image-default-image
Címzett Vásárhelyi Pál
Írás helye Orsova
Dátum 1833. szeptember 24.
Nyelv német
Címke Al-Duna
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–1.–No.34.
Közlés helye Majláth 1. 319–323.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

A vízállás miatt nem valószínű, hogy még ebben az évben a tervezett munkákat tudják folytatni, és politikai szempontból a szomszédos török hatóságokkal semmilyen különös eredmény nem várható. Ezért úgy döntött, hogy visszatér Pozsonyba.
Van hozzá néhány kérése:
1. Mivel az ősz folyamán, és még télen is sok ember lesz a munkaterületeken, ezért kéri, hogy olyan sok szakaszt munkáljanak meg, amennyit csak tudnak.
2. A megkezdett utakat fejezzék be, amint lehet. Hogy minél pontosabban adják meg a várható költségek kimutatását, mindent el kell rendezni.
3. Mivel az állam joggal követelheti, hogy olyasmit ne vállaljon el, amihez nem ért, és ne kísérletezzen állami pénzekkel, ezért érdeklődik, hogy:
Milyen vízépítési munkákat végzett már?
Tudja-e azokat tanúsítani?
Elvállalja-e azokat a munkákat, amelyek a munkálatok során előfordulnak?
4. Ha lejjebb megy a vízállás, hozzáláthatnak a munkákhoz, amiket már megbeszéltek: minden zuhatagot a Sztenkától a Vaskapuig meg kell vizsgálni.
5. Járt-e Tiszafán, hogy az ottani kőszénfejtést megtekintse?
6. Szeretné-e, hogy emberei lemásolják papírra az egész Dunát?
7. Ha ő nincs jelen, akkor két alkalmas embert kell kijelölni, akik szemmel tartják a dolgokat, míg visszatérnek.
8. Ezt a két embert el kell látni a megfelelő instrukciókkal.
9. Ha Budára érkezik, kéri, tudósítsa.

Vásárhelyi Pál

An den Dirigirenden Herr Ingenieur v[1] Vásárhelyi[a]

Indem der Stand des Wassers und der Flüße keine Wahrscheinlichkeit gewährt, daß noch in diesem bereits vorgerückten Jahre, irgend zum Zweck führende Arbeiten im Strom Gebiet der Donau vorgenommen, und nachhaltig fortgesetzt werden könnten, und somit auch in politischer Hinsicht mit den nachbarlich Ottomanischen Behörden keine besondere Resultate zu gewärtigen seyen; indem diese sich vorzüglich, aus der Unternahme der besagten Arbeiten entwickeln und ordnen dürften, so habe ich beschlossen, meine Rückreise nach Presburg in einigen Tagen anzutreten.

Sie wollen nun den Ihnen hier zu ertheilenden Aufträgen nach Kräften nachkommen, wie auch jene Fragen gewissenhaft beantworten, die ich Dienstlich in meiner Eigenschaft als k. k.[2]  Bevollmächtigter Commissair, an Sie richten werde.

1o Da in dieser Gegend nach gänzlich beendigten Feld-Arbeiten viele Leute sich vorfinden, die bis im spät Herbst, ja sogar den Winter hindurch  sich gerne für Wegbauten, Sprengungen & brauchen lassen, – so wollen Sie nach der Erfahrung, die Sie sich bereits in der Qualität und Sprengbarkeit der Steine gesammelt haben, so viele Strecken, der bereits begonnenen Wege beim Kazán,[b] Ogredina[c] & per Accord[3] ausgeben, als Sie nur immer billige Unternehmer ausfindig machen können. Es verstehet sich, daß hiebei die strengste Wirthschaftlichkeit beobachtet werden muß — die nebst billigen Accorden, vorzüglich dadurch erreicht werden kann, wenn durch genau gemessene und vorverzeichnete[4] Stellen, und oftmaligen fleißigen Nachsehen, jeder unnützen ja zweckwidrigen Arbeits Aufwand vorgebeugt wird.

2o Der begonnene Weg sollte in allen seinen Stellen, auch in denen von Alibeg,[d] Dubova,[e] Rogacs,[f] die noch nicht erbrochen sind, sobald es nur möglich ist, beendiget werden. Sie haben sich deshalb alle möglichen Data zu verschaffen

a) um möglichst genau den muthmaßlichen Kosten Ausweiß angeben zu können, wie hoch ein 3 Klafter breiter Fahrweg von Moldova bis an den Neutralen Terrain bei Orsova, kommen würde, in so fern nämlich, die fünf neuen Stellen ausgesprengt, aufgemauert aufgeschodert, hie und da mit Brücken verbunden und durchaus mit starken Parapetten versehen seyn würden; die bereits eröffneten, aber sehr mangelhaften Regiments Wege, längst dem Ufer hingegen, auf die besagte normal Breite erweitert, wohl auch an Ort und Stelle näher an dem Strom geführt, wie auch alle Brücken über die respectiven Wildbäche theils gemacht, theils verbessert, theils wieder und zweckmässiger, wie bis jetzt errichtet4 werden müßten.

b) um nicht minder genau jene Kräfte an Menschenhänden und menschlicher Geschicklichkeit anzugeben, – die zur Vollendung des besagten Weges erfordert werden, ~~ damit man entnehmen könne, – ob die in dieser Gegend zu Gebot stehenden Kräfte dem Zwecke in kurzer Zeit entsprechen würden, oder ob man, zur Erreichung dessen fremder Hilfe sich bedienen müßte. —

3o Da der Staat billiger Weise von Ihnen nicht verlangen darf, daß Sie in jeder Sache vollkommen unterrichtet seyn sollen, wohl aber mit allem Recht erheischen kann, daß Sie solches auf sich nicht nehmen, was Sie durch und durch nicht verstehen, um mit den Staatsgeldern experimenten zu machen, so frage ich Sie dienstämtlich

a) Was für Wasserbauten Sie bereits gemacht haben?

b) Ob Sie das vollkommene Gelingen derselben beurkunden können?

c) Ob Sie sich gut zu stehen[5] trauen ‘mit Ersparniß von Zeit und Unkösten, als auch Sicherheit des Gelingens, die Oberaufsicht aller jener Bauten auf sich zu nehmen und auszuführen, die bei dem mehrmal genannten Weg natürlicherweise vorkommen werden, als da sind, Zubereitung der Steine, Ziegel und Kalch; Aufmauerung der Seiten Wände, die dem Strome und Eise ausgesetzt sind; Spannung von Mauer und Jochbrücken, Billotirung, Absperrung von Thäler u. s. w.[6]

4o Sollte das Wasser fallen, so trachten Sie mit jener Vorrichtung, die wir besprochen haben, alle Cataracten von der Sztenka[g] angefangen bis zum Eisernen Thor zu untersuchen, damit ein Dampfbot das beiläufig 5 Schuh Tiefe, 5 Klafter Breite und 24 Klafter Länge braucht, im nächsten Jahre, nach dem damaligen Stand der Wässer, mit guter Ursache verhindert, oder mit appodictischer Sicherheit über alle Hindernisse in die Untere Donau gebracht werden könne. Sollte es jedoch mit der besagten Vorrichtung für den Augenblick zu beschwierig seyn, so dürften Sie dadurch den fräglichen Umstand einstweilen näher zu seiner vollkommenen Aufklärung bringen, daß Sie den Rinnsal des Flußes, auf die angedeutete Tiefe, Breite und Länge, an den gefährlichen Stellen, noch einmal mit größtmöglicher Genauigkeit sondiren würden.

5o Haben Sie sich gelegentlich in die Gegend von Eibenthal[h] zu begeben, um den dortigen Steinkohlen Bruch zu besichtigen, damit Sie beiläufig zu berichten im Stande seyn mögen.

a) wie die besagten Steinkohlen am leichtesten und wohlfeilsten (einstweilen nur auf Ochsen-Fuhren und Sommer Wege berechnet) an die Donau, wo möglich ober den Izlás[i] zu Lande gebracht werden könnten.

b) Ob die Lager der Kohlen von Bedeutung zu seyn scheinen.

c) wie ihre Qualität ist.

Sie könnten einige Muster mitbringen.

6. Wollen Sie veranstallten, daß die ganze Donau, die durch Hungarn fließt, auf stroh – oder ist’s möglich auf regal papier, verabredeter Maßen durch Ihre Untergeordneten in leeren Stunden – copirt werde.

7o Damit alles jene, was ich andeutete, in Ihrer Abwesenheit gehörig inspicirt werden könne, ermächtige ich Sie, zweye Ihrer Herrn Mitarbeiter, deren Wahl ich Ihnen überlasse, so lange in dieser Gegend zu lassen, bis wir widerkehren,[7] oder über sie anders verfügt werden soll.

8o Werden Sie diese Herrn, nachdem Sie Alles vor Ihrer Abreise geordnet und geregelt werden haben, mit den nötigen Instructionen versehen. Vorzüglich wünsche ich aber, daß Sie

a) den Zustand der Wässer, die Stoppung des Eises, das Strömen der Waldbäche fleißig beobachteten,

b) Eine Tabelle verfertigten, wo — nach vorangegangenen vielseitigen Erkundigungen die Proportion des hohen und tiefen Donau Zustandes, der letztere 10, 20, 30, Jahren zu ersehen seyn würde.

c) Die Gegend von Orsova von allen Seiten, vorzüglich gegen Shupanek[j] im größeren Maßstabe zu Papier brächten ~~, da bei Begründung des hierortigen Handels vorzügliche Aufmerksamkeit auf die Austrocknung von Shupanek, verdämmung der Wässer, und Ordnung der Ganzen Gegend genommen werden muß.[8]

9o Wollen Sie mir, so lange Sie sich hier aufhalten, alle 8 Tage nach Presburg schreiben, Ihre Ankunft in Ofen aber alsobald melden.

Indem ich mich an Sie nun empfehle, fordere ich sie hiemit auf “Die Wichtigkeit unseres Auftrages auf das Wärmste zu beherzigen, sie allen Ihren Mitarbeitern ans Herz zu legen, und nicht zu vergessen, daß man uns mit großem Vertrauen beschenkte, unser bisheriges Leisten bereits des Lobes würdigte; sehr viel von uns erwartet, — und daß wir Hungarn, Landsleute, freye Menschen sind, denen nichts, was im Bereich menschlicher Kräfte liegt, unmöglich, unausführbar bleiben darf![9]  — Orsova den 24ten 7ber 1833


[1] von

[2] kaiserlich-königlicher

[3] Francia: megegyezés alapján.

[4] Javított szó.

[5] Törölve egy szó.

[6] und so weiter

[7] wiederkehren helyett

[8] Utána egy sor törölve: d) Zeitweise Rapporte an Sie machten.

[9] A levél saját kezű fogalmazványa: MTA KIK Kt K 201/100. 15–19.


[a] Vásárhelyi Pál (1795–1846) vízépítő mérnök, 1829-ben elvégezte a Duna víz- és terepviszonyainak felvételezését, később a Tisza-szabályozás mérnöke. A Magyar Tudós Társaság levelező (1835), majd rendes (1838) tagja.

[b] A Kazán-szoros a 134 kilométer hosszú folyami szurdokvölgy, a Vaskapu-szoros egyik szakasza a Dunán Románia és Szerbia határán.

[c] Ogradina, Dunamenti település a Bánátban.

[d] Alibég szikla az Al-Duna mentén Orsova közelében.

[e] Falu a Bánságban a Vaskapu-szorosnál.

[f] Nem sikerült pontosan azonosítani, a többi településsel együtt a későbbi Széchenyi-út mentén helyezkedik el.

[g] Az al-dunai zuhatagok egyike.

[h] Magyarul Tiszafa, falu a Bánság területén.

[i] Az Al-Duna egykori zuhatagja, amely 1972-ben a Vaskapu I. duzzasztással megszűnt más zuhatagokkal együtt. Kovács–Körmendy–Mázi–Oplatka 136. 7. lábjegyzet

[j] Magyarul Zsupanek, románul Jupalnic/Jupâneşti község Orsova közelében.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Vásárhelyi Pálnak, Orsova, 1833. szeptember 24. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.

PDF Generálása