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Címzett Liebenberg János
Írás helye Pest
Dátum 1828. november 16.
Nyelv német
Címke kastély
Őrzés helye MTA KIK Kt Ms 4222/13.
Közlés helye -
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

A padló miatt veszekedett a kőművessel, úgy döntött Gliherrel készítteti el.
Utánajárt, hogyan lehet a szurokkal dolgozni.
Leírja, hogy a földszint lakásokat hogyan kellene felújítani.
10-én érkezett meg Pestre.
Xanthus írt neki, hogy nincs sok dolga Csokonyán, ezért Széchenyi úgy döntött, hogy tavaszig magához költözteti. Kéri, ne töltsék be Csokonyán a helyét, hogy pénzt spóroljanak.
Kéri, számozza meg a leveleket, amelyeket kap tőle, ő is így tesz majd.
Az árnyékszékhez ne ablakot csináljanak, hanem egy fél ajtót. Ha nem is szép, legalább kényelmes.
Mi lenne, ha a fürdőszobából egy lyuk menne a fent építendő kályhához, hogy rendes huzatot kapjon?

Liebenberg János

Pest 16ten Novemb 1828

Bester Freund, ich habe mich mit dem Steinmetz, wegen den Boden von Marmor zum neuen Gebäu, gezankt – und dem Zufolge mich entschieden, es von Glihera von guten Weichenholz machen zu lassen. Es kommt wohlfeiler, — und Marmor wäre schicklicher an einem Orte, – wo viele Leute zusammenkommen, was dort nie1 der Fall seyn wird, oder wenigstens sollte.1

Ich habe mich wegen der gewissen Vorrichtung mit Pech2 ‚um trocken zu machen,‘ recht genau erkundigt, – und in der Kaserne gesehen, wie zweckmäßig es ist –.

Die niedere Lage, schlechte Steine, und die Menge der Menschen, machte einige zur ebener Erde befindlichen Wohnungen, unerträglich feucht — und die Wände schwitzten — nach Aussage aller, die es bewohnten, und nun auch bewohnen — und setzten sehr viel Saliter ab. — Seit der Pech Manipulation — 3 Jahre — ist Alles trocken wie Stroh, und man sieht keinen Fleck an der Mauer! –„ Die Wände müssen rein und sorgfältig abgekratzt werden, — sodann kommt hie und da Holz in den Ziegel Fugen, — das Pech muß ein dickes Schuster1 Pech seyn, mit dem fleißig und gut alle Risse, Löcher & verschmiert werden müssen – und hie und da mit Werk belegt, damit sodann der Anwurf halte. – Die unteren Zimmer könnten wir nebst den von Ihnen vorgeschlagenen Tippel Böden, so vor der Feuchte sichern, — das heißt, vorzüglich die Wände, – und das Eck, das sich zwischen der Wand und den Boden bildet. Z. B.3

[rajz betűkkel jelölve]

a) die Wände d) fester Grund

b) Tippel Boden e) die Ecken, die ich meine

c) leerer zwischen Raum f) Eck des Grundes

Es müßte die Pech Kruste bis f) gehen, damit es in e) nicht schweißen1 kann.

Apropos. Ich bin den 9ten wie Sie wissen, um 6 Uhr weg, und kam den 10ten um 1 Uhr früh, oder eigentlich Nacht in Pest an.b Allenthalben war der Weg vortrefflich — von Zinkendorf bis Pest — außer von ‚Meinem Haus über das Dorf hinaus! – ! – ! Sagen Sie das bey Gelegenheit dem Szalai.c

Nach allen Aussichten, wird das Jahr 1829 die Frucht sehr theuer. — Es scheint Odessa wird lang gesperrt bleiben — Dieß ad Notitiam!4

Xanthusd schrieb mir, daß er von 25 Decemb bis 15 April, in Csokonya entbehrlich wäre. Ich werde ihn also kommen lassen, und ihn hier établiren, da ich alle Zeit haben werde, — mich mit Kelemene zu balgen. Ist es nicht durchaus1 notwendig, so sollte man seinen Platz nicht ersetzen, — um auch die daraus entstehende Ausgabe zu ersparren.1 Helf, was helfen kann. Indessen überlasse ich das Ganze Ihrer weichen Berathung und klugen Entscheidung! —

Alle Briefe, die ich Ihnen schreibe, – wollen Sie die Güte haben, in der Ordnung, in der Sie sie bekommen, zu Numeriren, und aufzuheben. So werde ich mit den Ihrigen verfahren. Es wird datzu dienen, bey Gelegenheit zu sehen, ‚was bereits geschah, und noch zu geschehen hat,‘ —

Die Facade unsers Neuen Gebäudes gegen den Garten ist so

[házrajz]

Nun wünschte ich daß wenn die Retirade cassirt wird – anstatt dem Fenster eine HalbThüre gemacht werde. so z. B.3

[rajz]

zur das mit a1 bezeichnete aufzumachen. Wenn es auch nicht hübsch ist, so ist es bequem, und das ist die Hauptsache, und besonders bequem, „um vor einen Angelegenem durchzugehen – um mit Rotigen Stiefeln nach Hause kommen zu können, ohne über den Gang zu gehen, — um ein Mädel, ein und ausgehen zu lassen, ohne viel Aufsehen zu erregen. Denken Sie darüber nach — Adieu, Adieu

Széchenyi

Wie wäre es, wenn von dem Badzimmer ein Loch in den Oben zu errichtenden Kamin ginge? Damit dieser einen rechten Zug bekäme?

Das Loch müßte übrigens zu vermachen seyn; und das zwar leicht?5

1 Széchenyi aláhúzása egyenes vonallal.

2 Itt: fenyőgyanta, (fenyő)szurok (délnémet nyelvjárás)

3 zum Beispiel

4 Latin: tudomásulvételre

5 A lap oldalára, a házrajz mellé jegyezve, vélhetően utóiratnak szánta.

a Bécsi iparos, aki a cenki kastély építkezési munkálataiban vett részt.

b Lásd SzIN 3. 269.

c Szalay József, Széchenyi tiszttartója.

d Xanthus Ignác (1783‒1849) Széchenyi jogi tanácsadója, 1828-tól Somogy vármegye főügyésze.

e Valószínűleg Széchenyi egyik alkalmazottja.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Liebenberg Jánosnak, Pest, 1828. november 16. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit

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