He approves of all of Liebenberg’s measures on economic matters, having given him full powers in this respect. In the case of Jones, costs still have to be saved, and he asks Liebenberg to speak to him on his behalf. He also requests that he take care of his horses and send him a financial statement of his debts and outstanding debts.
In Mailand dem 10ten August 1817[1]
Mein lieber Liebenberg, ich habe mit recht vielem Vergnügen ihren Brief empfangen,[a] den Sie mir, nach Ihrer Ankunft von Somogy geschrieben haben. – In hinsicht der Oeconomie billige ich, mit einem Wort, alles[2] was Sie einführen, beibehalten oder abstellen wollen – Sie haben meine gänzliche Vollmacht in Händen, handeln Sie also unbeschränkt. – In hinsicht Jones[b] wundere ich mich aber, daß Sie dem Engländer Coats behalten haben, nachdem ich doch ausdrücklich befohlen habe daß diese Ausgabe erspart werden soll.[c] Um auch in dieser Sache endlich ganz im Reinen zu sein, laßen Sie dem Jones zu sich kommen, und sagen Sie ihn in meinem Namen, daß ich, wenn er selbst mit einigen ungarischen Burschen dem Gestüttwesen nicht hinlänglich sein kann, ihn nicht eine Stunde mehr behalten will, da ich gar nicht einsehe, warum ich ihn so exorbitant bezahlen sollte, wenn er nicht im Stande ist, durch seinen eigenen Fleiß, mir andere Menschen, und die Ausgabe, die daraus entstehet, zu ersparen, und daß ich ihn in folge dieses[3] als ein unnützes moeble weg thun werde: und gar nicht gesonnen bin andere Diener für ihn zu ernähren – übrigens widerhohle[4] ich Ihnen noch einmal und bitte Sie recht sehr, ohne aller Illusion nachzusehen ob meine Pferde zu eßen haben; ihnen gar nichts mangeln zu lassen – und endlich einen Plan auszudenken, wie selbe am besten, sichersten, und ersparlichsten sustentirt werden Können. —
Ich erwarte von Ihnen eine Kleine Rechnung — über das was wir noch schuldig sind, und über das was wir noch zu bekommen haben. — Schreiben Sie mir auch ein Wort, was Sie jetzt denken, ob die Ducaten fallen oder steigen werden, da mir ein Officier, der eine Erbschaft gemacht hat, antrug 2000 # a 6 procent mir borgen zu wollen, oder vielmehr bei mir anzulegen. Wenn nun der Werth von denen Einlösungsscheinen um vieles besser würde, so könten wir durch diese Summe unsere Schuld an meinem Bruder Louis tilgen, die mir doch in diesem Moment die aller unangenehmste ist.
Sagen Sie mir hierüber ein Wort, und vergeßen Sie nicht, mir auch etwas von Ihrer Gesundheit zu sprechen um die ich mich sehr, wie auch um alles, was Sie mein bester Freund, angehet, sehr interessire. –
Noch immer geht s mit denen 350 # recht gut,
Széchényi
Wie ist’s um die Weine? ich frage in jedem Brief.
[1] Széchenyi’s underlining with wavy line.
[2] Széchenyi’s underlining with straight line.
[3] One word deleted.
[4] Instead of wiederhohle.
[a] The letter is unknown.
[b] William Jones, Széchenyi’s English jockey and groom.
[c] For the removal of English stable staff, see the previous letter.
Recommended reference:
István Széchenyi to János Liebenberg, Milan, 10 August 1817. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.