General Spiegel has no cash, and may not have any to give on 1 January. He left a prescription in Cenk and asks Liebenberg to redeem it and give the medication to Pigay. He sends instructions for his grooms about his two horses.
Magendorf[a] den 16ten Novemb[1][b]
Der verdammte Spiegel[c] hat noch kein baares Geld[d] — „und es ist noch gar nicht gewiß, ob er mir am 1ten Jäner 1823 etwas geben kann; wahrscheinlich[2] ist es aber; denn er hat gegen 40 m[3] C. M.[4] hie und da angelegt, — die er bereits aufkündigte, die ihm aber nicht erlegt werden. Übrigens sind diese Gelder beÿ zahlende äußerst sichere Häusern angelegt — und der Fehler und die Unrichtigkeit der Creditoren scheint in der wenigen Autorität zu liegen, die sich der wintzige General gibt, wen er seine Gelder wiederfordert –.
Er selbst gesteht, daß sie, indem die Procente immer richtig bezahlt werden, gerade ins Gesicht lachen, wenn er von Aufkündigung spricht.
Obschon ich ihm Ernst und Muth eingeredet, und er dreist angehen will, hoffe ich wenig —
Concertiren Sie, für die ersten Zahlungen indeß also in Gottes Namen mit Thibolt,[e] oder auch ohne ihm, wie Sie wollen: ich kann nur meinen Seegen datzu geben! –
Àpropos ich habe auf meinem Schreibtisch in Zinkendorf ein Recept vergessen (Magen Pillen aus Bittere Kräutern bestehend) welches zu sich zu nehmen, und an Pigay[f] senden, Sie die Güte haben könnten: Pigay hingegen soll es auf jedem Fall hingegen copiren und bis zu meiner Rückkehr bey sich behalten.
Sagen Sie Lumley[g] in meinem Namen, daß ich die Fuchsstute Helene[h] sehr Mager haben will — ohne sie zu Grunde zu richten.
Sahländer[i] soll hingegen Julia Manneringh in guter Condition an Leib und Haar erhalten — da ich sie gewiß verkaufen will —
Adieu Gott segne Sie mein Bester.
Széchenyi
[1] Széchenyi’s underlining with wavy line.
[2] Széchenyi’s underlining with straight line.
[3] mille
[4] Conventionsmünzen
[a] Nagymagyar (Pozsony County), the estate of Count Vince Esterházy.
[b] The letter was written based on its content in 1822.
[c] Baron Raban Spiegel, brigade commander from Pozsony.
[d] See more details in the letter of 8 December 1822.
[e] Ferenc Tibolth (1763–1833) was Ferenc Széchényi’s livestock manager and comptroller at the Cenk estate centre.
[f] Antal Pigay was the former secretary of Ferenc Széchényi and the steward of István Széchenyi.
[g] Széchenyi’s English groom.
[h] Széchenyi’s horse.
[i] Thomas Sahländer (1788–1855), Széchenyi’s stable master. In 1821 he was contracted to István Széchenyi as a veterinarian and stable master in Nagycenk. They went to England together several times to buy horses. Later he was employed by Palatine József and then by Palatine István. He retired when the palatine institution was abolished in 1848.
Recommended reference:
István Széchenyi to János Liebenberg, Bratislava, 16 November 1822. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.