He likes what he did with Pigay and Dauvergne. His coachman must be dismissed if he makes a mistake, he asks Liebenberg to let him know that. He gives some instructions on the changes in Cenk. He also asks him to watch his horses. The deal with Liechnowsky didn’t work out, so Liebenberg doesn’t have to go to Graz. He asks him to write about their business and the horse race.
Paris den 22ten März 1822
Ihre 2 Briefe habe ich erhalten, bester Freund. – Das, was Sie mit Pigai[a] und Dauvergne[b] veranstalteten, ist gut und tief überdacht gewesen. Sie sind mein Mann. –
Was Sie mir wegen Newmarket[c] auftragen, werde ich betreiben, und vollziehen.
Johann mein Kutscher, ist brevi Manu[1] zu entlassen, wenn er das mindsten Fehlers sich schuldig macht. Man muß ihm diesen meinen Ausspruch Kund machen — und dann ohne aller Schonung, mein Urtheil vollziehen, wenn er es verdient. Der Mensch hat sich ganz verdorben, und verdirbt auch meine andre Leute.
Was kann ich dafür, daß von meinen Büchern so viele abgehen? Trachten Sie sie wieder herein zu kriegen, ist der einzige Rath, den ich Jetzt[2] geben kann!
Sagen Sie den Lumley,[d] daß ich den Lord Jersey[e] hier gesehen habe, der mir sehr viel Gutes von ihm gesagt hat. Er soll sich recht viele Mühe mit meinen Pferden geben, und mir zu Zeiten schreiben.
Alle übrigen Anstallten, die Sie getroffen haben, finde ich excellent und grüße Sie aus ganzem Herzen. Schreiben Sie mir fortan nach London, da ich morgen 8 Tage von hier abreise.
Szechenyi
Was Sie mir von Sledmere[f] sagen, freut mich ungemein. Haben meine Stuten nicht abgefüllt?
Lumley soll mir schreiben, wie es den Alpheusf mit seinem linken hintern Fuß gehet. —
Wie gehet es mit unsern Wettrennen Angelegenheiten?[g] Treiben Sie zu? Wo ist das Vereinsbuch? Man soll so viele Mitglieder finden, als nur immer möglich: das ist eine äußerst wichtige Sache, die man durchaus nicht versäumen muß. Nach der Bewilligung des Kaisers ist baares und viel Geld das Wichtigste. Erhalten Sie mit Wenkheim einen immerwährenden Briefwechsel — und erlauben Sie die Sache nicht schlafen.
Ich verlasse mich ganz auf Sie.
Adieu
[1] Latin: quickly.
[2] Széchenyi’s underlining with straight line.
[a] Antal Pigay was the former secretary to Ferenc Széchényi and the steward to István Széchenyi.
[b] Dauvergne, who had been a cook for Princess Kaunitz, was hired by Széchenyi as a house supervisor.
[c] A city north of London, famous for horse racing.
[d] Széchenyi’s groom.
[e] Lord George Child Villiers (1773–1859) 5th Earl of Jersey, an old acquaintance of Széchenyi.
[f] Széchenyi’s horse.
[g] Up to this moment he has received no reply to the memorandum submitted on 31 January 1822.
Recommended reference:
István Széchenyi to János Liebenberg, Paris, 22 March 1822. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.