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Recipient János Liebenberg
Place of Writing Derecske
Date 1823. September 21.
Language German
Tag military money staff
Location of Preservation MTA KIK Kt Ms 4229/270.
Place of Publication
Classification Copy
Content Summary

He is heading to Poland with his regiment, taking a few weeks off in December. He doesn’t want to give up his Vienna lodgings, but dismisses Dauvergne. Money is tight, but he will probably survive financially until he gets to Vienna. He’s found a miscalculation in Thibolt’s monthly statement.

János Liebenberg

Vortrefflicher, Das Regiment gehet nach Pohlen.[a] Ich mit. Der Stab ist in Tarnopol, 9 Posten über Lemberg.[b] Von dort nehme ich Urlaub auf einige Wochen: beiläufig im Decemb. Ich bin gesund, zufrieden und von einer Epictetischen Philosophie.

Einen Brief können Sie mir noch nach Debretzin schreiben, alle Andern nach Tarnopol.

Nun wegen Dauvergne.[c] Alles sub rosa.[1] Ich bin nicht gesonnen das Wiener Quartier aufzugeben. Nur will ich Dauvergne weg thun.[d] Aber nicht anders als mit guter Modalität.[2]

Für mich, Zinkendorf, Wien sind mir 40,000 W. W.[3] erlaubt. Dauvergne‘s Wohnung werde ich vermiethen, und so den Keller in der Stadt.  Adam und der Hausmeister sorgen dann für alles — 10-000

Zinkendorf     —   —   —   —   —   —    10-000

Ich   –   —   —   —   —   —   —   —  — 20-000

Dauvergne darf von allem Dem nichts ahnden. Ich werde dieß Jahr noch nach Wien kommen.[e]

Von Dauvergne bekam ich einen Brief,[f] in weichem er nichts1 merken läßt, obschon er um 8 Tage später geschrieben würde, als Sie mit ihm sprachen.

Wenn nur er mir den Dienst aufsagte.d

Mit dem Geld gehet es ganz knapp: indeß komme ich bis Tarnopol und Wien vermutlich aus. Schreiben Sie mir auf der Stelle 2 gleich lautende Briefe, einen nach Tarnopol, den andern hierher, wie viel ich ad personam deductis deducendis[4] bis zum neuen Jahr 1824 zu bekommen habe.

Bleiben Sie meiner in Liebe und Freundschaft eingedenk

Széchenyi

Daß Sie mir von den H. K. R.[5] Mann[g] (oder vielmehr den Major Mann) so gar verblümt und pfiffig schreiben, ist mir nicht lieb: denn ich kann mich, das was Sie meinen, nicht verstehend, darnach nicht richten. Sagen Sie mir zum Wenigsten, ob Aussichten, ob keine?

In Thibolt’s[h] Monat Extract finde ich in der Erogation einen Fehler.

An den Herrn von Deseő –   –   —  500 fl[6] W. W.3

Auf Anbefehlen der Frau Oberstinn – 500

Indessen ist das immer das nähmliche. Eruiren Sie und rectificiren Sie das.

Adieu Vielmal[i]


[1] Latin: confidentially.

[2] Széchenyi’s underlining with straight line.

[3] Wiener Währung

[4] Latin: in person removing the items to be removed.

[5] Hofkriegsrath

[6] florins


[a] In his diary entry of 21 September 1823, he writes that his regiment is sent to Tarnopol in Galicia (now Ternopil in western Ukraine). SzIN 2. 400.

[b] He arrived in Lemberg (today Lviv in Ukraine) on 3 November 1823. SzIN 2. 411.

[c] Széchenyi’s cook.

[d] In his letter of 23 August 1823, he was still in favour of keeping his cook, but at the same time he would not mind him serving someone else.

[e] He arrived in Vienna on November 13, 1823. SzIN 2.412.

[f] The letter is unknown.

[g] It is impossible to determine who he referred to.

[h] Ferenc Tibolth (1763–1833) was Ferenc Széchényi’s livestock manager and comptroller at the Cenk estate centre.

[i] He learned on 21 September 1823 that his regiment was marching to Tarnopol, but he wrote the exact date of the departure only in his letter of 30 September. Therefore, the letter was probably also written on the 21st, so that Liebenberg would be informed of his new location in time to write to him.

Recommended reference:

István Széchenyi to János Liebenberg, Derecske, 21 September 1823. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.

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