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Címzett Duna Gőzhajózási Társaság igazgatósága
Írás helye London
Dátum 1834. február 21.
Nyelv német
Címke Al-Duna gépek pénz
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–1.–No.55.
Közlés helye Majláth 1. 372–375.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

Jelenti, hogy a Boulton&Watt-nál rendelt gép 70 lóerős, az árát Londonban kell kifizetni. Mr. Brown szerint hamarabb leszállítják, mint ahogy megegyeztek. Valószínűleg szeptember lesz, mire Konstantinápolyba ér.
Véleménye szerint, amit a vállalkozás előmozdítása és sikere érdekében kellene tenni: minél több részvényt eladni Angliában.
Annak hasznáról egyelőre hallgat, mit jelentene, ha sok angolt érdekelne a vállalkozásuk.
Február 8-i levelük mellékletéből kiderül, hogy semmilyen felhatalmazást nem kap a kormány részéről arra, hogy részvényeket adjon el, pedig számára, mint németül jól tudó és az osztrák törvényekben járatos személy ki kellett volna állítsanak egyet. Ez ügyben ír Ottenfelsnek és Metternichnek.

Duna Gőzhajózási Társaság igazgatósága

Meine Herrn!

In Erwiederung Ihres werthen Schreibens 8ten Februar 1834[a] eile ich Ihnen zu berichten, daß die Machine, die uns Boulton & Watt[b] für Nro 4 liefern wird, 70 Pferde Kraft ist, als diejenige, die, bei näherer Untersuchung in Soho[c] am schnellsten abgeliefert werden kann. Der Preis ist

Die ganze Zahlung muß bei Ablieferung der Machine in London geleistet werden. Mr Brown[d] sagte mir vorgestern “daß die Machine höchstwahrscheinlich viel früher abgeliefert werden würde, als es bestimmt war.“ Ich werde mich davon genau überzeugen, und Alles veranstalten, damit die Einschiffung nach Triest ohne den mindesten Zeitverlust bewerkstelliget werde.

Ihre Rechnung ist richtiger, wie — Meine, nämlich, daß es wohl September werden dürfte, bis wir im geregelten Gang Constantinople erreichen würden. Wer kann aber helfen? Wäre ich um 8 oder 10 Tage früher nach England gekommen, was physisch sehr leicht möglich gewesen wäre, so würde ich vielleicht, ohne Verzug, ein fertiges Bot gekauft haben; da Ihr Brief, der mich über die Leichtigkeit auch in Triest bauen zu können, unterrichtete, und der somit mein Schwanken zum Entschluß reifte — gerade 2 Tage erst vor meiner Ankunft ‒ in London anlangte. ‒ So wie es jetzt eingeleitet ist, dürfen wir alle Hoffnung haben, noch in diesem Jahre, und mit aller Vorsicht ‒ was die Hauptsache ist ‒ Besitz von der unteren Donau und den schwarzen Meere nehmen zu können.

Was meiner Ansicht nach aber anjetzt geschehen müßte, um das Gelingen der Unternahme zu fördern und zu sichern, wäre “Soviel Actien in England anzubringen wie nur immer möglich.“ Aus Allem, was ich unserm hochgeachteten Freund und Director Baron Puthon[e] über diesen Punkt bereits mittheilte, werden Sie wahrscheinlich wissen “welche Gründe ich anführte, die die Placirung von Actien in England für unsere Gesellschaft so wünschenswerth machen, und welche Mittel ich angab, dies Ziel auch zu erreichen.

Über den Nutzen, welcher der Gesellschaft entstünde, wenn sich viele Engländer um die Unternahme interessirten, will ich anjetzt schweigen, da ich dieß für angenommen halte, bin aber bemüßiget, auf die Mittel noch zurückzukommen, und Sie meine Herrn hiemit inständigst zu bitten, auf meine Worte einigermaßen aufmerksam zu seyn.

In Ihrem Schreiben von 8t Februar fand ich ein kleines Blatt ohne Unterschrift eingeschlossen,[f] aus dem ich erfuhr, daß ich keine Hoffnung haben darf, durch Sie “Jene Declaration, Act, Charte (oder wie es immer benennt werden mag), der Regierung zu erhalten, um welche ich an B.[1] Puthon mehrmal schrieb, und durch welche ich, viele Actien hier anzubringen hoffe — und ohne der “Nicht eine Einzige.“ Auf dem kleinen Blatt stehet “Es steht in unsern Actien klar ausgedrückt (worauf keine Zuzahlung statt finden kann) und Geymüller[g] wird R.[h] ein solches Blanquet schicken, damit er sich davon überzeuge. Wo keine solidarische Haftung bedungen ist, verlangt das Gesetz bei uns keine, es kann also kein besonderer Act erhoben werden, um dieses ohnehin in den Gesetzen liegendes noch besonders zu bestimmen.“ — – Aber die Verhältnisse in Wien haben eine andere Farbe und sind anders beleuchtet, wie hier! Denn hier sagen die Leute “Was gehen uns die Gesetze auf dem Continent an, was der Inhalt und die Formel der Actien! Würde, zum Beispiel, eine Gesellschaft in Rußland entstehen, wo uns die Gesetze und der Kaiser Alles, was wir wünschen, garantirt ‒ es wäre vergebens, in England wäre kein dr.[2] zu finden; in Österreich ist aber die Regierung, die Persönlichkeit des Kaisers und der ganzen Dynastie, die uns Vertrauen einflößt, und garantirt sie unsere Sicherheit — dann ist Geld da.“ ‒

Übrigens sehe ich die Schwierigkeit gar nicht ein “Solch einen Act zu erhalten.“ Werden der Gesellschaft Kohlen Etc. eingeräumt, bekommt sie einige Begünstigungen, oder nur eine Antwort, so wird das nicht wörtlich, aber schriftlich geschehen; ist nun diese Schrift in der Form, in der ich wünsche, gründet sie sich auf jene Gesetze, die Sicherheit geben sollen, und enthält sie nur halbwegs, was ich in mehreren Briefen an B.1 Puthon angeführt, so ist es der Act, den ich verlange. Die Sache ist, daß man hier nicht soviel auf die Gesetze Österreichs und den Inhalt unserer Actien, als auf die Personalität des Kaisers und die bekannte Rechtlichkeit der ganzen Dynastie sieht. ‒

Ob man recht hat, hier so zu denken, und ob es von Rothschild und Thomas Wilson[i] nicht evasiv pretexte sind ‒ um keine Actien zu nehmen — das will ich in keine Untersuchung nehmen; soviel ist aber gewiß, daß sie diese Praetexte brauchen, was Sie, meine Herrn aus dem Brief T. Wilson’s gesehen werden haben,[j] den Ihnen B.1 Puthon wahrscheinlich mittheilte, und soviel bleibt auch gewiß, daß diese Pretexte lediglich nur durch eine Declaration der Österreich.[3] Regierung gehoben werden können, in welcher klar ausgesprochen ist A Was für Begünstigung die Regierung der Gesellschaft zusichert, B. Von welcher Dauer diese sind, C. und daß die Regierung nach dem Sinne der Gesetze, der Actien ‒ der Gesellschafts Statuten & & jeden Actionär, wessen Landes er auch immer seÿ, gegen gewaltsamen Verlust seine Actie garantirt und verhindern wird, daß je einer für den Anderen zu zahlen habe.

Dieß müßte freylich von einer in der deutschen Sprache kündigere Hand, als die meine ist, und in den Österreich.3 Gesetzen und Form besser bewanderten Person, als ich bin, verfaßt werden. – – Bekomme ich aber noch während meines Hierseyns dieses Privilegiums Act nicht, so werde ich nicht im Stande seyn, in England auch mit einer einzigen Actie unsere Liste zu vermehren. Versuchen will ich es aber doch, und bitte Sie deshalb “sobald wie möglich, mir ein Blanquet unserer Actien zu senden.

Ich werde mit heutiger Post an S. E.[4] den B.1 O.[k] schreiben,[l] an den ich von Sr[5] Durchlaucht den F.[6] Metternich[m] angewiesen bin, im Fall ich seiner bedürfte. S. E.4 können in der fräglichen Angelegenheit des Reg.[7] Actes, — der für uns Innländer auch nützlich seyn dürfte — am Meisten mit That und Rath wirken. Ich werde Sr.5 Excellenz melden, daß ich an Sie, meine Herrn, über diesen Gegenstand geschrieben habe, um daß Sie sich mit ihm darob besprechen und berathen können. P. S.[8] Ich denke, meiner angehäuften Geschäfte wegen kaum vor den 10 ‒ 15t April von hier abreisen zu können.[n]


[1] Baron

[2] doktor

[3] Österreichischen

[4] Seiner Exzellenz

[5] Seiner

[6] Fürsten

[7] Regierung

[8] Post Scriptum, latin: utóirat.


[a] Johann Baptist von Puthon báró és Johann Heinrich von Geymüller báró a Dunagőzhajózási Társaság nevében Széchenyi Istvánnak, Bécs, 1834. február 8. DM Lsz. 28-17.167.

https://global.museum-digital.org/object/1824999

[b] Boulton & Watt Matthew Boulton (1728–1809) angol műszaki mérnök, gyártulajdonos és James Watt (1736–1819) skót mérnök, a gőzgép feltalálója 1775-ben alapított cége Birminghamben, amely gőzgépek gyártásával foglalkozott. Ekkor a feltalálók fiai, Matthew Robinson Boulton (1770–1842) és ifjabb James Watt (1769–1848) vezették az üzletet.

[c] A Soho öntöde Smethwickben, Birminghamtől északra, amit ekkor Boulton és Watt fiai üzemeltettek.

[d] Samuel Brown (1799–1849) angol mérnök és feltaláló, a gázmotor kifejlesztője.

[e] Johann Baptist von Puthon báró (1776–1839) bécsi bankár, a Duna Gőzhajózási Társaság igazgatója.

[f] A melléklet nincs a levél mellett.

[g] Johann Heinrich von Geymüller báró (1781–1848) bécsi bankár, a Duna Gőzhajózási Társaság egyik igazgatója.

[h] Valószínűleg Rothschild, Nathan Mayer Rothschild báró (1777–1836) frankfurti születésű angol bankár, a londoni Rothschild bankház alapítója.

[i] Thomas Wilson (1792–1869) angol hajózási szakember, 1822-ben alapította meg Thomas Wilson Sons & Co. hajózási cégét.

[j] Széchenyi Thomas Wilson levelét bemásolta másolati könyvébe. Thomas Wilson Johann Baptist von Puthon bárónak, London, 1834. február 16. MNL OL P 626–3.–1.–No.54.

[k] Franz Ottenfels-Gschwind báró (1778‒1851) osztrák követ, 1822 és 1832 között Konstantinápolyban teljesített szolgálatot. 1832-ben visszatért Bécsbe, ahol 1835-ig az államkancellárián állt alkalmazásban.

[l] Lásd 1834. február 22-i levelét!

[m] Klemens Wenzel Lothar von Metternich herceg (1773–1859) osztrák államférfi, 1809 óta Ausztria külügyminisztere, államkancellárja (1821–1848) és az osztrák politika irányítója.

[n] Április 12-én indult haza, 29-én érkezett meg Bécsbe. SzIN 4. 472–476.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István a Duna Gőzhajózási Társaság igazgatóságának, London, 1834. február 21. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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