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Címzett Felsőbüki Nagy Pál
Írás helye Bécs
Dátum 1818. július 11.
Nyelv német
Címke találkozó utazás
Őrzés helye MTA KIK Kt K 194/123.
Közlés helye Bártfai - Adatok 1. 11-12.
Minősítés Eredeti
Tartalmi kivonat

Elbúcsúzik tőle keleti utazása előtt, leírja merre és kikkel megy. Az emberek azt mondják megőrült, amiért keletre utazik. Előre örül az egy évvel későbbi viszontlátásnak.

Felsőbüki Nagy Pál

Mein lieber Nagy,[a] hier beigeschloßen übersende ich Dir, meine unbedeutenden Ideen über die Pferde im allgemeinen.[b] Diese Gelegenheit benütze ich, um zugleich einen Abschied von Dir zu nehmen, da ich morgen[c] meine große Reise nach dem Morgenland endlich antretten werde, und – nicht früher als wenigstens 12 Monathe, in das Vaterland wieder zu gelangen gedenke –. Sonderbar ist’s, daß ich bis jetzt noch nie einen Augenblick Heimweh gefühlt habe, gerade als ob mir diese Krankheit nicht gefährlich wäre – und freue mich nun doppelt dieses unberechenbaren Vortheils – da es dießmal nicht[1] in die blumenreichen Thäler Frankreichs – noch in die kunstbelebten Ebenen Englands zu gehen heißt,[d] sondern in die Länder ~~ die in sich selbst öde und leer und nur in der Einbildung einigen Reitz gewähren können – und da ich bis jetzt in der Wirklichkeit nie recht glücklich aber in der Imagination oft selige Stunden verlebt habe – freue ich mich im voraus, ich kann sagen, wie ein kleines Kind – in die Hügel Gegend Athens und in die engen Klüften Thermopil’s –. Mir ist diese Beschäftigung viel angenehmer als ein Vormittag in einem Vorzimmer, habe ich recht? was meinst Du mein lieber Pali? – Die Leute sagen hier, ich sei ein Narr geworden – und manche[2] denken sogar mich habe eine Art Speculations Lust, um wahrscheinlich ein griechischer Handelsmann zu werden, ergriffen, um mein ganz zerrütteten[3] Vermögens Umstände durch Schawl3 und der gleichen Handel — einigermaßen wieder in Ordnung zu bringen. – Was werden erst meine Lands Leute sagen? – bei denen verliere ich wahrscheinlich den letzten kleinen Credit – der mir übrig geblieben ist –. Diese resultate – kommen auch nur in unseren Ländern vor, wenn man es mit kaltem Blut untersucht, wo einer dem andern verfolgt – und keiner der andern Fortschritte lobt – sondern auf geradewohl3 tadelt. –

Ich nehme meine Reise über Florenz und vieleicht sogar über Neapel,  es ist freilich nicht der aller nächste Weg, nach Constantinopel     ~ unstreitig ist[4] er aber der aller angenehmste — und durch Italien kann man immer reisen, zudem ist man doch immer in gehöriger Stimmung — und es wäre kein Beweis von großer Beredsamkeit, meine Reise nach Moskau, wenn ich dahin sollte,3 mich über Neapel machen zu lassen. — Ich nehme den Maler Ender[e] mit mir, und einen andern gescheiden[5] Kerl,3 um nicht gelehrten3 zu sagen, wofür die Leute gar oft erschrecken. namens Landschultz,[f] der sehr viel weiß, was ich nicht kann und das ist viel. – Diese beiden sind meine Seelsorger. unter denen andern Untergeordneten befindet sich auch ein Koch ~~ und so gehe ich, mit Muth und Kraft jedem Geschick entgegen – Fürchte mich vor Arabien nicht – und denke auch – glücklich, das heißt gelehrt, und fest, in der Fieberreichen Region Zinkendorf’s Dich heut’ ein Jahr zu umarmen, und dan4 Dich so recht stark Blau, grün, und roth anlauffen zu lassen, auf den Moment freue ich mich und grüße Dich indessen herzlich

Széchényi

Wien den 11 July 1818


[1] weder helyett

[2] Javított szó.

[3] Széchenyi aláhúzása hullámos vonallal.

[4] Törölve egy szó.

[5] A ’gescheit’ melléknév régi alakváltozata.


[a] Felsőbüki Nagy Pál (1777‒1857) politikus, Széchenyi barátja.

[b] „Vom Reitpferde” című írásának kéziratáról van szó, ami Über die Zucht und Veredlung der Pferde, mit stetem Bezuge auf die Pferdezucht Ungarns, über Gestütte, Wettrennen ect. címen „von dem Hussaren Rittmeister S” aláírással jelent meg az Erneuerte Vaterländische Blätter für den österrichischen Kaiserstaat (november 21., 25., 28. és december 2.) című bécsi folyóiratban.

[c] Valójában július 13-án kelt útra.

[d] Arra céloz, hogy Angliát és Franciaországot már korábbi szolgálati és magánútjai során megismerte.

[e] Johann Ender (1793–1854) osztrák festő.

[f] Julius Landschulz klasszikus nyelvekben és műveltségben jártas filológus és pedagógus, korábban Zichy József gróf nevelője volt. Széchenyi rajta kívül Johann Ender osztrák festőt, továbbá Krebs nevű szakácsát, Zimmermann Jakab nevű inasát és János nevű szolgálóját vitte magával.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Felsőbüki Nagy Pálnak, Bécs, 1818. július 11. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit

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