Sok boldogságot kíván ahhoz a képzethez, amelybe eddig ringatta magát a hercegnő. Tiszta és tökéletes nőként tekint rá, aki iránt életében először érzett igazi bensőséges szerelmet. Minél jobban megismerte, annál inkább eltöltötte a lénye, és fájdalmat okozott neki a közelében lenni.
den 20ten October 1819[1]
Meine beste Fürstin, ich wünsche Ihnen herzlich Glück zu Ihrer eignen Einbildung, die Sie in glückliche Träume bis izt[2] eingewiegt hielt. Sie können immerdar nur sorgenfrei Tage erleben – und das freut mich — Sie haben mich — von dem ersten Augenblick unserer Bekanntschaft so sehr zu feßeln gewußt — Sie erschienen mir eine so reine, vollkomne, erhabne Frau, daß ich in Ihrer großen Seele — mein ideal zu finden glaubte – Sie waren das Wesen, welches mir, das erstemal im Leben, wahre innige Liebe, einflößte — . Was man von Ihnen mir erzählte — von Ihrer Denkart und Leichtsinn, obschon es ungeheuer und selbst wahrscheinlich lautete — erreichte nie mein Glauben, mein Herz, — den[3] auf gesunde Vernunft war der Glaube gegründet, und das Herz war voll des unbegrenzten Zutrauens — So wie Sie’s verdienen. — Je mehr ich Sie, vollendetes Wesen, kennen lehrnte — je näher ich Ihrer großen Seele war — desto mehr erfüllten Sie mich — und mein ganzes Gemüth, mit der stillen Wehmuth — in Ihrer Nähe nunmero zu leben – und Sie bis – zu meinem Ende, wahrhaft und innig zu lieben — .
Schon früh bereits im Anfang meines Daseins – konnte ich in meinen frühlings Träumen — eine Frau – mir einbilden – deren zarte, reine Gefühle[4] zu dem Muster ihres Geschlechts Sie adelten — Auch in meiner Einbildung konnte ich Juliette mir vergegenwärtigen — Ach damals war ich noch mit der Welt – und ihren Lastern nicht bekannt, – und es war eine herrliche, mir auf immer unvergeßliche Zeit. — Mein Schicksal trieb in die Welt mich sofort — und Zeit, Umstände, und ich gestehe es, mein eigner Wille selbst, brachten mich in Verhältniße — deren Errinerung, und Andenken, mein Herz stets mit Gram und die Augen stets mit Thränen anfüllen. – Ich umarmte voll Liebe und Vertrauen die Natter die an meinem Leben zährte — mich auf das schändlichste Betrug —. So ging’s mir allemal — . Wahre Liebe innige Anhenglichkeit — die fand ich nimmermehr — kein Herz welches mit gleicher Liebe, mit gleicher Anhenglichkeit dem meinen entgegen geschlagen hätte. – Ich fühlte mich besser und redlicher denn alle die ich liebte — und von der Welt mich zurückzuziehen und einsam meine Tage zu leben — dachte ich damals — ein unerfahrner Jüngling — . Doch endigte dieß Drängen und Sehnen nach Einsamkeit und Ruhe[5] — in eine gänzliche Kälte meines Gemüth’s – und in gleichgültige Geringschätzung — der Frauen und Mädchen insgesammt – So lebte ich denn fröhlich und im Leichtsinn — den Frühling meines Lebens — Fand auch in meiner Laufbahn wenige, oder vieleicht gar keine gute Frau — bis endlich, holdes unschuldiges Weib — Sie mir nahten! Eine Erscheinung, wie ein Engel in der Morgen Dämmerung, voll der reinsten himlischen Grazie — Anmuths[6]
[1] Széchenyi aláhúzása hullámos vonallal.
[2] A ’jetzt’ határozószó régies ’itzt’ alakjának Széchenyi által használt változata.
[3] denn helyett
[4] Törölve egy szó Széchenyi által.
[5] Utólag betoldva.
[6] Befejezetlen.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István V. hercegnőnek, h. n., 1819. október 20. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit