Mivel angliai utazása szoros összefüggésben van az al-dunai munkákkal, ezért kéri, hogy ezzel kapcsolatos kiadásait tekintve biztosítsa, hogy számláinak bemutatásával az utazás a nádor jóváhagyásával történt, hogy ne kerüljön olyan helyzetbe, hogy saját magának kelljen fizetnie. Kéri, hogy Vásárhelyi napidíját felesége és gyermekei számára utalja ki Budán.
Felhívja a figyelmét arra, hogy gépeket kellene Angliából megrendelni a Duna hajózhatóvá tételéhez. Emiatt egy 4000-5000 fontról szóló hitellevelet is szeretne kérni a sóalapból.
A kiadás nagy, de szükséges.
E. k.[1] Hoheit, Durchlauchtigster Erzherzog!
Indem meine Reise nach England, wo ich in eigenen Geschäften erst das vorige Jahr gewesen bin, lediglich die Schiffbarmachung der Unteren Donau zum Zwecke hat, so erkühne ich mich E. k.1 Hoheit ganz unterthänigst zu bitten, mich in Hinsicht der damit verbundenen Ausgaben durch einige Zeilen sicher stellen zu wollen, damit ich mich bei Einreichung meiner Rechnungen ausweisen könne, daß die besagte Reise auf Veranlassung E. k. H.[2] unternommen wurde, – und ich nicht etwa in den Fall kommen könne, alles jene, was ausschließlich zur Erreichung des großen Zweckes ausgegeben wurde, aus meinem eigenen Vermögen ersetzen zu müssen. Dem mich begleitenden Ingenieur Vásárhelyi[a] bitte ich seine gewöhnlichen Diurnen a 4 fl.[3] C. M.[4] zur Erhaltung seiner Frau und Kinder in Ofen gnädigst belassen zu wollen …[5] während ich für seine Person …5 glatterdings nur das verrechnen werde, was er zu seiner Existenz nothwendiger Weise braucht. Euer k. H.[6] werden sodann bei seiner Rückkunft – – in Anbetreff seiner bisher rastlos geleisteten längern Dienste – – mit Höchstdero Gerechtigkeitsliebe gewiß jene Versorgung angedeihen lassen, deren er sich schon bereits würdig gemacht[7], und für welche er sich neue und neue Ansprüche gewiß mit regstem Eifer stets sammeln wird.
Endlich wage ich E. k. H.2 aufmerksam zu machen, daß vielleicht jetzt der Augenblick da wäre, jene Machinen in England zu bestellen, die zur gänzlichen Schiffbarmachung der Donau über die Cataracten durchaus nothwendig zu seyn scheinen – – wie nicht minder die Dampfschifffahrt Stromaufwärts bis Preszburg, vielleicht sogar bis Wien bezwecken dürften — und zwar
a., Weil nach practischen Versuchen durch mündliche Bestellung gerade jene Machinen angeschafft werden würden, die für unsern Zweck am meisten taugen, und keine andern, was durch schriftliche Aufträge sich oft zu ereignen pflegt.
b., Weil die Zweckmäßigkeit meiner Wahl durch Vásárhelyis Controlle, der mit unseren Bedürfnissen am praktischesten bekannt ist, so viel wie möglich, gesichert wäre.
c., Weil sowohl englische Machinisten, als Schiffbauer anjetzt noch in Wien sind, und somit die Ausstellung der Machinen, wie nicht minder die Verfertigung eines Schiffes, Flosses, oder was es dann seyn wird, viel wohlfeiler zu stehen käme, als wenn man die dazu erforderlichen Leute eigens aus England kommen lassen müßte.
d. Weil bei den Accord für neue Dampfmachinen, deren Verfertigung aus der Ausdehnung der Dampfschifffahrt natürlicherweise quillen wird, die besagte Ausgabe gewiß viel billiger zu stehen käme.
e Weil endlich – – nach aller Wahrscheinlichkeit im Jahre 1834 vorzüglich die Besitznahme der Unteren Donau bezweckt werden wird – – und somit die Ausgaben an den Cataracten selbst verhältnißmäßig nur gering seyn werden; und auf diese Art die größere Ausgabe für Machinen im Jahre 1834 gewiß am passendsten ist.
Ein Credits Brief von 4000 bis 5000 L.[8] — -wäre also das, was ich zu haben wünschte, und den ich mir alsogleich von einem der Wiener Banquier‘s verschaffen würde, wollten E. k. H.2 nur geruhen, eine Anweisung von 40000 bis 50000 fl.3 C. M.4 an den Salzfond mir gnädigst geben zu lassen.
Die Ausgabe ist groß, aber nöthig, und wollen E. k. H.2 daß ich Höchstdero erhabenes Ziel nicht nur mit Eifer und Beharrlichkeit, die mir nie fehlen werden, aber auch mit der Wahrscheinlichkeit des Gelingens fördere, so geruhen Höchstdieselben auch die Anschaffung jener Mitteln zu genehmigen, ohne deren Mitwirken, meines Erachtens nach das Gelingen äußerst zweifelhaft, ja vielleicht sogar unmöglich würde.
Nie werde ich vergessen, wie sehr meine Ehre auf den Spiele stehet, daß ich E. k. H.2 gnädigstes Vertrauen nicht mißbrauche, und jene Oeconomie der Zeit und des Geldes beobachte, die hier, so wie überall, die basis jeder geregelten Arbeit seyn müssen.
Indem ich, Eine gnädige Antwort, mit dem Gefühle der tiefsten Verehrung zu erwarten mich unterfange nenne ich mich
Preßburg den 21t November 1833
[1] Euer kaiserliche
[2] Euer kaiserliche Hoheit
[3] florins
[4] Conventionsmünzen
[5] Széchenyi pontozása.
[6] kaiserliche Hoheit
[7] Hiánzó szó: hat.
[8] Livres
[a] Vásárhelyi Pál (1795–1846) vízépítő mérnök, 1829-ben elvégezte a Duna víz- és terepviszonyainak felvételezését, később a Tisza-szabályozás mérnöke. A Magyar Tudós Társaság levelező (1835), majd rendes (1838) tagja.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István József főhercegnek, Pozsony, 1833. november 21. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.