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Címzett Buda város tanácsa
Írás helye Pest
Dátum 1837. január 31.
Nyelv német
Címke Pest
Őrzés helye MTA KIK Kt K 193/142a.
Közlés helye -
Minősítés Eredeti
Tartalmi kivonat

Kérelmet nyújt be a tanácsnak a kamaraerdő egy kis részének eladása tárgyában. Korábbi – 1835. június 22. – beadványát ismétli.
A kamaraerdő a magántelkeket leszámítva 600 hold, ebből 160 holdat telkekre és kertekre osztanának fel, akkor 120 forintért el lehetne adni holdanként, így körülbelül 20 000 forint tőke folyna be, ami 5% kamattal évi 1000 forintot hozna 20 telekből. A fennmaradó 440 holdat pedig később lehetne eladni, miután ízléses vidéki házakat épülnek a környékre.
A híddal kapcsolatban optimisták a várakozások, ami a telekárakat illeti. Akkor lenne bölcsebb eladni a kamaraerdő egy részét – ezt belátja. De így is nyereséges lenne az eladás, mert többen – köztük maga Széchenyi is – vásárolnának ott telket.
Kéri a tanácsot, vitassa meg a választópolgársággal kérelmét.

Buda város tanácsa

Löblicher Magistrat!

Ich nehme mir die Freiheit den 22ten Juni 1835 laut ⁒ ein Bittgesuch an den löblichen Magistrat einzureichen,[a] welches den Verkauf eines kleinen Theil der Kammerwald Gründe, den als Wald ohnedem unbenützt liegen, zum Object hatte, und — wie es mir bekannt ist — bey der Ehrsamen Wahlbürgerschaft keinen Anklang fand. Der Zweck dieses zweyten Bittgesuchs ist nun, mein bereits ausgesprochenes Ansinnen zu erneuern, und daßelbe durch trifftige Gründe zu motiviren.

Der Kammerwald besteht außer denen Privat Gründen, noch aus ohngefähr[1] 600 Joch. — würden hievon laut Plan, 160 Joch in 20 bau Stellen zu Garten Anlagen und Lustgebände eingetheilt, — und ich setze den Fall, im durchschnitte per 120 fl[2] C. M.[3] das Joch verkauft werden, so entstünde dadurch ein Capital von circa 20,000 fl2 C. M.3, welches a 5 % gerechnet eine jährliche Revenue von 1000 fl2 CM.3

bilden würde, den durch die Contribution

von 20 Stellen a f2 10 CM3 200, —

und gesteigerte Arenda des Wirtshauses a 100, —

zur Summe von 1300 fl2 CM3

anwüchse; und somit den Nutzen vielfach überstiege, den die Stadt von dem Kammerwald jetzt bezieht, und der wie ich glaube, darin besteht, daß alle 30 Jahre 20,000 Birtl Holz gemacht werden, die 600 fl2 CM3 werth sind, folglich nach meinen Ansinnen alle Jahre um das doppelte mehr einkäme, als jetzt alle 30 Jahre: den bisherigen Arenda von fl2 800 CM.3 für die beyden Stadtwiesen nicht gerechnet, — welcher so wie vor fortbestehen könnte. —

die noch übrig bleibenden ca[4] 440 Joch könnten dann später wo der Gegend durch den Bau Geschmackvoller Landhäuser[5] mehr belebt ebenfalls verkauft werden wodurch ein noch größerer Nutzen für den Kammerer Cassa erwachsen würde. 

Ich weiß, daß man in Ofen, seit dem der Bau einer stehenden Brücke im Antrage ist, die sanguini’schesten Erwartungen unterfällt, wie sehr nämlich dort die Gründe im Werthe steigen würden, und es somit rathsamer seӱ, den Kammerwald damals zu verkaufen; und ich verkenne keineswegs die Richtigkeit dieser Ansicht, denn das die Stadt Ofen und deren Hotter durch eine ununterbrochene Verbindung mit dem linken Donau Ufer unberechenbar viel gewinnen würde, ist außer Zweifel; während ich dieß aber erkenne, erlaube ich mir anderseits Einen Löblichen Magistrat auch folgende Punkte aufmerksam zu machen.

1a Wenn im Anfange auch nur 1000 fl.2 C. M.3 als Revenue von dem Kammerwalde angenommen werden — die die Zinsen des Verkaufs-Capitals sind — so bilden diese, wenn jährlich auf einander gehäuft – so eine Summe die höchstwahrscheinlich jene übertrifft, die man eventuel für die Gründe des Kammerwaldes erhalten dürfte, wenn einmal die in Frage stehende Stabile Brücke vollendet seyn wird.

2aIn 3 Jahren soll, wie mir bekannt ist, der Kammerwald — in folge des Stabilirten Wald Section-Turnus – ungeheuer werden. Ist dies der Fall, so wird die Stadt Ofen für denselben nie große Summen realisiren, und sollte auch eine stehende Brücke in der möglich schnellsten Zeit zu Stande kommen; da wohlhabende Leute keine öden Anker, sondern schattige Haien zu haben wünschen, deren Mangel sich mit jedem Tage fühlbar darthun wird.

3o Jetzt wäre es vielleicht noch an der Zeit, die Gründe des Kammerwaldes mit Vortheil verkaufen zu können, da ich mehrere kenne, die so wie ich, davon zu kaufen Lust haben. Sollte die Lust aber vergehen, oder vielmehr eine andere Richtung nehmen, wie dann wirklich die Umgegend der Schönen Schäferin[b] mit jedem Tage mehr in Aufschwung und Mode kommt, so dürfte sich es hier auch zutragen, wie so oft in der Welt, daß man das nie wieder erreichen könnte, was man zur rechten Zeit ausgeschlagen hat.

Ich bitte Einen Löblichen Magistrat also diesen Gegenstand mit der Ehrsamen Wahlbürgerschaft, noch einmahl Ihrer Weisheit gemäß erörtern zu wollen, und recht zu vergeßen, daß die Stadt Ofen, wegen mancher in vorigen Zeiten gefaßter kleinlicher, engherziger Beschlüße, die aus schlechter Vorausberechnung quollen, sich schon oft anstatt zu Nutzen, auch das bedauernswürdigste geschadet hat; was ich als wahrer Freund und Verehrer ihrer würdigen Einwohner, hier anzuführen, und in das Gedächtniß Feuer zu bringen wage, die zum Aufblühen dieser so schön gelegenen Stadt jetzt am meisten beytragen können.

Ich nenne mich mit dem Gefühle der aufrichtigsten Hochachtung

Eines Löblichen Magistrates

Pest den 31ten Jaenner 1837.

überschickt wurde es

4ten Februar 1837[6]


[1] Az ’ungefähr’ határozószó 18–19. században használt alakja.

[2] florins

[3] Conventionsmünzen

[4] circa

[5] Javított szó.

[6] Az elküldésre vonatkozó megjegyzés Széchenyi kézírása.


[a] Széchenyi Buda város tanácsához 1835. június 22-én benyújtott kérelmét lásd fentebb.

[b] Szépjuhászné, a Budai-hegységben található vendégfogadó, ami a 18. század óta kedvelt kirándulóhely volt.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István Buda város tanácsának, Pest, 1837. január 31. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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