Igyekszik válaszolni 20-i levelére. Korábbi kérése arra irányult, hogy Sina tartsa titokban, hogy Széchenyi felkérte a híd ügyében, hogy kiküszöbölje az esetleges versenyt.
Nem tudja, mit gondoljon arról a levélről, amit Sina írt a nádornak, mert azt kéri a küldöttségtől, ami már a törvényben is szerepel. A küldöttség nem tud még részletesebben foglalkozni a kérdéssel, amíg Sina nem határozza meg, milyen típusú hidat kíván építeni.
Tart a versenytől, mert ez lefelé irányuló licitálást eredményez, amelynek következménye egy nyomorúságos híd lenne.
Jelenleg évente 155 000 bécsi értékű forintot hoz a híd összesen, amiért senki nem fizet és csak 9 hónapig áll. A megépítendő híd 12 hónapig áll, bevételei meghaladják majd a 200 000 forintot.
Előző nap járt a nádornál, aki a Sinával folytatott levélváltását taglalta neki, amelyben a hídhoz szükséges tőke összegyűjtéséről is szó esett.
Reméli, négyéves előkészítő munkája és összes ingó vagyonának (kb. 300 000 forint konvenciós pénzben) felajánlása elég biztosíték, hogy Sina benyújtsa a kérelmet. Azt is elfogadja, ha óvatos akar lenni, például kihagyhatja azt az egymillió bécsi értékű forintot, amit kártérítésre szánt, vagy hozzáadhat még egy A) pontot, ha a vállalkozás nem jönne létre.
A vállalkozásnak nagyobb az előnye, mint a kockázata azon feltételekkel, ahogyan Széchenyi felvázolta neki.
A vállalkozás sikere érdekében kiáll a verseny ellen, és csak Sina személyéhez ragaszkodik.
Hochwohlgeborner Freiherr, Sehr geachteter Freund![a]
Ich eile auf Ihr Schreiben vom 20ten d. M.[1] zu antworten.[b] Von meinem letzten Briefe an Sie, über den Sie Aufklärung verlangen, behielt ich mir keine Copie;[c] bin also außer Stande, mit Bestimmtheit mich auf denselben zu berufen. Ich hatte aber nie im Sinne, Sie von dem officiosen Schritte in Hinsicht der Brücke abzuhalten, zu dem ich Sie aufforderte; meine ganze Bitte ging aber dahinaus “Sie wollten diesen Schritt möglichst[2] geheim halten”, und zwar, um die Concurrenz zu beseitigen, die störend oder wenigstend[3] zeitraubend – was vielleicht eben so viel ist — einwirken könnte. Nehmen Sie dieß als meine Apologie, die Ihnen überdieß beweisen soll, wie sehr mir es ernst ist “ausschließlich und einzig allein mit Ihnen zu thun zu haben.”
Was nun die Zuschrift betrifft, die Sie an Se k.[4] Hoheit den Palatin gemacht haben, so gestehe ich aufrichtig, daß ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Sie verlangen von der Deputation das, was bereits im Gesetze enthalten ist; und in noch größern Détails kann die Deputation nicht eingehen, bevor Sie sich nicht aussprechen, welche Gattung Brücke Sie erbauen wollen. Ist’s eine Drahtbrücke, wie z. B.[5] die bei Freiburg, die 300,000 Francen kostete, so wird die Deputation – da sie Vollmacht hat, die Privilegien-Jahre zu bestimmen, aber auch verantwortlich ist — vielleicht nicht mehr als 20 Jahre bewilligen wollen, während sie wahrscheinlich keinen Anstand nehmen wird, sogar 100 Jahre zu gönnen, wenn Sie — wie ich es wünsche — den Bau von zwei Brücken aussprechen, u. s. w.[6]
Lassen Sie uns indessen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, und unnöthige Worte zu machen, den Gegenstand, wie er liegt, praktisch auffassen.
Ich fürchte mich vor jeder Concurrenz, denn durch diese entsteht eine Licitation abwärts, deren Folge unausweissbar eine miserable Brücke, und Geldverlust, oder ‘gar nichts’ seyn wird, während ich das glänzendste Gelingen des Unternehmens wünsche, und nebstbei auch die Taschen der Actionnaire zu füllen beabsichtige, und diese meine Wünsche nicht auf leidenschaftliche Träumereien stütze, sondern auf kalte Zahlen basire, die nicht trügen. Sie, oder, wenn Sie erlauben, daß ich sage ‘Wir’ müssen den Gegenstand also nicht mehr aus den Händen lassen, und uns auf der Stelle dessen bemächtigen.
Die Regie der jetzigen Brücke kostet circa 50,000 fl.[7] W. W.[8]
Arenda an die Städte wird gezahlt — 95,000 — —
Die Arendatoren gewinnen wenigstens – 10,000 — —
155,000 fl.7 W. W.8
So viel trägt des Jahres die Brücke gegenwärtig, wo quasi kein Mensch zahlt, und die Brücke nur 9 Monate im Wasser steht. Nun hat die Deputation aber die Befugniß, einen Tariff festzusetzen, der in Conv.[9] Münze so viel ausmacht, wie der heutige in Wiener Währung; jedermann wird zahlen müssen, und zwar während 12 anstatt 9 Monaten; so daß die Revenue der zu erbauenden Brücke so gewiß als ich Ihnen hier schreibe, über 200,000 fl.7 C. M.[10] gehen wird. Glauben Sie nun, mein werther Freund, daß so eine sichere, mit jedem Tage steigende Revenue keinen Concurs herbeiführen wird? Ohne Zweifel! Sie sagen zwar “Wer kann den Concurs mit mir aushalten?” Und da haben Sie Recht; niemand; schaden und Sie depressiren kann aber bald jemand.
Se k.4 Hoheit der Erzherzog Palatin, bei dem ich gestern war, sagte mir — ich hoffe, Sie machen von meiner Offenheit keinen Mißbrauch — “Ihre Eingabe sei weder schwarz noch weiß; es scheine, Sie hätten keinen rechten Ernst, worum es ihm (dem Erzherzog) leid sei, da er dieß Unternehmen vorzugsweise in Ihrem Händen zu sehen gewünscht haben würde” u. s. w.6 Und als ich ihn fragte “Was gedenken E. k. H.[11] nun zu thun?” so antwortete er mir “Die Reichs-Deputation kann ich auf diese Eingabe unmöglich zusammenkommen lassen, ich schrieb aber an den Baron, um ihn2 zu fragen, was er glaubte, wie man jenes Capital zusammenschießen könne2, das nothwendig ist, um alle Vorarbeiten en détail zu erhalten u. s. w.6”
Wenn Sie mir nun glauben, daß meine vierjährigen Vorarbeiten irgend einen Gehalt haben, und es ein kleines Gewicht in die Wagschale wirft, wenn ich Sie[12] bitte, mich mit all meinem beweglichen Vermögen, was circa 300,000 fl.7 C. M.10 ist, in dieses Unternehmen aufzunehmen, so folgen Sie meinem Rathe, und geben Sie ohne weiters, und baldmöglichst jene Schrift ein, die ich Ihnen mittheilte. Wollen Sie sich noch besser verwahren, so ist’s gut. Sie können z. B.5 die Million fl.7 W. W.8, die ich als Indemnisation für die beiden Städte antrug, ganz auslassen, oder sich darüber nur im allgemeinen aussprechen, sodann könnten Sie noch so einen Punkt hinzufügen: A.) “Sollte[13] jedoch das Unternehmen nicht zu Stande kommen, oder aus was immer für Ursachen einem Andern überlassen werden, oder endlich vielleicht directe von der Regierung oder den Landesständen bewerkstelliget werden, so stipulire ich, daß mir alle jene Unkosten ersetzt werden, die ich für Vorarbeiten auszulegen bemüssigt war, und somit die Ausführung des Brückenbaues an andere Unternehmer nur dann übergehen können, wenn ich für meine diesfalsigen Ausgaben ganz und gar schadlos gehalten worden bin.” Können Sie noch andere Vortheile und Vorsichtsmaßregeln auffinden, je nu! so führen Sie sie an, nur säumen Sie nicht, eine Eingabe im ähnlichen Sinne, je eher je besser, an den Erzherzog einzuschicken.
Balanciren Sie das, was Sie durch so eine Eingabe risquiren, mit dem Vortheile, den Sie errungen, so ist es unmöglich, daß Sie den Entschluß nicht fassen, meinem Rathe sogleich Folge zu leisten. Denn was risquiren Sie, im Falle die Deputation zu allem ‘Jaʼ sagt, besonders wenn Sie den Punkt sub A) anführen wollen? Nichts, durchaus nichts. Der Vortheil hingegen, den Sie durch dieses Praevenire erringen, ist der, daß Sie alle Concurrenz ausschließen, und ich in der Deputation, die sodann, gleich zusammenkommen könnte, solche Verfügungen herbeizuführen12 im Stande wäre, die Ihnen den Besitz dieses ganzen Unternehmens sichern würden.
Feuern Sie Ihre Pistole also ohneweiters und ohne Besorgniß ab, und berücksichtigen Sie auch meine Stellung, die wahrlich die peinlichste ist; und zwar, weil ich in der doppelten Person eines Unternehmers, und des Vorsitzers des Ausschusses erscheine, und somit in der ersten Stellung — weil ich vor Allem das Gelingen des Unternehmens auf dem Herzen habe – gegen alle Concurrenz seyn muß; in der zweiten Stellung hingegen mich unmöglich gegen dieselbe aussprechen kann, ohne mich — wird es nur von ferne geahnt — den bittersten Vorwürfen auszusetzen, von denen man sich heut zu Tage, besonders in Ungarn, nicht hinlänglich verwahren kann. Vor allem Andern aber compromittiren Sie mich nicht. Ich wiederhole noch einmal ‘Ich will mich fest an Sie, und nur an Sie allein halten; Sie müssen aber auch im Gegentheil zu einem energischen Entschluß kommen.
Verlieren wir keine Zeit mehr, und machen Sie mich mit dem bekannt, was Sie weiters unternehmen werden.
Erhalten Sie mich in Ihrem Wohlwollen, und genehmigen Sie die Versicherung meiner ausgezeichnetsten Hochachtung, mit der ich mich nenne Ihren
Pesth, den 25ten Februar 1837
[1] dieses Monats
[2] Javított szó.
[3] wenigstens helyett
[4] Seine kaiserliche
[5] zum Beispiel
[6] und so weiter
[7] florins
[8] Wiener Währung
[9] Conventions
[10] Conventionsmünzen
[11] Euer kaiserlichen Hoheit
[12] Utólag beszúrva.
[13] Törölve egy szó.
[a] Sina György báró (1783‒1856) bankár, diplomata. Széchenyi vállalkozásainak egyik anyagi támogatója.
[b] Sina György Széchenyi Istvánnak, Bécs, 1837. február 20. MNL OL P 626–1.–1837.
[c] A levél nem ismert.
Ajánlott hivatkozás:
Széchenyi István Sina Györgynek, Pest, 1837. február 25. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.