He thanks her for the tribute and for the gift of a tobacco pouch to remind him of the time he met the Baroness’s son. He knows few people more pure than him. He believes their friendship will last because it is based on a desire to improve each other.
Gnädigste Baronin![a]
Ihre liebvolle Errinnerung hat mich im Herzen erfreut, nehmen Sie meinen Dank. Der Tabacksbeutel den Sie mir geschickt haben, wird mir als ein Andenken werth bleiben, und mich stets auf eine Epoche meines Lebens errinern, in welcher ich Ihren Sohn kennen gelernt habe. Sie können kaum denken, welchen Gewinn ich durch diese Bekanntschaft gemacht habe, und welches neue Interesse mein Leben, durch diesen Fund gewinnt – denn wirklich ich kenne wenig Menschen, deren Grundsätze ich reiner gefunden, als die Denkungsart Ihres Sohnes. – In einem Lande, wie das unsere, welches schon alt und abgelebt geworden[1], kennen Sie begreiffen – wie das Begegnen eines Mannes wie Ihr Sohn, mir überraschend und angenehm seyn mußte. – Unsere Freundschaft wird bleibend seyn – denn Sie ist auf den Wunsch uns gegenseitig zu vervollkomen gegründet. – Sie gnädige Frau können also in jeder Hinsicht beruhigt seyn — und Ihres Sohnes Willen nur die Furcht haben, die Sie als Mensch nicht unterdrücken wissen.
Gott erhalte Sie in guter Gesundheit, und beglücke Sie mit seinem besten Seegen Gnädigste Baronin
Ihr
unterthänigster Diener
Széchényi
Debretzin den 30 Septemb
1821
[1] Missing word: ist.
[a] Baroness Miklós Wesselényi née Ilona Cserey (1754–1831), wife of Baron Miklós Wesselényi the Elder.
Recommended reference:
István Széchenyi to Baroness Miklós Wesselényi, Derbecen, 30 September 1821. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.