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Címzett Pest város tanácsa
Írás helye Pest
Dátum 1835. június 23.
Nyelv német
Címke Állattenyésztő Társaság
Őrzés helye MTA KIK Kt K 210/1.129.
Közlés helye Majláth 2. 42–46., Bácskai–Nagy 38–42.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

Magyar fordítását közli: Bácskai–Nagy 38–42.
Az Állattenyésztő Társaság május 28-i kérése, hogy jelöljenek ki egy bizottságot, amely a Társasággal együtt megtárgyalja az Üllői és Soroksári út között lévő legelő szépítését, javítását. E célból a tanács Seeber Károly, Korher János, Kolb János és Gömöry András választópolgárokból álló bizottságot küldte ki, akik június 13-án előzetes tanácskozást folytattak. Ezt követően ők és az Állattenyésztő Társaság, amely időközben a Gazdasági Egyesület nevet vette fel, Heinrich János, Mayerffy Ferenc, Orczy György báró és Széchenyi a helyszínen a következőket határozta:
1. Heinrich, Mayerffy és Széchenyi albizottságot alakítanak, hogy a városgazda bevonásával megtekintsék a legelőt.
2. Kívánságaikat a városi tanács elé terjesztik.
Széchenyit hatalmazták fel a kérelem benyújtásával.
A Gazdasági Egyesület a versenyfutást szilárd alapokra kívánja helyezni, amihez tökéletesen sík, homokmentes terep szükséges. Mellékeli annak a legelőnek a helyszínrajzát, amit az Egyesület szeretne.
Ez a 235 hold telek csak akkor lesz versenyfutásra alkalmas, ha a homok megkötése végett fákat ültetnek, felszedik a gyepet, planírozzák a terepet, majd visszahelyezik a gyepet, a mélyedéseket feltöltik stb.
A 235 hold annak a legelőnek egy része, amelyet a város Schmidt András örököseinek adott bérbe. Ezért az Egyesület tárgyalásokat kezd a bérlőkkel, de kéri a tanácsot, hogy engedélyeztessék a terület privatizálását. A jelenlegi bérlet leteltével az Egyesület a városi tanácstól 15 évre venné bérbe az említett területet.
Ha lehetséges, akkor kívánatosabb volna, hogy az Egyesületnek eladják ezt a telket illeték megfizetése mellett, mert csak a tulajdon ápoltatik szeretettel.

Pest város tanácsa

Löblicher Magistrat,

und Gemeinde-Rath!

Der Thierzüchter Verein[a] hat den 28ten May 1835 an den löbl.[1] Magistrat und Gemeinde-Rath unter Einem auch die Bitte wiederholt “Gütigst einen Ausschuß aus Ihrer Mitte bestimmen zu wollen, der sich mit dem besagten Vereine in Einvernehmen setzen würde um zu erörtern ‘Wie die Hutweide zwischen der Üllőer und Soroksárer Straße, wo die Wettrennen gehalten werden, verbessert, verschönert, und ihrem Zwecke näher gebracht werden könnte. Dieser Bitte willfahrend hat der löbl.[2] Magistrat und Gemeinde-Rath einen Ausschuß in den Personen der P. T. Herren Bürgermeister Karl v.[3] Szeber,[b] Rathsherr Johann v.3 Korher,[c] Vormund Johann v.3 Kolb[d] und Wahlbürger Andreas v.3 Gömöry[e] zu diesem Behuf ausgeschickt, und nach einer vorhergegangenen Berathung am 13ten Juni begab sich eine Deputation, bestehend aus dem obbenannten Herrn Bürgermeister, Vormund, und den Herren Johann v.3 Heinrich,[f] Franz von Mayerffy,[g] Georg Baron v.3 Orczy[h] und dem Unterfertigten von Seite des Thierzüchter Vereins, der indessen den Titel eines oecomischen Vereins annahm, an Ort und Stelle, und concentrirte sich hierin:

1o Daß eine Subdeputation in den Personen der Herren Johann v.3 Heinrich, Franz v.3 Mayerffy und des Unterfertigten mit Beiziehung[4] des Herrn Stadt-Oeconom‘s und Stadt Geometers, sich noch einmal auf besagte Weide begebe, um die practische Ausführbarkeit der Wünsche des Oeconomischen Vereins auszumitteln, was auch am 15ten Dieses geschah, und

2o Daß der Verein seine Wünsche klar und bestimmt aussprechen, und dem löbl.1 Magistrat und Gemeinde Rath unterbreiten wolle.

Nachdem ich Endesgefertigter von dem besagten Vereine nicht nur bevollmächtigt, sondern auch aufgefordert bin, dieses Gesuch je ehestens auf‘s Papier zu setzen und einzureichen, so ermangle ich nicht, dieser meiner Pflicht, hiemit mit der Bitte auf das schnellste Genüge zu leisten “Der löbliche Magistrat und Gemeinde Rath wolle diesen Gegenstand gütigst jener Aufmerksamkeit und Protection würdigen, der ein Verein mit Zuversich entgegen sehen zu können glaubt, welcher sich der unmittelbaren Gnade Seiner Majestät unsers allergnädigsten Königs erfreuet, und unter seinen Mitgliedern das Glück hat auch Se k. k.[5] Hoheit den Erzherzog Palatin und mehrere4 erlauchten Prinzen des Kaiserhauses nennen zu dürfen, und an welchem auch so viele Herren des Löblichen Pester Magistrats und der ehrsamen Bürgerschaft Theil zu nehmen belieben.

Auf den regen Eifer bauend, den der löbl.2 Magistrat und Gemeinde-Rath bei jeder Gelegenheit für gemeinnützige Zwecke aufs rühmlichste am Tage legte; bauend ferner auf jene Huld und jene Nachsicht, womit ein löbl.[6] Magistrat und Gemeinde-Rath meine Person stets auszuzeichnen das Wohlwollen hatten, erlaube ich mir also die Wünsche des Oeconomischen Vereins in Folgendem vorzutragen und der weisen Entscheidung des löbl.1 Magistrats und Gemeinde-Rathes hiemit zu unterbreiten:

“Der Oeconomische Verein wünscht den Wettlauf — welcher anerkannt der kräftigste Hebel ist, um eine gesunkene Pferdezucht empor zu bringen, und einen Zweig ihres Wirkungskreises bildet, auf eine noch solidere Basis zu stellen, als sie bereits durch bedeutendere Fundationen jährlicher Preise, gestellt ist. Dazu ist ein vollkommen ebener von Sand befreiter Terrain unumgänglich nothwendig. Dieser ist aber in den Gränzen der Stadt Pest nicht vorzufinden; muß daher geradezu durch Kunst bereitet werden, — woraus natürlicher Weise folgt, daß der Oeconomische Verein glatterdings nur durch einen privatisirten Terrain allmählig zu diesem so eben ausgesprochenen Zwecke näher rücken könnte.

Dieses vorausgesendet nehme ich mir die Freiheit, hier beigebogen den Situations Plan jener Hutweide zu unterbreiten, aus welchem der löbl.2 Magistrat und Gemeinde-Rath ihrer Weisheit gemäß entnehmen werden, welcher der Platz ist, den der Oeconomische Verein zu besitzen wünscht, und daß dieser Flächen Inhalt 235 Joch beträgt.

Wer über das bis jetzt Eröffnete mit Billigkeit denken will, wird in der Bitte des Oeconomischen Vereins “Einen privatisirten Grund besitzen zu wollen“ keine Unbescheidenheit finden, denn jedem4 Praktiker wird es einleuchtend seyn, daß die in dem Situations Plan bezeichnten 235 Joch nur dann planirt und zum Behuf des Wettlaufes, und besonders für die zu bereitenden Rennpferde gerichtet werden kann, wenn hie und da zur Bindung des Sandes Bäume gepflanzt werden, an vielen Orten der Rasen aufgerissen, der Terrain planirt, und der Rasen wieder gelegt wird, hie und da die Gruben und Vertiefungen mit Erde geebnet u. s. w.[7] mit einem Worte, wenn das, was mit saurer Mühe und kostbarer Arbeit vollendet würde, nicht stets und immer wieder verdorben wird.

Andererseits denkt der Oeconomische Verein viel zu billig, um an den löbl.1 Magistrat und Gemeinde-Rath ein unbescheidenes Gesuch zu stellen, und erklärt sich dem zu Folge, daß abgesehen von dem mittelbaren Nutzen, welcher der Stadt Pesth durch den Oeconomischen Verein und besonders den Wettlauf bereits zu Theil ward und in Folge bestimmt noch mehr zu Theile werden wird, — der Verein auch den unmittelbaren Nutzen dieser Stadt, deren Emporblühen jedem Vaterlands-Freunde so wahrhaft am Herzen liegen muß, nicht gefährdet, nicht geschmälert wissen will.

Die in dem Plan bezeichneten 235 Joch bilden einen Theil jener Hutweide, die von der Stadt jetzt an die Erben des Herrn Andreas Schmidt verpachtet sind. — Der Oeconomische Verein würde also, so lange dieser Pacht noch währt, über den Gebrauch des besagten Terrains mit den jetzigen Arendatoren unterhandeln. Von Seite des löbl.1 Magistrats und Gemeinde-Raths müßte aber auch einstweilen die Privatisirung dieses Terrains gestattet werden; denn der Oeconomische Verein könnte natürlicherweise in so lange an keine Verbesserung dieses Grundes denken, bis dieser als Hutweide dient4 und mehrere Jahre5 wären verloren, welcher Zeitverlust überall, aber besonders dort schmerzlich ist, wo es sich um Anpflanzungen4 von Bäumen handelt. Nach dem Verlauf der anjetzt bestehenden Pachtjahre, wünschte aber der Oeconomische Verein, die vielmals erwähnte Hutweide von 235 Jochen, directe von dem löbl.1 Magistrat unter jenen Bedingungen auf 15 Jahre in Pacht zu nehmen, die der löbl.2 Magistrat und Gemeinde-Rath gütigst bestimmen werden wollen.

Es verstehet sich von selbst, daß der Oeconomische Verein keine Jurisdiction irgend einer Art ausüben, oder sich ein ungebührendes Recht anmaßen will, sondern lediglich in jene Cathegorie gestellt zu werden wünscht, in welcher alle städtischen Pächter stehen; was in dem eventuel zu schließenden Pacht berührt werden soll.

Würde es indessen möglich seyn, die besagten 235 Joch an den Oeconomischen Verein, mit der Cautel zu verkaufen, daß diese Proprietät, als einer Körperschaft gehörend, alle 25 — 30 Jahre, wegen Erlegung des Landemiums[8] umgeschrieben werde, so wäre es dem Oeconomischen Verein desto wünschenswerther; denn was man auch dagegen immer einwenden möge, so bleibt es dennoch eine unumstößliche Wahrheit, daß nur und ausschließlich das Eigenthum mit wahrer Liebe, und somit auch mit wahrscheinlichem Erfolg gepflegt[9] wird; was überall, besonders aber in dem sandigen Boden, auf welchem der Pesther Hotter stehet, die größte Berücksichtigung verdient.

Und dieß ist, was ich als Organ des Oeconomischen Vereins zu unterbreiten hatte; zu glücklich, wenn ich den löbl.1 Magistrat und allen meinen Mitbürgern einen neuen Beweis geben konnte, mit welcher religiösen Gewissenhaftigkeit ich jenes Schwures eingedenk bin, den ich leistete, als ich das Glück hatte zum Bürger der löbl1 Stadt Pesth erwählt zu werden, und dessen tiefsten Sinn ich so auffaßte “Alles, was in meiner Kraft liegt, zur Entwicklung, Verschönerung, und somit zum Aufblühen dieser Stadt, und zum Gedeihen und Glück ihrer Inwohner beitragen4 zu müssen.

Uibrigens mich auch ferner in das Wohlwollen Eines lobl.1 Magistrats und Gemeinde-Raths empfehlend, verharre ich mit dem Gefühle der tiefsten Verehrung Eines löbl.1 Magistrats und Gemeinde Raths gehorsamster Diener Pesth den 23ten Juni 1835. Gr. St. Széch[10]


[1] löblichen

[2] löbliche

[3] von

[4] Javított szó.

[5] Seine kaiserlich-königliche

[6] löblicher

[7] und so weiter

[8] Latin: hűbérátvételdíj.

[9] Törölve egy szó.

[10] Graf Stephan Széchenyi


[a] Az Állattenyésztő Társaság 1830-ban alakult meg a Lótenyésztő Társaságból, Orczy Lőrinc báró (1784‒1847) volt az első elnöke (1830–1832), őt követte Keglevich László gróf (1787 k. –1835), ekkor pedig Károlyi Lajos gróf (1799–1863) volt az elnök (1835–1839).

[b] Seeber Károly (†1838) 1829-től Pest polgármestere.

[c] Korher János (1782–1854) ügyvéd, választott polgár és városi tanácsos Pesten, több vármegye táblabírája. Pest szabad királyi város követe az 1832–36. évi országgyűlésen.

[d] Kolb János, a pesti választott polgárság szószólója.

[e] Gömöry Károly pesti választott polgár. Széchenyi elírta a nevét, lásd: Bácskai–Nagy 336.

[f] Heinrich Nepomuk János nyugalmazott császári-királyi huszárkapitány, 1825-ben egyike volt az első lovagló intézet alapítóinak, Széchenyi budai ingatlanainak gondnoka.

[g] Mayerffy Ferenc (1776‒1845) sörfőzőmester, szőlész, az 1827-ben alakult Magyar Lovaregylet alapító tagja.

[h] Orczy György báró (1788–1871) császári királyi kamarás. Az Állattenyésztő Társaság tagja, később az Országos Magyar Gazdasági Egyesület alelnöke. A Nemzeti Casino tagja.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Pest város tanácsának, Pest, 1835. június 23. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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