His letter is delivered by Goldmann, whom he would like to reach out to; he wants to give him a whole garden. He will be looking around regarding their planned speculation. He has hired a hunter and bought 3.000 eggs. He asks Liebenberg to find out from Hanny how things are going with the wine from Vasvár.
Lieber Freund. Goldmann[a] wird diesem Brief Ihnen übergeben – „Ich rechne es auch zu einem Vergnügen meines Lebens und zu denen Genüßen[1] diesen Menschen aufzuhelfen. Er hat dem Schlüßel gefunden meiner Eitelkeit und Eigenliebe zu schmeicheln er wurde darum das, was ich1 aus einem Sattler1 zu machen im Stande bin. = Vor allem andern will ich daß er dem ganzen Garten kriege, und will en revanche[2] demselben, der den Theil des Gartens bekommen hätte sollen – eine andere Entschedigung versprechen. – Um ganz[3] kurz zu sagen, bitt‘ ich lieber Liebenberg diesen Menschen in allen an die Hand zu gehen. Sein Haus soll er hübsch bauen, und vor demselben die Chaussée vorzüglich schön erhalten: eine Sache die ich in meinen Dörfern einführen will. –
Wegen unserer Speculation[b] werde ich mich umsehen — rechnen Sie aber auf mich nur gar nicht – den[4] fauler1 indolenter1 und bequemer1 ist kein Wesen mehr in der Natur als ich — . Die Mühe1 haße ich – nur der Nutzen ist meinem Herzen lieb —. Schreiben Sie mir also deshalb — Es ist wahrscheinlich daß ich gar nicht nach Pest reisen werde: da eine feste Burg zu ergeben sich scheint – die ich teuflich lang belagere. –
Ein Jäger ist aufgenommen – 3,000 Eier[c] angebaut.[5] Die Bilder lassen Sie successive in Ramen[6] und Gläser faßen. Schwartz – einfach.[7]
Goldmann sagt Ihnen das übrige
Morgen schreibe ich wieder.
Fragen Sie sich beim Hanny[d] an wie es mit den Eisenburger[e] aussieht.
Wenn der Wirth in Großzinkendorf ein sauberes Zimmer1 zusammen richten will – so kann man ihn das Billard1 samt allem Zugehör schenken. Adieu St.[8]
Dienstag1[f]
[1] Széchenyi’s underlining with straight line.
[2] French: in return.
[3] Corrected word.
[4] Instead of denn.
[5] Széchenyi’s underlining with wavy line.
[6] Rahmen
[7] Széchenyi’s underlining with two lines.
[8] Stephan
[a] Member of the Nagycenk stable crew, saddle-maker.
[b] He was referring to the business he hoped to generate from the transportation of wood and salt on the Drava River.
[c] I.e. eggs of partridges. See the letter of 9. January 1816.
[d] József Hany, the deputy governor of the manor.
[e] Eisenburg, Vasvár in Hungarian, a farming town in Vas County; wine from here.
[f] Majláth publishes the letter dated 2 January 1816. János Liebenberg – at Széchenyi’s request – numbered the letters, this was the 25th. The letter of 17 February 1816 is the 24th in the series and the letter of 24 February is the 26th. The Tuesday between the two was 20 February 1816.
Recommended reference:
István Széchenyi to János Liebenberg, Bécs, 1816. február 20. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.