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Címzett Franz Ottenfels-Gschwind
Írás helye Orsova
Dátum 1834. június 16.
Nyelv német
Címke Al-Duna
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–2.–No.1.
Közlés helye Majláth 1. 423–425.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

Megkapta június 7-i levelét, kissé zavarban van. A memoár, amit küldött neki és most visszakér, Pesten van elzárva. Legkésőbb július közepén tudja neki visszaadni.
Az utak, amit múlt ősszel kezdtek építeni, jól haladnak.
Előző nap Skela Gladovában járt.
A Vaskaput illetően nem akar felelősséget vállalni semmilyen munkáért, amíg a vízesés teljes szakaszát nem mérték fel. Ehhez nemcsak engedélyre, hanem védelemre is szükség van. A gépek csak május 28-án hajóztak ki Londonból; mire Trieszten keresztül ideérnek, ősz lesz. Véleménye szerint ezért a díván engedélyére vonatkozó tárgyalást szeptemberre lehetne halasztani.
Az idő rövid, aznap még felkeresi az orsovai pasát, másnap Tissovitzába megy, hogy a szénről gondoskodjon.
Úgy számolja, hogy a gépek utaztatása Londonból Triesztbe 2 és fél hónap, onnan további két hónap Orsova. De a gőzhajózás a Vaskapu miatt nem lesz akadályozva.
Ha Bécsben lesz, kikéri majd tanácsát ügyeit illetően.

Franz Ottenfels-Gschwind

Euer Excellenz![a] Ihr gütiges Schreiben von 7ten Juni 1834 bekam ich soeben.[b] Ich bin untröstlich Sie etwa in Verlegenheit gesetzt zu haben. Das Mémoire, das Sie mir zu geben die Güte hatten, nahm ich mit mir nach Pesth, wo ich es nach mehrmaligen Uiberlesen auch gelassen habe; nicht ahnend, daß Sie keine Abschrift davon hätten. Es ist mir unmöglich es Ihnen anjetzt zu senden, da es in Pesth in einem Kasten versperrt ist, welchen nur ich allein zu öffnen im Stande bin; ich werde es Ihnen aber höchstwahrscheinlich längstens bis Mitte Juli persönlich in Wien zu übergeben die Ehre haben,[c] wo ich die Verzeihung meines erprobten Gönners und Freundes zu erhalten hoffe.

Unsere Wege, die wir an den Ufern der Donau den vergangenen Herbst begonnen haben, sind verwunderlich vorgerückt, so daß ich mit verdoppeltem Fleiße, den ich anwenden will, sie bereits diesen Herbst aus dem Groben zu beendigen, das nächste Jahr aber sie gänzlich herzustellen gedenke.

Gestern war ich bei Skela Gladova,[d] wo ich die Argo[e] fand, deren Equipage vor Gesundheit strotzt, und mit der besten Hoffnung beseelt ist. Sie fand allenthalben, rechts und links, die allerbeste Aufnahme, und segelt heute mit einer passablen Fracht wieder nach Galacz.[f]

Was das Eiserne Thor betrifft, so werde ich nie die Verantwortlichkeit irgend einer Arbeit auf mich nehmen wollen, bevor die ganze Strecke des Wasserfalles nicht gehörig sondirt ist. Dazu brauchen wir nicht nur Erlaubniß, sondern auch Schutz um an den Wallachischen und Serbischen Ufern mit Sicherheit Fuß fassen zu dürfen, — sodann mehrere Maschinen, als Kraniche, Taucherglocke & Diese sind aber erst den 28ten Mai von London abgesegelt; bevor sie also über Triest etc. hieher kommen können, wird Herbst, zumal da mehrere derselben ein solches Gewicht haben, daß sie ohne eine eigene Vorrichtung nicht hieher gebracht werden können. Meiner unterthänigsten Meinung nach könnten also alle definitive Negotiationen wegen der Erlaubniß des Divans bis im September hinausgeschoben werden, wenn das erste Mal die ganze Linie von Presburg bis Constantinopel mit 4 Dampfbooten befahren werden wird.

Käme die Bewilligung der Türkischen Regierung jetzt, so wäre ich, wegen Mangel an Maschinen in größter Verlegenheit sie zu benützen.

Die Zeit ist mir so kurz, da ich heute noch zum Pascha von Orsova,[g] morgen aber nach Tissovitza[h] mich begeben muß, um die Kohlengruben der Gesellschaft zu besehen, daß ich E. E.[1] ‒ um den übermorgigen Posttag nicht vorüber gehen zu laßen in Kürze anjetzt nichts anderes sagen kann, als daß die Beschiffung des Eisernen Thores durch Aufwindmaschinen vielleicht ohne alles Felsensprengen und ohne Kanäle bewerkstelliget werden kann. Sondirungen müssen aber vorangehen; die indessen meiner unmaßgeblichen Meinung nach gründlich, das heißt zweckmäßig, kaum dieses Jahr vorgenommen werden können. Für die Maschinen rechne ich die Fahrt von London bis Triest 2 ½ Monat; und von dort hieher 2 Monat, und so kommen wir schon in halben October. Die Dampfschiffahrt wird aber wegen des Eisernen Thores nie gehemmt werden, sollte es auch in statu quo[2] bleiben; denn das allerärgste bliebe nur das, daß man anstatt von dem Dampfboote No 2 unmittelbar auf das Dampfboot No 3 (jetzt Argo) umladete, man diese Umladung mittelbar durch kleine Boote bewerkstelligen müßte.

Ich empfehle mich Ihrer Güte, Ihrem Wohlwollen. — Während meinem längern Séjour in Wien werde ich das Vergnügen haben, mich über alle Branchen unserer Unternahme bei Ihnen Rathes zu erholen.

Die Sache ist sehr complicirt. Die Dampfbot-Gesellschaft muß ihre Geschäfte organisiren, Capitaine & müssen Instructionen erhalten; die Behörden müßen in Einklang gebracht, Mißbräuche abgestellt werden, u. s. w.[3] Uiberall fehlt’s. Im Ganzen sehe ich aber ‒ ich, der nie schwarz sah ‒ in diesem Jahre um 100 Procent lichter wie im Jahre 1833.

Genehmigen Sie die Versicherung meiner aufrichtigsten Hochachtung, mit der ich mich nenne

E. E.1

unterthänigsten Diener

G. S. S.[4]

Orsova, den 16. Juni 1834. Meinen Brief von Pesth, der, ich glaube am 9ten geschrieben war,[i] haben Sie bis jetzt gewiß bekommen. Ich bitte erneuert um Vergebung “daß ich von Wien so auf einmal verschwunden bin, ohne mich E. E.1 persönlich vorzustellen. Haben Sie aber Geduld mit mir, wie Sie sie bis jetzt hatten.


[1] Euer Excellenz

[2] status quo, latin: fennálló állapot.

[3] und so weiter

[4] Graf Stephan Széchenyi


[a] Franz Ottenfels-Gschwind báró (1778‒1851) osztrák követ, 1822 és 1832 között Konstantinápolyban teljesített szolgálatot. 1832-ben visszatért Bécsbe, ahol 1835-ig az államkancellárián állt alkalmazásban.

[b] Franz Ottenfels-Gschwind Széchenyi Istvánnak, Bécs, 1834. június 7. MTA KIK Kt K 207/134.

[c] Július 18-án érkezett meg Bécsbe, 19-én kereste fel Ottenfels bárót. SzIN 4. 484.

[d] Skela-Gladova havasalföldi helység a Duna bal partján. Mai neve Schela Cladovei, közelében találhatók Traianus császár hidjának romjai.

[e] A Duna Gőzhajózási Társaság gőzhajója.

[f] Galac, románul Galați, Dunamenti megyeszékhely a mai Románia délkeleti részén.

[g] Ozman/Oszmán orsovai pasa.

[h] Tiszóca (Tisoviţa) román település az Al-Duna mentén, ma már a Duna duzzasztása miatt megszűnt.

[i] A levél nem ismert.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Franz Ottenfels-Gschwindnek, Orsova, 1834. június 16. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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