Néhány napja tudta meg, hogy elhunyt sógornőjének mostoha anyja, részvétét fejezi ki.
Influenzás lett, emiatt nem tudott Bécsbe menni, pedig lett volna elintéznivalója fivéreivel.
Június 15-ig szeretne Pesten maradni. Sok ellensége van, de az ő szándékai tiszták.
A cenki csatorna miatt beszélt Botkával.
Meine liebe theuere Schwester,[a] Vor einigen Tagen habe ich erst erfahren, welch‘ schmerzlichen, so ganz unerwarteten Verlust Du gemacht hast –.[b] Ich empfand ihn so tief, denn Deine liebe Mutter war immer so lieb und freundlich für mich — daß ich mir wohl einbilden kann wie hart Dieser Schlag Dich und die Deinen getroffen haben mag! …[1] Ich bin weit entfernt Dir Gemeinsätze und Sentenzen vortragen zu wollen, …1 um Dein Gemüt zu – – – beruhigen, Deinen Schmerz zu lindern -; Im Grunde weiß ich gar nicht was ich Dir sagen soll – – -, so viel ist aber gewiß, daß ich mit Dir, mein lieber guter Freund — innigst fühle …1 und das größte Bedürfniß empfand ‘Es Dir zu sagen, Dir mitzutheilen. Die Bande die mich an Dich knüpfen, sind unzertrennlich, denn sie sind auf ungetheilte Achtung …1 gegründet …1 und es kann Dir nichts geschehen, “Sey es Freude sey es Unglück, ohne daß ich den lebhafteste Theilnahme daran nehme. …1 Sey auch Du mein Freund, so wie ich es aus reinstem Gemüt Dir[2] wahrhaftig bin. Und somit Gott mit Dir, — mit uns allen!
Du denkst nicht wie ich durch die Grippe, die mich tüchtig hatte disappointirt wurde “Nicht mehr nach Wien gehen können.“ Es wäre so Manches gewesen, was mit Louis und Paul beendigen hätte sollen …1 Ich war aber zu krank um nach Wien gehen zu können …1 und Einen Tag[3] da zu bleiben wäre mir gleichfalls unmöglich gewesen, da ich so viele3 andere Geschäfte dort habe – – hierher mußte[4] ich aber gestern4 kommen, da eben die Deputation beisammen sitzt, die — in vielen Gegenständen, besonders aber über die zu erbauende (?) Brücke, den Ausschlag, und dem Landtag so zu sagen die Richtung, wie aus dem Mittelpunkt des Landes, gibt …1 Ich gedenke nun bis gegen 15ten Juny hier zu bleiben[c] …. .1 Wie viel ‘Widersacher Übelwollende ich habe – —, die mich in den unschuldigsten meiner Unternahmen hinderlich sind, wie zum Beispiel, in der Erbauung einer Brücke, …1 das kannst du Dir nicht denken …1 C’est une mer à boire …1 Meine Absichten sind aber rein, und deshalb wird mir Gott beistehen! ..1 Nach den 15ten Juny bin ich aber zur gänzlichen Disposition von Louis, den ich aufsuchen werde, und ihn nun herzlich grüße. Wegen Canal von Zinkendorf sprach ich mit Botka,[d] ..1 und wir gaben uns Mitte Juny in Zinkendorf rendez Vous, ..1 wenn es am besten seyn wird, Hand an‘s Werk zu legen, da der Sommer zu solchen Arbeiten, immer die beste Jahreszeit ist. —
Gottes Segen über Dich, mein lieber guter Freund
St.[5] Széchenyi
Pesth den 16ten Mai 1833
[1] Széchenyi pontozása.
[2] Utólag beszúrva.
[3] Széchenyi aláhúzása egyenes vonallal.
[4] Széchenyi aláhúzása két vonallal.
[5] Stephan
[a] Széchényi Lajos gróf (1781‒1855) második felesége, Francoise Wurmbrand–Stuppach grófnő (1797–1873).
[b] Sógornőjének mostoha anyja, Maria Sidonia von Ledebur Wicheln bárónő (1774–1833) császári és királyi palotahölgy, csillagkeresztes hölgy április 28-án hunyt el Steinebrunnban.
[c] A terveknek megfelelően június 15-én indult Cenkre. SzIN 4. 382.
[d] Botka Mihály Zala vármegyei táblabíró. 1832. március 4-én jelentést küldött Széchenyinek a Zala folyó szabályozása kapcsán. DM_SZI_28.17.152. (Itt tévesen Botka Mihály [1823–1871] Zala vármegyei alispánt jelölték levélírónak, az ebben a levélben említett Botka Mihály unokáját.) Valószínűleg hasonló ügy miatt beszéltek meg találkozót.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István Széchényi Lajosnénak, Pest, 1833. május 16. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit