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Címzett Bartholomäus von Stürmer
Írás helye Orsova
Dátum 1833. augusztus 11.
Nyelv német
Címke Al-Duna
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–1.–No.20.
Közlés helye Majláth 1. 271–274., Kovács–Körmendy–Mázi–Oplatka 146–148.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

Magyar fordítását közli: Kovács–Körmendy–Mázi–Oplatka 146–148.
Tájékoztatja utóbbi, július 2-i levele utáni történtekről. A magas vízállás nem teszi lehetővé, hogy a korábban jelzett munkálatokat megindítsa. A mérnökök azonban minden szükséges előkészületet megtettek. A felmérések azt mutatják, hogy nagyon nehezen és költségesen lehet csak hajózhatóvá tenni a Vaskaput, ugyanakkor könnyen és kevésbé költségesen annál, hogy a Vaskapu megkerülésére a Duna jobb partján egy csatornát építenének.
A döntéshez, szükséges a pontos vizsgálat. Ezért kéri, működjön közre abban, hogy az orsovai pasa támogassa a munkálatokat.
Ha csak a szokásos felmérésről lenne szó, nem lennének ráutalva a török parancscnok támogatására. De a munka feltehetően több hónapig tart, ezért több hajó fog a folyamban lehorgonyozni. Célszerű teljesítmény csak akkor érhető el, ha a török kormány részéről minden szükséges segítség megadatik.
Az orsovai pasa azt nyilatkozta, hogy támogatja, de addig ezt megtagadja, amíg parancsot nem kap rá. Ezért Széchenyi sürgeti ennek a parancsnak a kiadását.
Minden körülmény kedvezőnek tűnik: a kormány baráti viszonyban van mind az orosz, mind az oszmán udvarral, a bécsi kereskedők benyújtották a magyar országgyűlésnek a kérvényt a Duna sziklás szorosainak tisztításáról, amiért őt magát felhatalmazták, hogy az egész műveletet elindítsa. Ha most nem sikerült tisztázni az ügyet, akkor a térségben az angolok fognak előnyre szert tenni, és saját termékeikkel árasztják el.

Bartholomäus von Stürmer

Hochgeborner Freyherr![a]

In Folge des Schreibens, das ich Ihnen am 2ten Juli laufenden Jahres von Pressburg zu übersenden die Ehre hatte,[b] nehme ich mir die Freyheit Sie von der Lage und Fortgang meiner Geschäfte,[1] so wie sie sich allhier entwickeln, hiemit freundschaftlichst in Kenntniß zu setzen.

Der in dieser Jahreszeit ungewöhnlich hohe Wasserstand hinderte mich bei dem Eisernen Thore jene Demonstrationen zu machen, und Arbeiten vorzunehmen, die ich im Sinne hatte, und Ihnen mittheilte. Meine Ingenieure, die seit geräumer Zeit bereits in der Wallachei sind — wo sie bis jetzt sehr freundlich aufgenommen wurden — haben aber indessen ungestört alle Hauptmessungen und Vorarbeiten vorgenommen; aus denen sich ziemlich deutlich ergibt, daß die Schifbarmachung des Eisernen Thores mit sehr großen Schwierigkeiten und Unkösten verbunden ist; da es hingegen viel leichter und minder kostspielig zu seyn scheint, am rechten Donau Ufer einen Canal zu ziehen, durch welchen dem ganzen Eisernen Thor ausgewichen werden könnte.

Da es aber vor jeden diesen beiden zu beginnenden Arbeiten genau entschieden werden muß, welche vortheilhafter sey; Zur genauen[2] Entscheidung dieser Sache aber glatterdings nothwendig ist, theils das Ganze Eiserne Thor en detail[3] zu sondiren, theils die Beschaffenheit des rechten Donau Ufers mit aller Aufmerksamkeit zu untersuchen, so bleibt mir nichts übrig, als Ew. Hoch.[4] auf das Dringendste zu bitten “Sobald, wie möglich diese anjetzt noch äußerst verwickelte Angelegenheit in das Reine zu bringen, und sie dahin zu leiten, daß der Pacha von Orsova bestimmte Befehle erhalte unsere Arbeiten freundschaftlichst zu unterstützen. — Handelte es sich nur um eine gewöhnliche Sondirung und Aufnahme, so wäre die Unterstützung des türkischen Befehlshabers nicht nöthig; — die es[5] aber ein Geschäft betrifft, das mehrere Monate währen dürfte, bei welchem Stricke von einem Ufer der Donau zum anderen gezogen, mehrere Schiffe in Strom verankert — und dort selbst ungefährdet Wochenlang bleiben müssen — wo endlich alles auf gute Zeit und seichtes Wasser ankommt, und hiemit es nothwendig ist, die günstigen Umständen auf der Stelle benutzen zu können etc. hier kann nur so etwas, nützlich und zweckentsprechend geleistet werden, wenn von Seite der türkischen Regierung alle Hilfe geleistet wird, die nothwendig ist, um die Arbeitenden, sowohl gegen fanatische2 Türken, als herumstreuchendes2 [6] Räubergesindel bei Tag und Nacht zu schützen.

Der Pacha von Orsova[c] erklärte mir feyerlichst “daß er mich und meine Leute in nichts hindern würde; daß er aber seine Unterstützung in so lange mir verweigern müsse, bis er dazu keinen directen Befehl seiner Regierung erhielt. Es kommt also alles darauf an — außer ich will Gewalt brauchen, und das Glück der Waffen versuchen, vor Allem andern diesen Befehl ertheilen zu lassen! Ob indessen Ew. Hoch.[7] so glücklich seyn werden, diese für den ganzen Staat so äußerst nützliche Negotiation endlich zu einem erwünschten Resultat zu bringen, wollen wir hoffen. Der Nutzen, der daraus dem türkischen Reich entstünde, ist eben so groß, wenn nicht größer, als jener, den unsere Länder gewinnen würden, indem die Türken alle jene Waare, mit der sie gegen uns einen Activ Handel treiben, um so viel leichter zu uns brächten; wir hingegen Böhmische, Mährische, Österreichische etc Producte, wegen geringeren Transports Unkösten, da sie nicht nach Siebenbürgen geführt werden mußten — auch um soviel wolhfeiler geben könnten. — Es handelt sich also bloß um ein altes Vorurtheil, das zu besiegen ist. Wie schwer aber dieß sey, und welche Umsicht, Ausdauer und Klugheit dazu erfordert werde, weiß ich zu gut. Wird dieser Gegenstand aber nicht jetzt in das Reine gebracht, jetzt wo alle Umstände dazu geneigt zu seyn scheinen; unser allerhöchste Regierung sowohl mit dem russischen als ottomanischen Hof in den freundlichsten Verhältnissen stehet; von den Wiener Kaufleuten bereits eine Petition an den ungarischen Landtag2 eingereicht wurde, daß die Felsen Engen der Donau weggeräumt werden mögen, — Ich aber einstweilen, bis diese Sache gehörig am Landtage erörtert würde, mit hinlänglicher Vollmacht und Geld versehen, von Sr[8] Majestät als k. k.[9] Commissair hieher gesandt wurde, um das Ganze in Bewegung zu setzen; – jetzt, wo eben die Directoren der Dampfschif Gesellschaft — in der die meisten erlauchten Prinzen des k.[10] Hauses Theilnehmer sind — sich seiner Majestät zu Füßen legen wollen, um zu erwirken, daß Höchstdieselbe eine freye, ungehinderte Schiffahrts Garantie für mehrere neu zu erbauende Dampfschiffe, die bis in das Schwarze Meer fahren sollen, bei Höchstderoselben Nachbarn ausmittle, – – – wenn dieser Gegenstand jetzt nicht in das Reine gebracht wird, dann müssen wir uns darauf gefaßt machen, die daraus bestimmt zu quillenden unermeßlichen Vortheile nächstens in den Händen der Engländer zu sehen, die nicht ermangeln werden, Galatz,[d] Giorgevo,[e] Rustsuk,[f] Szilistria,[g] Nicopol,[h] Viddin,[i] Belgrad etc. etc. — deren Bedürfnisse sich nur immer mehr und mehr vermehren werden — mit ihren fabricaten contre vent et marée et le courant[11] zu überschwemmen, während wir den besten Canal, den wir haben, und der in Europa existirt, unbenutzt lassen.

Hochl.[12] Freyherr, erlauben Sie mir, daß ich bei unserer alten Bekanntschaft, besonders aber der Güte, die Sie stets für mich hatten, und die Hochachtung, die ich für Sie immer fühlte, Sie bitten dürfe ‘Mir vor Allem Andern zu vergeben, wenn ich vielleicht undiplomatisch zu Werke gehe und schreibe; – – sodann aber mich bei den ehrlichen Willen, der mich mit Muth und Ausdauer erfüllt, meinem Herrn und König und dem Lande nützlich zu seyn, — so viel Sie nur immer können, zu unterstützen.

Ich mache meine regelmäßigen Meldungen an S.7 Hoheit den Erzherzog Palatin, und durch den B.[13] Ottenfels[j] an F.[14] Metternich,[k] die ich von diesem Schreiben, daß[15] ich hiemit an Sie zu übersenden die Ehre hatte, alsogleich in Kenntniß setzen werde.

Genehmigen Sie die Versicherung meiner allerhöchsten Hochachtung, mit der ich mich nenne & Orsova den 11ten August. 1833. —


[1] Utólag beszúrva.

[2] Javított szó.

[3] Francia: részletesen.

[4] Euer Hochdenselben

[5] Törölve egy szó.

[6] herumstreichendes helyett

[7] Euer Hochderselber

[8] Seiner

[9] kaiserlich-königlicher

[10] königlichen

[11] Francia: széllel, dagállyal és árral szemben.

[12] Hochlöblicher

[13] Baron

[14] Fürsten

[15] das helyett


[a] Bartholomäus von Stürmer báró (1787–1863) osztrák diplomata, konstantinápolyi osztrák követ (1834–1850). (Ignaz Lorenz von Stürmer báró, a korábbi konstantinápolyi követ fia.)

[b] Lásd Széchenyi 1833. július 2-i levelét!

[c] Oszmán/Ozmán orsovai pasa.

[d] Galac, románul Galați, Dunamenti megyeszékhely a mai Románia délkeleti részén.

[e] Gyurgyevó havasalföldi település, ma Giurgiu Romániában.

[f] Ruszcsuk, ma Rusze, város Bulgária északkeleti részén, a Duna jobb partján.

[g] Szilisztra város Bulgária északkeleti részén.

[h] Nikápoly, ma Nikopol Bulgáriában.

[i] Vidin város Bulgária északnyugati részén.

[j] Franz Ottenfels-Gschwind báró (1778‒1851) osztrák követ, 1822 és 1832 között Konstantinápolyban teljesített szolgálatot. 1832-ben visszatért Bécsbe, ahol 1835-ig az államkancellárián állt alkalmazásban.

[k] Klemens Wenzel Lothar von Metternich herceg (1773–1859) osztrák államférfi, 1809 óta Ausztria külügyminisztere, államkancellárja (1821–1848) és az osztrák politika irányítója.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Bartholomäus von Stürmernek, Orsova, 1833. augusztus 11. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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