Megtisztelve érezte magát, amiért kapott tőle egy ajánlólevelet, amit egy fiatal festővel, név szerint Schöftt-tel küldött neki. A festő egyébként Bukarestben van, Széchenyitől kapott ajánlólevelet Ghika fejedelemhez. Köszöni, hogy lehetősége adódott, hogy hasznára lehetett egy honfitársnak, kéri, a jövőben is rendelkezzen vele.
Egy ellenszolgáltatást kér, ami azonban nemcsak ő magát érinti.
Magyarországon már régóta az a kívánság, hogy fektessék le egy színház alapjait. Egy stabil épület lenne a fő dolog, a pénz meg is lenne hozzá, de hiányzik a megfelelő terület. A nádor néhány napja elhatározta, hogy erre a célra átengedi a Pesti Casinoval szemközti teret.
A következő tavasszal el lehet kezdeni az építkezést, építész is van már. Az épületnek nem kell nagynak lennie, télen legyen meleg, nyáron hűvös. Egy magyar színháznak otthonosnak és kényelmesnek kell lennie.
A párizsi színházban érezte magát a legjobban. De már nem emlékszik, melyikben volt, mert régen járt ott.
Kérése tehát, hogy Apponyi küldjön át neki egy tervrajzot egy jelenleg is álló francia színházról. Csak fő vonalakban van szükségük a tervrajzra. Hogy melyik színházét küldi el, rá bízza, a lényeg, hogy legyen otthonos és kényelmes.
Új tervre nincs szüksége, sokkal hasznosabb, ha egy meglévő színházét kapja meg.
Nemrég tért vissza Orsováról. A következő tavasszal már nyolc gőzhajójuk lesz.
Mein Hochwerther Freund und Gönner![a]
Diesem Frühjahr brachte mir ein junger Maler, Namens Schoefft[b] ein Empfehlungsschreiben von Dir. Ich fühlte mich dadurch beehrt, nahm mich seiner an, und leistete ihm alle Dienste, deren ich fähig war. Er ist jetzt in Bukarest — wohin ich ihm an F.[1] Gika[c] Empfehlungs-Schreiben gab und soll — wie ich höre — recht gute Geschäfte machen. Indem ich Dir nun danke mir Gelegenheit gegeben zu haben, Dir zu dienen, und einem Landsmann von uns nützlich zu seyn; bitte ich Dich zugleich: mit mir auch in der Zukunft in jeder Hinsicht, ohne Umstände disponiren zu wollen.
Mit meiner Bitte bleibe ich aber hier nicht stehen, sondern ich ersuche Dich um einen Gegendienst, der zwar mich auch, aber dennoch das Allgemeine noch näher betrifft.
Seit langer Zeit ist der Wunsch in Ungarn rege “Endlich die Grundlage eines ungarischen Theaters zu legen, das sich sodann mit der Zeit von sich selbst entwickeln würde.“ Ein stabiles Gebäu wäre die Hauptsache, ‒ zur Erbauung dessen die Gelder schon zusammenzubringen wären. — Bis jetzt fehlte indessen ein passender Terrain dazu. Doch ist auch in dieser Hinsicht, jede Difficultät gehoben, da vor einigen Tagen S. k. H.[2] der E.[3] Palatin zu diesem Zweck jene Stelle unentgeltlich zu bestimmen geruhten, die gegenüber vom Pester Casino, an den Ufern der Donau ist, wodurch ein schöner Platz gebildet würde,[d] in dessen Mitte wohl mit der Zeit, die Auffahrt der eventuel zu erbauenden Brücke zu stehen käme.
Nun soll den kommenden Frühjahr gebaut werden. Baumeister haben wir — man kann sagen — gute. Ein Theater-Bau ist aber eine kitzliche Sache. Es sollte nicht zu groß seyn, aber dennoch viele Menschen halten können. Schön warm in Winter; hübsch kühl im Sommer, und besonders sociable; Conditionen, die bei dem Bau eines jeden Theaters im Auge gehalten werden sollten; bei einem ungarischen aber durchaus nicht zu beseitigen sind, wohin man im Anfang wenigstens (denn warum sollten wir uns nicht auch ausbilden können) nicht so sehr der Theater Stücke wegen, und des Sehens und Hörens halber ginge, als um sich zu begegnen, sich zu sehen, irgendwo zu seyn u. s. w.[4] Ein ungarisches Theater sollte also vorzüglich heimisch und confortable seyn.
Ich fühlte mich in den Pariser Theatern am Besten; doch bin ich zu lang abwesen[5] von dort — erinnere mich nicht ganz genau, in welchem. Es handelt sich bloß um einen Plan des Inneren, wo die Längen, Breiten, Separationen[6] etc. etc. etc. à peupres[7] angegeben würden. Die Größe meine ich, des Wiener[8] Kärtner Thor Theaters wäre beiläufig die Gewünschte, und auch die passendste. Ich würde alle unnöthige Pracht zu vermeiden suchen, und Alles, was auf ein Fest deutet. So etwas, was bei ‘näherer Bekanntschaft‘ gewinnt, und “weiß nicht warum“ immer mehr und mehr fesselt — so ein Gebäu wünschte ich, denn ein solches würde nebst seinem eigentlichen Zweck, auch dazu wesentlich beitragen, ‘den allgemeinen Geschmack in Ungarn zu rectificiren, zu verfeinern.
Nun erlaube ich mir geradezu auf die Sache zu kommen, und Dich zu fragen: “Willst Du vielgeachteter Freund Dich damit befassen, mir einen deroley Plan, eines stehenden Theaters in Paris ausmitteln, und mir baldigst zu übersenden?“ Wie gesagt: brauchen wir in den Plan nur die Hauptlinien; ‒ zu großen Auslagen kann das also nicht führen; sollten die aber auch bedeutend seyn und größer, als wir — von hieraus — vermuten, so werde ich mit vielen Dank Deine Ausgaben ersetzen.
Die Wahl des Theaters, dessen Plan genommen werden sollte, überlasse ich Deinem Urtheil. Widerhole nur, daß er vor allem Andern heimisch und confortable seyn sollte, — und setze hinzu, daß es einen geräumigen foyer[9] haben, und die Logen für privat Logen berechnet seyn müßten (wenigstens jeder Theil) was in Paris und London im Allgemeinen nicht der Gebrauch, aber bei uns schon einmal Sitte, und im Grunde weit angenehmer ist. In unseren Theatern obwaltet aber — meines Erachtens nach — wieder der Fehler, daß man auser Logen, gesperrten Sitzen, dem Parterre, und dem sogenannten 7ten Platz, keine weitere Wahl mehr hat, — während in manchen französischen Theatern so viele extra Dinge, und vortreffliche Schlupfwinkel sind, die eben so viele Procente größerer Bequemlichkeit und größerer Gesellschaftlichkeit bilden.
Unser Grund ist beinahe 22 Klafter breit und beiläufig 30 Klafter lang, wovon die zwei kürzeren Seiten und eine lange frey stehen, und nur eine Seite angebaut kommt.
Keinen neuen Plan verlange ich aber durchaus nicht; eine Copie eines solchen Theaters, das sich bereits durch Praxis als ‘Angenehm‘ bewährt hat, ist für uns, die wir uns auch das Locale in Pesth werden halten müssen, weit nützlicher. Die Italiänische Oper, das neu arrangirte Théàtre francais z. B.[10] gefallen mir recht gut; ich kenne sie aber nicht hinlänglich. ‒ Andere können noch mehr “Zu sich ziehendes“ haben. Deshalb unterwerfe ich mich gerne Deinem Urtheil und deiner Wahl. Nur bitte ich Dich die vielen deliciosen “Schlupfwinkel“ nicht zu vergessen, die, wie gesagt, so viel zur Sociabilität beitragen.
Beehre mich bald mit einer Antwort. Ich bin seit kurzer Zeit von Orsova zurück,[e] wo sich Alles zu einer größeren Entwicklung gestaltet. Im nächsten Frühjahr haben wir bereits 8 Dampfboote,[f] und das Ganze gehet, man kann sagen “Über die Erwartung. Nun bleibe ich aber hier, und schließe meinen langen Brief — um deine Zeit nicht noch länger in Anspruch zu nehmen — mit der Bitte: mich in das Andenken deiner liebenswürdigen Frau,[g] und deiner Hochgeachteten Familie zurückzurufen, und fortfahren zu wollen, mein Freund und Gönner zu seyn Steph.[11] Széchenyi
Preßburg den 22ten October 1835.
[1] Fürsten
[2] Seiner kaiserliche Hoheit
[3] Erzherzog
[4] und so weiter
[5] abwesend helyett
[6] Széchenyi aláhúzása egyenes vonallal.
[7] Francia: körülbelül.
[8] Utólag beszúrva.
[9] Francia: ház.
[10] zum Beispiel
[11] Stephan
[a] Apponyi Antal gróf (1782–1852) diplomata, Ausztria toszkániai (1815–1816), római (1816–1817, 1820–1826) és párizsi követe (1826–1848).
[b] Schöfft József Ágoston (1809–1888) festő, európai tanulmányútjáról 1835-ben tért haza, ekkor Széchenyiről is festett egy portrét (Széchenyi István a Vaskapunál, lásd a honlap borítóképét!). 1837-ben indult keleti útjára, öt évig volt Indiában, majd hazatérése után rövidesen újra útnak indult Nyugat-Európába, és az Egyesült Államokba, végül Londonban telepedett le.
[c] Alexandru Ghika (1796–1862) havasalföldi fejedelem (1834–1842), később Havasalföld kajmakámja (kormányzója, 1856–1858). Schöfft kapcsán lásd Széchenyinek a fejedelemhez írt 1835. június 10-i levelét!
[d] Lásd Széchenyi József főhercegnek 1835. október 14-én írt levelét!
[e] Szeptember 27. és október 4. között járt az Al-Duna vidékén, hogy ellenőrizze a szabályozási munkálatokat. SzIN 4. 606‒607.
[f] A Duna Gőzhajózási Társaság gőzhajóira utal: I. Ferenc, Pannónia, Argo, Mária Dorottya, Zrínyi, Nádor, Ferdinánd és az Árpád.
[g] Apponyi Antal felesége Maria Teresa de Nogarola grófnő (1790‒1874), császári és királyi palotahölgy, csillagkeresztes hölgy.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István Apponyi Antalnak, Pozsony, 1835. október 22. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.