die Eintheilung von Büchern – Bett, Kleider, und Eßwaaren, ist gewiß eine beschwerlichere Sache, als man es glaubt —

In Olympia[y] blieben wir einen Tag, und hatten viele Beschwerlichkeiten den Alpheus zu überfahren. Von dieser Zeit wurde das Wetter ganz abscheulich, und die 3 letzten Tage, und ein Stück von jeder Nacht wurde auf denen infamsten Pferden, meistens aber zu Fuß zurückgelegt. Landschulz und Ender, die solche Ermüdungen nicht gewohnt sind, haben nicht wenig ausgestanden ~ der erstere ist in einen Vormittag, nachdem er zu Fuß zu gehen zu ermüdet gewesen ist, mit seinem Gaul 6 mal gefallen — NB[11] so langsam und allmählich, daß er sich niemals weh gethan hat – und die ganze Geschichte allemal mit einem durch und durch Naß werden abgelaufen ist, da das arme Thier stets mitten in einem Wasser, in Ohnmacht fiel – Indessen consolirte Landschulz sich bald, da einem jeden das selbe mehrmal geschehen ist — Alle unsere Bagage wurde naß, das meiste fiel in das Wasser, und wurde sodann wieder herausgefischt — die 3 Tage, die wir in Patras bei dem östreichischen dicken Consul zubrachten — war genug um uns wieder zu allen im Stande zu setzen, den9 wir haben die Federbetten und die 54 Schüßeln an5 der3 Tafel dieses guten Herrn, ganz vorzüglich genoßen. —

Nach meiner Quarantaine bleibe ich 8 Tage hier, um die Insel zu sehen, und mich ein wenig zu kleiden.

Ich werde wahrscheinlich gegen 500 ducaten hier aufnehmen und geradetzu an Arnstein[z] ziehen.

Es heißt daß man in Sicilien nur 14 Tage quarantaine aushalten muß – Wie gefällt Ihnen das? – bald werde ich das sehen – und wenn es nicht anders, auch erleben. Gegen den 1sten Mai hoffe ich auf jeden Fall5 in Neapel sein zu können. Sie wissen daß damals mein Urlaub aus ist und daß ich um eine Verlängerung eingekommen bin.[aa] Schreiben Sie mir 3 Dinge en détail[12] lieber Vater, um welche ich Sie ausnehmend bitte. Wie ich mit meinem Budget stehe? Was ich in hinsicht meines Urlaubs erwarten kann? und was Sie mir für die Zukunft rathen? Für’s erste muß ich Ihnen sagen, daß Sie mich zu allen bereitet finden, was Sie nur immer wünschen, den9 ich will in guter Ordnung sein. Das zweite hoffe ich auf jeden Fall zu erlangen, indessen bin ich bereit auf der Stelle zum Regiment zu gehen wenn man so hart gegen mich sein könnte — mich datzu zwingen zu wollen. Bevor Sie, lieber Vater den 3ten Punct beantwortet haben, muß ich Sie preveniren, daß ich alle eitle Ideen abgelegt habe, und mit meiner ambition nicht weiter gehe, als5 so viel wie möglich, meinem Beruf gut zu entsprechen – Ich will daher weiter fort dienen, und mich in meinem Stande so viel ich kann, durch Fleiß und Dienst auszeichnen. – Ich bin auch allmählich alt3 geworden, meine Gesundheit ist geschwächt, das müssen Sie auch in Rücksicht nehmen – Bevor ich aber wieder, mit dem halb rechts und halb links anfange, will ich ernstlich, mit meinen Gütern, und der administration derselben bekannt machen, um daß jene die mir auf dieser Erde folgen werden, keine Ursache haben mögen Böse Augenblicke, meiner Unwißenheit und Faulheit wegen aushalten zu müßen. Ich möchte es Ihnen so überlaßen als ich’s empfangen und übernommen habe. Alles übrige überlaße ich Ihnen lieber theurer Vater. Der Allgütigste Gott gebe Ihnen Gesundheit und ein vergnügtes Leben, und einen reichlichen Ersatz für alle jene Augenblicke, die ich das Unglück hatte Ihnen zu verbittern — Ich kann’s nicht mehr gut machen – den9 was geschehen ist, kann ich nicht mehr ungeschehen machen. – Daß Sie und meine Mutter die ich tausendmal mit kindlicher Ergebenheit Grüße, vergeben hoffe ich, und glaube es – den9 Ihre Güte hatte nie Grenzen für mich, und ich lebte mehr in einem Traum als in der Wirklichkeit.

In Neapel hoffe ich endlich Nachricht von Ihnen zu bekommen. Ich wiederhohle meine Bitte an Sie, mir wegen allen denen Ausgaben zu schreiben die Sie aus der Summe meines CreditBriefe2 für mich machen mußten. In Neapel hoffe ich den CreditsBrief von 1500 # zu finden, indem meine Ausgabe dort sehr bedeutend sein wird, da ich Landschulz Ender und meinen Koch nach Wien senden werde, und Sie mit Lohn und Reisegeld ausrüsten muß.

Landschulz’s Tagebuch, denke ich, muß von einem großen Interesse sein – das des Maler Ender ist, allerliebst. Ich und Landschulz comunicirten uns beinahe keine unserer Anmerkungen, um nicht, das selbe zu schreiben, und lasen uns selbe, nun in ruhigen Stunden, vor, welches von keinem kleinen Interesse für mich ist — Vieleicht werden es manche benützen können.

Geben Sie mir den Segen den, der nie aufhören wird mit dankbarstem Herzen, alle Tage den Allmächtigen für Ihr Glück und Heil anzubethen. — Stepherl


[1] Széchenyi’s underlining with wavy line.

[2] Széchenyi’s underlining with straight line.

[3] Interlining afterwards.

[4] Széchenyi’s underlining with a thick line.

[5] One word deleted.

[6] Instead of Zwilling-.

[7] und so weiter

[8] Ätna

[9] Instead of denn.

[10] French: long-run.

[11] Nota bene. Latin: note well.

[12] French: in detail.


[a] Zakynthos (Italian: Zante) is an island in the Ionian Sea, in the west of Greece.

[b] I. e. that’s how much time had to be spent in quarantine.

[c] See his letter of 24 February 1819.

[d] A two-masted sailing ship.

[e] See his letter of 20 February 1819.

[f] Kirmaird was an English architect, who, according to Széchenyi, went mad and shot the physician Robert Wilson’s servant, Lorenzo. See SzIN 1. 506–507.

[g] Julius Landschulz, a philologist, and Johann Ender (1793–1854), an Austrian painter, accompanied Széchenyi on his journey to the East.

[h] Large bay in the south-east of Italy.

[i] Volcanic mountain in eastern Sicily.

[j] I.e. from quarantine.

[k] Sir Thomas Maitland (1760–1824), British soldier and colonial governor. British governor of Ceylon (1805–1811), Malta (1813–1824) and the Ionian Islands (1816–1823).

[l] The southern peninsula of Greece.

[m] An island in the Saronic Gulf, between Attica and Argolis. On a hill is the temple of Athena, part of whose pediment is now in Nuremberg.

[n] Greece is divided into two parts by the Gulf of Corinth. The two parts are connected by the 5 wide Isthmus.

[o] The highest point of the Isthmus, 550 m above sea level. In the south-eastern part of the bay is the town of Corinth, south-west of which lies the town of Argos, near the Gulf of Argolis.

[p] Salamis, an island near the port of Piraeus, where the Athenians defeated the Persians in 449 BCE. The city was destroyed by an earthquake in the time of Constantine the Great.

[q] Greek village between Corinth and Argos.

[r] The ruins of Mycenae lie north of Argos. According to legend, it was built by Perseus, after whom Pelops became its ruler, whose grandson Agamemnon was murdered by his wife Clytemnestra after he returned from Troy. His son Orestes avenged his death.

[s] Tripolis is a Greek city southwest of Argos, in Arcadia.

[t] The Tripoli governor’s leg was treated by Doctor Wilson. Széchenyi acted as English-Italian interpreter during the visit.

[u] Town south of Tripoli, near the ruins of Sparta.

[v] A city in south-west Asia, now Parlica. On a hill 1131 metres high is the temple of Apollo Epicurius.

[w] Epaninoudas founded Megalopolis on the greater plain of Mantinea in 370 BCE, and the inhabitants of the country divided and fought each other in 362 BCE.

[x] Arcadia’s climate is harsh, long winters follow short, scorching summers.

[y] Olympia was located in the province of Elis, in a part of the province called Piatis, near the coast.

[z] Baron Nathan Adam Arnstein (1748–1838) Viennese banker. In 1805, together with banker Bernhard von Eskeles, he founded the banking house Arnstein & Eskeles, which was the dominant financial institution in Austria for three decades.

[aa] For his freedom and enlistment, see also his letter of 14 December 1818.

Recommended reference:

István Széchenyi to Ferenc Széchényi, Malta, 10 March 1819. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.

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