Előző nap tudta meg, hogy Kiszeljov kormányzó megkapta útlevelét, és szeptember elején 4-5 hétre elutazik.
Aznap kapott értesítést Stürmer bárótól, miszerint Husszein pasát Vidinbe helyezték. Úgy véli, az lenne a legjobb, ha írna neki, és megérkezése után rögtön felkeresné. Csak előtte tanulmányoznia kell a pozsareváci, szisztovói és belgrádi békéket.
A vízállás még soha nem volt olyan magas, mint akkor. Ha beköszönt a szárazság, akkor is egy hónap, mire munkához láthatnak.
Aznap érkezett vissza egy kirándulásról, és másnap korán újra elmegy.
Mein Hochverehrter Freund und Gönner![a]
Vergeben Sie mir, wenn ich als “Wiener Trankel“ alle Stunde zwei Eßlöffel voll — erscheine. Mir scheint aber, daß die Zeit, die über uns schwebt, zu benützen sey, indem sie vielleicht nicht wieder zurückkehren etc. dürfte. Gestern erfuhr ich aus sicherer Quelle, daß Gouv.[1] Kissileff[b] den lang ersehnten Urlaubs-Paß vom K. Nicolaus nach Petersburg erhalten hat, und die ersten Täge Septembers seine Reise dahin antreten, und dort nicht länger wie 4 bis 5 Wochen verweilen wird. — Heute bekam ich aber B.[2] Stürmers[c] Schreiben aus Constantinopel von 10ten August,[d] daß Hussein Pacha[e] nach Widdin[f] versetzt ist; – dem Herrn v[3] Adelburg[g] es gelang, dem ganzen Donau Geschäfte eine vortheilhaftere Wendung zu geben etc. Lauter Gegenstände, in deren Kenntniß Sie in diesem Augenblick schon sind —; Nun aber dürfte der Augenblick nahen, in welchen die Grundlage unseres Gegenstandes, in diplomatischer Hinsicht zu legen wäre. — Gouverneur Kissileff wird von der Sache Anzeige machen, die anjetzt mehr Aufsehen machen wird, da es nicht mehr postponiren, aber Hand ans Werk zu legen heißt, und sich somit cathegorisch auszusprechen ist. Wie gut wäre es nun, wenn unser Gesandte in Petersburg auf der Stelle von dieser Angelegenheit unterrichtet wäre, — damit er in das selbe einen, uns vortheilbringenden Einfluß nehmen könne. – Wird die Sache mit Geschicklichkeit und Glück geführt, so sollte ich denken, daß der moralische Theil der Angelegenheit — der zwischen Rußland und uns zu berücksichtigen ist, auf immer oder wenigstens auf lange Zeit geschlichtet und geordnet werden könnte. — Was hingegen den Hussein Pacha anbelangt, so wäre es sehr gut — so denke ich, denn des Pacha von Orsova Meldung etc. wird der ganzen Sache nicht geschadet haben — wenn ich einen Brief an ihn bekäm, und mich gleich nach seiner Ankunft zu ihm begehen würde. Ich brauchte nur die Friedens-Tractate von Passarovitz,[h] Sistow[i] und Belgrad — um mich ein wenig einzustudiren — und einen Dolmetsch. Ich möchte gut stehen, daß ich den Grund für das Gelingen unseres Geschäftes legen würde, – und mache ich einen Plutzer, so kann man mich desavouiren und wegjagen. Faktisch kann man in diesem Jahr nichts mehr machen. – Nie waren die Wässer, in dieser Jahreszeit so hoch —, wenn es anjetzt nicht mehr regnet, und die größte Dürre eintritt, so brauchen die Wässer ein Monat, damit sie so ablaufen,[4] daß Sondirungen mit Vortheil vorgenommen werden mögen; — das Eiserne Thor kann man aber unter zwei Monate nicht gehörig aussondiren etc. — Die Türken halten das Eiserne Thor für das Bollwerk ihres Reiches —. Gut wir wollen das also lassen, und einen Canal in Servien bauen, durch welchen man das Eiserne Thor umgehen kann (so muß man — nach meiner Ansicht — anjetzt mit ihnen sprechen). Was quillt daraus? „Daß Ihr in Frieden den größten Nutzen für den Handel haben werdet, der ohnehin größtentheils in Euren Händen ist, — unsere Schiffe aber Maut zahlen, über die wir einen Tractat machen wollen. Ist aber Krieg, so bewacht den Canal, – oder zerstört ihn – im schlimmsten Fall. Dieser Vorschlag — den ich schon dem Pacha von Orsova machte — hatte großen Beifall, und ist hinlänglich uns en train zu setzen, und Fuß zu fangen, – und dann, wer wird denn wohl unsere Arbeiten controliren?
Vergeben Sie mein edler Freund, wenn ich Sie bitte, hierüber vielleicht SrD.[5] dem Fürsten Metternich auch Einiges mittheilen zu wollen; – denn mir scheint diese glückliche Constellation für unsere Angelegenheit, würde sich nicht so leicht wiederholen.[6] Ich setze vielleicht zu viel4 Eifer in mein Geschäft — ich betreibe es aber lieber gar nicht, oder nur Con amore.
Ich kam erst heute von einer Excursion an, gehe morgen in aller Früh weg, und bin mit Geschäften aller Art dermaßen überhäuft, daß ich mich anjetzt in Ihr Wohlwollen und Ihre Güte mit dem Gefühl der aufrichtigsten Hochachtung empfehle. Orsova den 29tenAugust 1833 —–
[1] Gouverneur
[2] Baron
[3] von
[4] Széchenyi aláhúzása egyenes vonallal.
[5] Seiner Durchlaucht
[6] Javított szó.
[a] Franz Ottenfels-Gschwind báró (1778‒1851) osztrák követ, 1822 és 1832 között Konstantinápolyban teljesített szolgálatot. 1832-ben visszatért Bécsbe, ahol 1835-ig az államkancellárián állt alkalmazásban.
[b] Pavel Dimitrijevics Kiszeljov gróf (1788–1872) orosz tábornok, az orosz-török háború (1828–1829) után Havasalföld és Moldova kormányzója, később párizsi orosz követ (1838–1862).
[c] Bartholomäus von Stürmer báró (1787–1863) osztrák diplomata, konstantinápolyi osztrák követ (1834–1850). (Ignaz Lorenz von Stürmer báró, a korábbi konstantinápolyi követ fia.)
[d] Bartholomäus von Stürmer Széchenyi Istvánnak, 1833. augusztus 10. MNL OL P 626–1.–1833.
[e] Hussein pasa (1765 k.–1838), a belgrádi pasa, majd ruméliai helytartó.
[f] Vidin város Bulgária északnyugati részén.
[g] Eduard Abramovich Edler von Adelburg (1804–1856) 1825-től tolmács a konstantinápolyi követségen.
[h] A pozsareváci béke az orosz–török, valamint a velencei–török háborút zárta le 1718-ban.
[i] Szisztovói béke, amely az osztrák–török (1787–1791) háborút zárta le, 1791. augusztus 4-én írták alá II. Lipót és III. Szelim követei.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István Franz Ottenfels-Gschwindnek, Orsova, 1833. augusztus 29. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.