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Címzett Franz Ottenfels-Gschwind
Írás helye Pest
Dátum 1834. augusztus 12.
Nyelv német
Címke Al-Duna
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–2.–No.31.
Közlés helye Majláth 1. 467–468.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

Július 22-én volt szerencséje Badenben Metternichhel beszélni, aki ajánlóleveleket ígért neki Zimonyba és Havasalföldre, de azokat még nem kapta meg.
Már mindent megszervezett a Vaskapu felméréséhez, de kellene támogatás a havasalföldi partszakaszon. Ha ezt nem kapja meg, Bukarestbe megy, és ha az ügy már folyamatban van, akkor onnan Vidinbe, ahol megvárja az Argot. Szeretné vázlatosan összefoglalni, mit kell figyelembe venni a vállalkozás sikeressége érdekében.
Kéri, írja meg, mi okozta a megígért papírok késlekedését, és mit remélhet. Szeretné tudni, hogy áll, a kormánynak szüksége van-e még gyenge szolgálataira.

Franz Ottenfels-Gschwind

Euer Excellenz![a]

Seine Durchlaucht der Fürst Metternich[b] war so gütig den 22ten Juli, als ich die Ehre hatte Hochdemselhen mich in Baden vorzustellen,[c] mir ein Empfehlungs–Schreiben an das Semliner Militair Commando und die respectiven Agentien in der Wallachei & & & zu verheißen. Hochderselbe befahl mir Ew.[1] Excellenz davon einstweilen zu préveniren, und erklärte “Er werde Ew.1 Excellenz in einigen Tagen, wenn er selbst nach Wien zu kommen gedenkt, hierüber die nöthige Weisung ertheilen.“ Ich war so glücklich Ew.1 Excellenz hierüber — wie Sie sich zu erinnern werden wissen — persönlich meinen Bericht in Wien abzustatten; Sr[2] k.[3] Hoheit dem Erzherzog Palatin — der von Geschäften aller Art überhäuft ist — meldete ich aber “Daß ich so glücklich gewesen bin, mit Sr2 Durchlaucht dem Fürsten Metternich Zwiesprach geführt zu haben, und würde nun alles das von Hochdemselben erhalten, was ich zur Erreichung des in Frage stehenden Zweckes gewünscht hatte, wodurch die weitere Verwendung Sr2 k.3 Hoheit für anjetzt nicht mehr nothwendig sey.“

Da nun von Seite Sr2 Durchlaucht des Fürsten Metternich mir bis jetzt nichts zukam; Sr2 k.[4] Hoheit der Erzherzog Palatin aber diesen Theil des Geschäftes für beendigt hält, und somit dafür nichts mehr wirkt, so scheint es mir in der That, “als befände ich mich ‘zwischen zwei Stühlen auf dem Boden.‘

Ich hatte Alles veranstalltet, um sofort das Eiserne Thor zu sondiren; dazu brauche ich aber die Protection an den wallachischen Ufern. Finde ich sie, so ist’s gut; finde ich sie aber nicht, in solcher Ausdehnung als es nothwenig ist, wenn nicht Zeit, Geld und Mühe umsonst verschwendet werden soll, so gehe ich gleich nach Bukarest. Ist die Sache sodann im Gange, so gedenke ich nach Widdin[d] zu gehen, wo ich überzeugt bin, “Die Opinion des dortigen Pascha und der dortigen türkischen[5] Kaufleute für unsern Zwecke zu gewinnen; in Widdin warte ich sodann auf Argo,[e] um — wenn einmal die Verbindung durch Maria Dorothea[f] bis Constantinopel bewerkstelliget seyn wird — mich bis zu dem letztbenannten Orte zu verfügen. Ew.1 Excellenz haben in Ihrem Mèmoire die Haupt-Linien des ganzen Unternehmens, bereits unverbesserlich gezogen; nun wünschte ich auch über jene Détails und kleineren Elucubrationen ein Compendium zu verfertigen, welche meiner unterthänigsten Ansicht nach durchaus in Erwägung und Berathung genommen werden müssen, soll das Unternehmen sich auch eines gänzlichen Gelingens erfreuen. Dieß kann ich aber practisch nur dadurch leisten, wenn ich persönlich an Ort und Stelle Zeuge von allen den zu schlichtenden Difficultäten seyn werde, die sich bei Unternehmen dieser Art natürlicher Weise von allen Seiten zu entwickeln pflegen.

Wollen Ew.1 Excellenz nun so gütig seyn, mir zu sagen “Was die Verspätung der versprochenen Papiere verursachte, und was ich hoffen kann.“ Ew.1 Excellenz werden einsehen, daß bevor ich mich wieder auf mehrere Monate — bei meiner geschwächten Gesundheit — in Gegenden wage, die man in den Zustande, in welchem sie noch sind, gerne ausweicht, auch wissen möchte, woran ich bin, und ob eine Allerhöchste Regierung sich meiner schwachen Dienste noch weiter zu bedienen geruhen will.

Indem ich Ew.1 Excellenz um die Fortdauer Ihres Wohlwollens auf das Angelegentlichste bitte, nenne ich mich mit dem Gefühle der aufrichtigsten Hochachtung & & Pesth den 12ten Aug 1834. Gr. St. Sz.[6]


[1] Euer

[2] Seiner

[3] kaiserlichen

[4] kaiserliche

[5] Utólag beszúrva.

[6] Graf Stephan Széchenyi


[a] Franz Ottenfels-Gschwind báró (1778‒1851) osztrák követ, 1822 és 1832 között Konstantinápolyban teljesített szolgálatot. 1832-ben visszatért Bécsbe, ahol 1835-ig az államkancellárián állt alkalmazásban.

[b] Klemens Wenzel Lothar von Metternich herceg (1773–1859) osztrák államférfi, 1809 óta Ausztria külügyminisztere, államkancellárja (1821–1848) és az osztrák politika irányítója.

[c] Lásd SzIN 4. 485.!

[d] Vidin város Bulgária északnyugati részén.

[e] A Duna Gőzhajózási Társaság gőzhajója.

[f] A Duna Gőzhajózási Társaság Triesztben épülő gőzhajójának neve.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Franz Ottenfels-Gschwindnek, Pest, 1834. augusztus 12. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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