Magyar fordítását közli: Bácskai–Nagy 109–111.
A Széchenyi által pesten építendő harmincadhivatal terveit július 7-én nyújtotta be a Kamarához. Eddig választ nem kapott, de magánúton megtudta, hogy a kamara aziránt érdeklődik, a jelenlegi harmincadhivatalt mennyiért venné át. Az üggyel a nádorhoz, mint a Szépítő Bizottmány elnökéhez fordul.
A jelenlegi harmincadhivatal értéktelen anyagból épült, ezért úgy véli Széchenyi, értéke csak a teleknek van, amin épült. Ehhez mellékel egy tervrajzot.
Kéri a nádort, hagyja jóvá az általa javasolt határvonalakat.
További két kérdést terjeszt a nádor elé.
A Dunaparti harmincadhivatal építése után a neki átengedett telken egy háromemeletes vörösrézzel fedett épületet akar emelni két felhajtóval, ehhez is mellékel egy tervrajzot.
Ha a Szépítő Bizottmány nyilatkozik a neki átengedett telekről, és engedélyt ad az építkezésre, akkor az ügy jelentősen előre mozdulna.
Euer k. k.[1] Hoheit, durchlauchtigster Erzherzog! — Um den Ew[2] kaiserlichen Hoheit bekannten Gegenstand des von mir in Pesth zu erbauenden Dreißigstamtes näher zu seiner Entwickelung zu bringen, reichte ich den 7t Juli l. J.[3] an die Hochlöbl. k. ung.[4] Hofkammer sowohl die Pläne dieser Bauen als auch eine Note ein,[a] in welcher ich mein Vorhaben auseinandersetze. Da ich indessen bis jetzt keinen Bescheid erhielt, privatim aber in Erfahrung brachte, daß die[5] k. ung.[6] Hofkammer vor allem Anderen meinen Ausspruch zu vernehmen wünschte, um welche Summe ich das jetzige Dreißigstamt zu übernehmen gesonnen sei, so nehme ich mir die Freiheit, um keine Zeit zu verlieren, und um die Sache nicht der Form zu opfern, mich in aller Unterthänigkeit gerade an Ew. k.[7] Hoheit als den Protektor der löbl.[8] Verschönerungs-Commission[b] zu wenden, und mein Gesuch ohne Rückhalt zu den Füßen Ew. kais.[9] Hoheit zu unterbreiten, und zwar:
Das jetzt stehende Dreißigstamt ist – meines Wissens – von so werthlosem Materiale gebaut, und dessen Mauern stehen für einen neuen Bau so unzweckmäßig, daß dessen wirklicher Werth, allein und einzig von dem Flächeninhalt bedingt wird, den ich als Eigenthum zu übernehmen hätte. Ich schließe demzufolge einen kleinen Plan sub ./. bei, aus welcher der jetzige Flächeninhalt des Dreißigstamtes sowohl, als auch jener zu ersehen ist, auf welchem ich zu bauen wünschte.
Ew. k. H.[10] wollen nun geruhen, die von mir vorgeschlagenen Linien zu bekräftigen oder nach Höchstdero Weisheit zu modificiren, und ich werde in Stand gesetzt seyn ‘die Summe auszusprechen, für welche ich das jetzige Dreißigstamt, sammt Zusatz oder Abzug von Flächeninhalt übernehmen kann.
Damit ich aber mit voller Sicherheit zu Werke gehen könne, was ich nach Billigkeit in einem so großartigen Geschäft zu wünschen wohl berechtigt zu seyn glaube, erdreiste ich mich Ew. k.7 Hoheit noch zwei Punkte zu unterbreiten, die ich auch noch im Reinen haben möchte, bevor ich mich zum Ausspruch einer Summe entschließen würde; und zwar
Bin ich, nach dem vollendeten Bau des Dreißigstamtes an den Ufern der Donau, gesonnen, auf dem wir überlassenen Flächeninhalt ein Gebäude von 3 Stockwerken aufzuführen, das ich, um die umgebenden Gebäude nicht zu drücken, mit Kupfer zu decken beabsichtige; und sodann habe ich den Vorsatz, zwei Auffahrten – wie sie im beiliegenden Planum ersichtlich5 sind, meinen Baue anzuhalten.
Wird sich nun die Verschönerungs-Commission über den Flächeninhalt, der von mir übernommen werden soll, klar aussprechen, und ob ich befugt seyn werde, meinem Baue die zwei so eben angeführten Begünstigungen unverändert zu geben, so wird dieser Gegenstand — wenn E. k. H.10 Höchstdero Gnade mir auch fernerhin angedeihen lassen wollen — um einen bedeutenden Schritt gefördert seyn.
Ich lege mich Ew. k.9 Hoheit zu Füßen und habe die Ehre mit der allertieftsen Ehrfurcht zu verharren E. k. H.[11] ganz unterthänigster Diener Gr. St. Sz.[12]
Pesth, den 14 Sept. 1836
[1] kaiserlich-königliche
[2] Euer
[3] laufenden Jahres
[4] Hochlöbliche königliche ungarische
[5] Törölve egy szó.
[6] königliche ungarische
[7] Euer kaiserliche
[8] löblichen
[9] Euer kaiserlichen
[10] Euer kaiserliche Hoheit
[11] Euer kaiserlichen Hoheit
[12] Graf Stephan Széchenyi
[a] A beadvány nem ismert.
[b] A Szépítő Bizottmányt József nádor hozta létre 1808-ban azzal a céllal, hogy az új építkezésekkel egységes városkép alakuljon ki, a Bizottmány építészeti tanácsadója Pollack Mihály volt. A Bizottság 1857-ig működött.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István József főhercegnek, Pest, 1836. szeptember 14. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.