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Recipient János Liebenberg
Place of Writing Vienna
Date 1816. December 17.
Language German
Tag horses money
Location of Preservation MTA KIK Kt K 196/137.
Place of Publication Majláth I. 34–35.
Classification Original
Content Summary

He is sending a list of the debit notes issued to each other. He requests that the accounts be kept at an interest of 6% until the end of the year. He also requests that the whole be recalculated. The mares have arrived, he will keep them in Vienna for a few days, and the desired horse stalls can wait.

János Liebenberg

Hier lieber Freund, übersende ich Ihnen die Liste der uns gegenseitig ausgestellten Schuldscheinen,[a] mit dem Bemerken daß jene Gelder die wir uns geliehen haben keinesweges mit denen zu verwechseln sind, die in die Menage gegeben würden. — Sie tragen die final[1] Rechnung bis zur letzten Tage des Jahres „ a 6 procento.

Erst die meinen die ich ausstellte.

6ten Mai —- 19,000 W. W.[2]

8ten Mai         2,000 W. W.2

7ten October 12,000 Conventions Münze

7ten October — 2.000 W. W.2                         } in die Menage    

4– September — 6,819 W. W.2

3   Dezemb — 14,000 W. W.2          

1  Dezemb — 5.000 W. W.2

———

1  August — # — 6380 W W2

7  Octob —         1500 W W2        } persönliche Schulden

3  10ber                1500 W W2

# Diese 6380 fl[3] in W. W.2 sind die selben Gelder, die Sie dem Farkas[b] schon früher hätten bezahlen sollen, nämlich für das verkaufte Pferd, welches ich dan wieder zurückgenommen habe.

—————

Nun die ich habe.

1 Decemb – 10,000 W. W.2

So eben fällt mir ein, daß Sie die übrigen mitgenommen haben, und daß folglich meine Mühe umsonst wäre — Berechnen Sie alles dieß und schicken Sie mir das resultat — Die Mutter stutten die nach Zinkendorf kommen sollen sind so eben angekommen ich werde Sie einige Tage nun hier behalten, und sodan nach Zinkendorf expediren

die Stallungen die ich anordnete[4] pressiren nicht — da man sie bis ihren Ankommen in gewöhnliche Stände indessen stellen kann.

Leben Sie indessen wohl und schicken Sie mir bald recht viel Geld.

Széchenyi

den 17ten in Wien[c]

So eben sehe ich daß Sie die Geldscheine meines Bruders Paul nicht mit nahmen, und will daher alle noch einmal zu Papier setzen und Ihnen schicken, wie folgt

1 May für William[d] — 24 #

8 May —————— 600 #

1 Septemb ———— 23, 348 W. W.2

3 —— für William     24 #

1 Octob ————— 140 #

7 —— ————— 6724 Conven Münz      } in die Menage

7 —— ————— 600 #

1 Decemb ———– 10,000 W. W.2

3   ——–    —     20,000 W. W.

17 Septemb—— 100 #          

                                                } als privat Schuld

30 ———— —— 160 #


[1] Széchenyi’s underlining with straight line.

[2] Wiener Währung

[3] florins

[4] Interlining afterwards.


[a] Both Széchenyi and Liebenberg used letters of indebtedness and receipts to prove that they had borrowed money from the Nagycenk treasury for personal purposes or for the development of the estate.

[b] János Farkas, Pál Széchényi’s farm officer in Iván.

[c] According to Liebenberg’s numbering, the letter was written in December 1816 (the letter bears the number 62).

[d] William Jones, Széchenyi’s English jockey and groom.

Recommended reference:

István Széchenyi to János Liebenberg, Vienna, 17 December 1816. Edited and annotated by Szilvia Czinege. Published in Correspondence of István Széchenyi. Digital edition. Edited by Szilvia Czinege and Zoltán Fónagy. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ Abbreviation for further references: SzIL-Digit.

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