He asks Liebenberg not to tell anyone else what he is writing about. His sister-in-law has a fever and has to be taken to Vienna. To do so, he asks Goldmann to take his carriage to Apathe. He sends a letter to his father, but he should only know that Goldmann has been sent to Vienna.
Über Alles was ich Ihnen schreiben werde, keine Sylbe andern[1][2] „
„Meine Schwägerin[a] hat ein schwaches Fieber – so der kleine Andor.[b] Sie wissen, wie die Luft schlecht, die Hülfe weit, und wie jeder, der ohne helfen zu können, da stehen muß die Brust beklommen fühlt. Es wäre möglich, daß alle beide[3] und zugleich auch das Wetter schlechter würden – eine Transportation nach Wien wäre nothwendig. Goldmann[c] soll daher ohne dem mindesten Zeitverlust Tag und Nacht nach Wien mit Postcaléche[4],[5] soll durchaus[6] keine Zeit versäumen, und mein Laundaulette[7] die bei dem Sattler Kaller steht, mit der Post bis Apathy[d] bringen. Ich schicke darum Goldman um mein Wagen ohne verdorben und geschwind hierher zu bringen. Adieu, Ich hoffe diese meine Comission wird gut besorgt. Széchenyi
Goldman soll dieser Beigeschloßenen Brief meinem Vater geben – er braucht übrigens selbst gar nichts anders zu wissen, als daß man ihm nach Wien geschickt hat, um mein Laundaulette nach Oedenburg zu bringen, wo man ihn erst zu eröffnen braucht, daß er bis Apathy kutschieren muß, um daß er meinen Eltern, die ihn gewiß ausfragen werden, selbst aus ohngefähr[8] keine Angst, die nicht nöthig ist, machen könne.
Ich werde Sie in einige Tagen sehen.
282 Sept 2 ½5 Uhr zu Mittag, sollte der Überbringer dieses nach Ihrer Berechnung ehrlich3 gegangen sein, so gebe man ihn 5 fl.[9][e]
[1] Instead of ändern.
[2] Széchenyi’s underlining with two lines.
[3] Széchenyi’s underlining with straight line.
[4] French: stumbled.
[5] Interlining afterwards.
[6] One word deleted.
[7] French: stumbled.
[8] The form of the determiner ‘ungefähr’ used in the 18th and 19th centuries.
[9] florins
[a] The first wife of his brother Pál, Caroline Meade (1794–1820).
[b] Count Andor Széchényi (1812–1841) was the eldest son of Pál Széchényi, from his first marriage.
[c] Member of the Nagycenk stable crew, saddle-maker.
[d] Apáti, a village in Vas County, halfway between Szombathely and Kőszeg, on the bank of the Gyöngyös stream, belonged to the estate of the Széchényi family.
[e] The date of the letter was determined by Gyula Viszota.
Recommended reference:
István Széchenyi to János Liebenberg, Apáti, 24 September 1816. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.