image-default-image
Címzett Maximilian von Auersperg
Írás helye Orsova
Dátum 1836. augusztus 8.
Nyelv német
Címke Al-Duna
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–2.–No.164.
Közlés helye Majláth 2. 343–350.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

A parancsnok kérésére megvizsgálta a Drenkovánál lévő kikötőhelyet és a vele szemközti szerb partot, hogy a Portával kötött békeszerződés biztosítja-e mindkét oldalon a szabad hajóforgalmat, és összeegyeztethető-e a császári királyi érdekekkel.
Július 30-án utazott Drenkovára, ahol augusztus 2-ig időzött. Megfigyelte, hogy a török hajók nehézségek nélkül megkerülik az ott horgonyzó osztrák hajókat.
A Duna bal partján nincs a hajóknak kikötési lehetőség, csak Drenkovánál.
A szerb part viszont kis munkával alkalmassá tehető.
Mielőtt azt javasolná, hogy diplomáciai úton érjék el, hogy a török hajók távol maradjanak Drenkovától, érdeklődik, hogy hivatalos úton érkezett-e már panasz.
Széchenyi szerint kétségtelen, hogy a Duna élénkebb hajózása számos új szükségletet teremt, ezért kötelesség a békeszerződéseket szentnek tartani. Megmagyarázhatatlannak tartja, hogy a határon miért törődnek jobban a török hajósok érdekeivel, mint az osztrákokéval és miért igyekeznek a békeszerződéseket inkább a törökök, mint az osztrákok javára értelmezni.
Széchenyi javaslata a helyzetre:
1. A drenkovai partot mindkét part hajói egyenlő jogokkal használhatják a szokásos óvintézkedések betartásával.
2. A haladó hajónak mindig el kell kerülnie az álló hajót. Ha török hajók állnak Drenkova partjainál, akkor az osztrákoknak ki kell térniük előlük, ha osztrák hajók állnak ott, akkor a törököknek kell elkerülni őket.
Széchenyi szerint ezzel minden keveredés megelőzhető. A hajók számának növekedését és kereskedelem fellendülését nem tekinthetik a békeszerződések megsértésének, ezért várakozni kénytelenek. Sokféle panaszkodást lehet hallani.
De nincs oka, hogy Milos fejedelemnél tegyen lépéseket annak érdekében, hogy elrendelje, hogy a partjain közlekedő hajók ne Drenkova mellett, hanem vele szemben horgonyozzanak le. Sőt szerinte egy ilyen kérelem veszélyes következményekkel járhat, és nem hoz kedvező eredményt.
Azt mondják, hogy Milos herceg szava mindenható Szerbiában. A Dunán csak sószállító hajók közlekednek, a sómonopólium birtokában a hajósai érdekének megfelelően fog reagálni.
Széchenyi azt javasolja, adjanak nekik időt, és ők maguk fogják felfedezni a szerb partokon azokat a pontokat, amelyek összességében megfelelőbbek számukra, mint Drenkova.
Jelenleg a hajók kis száma miatt rendkívül könnyű megakadályozni bármiféle keveredést, a jövőre nézve kivárást javasol, célravezetőbb, mintha kölcsönös vitákkal akarnák rendezni a helyzetet.

Maximilian von Auersperg

Euer Excellenz![a] Hochdieselben haben mich gütigst aufgefordert, den Landungsplatz bei Drenkova,[b] und das von demselben gegenüber liegende serbische Ufer in nähere Augenschein zu nehmen, und Hochdenselben meine Ansicht darüber einzusenden, in wie ferne nämlich die Aufrechthaltung des Friedenstractactes mit der Pforte[c] — der den freien Schiffzug beider Mächte auf beiden Ufern gleicherweise zusichert — mit den Interessen der k. k.[1] österreichischen, und sich immer mehr und mehr entwickelnden Donau-Handels- und Dampfschifffahrt, zu vereinbaren wäre, ohne in diesen zu beobachtenden Punkten eine Collision hervorzurufen, und dennoch jeder Gefahr von Vermischung vorzubeugen.

Um nun diese höchst wichtige Frage in ein gehöriges Licht setzen zu können, begab ich mich den 30ten Juli nach Drenkova, blieb dort bis 2ten August, und untersuchte sowohl die dießseitigen als auch jenseitigen Ufer der Donau mit aller Genauigkeit. Was mich aber vielleicht noch mehr als alles Dieses in Stand setzt, Euer Exc.[2] die wahre Lage der Dinge anschaulich zu machen, ist der Umstand, daß während meiner Anwesenheit mehrere türkische Schiffe, von unten kommend, alle jene österreichische Schiffe, die bei Drenkova lagen, ohne besondere Schwierigkeiten umfuhren, und das zwar theils mit Rudern, theils durch mit kleinen Booten vorausgesendete Seile, die von der natürlichen Bucht von Drenkova, wo die österreichischen Schiffe lagen, innerhalb und so weit gezogen wurden, daß nicht die mindeste Berührung zu befürchten war.

Auf dem ganzen linken Donauufer ist für größere Schiffe nicht nur kein[3] besserer, oder zum wenigsten erträglicher, aber durchaus kein anderer Landungspunkt, als die Bucht von Drenkova, wo die Dampfschiffe anzulanden pflegen. Es gibt zwar mehrere Punkte, wo man bei großem Wasser füglich landen könnte, wie im Gegentheil hie und da die Landung[4] bei kleinem Wasser leicht zu bewerkstelligen ist; ein solcher Punkt aber, der den Überschwemmungen nicht ausgesetzt wäre, und auch bei dem allerniedrigsten Wasserstand hinlängliche Tiefe knapp an den Ufern hätte, und somit als ein sicherer Landungsplatz für große und kleine, mit einem Worte für alle Wasser gelten könnte, ist einzig und allein die besagte Bucht von Drenkova, und verliert die Donau-, besonders die Dampfschifffahrt die Befugniß, dort ihren immerwährenden Landungsplatz zu haben, so erhält dieser ganz neue Zweig der Industrie einen tödtlichen Schlag.

Das gegenüber diesem Punkte liegende serbische Ufer scheint hingegen mit geringer Arbeit, die lediglich im Aushauen mancher im Wege stehenden Bäume bestehet, in eine zweckmäßige Zugbahn verwandelt werden zu können; ob indessen bei starken Winden, und durch großes Wasser verursachte Strömungen auch ein sicherer Ankerplatz für türkische Schiffe sich dort bilden könne, ist eine Frage, die zwar illusorisch und selbstgefällig nicht schwer mit ‘Ja‘ zu beantworten ist, ohne Selbsttäuschung und gründlich jedoch bloß durch eine längere Erfahrung gelöst werden kann.

Dieß vorausgesendet, und bevor ich dazu anrathen würde ‘durch diplomatische Wege zu erzwecken, daß türkische Schiffe nunmehro von Drenkova ganz wegbleiben und sich mit dem gegenüber liegenden Ufer behelfen sollten, erlaube ich mir die Frage zu stellen: ‘Haben denn die Jenseitigen bereits geklagt? Sind denn Beschwerden irgend einer Art auf officiellem Wege von drüben eingegangen? Meines Wissens ‘Nein.‘ Es ist zwar viel geschrieen, viel geflucht worden, wenn türkische Schiffe österreichische Schiffe umgehen, und bei dieser Operation die Schiffsleute ein wenig mehr schwitzen mußten, als hätten sie auf dem Ufer ganz bequem einherwandeln können; keinem Türken oder Serbler ist es aber gewiß noch eingefallen,‘[5] an dem linken Ufer der Donau, im Lande Seiner Majestät des Kaisers von Österreich größere Rechte genießen zu wollen, als jene sind, deren sich die Unterthanen Seiner Majestät erfreuen dürfen.

Woher kam denn also diese Aufregung, frage ich ganz gehorsamst; und bemerke darauf: daß es äußerst löblich ist, wenn man für neue Bedürfnisse im Voraus sorgt; und es ist kein Zweifel, durch eine lebhaftere Donauschifffahrt werden manche neue Bedürfnisse rege werden; und ebenso ist es nicht nur löblich, sondern es ist sogar Pflicht‘ Die Friedenstractate heilig zu halten. Wenn aber nun von der Auslegung dieser die Rede ist, so glaube ich, ist es an den Türken ihre Ansprüche geltend zu machen, und nicht an den Unterthanen Seiner Majestät, diese herauszustreichen; und es ist wahrlich nicht zu erklären, – ich muß es E.[6] Exc.2 offen gestehen — wie sich so manche in der Gränze wärmer um die Interessen der türkischen als um jene der österreichischen Schifffahrer annehmen können, und wie sie die Friedenstractate eher zu Gunsten der Türken als zu Gunsten der Österreicher auszulegen sich bemühen. Sie sagen, “die Türken sind lang im Gebrauch gewesen, die Bucht von Drenkova zu benützen, und waren allen den Plackereien nicht ausgesetzt, denen sie sich jetzt unterwerfen müssen“ Ganz richtig — antwortete ich darauf aber die Türken waren nicht deshalb im alleinigen und ruhigen Besitz der Ufer von Drenkova, als ob in den so oft provocirten Friedenstractaten ihnen auf den Ufern des Österreichischen k.[7] Staates größere Rechte eingeräumt wären, als den Unterthanen Seiner Majestät — sondern weil leider der viel größere, um nicht zu sagen, der ganze Handel in den Händen der Jenseitigen war, und somit die Österreicher ihre gleichen, nach allen staatsrechtlichen Grundsätzen unmöglich je zu verlierenden Rechte nie geltend machten.

E.6 Exc.2 ich spreche als k. k.[8] Unterthan, für die Donauschifffahrenden Unterthanen Sr[9] Majestät keine größere Rechte aber nur gerade jene an, die die Jenseitigen genießen, und auf diese Grundlage gestützt — auf welcher sowohl die allergenaueste Auslegung der Friedenstractate für den Vortheil der Jenseitigen ruhen als auch die Interessen des Donau-Handels sich erfolgreich entwickeln können — erlaube ich mir mein Gutachten über das, was nun zu geschehen hätte, in Folgenden zu concentriren:

1o Das Ufer von Drenkova werde von Schiffen der beiden Ufer mit gleichen Rechten zwar, aber mit jenen Vorsichtsmaßregeln benützt, wie es bei vielen Orten unserer Ufer zu geschehen pflegt, wenn unvermischte mit vermischten Schiffen sich begegnen oder zusammentreffen.

2o Das fahrende Schiff weiche stets dem stehenden aus, was deßhalb zu geschehen hat, weil das gehende stets im Besitz irgend einer propellirenden Kraft, sei es Dampf, Ruder, Segel, Zugseil, supponirt werden kann, das stehende hingegen nicht. Stehen z. B.[10] türkische Schiffe an den Drenkovaer Ufern, so haben die Österreicher sie so auszuweichen, damit sie sich nicht vermischen; und können sie das nicht, so haben sie zu warten. Stehen hingegen österreichische Schiffe da, so haben wieder die türkischen sie so auszuweichen — wofür der Wachtposten von Drenkova zu sorgen hat — daß sie in keinen Contact kommen; und können sie das nicht, so müßen sie ebenfalls warten, wie die österreichischen Schiffe in ihrer Lage.

Durch diese zwei Maßregeln ist Alles geordnet, und auch jene Bemerkung in ein wahres Licht gestellt, die ich bereits so oft hören mußte, nämlich daß3 “Jenseitige Schiffe oft bei widrigen Winden die österreichischen,[11] besonders die3 Dampfschiffe aufwärts nicht umfahren können, da sie dieß mit Rudern zu bewerkstelligen nicht im Stande sind, die Dampfschiffe aber dermaßen aus – der kleinen Bucht von Drenkova zu stehen kommen, daß sie ohne Gefahr der Berührung kein kleines Boot mit dem Zugseil voraussenden können, und ihnen dieß somit von dem Wachtposten untersagt werden muß, und sie zu warten gezwungen sind; während die Dampfschiffe, durch eigene Kraft getrieben, von türkischen Schiffen nie aufgehalten werden können.“ — Alles dieß ist sicher; sollen aber, weil die Jenseitigen die Vortheile der Mechanik noch nicht verwenden, jene gestraft werden, die zum Aufblühen des österreichischen Donauhandels so viele Opfer bringen? Dieß kann unmöglich die Willensmeinung einer väterlichen Regierung seyn, unter der wir stehen.

Und so bitte ich E.2 Exc.6 die genaue Handhabung dieser von mir nun vorgetragenen Vorschriften — die übrigens ohnehin in steter und erfolgreicher Anwendung sind — gütigst verursachen zu wollen. Hindurch ist jeder Vermischung vorgebeugt, denn der Militair-Posten wacht darauf, daß die Umfahrt ohne Berührung bewerkstelligt werde, oder – kann das nicht seyn – die Schiffe warten; — daß[12] Interesse der österreichischen Donauschifffahrt ist gerettet; und auch die Übeln Consequenzen, die Viele in Hinsicht der Jenseitigen prophezeien, sind, meiner Meinung nach, gar nicht zu befürchten; denn was werden sie wahrscheinlicher Weise thun? – Sie werden, da sie die Vermehrung unserer Schiffe und das Aufblühen unseres Handels mit dem allerschlechtesten Willen für keine ‘Plackereien‘, oder einen Bruch unserer Friedenstractate halten können — das Übel dulden, und sich darin finden; kommt es ihnen aber zu stark, vermehren sich unsere Schiffe gar zu sehr — was ich hoffe und im vorhinein beinahe verbürgen möchte — und sie werden auf Warten und Warten verurtheilt, da ihnen damals das Umfahren unmöglich werden dürfte, so wird es ihnen endlich selbst einfallen ‘die gegenüber von Drenkova liegenden Ufer zu versuchen, oder es wird ihnen endlich sogar das einfallen ‘sich von dem ganzen linken Ufer, und den damit verflochtenen Unannehmlichkeiten eben so gänzlich zu befreien, wie eine allerhöchste Regierung sich meiner unwürdigen Person bedient, um ihre Unterthanen wieder von der Mühseligkeit11 des rechten Ufers zu retten, ihre Schiffahrt unabhängig zu machen, und die Fesseln der Donau, des allgemeinen Handels wegen, zu zerbrechen.

Klagen sie aller, was nicht wahrscheinlich ist, über was können sie denn eigentlich mit Billigkeit klagen? Daß wir unsere Donau nur öfter und mit mehr Schiffen befahren als zuvor, und auf derselben endlich auch Dampfboote gehen? Oder daß unsere Regierung uns eben so viel Schutz gibt wie ihnen? Oder daß ihnen die Natur keine so guten Ufer und so günstige Stellen gegenüber von Drenkova gegeben hat, wie uns? Oder daß sie keine Dampfschiffe haben, keinen Heller für die Verbesserung ihrer Treppelwege verwenden; nein, nicht einmal einen Baum aushacken, der ihnen im Wege steht; wir hingegen Dampfschiffe auf Dampfschiffe bauen, und unsere Regierung Hunderttausende, ja Millionen verwendet, um die Ufer ihrer Monarchie, wie auch selbst das Fahrwasser des Donaustromes nicht nur für ihre eigene, sondern auch für jenseitige Schiffe zu verbessern?

Einzelne, über alles Mißvergnügte, oder von Anderen Inspirirte — die Feinde der Dampfschifffahrt weiß Gott aus welchen Ursachen sind — mögen Klagen dieser Art, mit anderen Nuancen, wohl hie und da vernehmen lassen; daß sie aber von der serbischen von unserer allerhöchsten Regierung je gemacht werden würden, daran zweifle ich gar sehr, da ich die Jenseitigen für klüger halte.

Es ist also durchaus keine Ursache da, um z. B.10 bei Fürst Milosch[d] Schritte zu versuchen ‘er solle befehlen, daß die an seinen Ufern fahrenden Schiffe nicht mehr bei – sondern gegenüber von Drenkova Anker werfen; und um diesen Zweck erreichen zu können, die dortigen Bäume aushacken lasse. Ja ein solcher Antrag dürfte sogar gefährliche Folgerungen nach sich ziehen, und auf jeden Fall kein günstiges Resultat hervorbringen, und zwar: ‘Wer den ersten Schritt in Angelegenheiten dieser Art macht, der ‘bittet‘ gewißermaßen, und wer bittet, der fühlt sich nicht in seinem ‘guten starken Recht.‘ Was soll denn aber eigentlich gebeten werden? Daß im Österreichischen Staate die österreichischen Unterthanen eben so unter dem Schutze Seiner Majestät stehen, und gerade jene Rechte in Hinsicht der Donauschifffahrt genießen sollen, wie Türken, Serbler u. s. w.?[13] Und was würde das wahrscheinliche Resultat einer solchen diplomatischen Negotiation wohl seyn? Eine ganz sonderbare Auslegung der Friedenstractate, die so wie bei diesem ersten Schritt, endlich alle Vortheile der Donau den Türken et Comp, in die Hände brächte! Und warum nicht? Finden wir selbst unser Recht so schwach, daß wir zu Negotiationen schreiten zu müssen glauben, ja warum sollten die Jenseitigen sie stärker finden und unserm Handel eine größere Unterstützung gewähren, als wir selbst? Und wäre dieß nicht der Fall, so können wir sicher seyn, daß Fürst Milosch nie einwilligen wird, ja nie einwilligen kann, den Posten von Drenkova aufzugehen, und sich mit dem gegenüber[14] liegenden Ufer, oder einem andern Punkt zu begnügen, außer es kommt dieser ‘Gute Gedanke‘ nicht von unserer Seite, sondern von den Jenseitigen. Ich bitte hier aufmerken zu wollen:

Man sagt, “Fürst Milosch ist in Serbien allmächtig, ein W ort von ihm gilt Alles!“ Ich sehe aber die Sache in einem ganz andern Lichte, und behaupte, F. Milosch sei in dieser Hinsicht sehr ohnmächtig. Wie bewußt, wird die Donau dort beinahe ausschließlich von Salzschiffen befahren, er hat aber das Salzmonopol, liebt das Geld, was ist also natürlicher, als daß er — auf unsere Insinuation — nicht nach seinem sondern dem Willen seiner Schiffleute antworten wird. Diese aber, von ihm zusammenberufen, — ich sehe sie — wie werden sie ihm all seinen Verlust an Zeit und Salz vormalen, und warum? Vielleicht aus gar keiner andere Ursache, als der alten lieben Gewohnheit wegen! — Es ist nicht zu zweifeln, ja es ist höchst wahrscheinlich — indem im Ganzen das serbische Ufer das begünstigtere11 ist – daß auf demselben viele Punkte dem Drenkovaer Landungsplatze gleichen, ja vielleicht,5 Serbiens topographische Verhältnisse genommen, sogar diese übertreffen. “Unsere Eltern und Voreltern banden ihre Schiffe da aus, und so wollen wir es auch“ — ist aber ein Grund, den die jenseitigen Schiffmeister in tausend Farben zu vertheidigen wissen werden, und gegen den, so wie gegen alle Vorurtheile gar nichts siegreich eingewendet werden kann, als wenn die Leute allmälig gezwungen werden ‘selbst zu entdecken und einzusehen, daß ihre Gewohnheiten Nachtheil und Unbequemlichkeiten nach sich ziehen.

Man lasse ihnen also nur Zeit, wende gar keine Persvasions-Mittel an, und sie werden selbst solche Punkte auf den serbischen Ufern entdecken, die ihnen, Alles in Allem genommen, angenehmer seyn werden, als Drenkova mit unseren vermehrten und so oft zurückkehrenden Schiffen. – Für den Augenblick ist bei der geringen Zahl der Schiffe die Verhinderung jeglicher Vermischung mit etwas Aufmerksamkeit und gutem Willen äußerst leicht zu bewerkstelligen; und in der Zukunft wird sich dieser ganze Gegenstand, wenn die angeführten Gründe gelten, weit sicherer und schneller ordnen, wenn man ihn seiner natürlichen Entwicklung überläßt, als wenn man ihn durch ‘gegenseitige Remonstrationen ordnen wollte, die wohl zu langen Erörterungen führen, am Ende aber, wie auch während denselben, höchst wahrscheinlich den Tod, aber auf jeden Fall die Lähmung der Donauschifffahrt herbeiführen würden, die — und dieß ist stets im Auge zu halten — nirgend gefährdet ist, als gerade beiläufig von Drenkova angefangen bis unter das Eiserne Thor, auf dieser Strecke aber an so großen Übeln leidet, daß sie gerade dort alle Ursache hat, die größte Unterstützung von Seite einer allerhöchsten Regierung zu gewärtigen, und sie auch zu erlangen hofft.

Indem ich mich zu glücklich schätzen werde ‘jede weitere Aufklärung zu geben, oder jede etwaige Zurechtweisung zu empfangen, wo ich Unrecht hätte, bitte ich E.6 Exc.2 die Gefühle meiner tiefsten Ehrerbietung zu genehmigen, mit der ich mich nenne Euer Exc.2 untertänigster Diener Gr. St. Sz.[15]

Orsova, den 8ten August 1836.


[1] kaiserlich-königlichen

[2] Excellenz

[3] Utólag beszúrva.

[4] Utólag rendezett szórendű szövegrész.

[5] Törölve egy szó.

[6] Euer

[7] kaiserlichen

[8] kaiserlich-königlicher

[9] Seiner

[10] zum Beispiel

[11] Javított szó.

[12] das helyett

[13] und so weiter

[14] Törölve két szó.

[15] Graf Stephan Széchenyi


[a] Maximilian Anton Karl von Auersperg gróf (1771–1850) osztrák lovassági tábornok, a napóleoni háborúk után Galíciában szolgált, 1829-től a Csehországban állomásozó 5. lovassági ezred parancsnoka lett. 1836-tól parancsnok a Bánátban, majd 1842-től a Határőrvidék parancsnoka.

[b] Dunamenti falu, hajóállomás Berszászka közelében délkeleti irányban a Vaskapu-szoros bejáratánál. A Vaskapu I. erőmű 1972-es üzembehelyezése óta víz alatt van. Bővebben: Szávoszt-Vass Dániel: Halak a toronyban – 40 éve süllyedt el Drankó vára az Al-Dunán. 2012, online

[c] Széchenyi nem nevezi meg, mely szerződésekre utal, valószínűleg a térség fölötti hatalmi ellenőrzést szabályozó bukaresti (1812), drinápolyi (1829) és a Hünkâr İskelesi szerződésekről (1833) van szó. A hetedik orosz-török háborút lezáró bukaresti béke értelmében Moldva egy része, Havasalföld és Szerbia függetlenséget nyert. Az 1828–29-es orosz–török háborút lezáró drinápolyi béke következtében megnőtt a térségben az oroszok jelenléte, nemcsak a Duna torkolatjához jutottak ki kereskedelmi hajóik, hanem elfoglalták Moldvát és Havasalföldet is. 1833-ban a törököknek nyújtott katonai segítség fejében a Dardanelláknál orosz hadihajók közlekedtek.

[d] Miloš Obrenović (1780–1860) szerb fejedelem 1817–1839 és 1858–1860 között.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Maximilian von Auerspergnek, Orsova, 1836. augusztus 8. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

PDF Generálása