A neighbour has recently contacted him about two business matters he himself knows little about, and asks Liebenberg to take action as soon as possible.
Mein lieber Liebenberg, mein Nachbar der Stepherl Végh war diesen Tagen bei mir, um zwei Geschäfte zu endigen. Dies erste ist wegen der indemnität[1] des durch die neue Grenze verlohrenen Grundes — das zweite wegen einer gewißen Brücke. Ich weiß von dem ein und andern gar nichts indessen bitt’ ich Sie recht sehr angelegentlich, in der kürzesten Zeit, wo möglich, diese beiden Geschäfte meines Versprechens und gegebenen Worts wegen zu endigen. Geschehen muß es doch – Zeigen mir daher gutem Willen und Noblesse. Ich habe in Ungarn ohnehin nicht sehr viele Freunde, und will meine Nachbarn mir wenigstens gut und im Frieden erhalten Adieu
Széchényi
[1] Latin: compensation.
[2] Széchenyi’s underlining with wavy line.
[a] Liebenberg wrote an X on the envelope in pencil; thus, this presumably follows the two previous letters written to him. The letter was written in 1818.
Recommended reference:
István Széchenyi to János Liebenberg, Vienna, 6 April 1818. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.