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Címzett József főherceg
Írás helye Pest
Dátum 1837. március 13.
Nyelv német
Címke gőzhajózás
Őrzés helye MNL OL P 626–3.–4.–No.14.
Közlés helye Bártfai – Adatok 1. 276–279., Bácskai–Nagy 114–117.
Minősítés Másolat
Tartalmi kivonat

Magyar fordítását közli: Bácskai–Nagy 114–117.
Nem szükséges bizonyítani, hogy mennyire szükséges a hajók építése mellett, azok áttelelésének biztosítása. Ilyen azonban a Duna magyarországi szakaszán nem található. Ezt pótolni kell, és ez az alulírottak célja.
A pesti Város-sziget a legalkalmasabb terület erre a célra.
A mű létrehozása nemcsak anyagi kérdés. Az is megfontolandó, hogy a Város-sziget és a bal part közti Duna-ág elzárása nem zátonyosodna-e el teljesen.
Kérik a nádort, hogy 1. kezeskedjen aziránt, hogy a szigetet, a határcsárdát és a mellékelt térképen jelölt telkeket az alulírottaknak olcsón eladják.
2. Ha a 31 000 forint, amit szükségesnek látnak a munkához, aláírás útján nem jön össze, a nádor kezeskedjen 10 000 forint előlegeztetni a Duna-szabályozás pénztárából.
3. Alulírottak Pesti Kikötő Társulat néven társaságot alakítanak.
4. Az országos építési főigazgatóságtól nevezzenek ki valakit Lechner mellé a műszaki irányításhoz.
5. Lehessen használni a munkálatokhoz a Vidra kotróhajót.
6. Szülessen hamar döntés.
Az előny Pest számára nagy.
Az egész vállalkozás számára fontos, hogy a Duna Gőzhajózási Társaság részt vegyen benne.

József főherceg

Euer kaiserliche königliche Hoheit,

Durchlauchtigster Herr Erzherzog,

Reichs Palatin von Ungarn!

Wie sehr zur weiteren Entwickelung der Donauschiffahrt ein solcher Central Punkt wichtig, ja unerläßlich nothwendig seÿ, wo nebst der Möglichkeit Schiffe zu bauen, auch ihre Überwinterung gesichert ist, bedarf keines Beweises. Ein solcher Punkt, wo diese Vortheile vereint wären, und wo man auch in topographischer Hinsicht Werfte, größere Magazine und Dergleichen mit Vortheil errichten könnte, findet sich aber im Laufe des besagten Stromes durch Ungarn nirgend vor. Was also die Natur versagte, muß der menschlige Fleiß ersetzen; und dieß zu bewirken, Ew.[1] kaiserliche Hoheit, ist das Ansinnen der Unterfertigten.

Alles im Allen genommen, scheint die Pesther Stadt-Insel, würde sie mit dem linken Donau Ufer durch einen starken Damm verbunden, am geeignetsten zu seÿn, zu einem Central Punkt von der so eben berührten Art umgeschaffen zu werden.

Das Vollbringen dieses Werkes ist aber nicht nur mit vielen, voraus unmöglich ganz genau zu berechnenden Auslagen verbunden, sondern es entstehet noch die wichtige Frage, ob durch die Versperung des zwischen der Stadt-Insel und dem linken Ufer gelegenen Donauarmes nicht auch jene Mündung zuletzt ganz versandet würde, die am unteren Ende der Insel als Eingang zu dem vermeinten Hafen offen bleiben sollte.

Indem wir nun wegen unseres Ansinnens, das allgemeine Wohl zu befördern, nicht durch einen zu großen Verlust gestraft zu werden wünschen, so befiehlt es die[2] Klugheit, uns auf den Fall eines etwaigen totalen Mißlingens des Hafenbaues dennoch einigermaßen sicher zu stellen.

Ew.1 kaiserliche Hoheit werden dieß, wir hoffen es mit Zuversicht, billig finden, da uns andererseits auch kein Mensch das vollkommene Gelingen unseres Unternehmens verbürgen wird.

Vom gänzlichen Verlust unserer Auslagen kann uns indessen nichts sichern, als wenn die benannte Insel sammt dem gegenüber gelegenen Hotter Wirtshause, und den dazu gehörenden Gründen am linken Donauufer, unser Eigenthum wird.

Unsere Bitte, die wir Ew.1 kaiserlichen Hoheit hiemit zu Füßen legen, bestehet demnach in Folgenden:

1ens Ew.1 kaiserliche Hoheit geruhen höchstgnädig verursachen zu wollen, daß die Insel,[a] das Hotter-Wirtshaus[b] und die Gründe (aus der beÿgebogenen Karte ersichtlich) von der k.[3] freien Stadt Pesth an uns Unterfertigte mit allen Rechten um einen billigen Preis verkauft werde.

2o Insofern die 31,000 fl.[4] C. M.,[5] die zur Vollendung der Ganzen praeliminaliter als nothwendig erachtet sind, durch Privat Subscriptionen nicht zusammen kämen, wollten Höchstdieselbten die hohe Gnade haben, 10 000 fl.4 C. M.5 und zwar ohne Verpflichtung der Interessen, aus der Donau-Regulierungs-Casse zu diesen Zwecke vorschießen zu lassen, welche Summe wir allmälig von jenen Einkünften abzutragen uns hiemit verpflichten, die 5 Procente übersteigen.

3o Daß Höchstdieselben uns Unterfertigte, die wir uns unter dem Titl ‘Pesther Hafen Gesellschaftʼ zu constituiren wünschen, mit Höchdero Protection erfreuen.

4o Daß ein Individuum von der löblichen k.3 Landes-Ober-Bau Direction hochgnädigst ernannt werde, welches unter der Oberleitung des k.3 Navigations-Inspectors Lechner[c] den technischen Theil des Unternehmens leite.

5o Daß das Räumungs-Dampfboot Vidra – sollten wir uns anders nicht helfen können – eben so wie es bis jetzt in Ofen vortreffliche dienste leistete, zur Mitwirkung bei dem besagten Unternehmen verwendet werden dürfe; und endlich

6o Daß das Ganze so bald als möglich zu irgend einer Entscheidung gebracht werde.

Der Vortheil, welcher der Stadt Pesth durch die Begründung eines solchen Central Punktes in ihren Hotter entstehen würde, ist so groß, daß der Verkauf eines Eigenthumes, welches jetzt nicht einmal 281 fl.4 C. M.5 des Jahres rein einträgt, sondern vielmehr in seiner jetzigen Gestallt durch Verschwemmungen immerwährend verschmälert wird, vielleicht kein zu großes Opfer wäre, um jenen Vortheil zu erlangen, und der schwerlich anders als auf diese Weise erreicht werden dürfte.

Die Bitte ‘Ew.1 kaiserliche Hoheit wollten 10,000 fl.4 C. M.5 aus der Donau-Regulierungs-Casse zu diesem Bau uns Unterfertigten vorstrecken, glaubten wir deßhalb wagen zu dürfen, weil wir von der Überzeugung durchdrungen sind, daß 10,000 f.4 C. M.5 nirgends im Laufe der Donau mit mehr Nutzen und Vortheil verwendet werden könnten — wirft man auf das Ganze einen Blick — als eben zu diesem Hafenbau; und weil wir zu vermuthen Ursache haben, daß in dem allgemeinen Regulierungs-Plan der Donau die Absperrung der Stadt-Insel vorkommt, und somit diese Auslage von Seite des allerhöchsten Aerars ohnehin gemacht werden würde, mit jenen Unterschiede jedoch, daß durch das Gelingen des in Frage stehenden Werkes die Rückzahlung dieses Vorschusses dem Aerar gesichert wird.

Die Bitte endlich, das Ganze baldmöglichst zu einer Entscheidung bringen zu wollen, motiwiren wir dadurch, daß es für das ganze Unternehmen höchstwichtig ist, daß die Dampfschiffahrts Gesellschaft Theil an denselben nehme; denn hieraus ist die größte Entwickelung der Donauschiffahrt zu erwarten; die benannte Gesellschaft, die den Bau so vieler neuen Schiffe im Plane hat, muß sich aber nächstens entscheiden, wo sie ihren Central Punkt finaliter aufschlagen wird: ob in Pesth, in Ofen, oder gar in Wien, wo die Brigitten-Au,[d] wie man behauptet, keine schlechte Gelegenheit darbietet.

Wir nennen uns mit den Gefühle der aller tiefsten Ehrerbietung.

Eurer k. k.[6] Hoheit

Unterthänigste Diener

Pesth den 13. März 1837

Im Namen aller Unterschriebenen

Gr.[7] Stephan Széchenyi

Gr.7 Carl Csáky[e]

Paul Dercsényi[f]

Joseph Tüköry[g]

Turteltaub[h]

Chrismar[i]


[1] Euer

[2] Utólag beszúrva.

[3] königlichen

[4] florins

[5] Conventionsmünzen

[6] kaiserlichen königlichen

[7] Graf


[a] A mai Népsziget. Lásd még a Lechner Józsefnek 1836. május 30-án írt levelet.

[b] Határcsárda a Váci úton.

[c] Lechner József hajózási felügyelő.

[d] 1850-ben csatolták Bécshez a Duna-menti települést, ami 1900-tól Bécs 20. kerülete. 

[e] Csáky Károly gróf (1783–1846) Szepes vármegye főispánja (1830–1846).

[f] Dercsényi Pál báró (1797–1843, 1839-től báró) földbirtokos, publicista, 1831-től bérelte a gödi birtokot, ahol 1837-ben cukorgyárat alapított. Széchenyi többször is járt a báró birtokán.

[g] Tüköry (Spiegel) József (1787–1842) gazdag pesti polgár, ácsmester. Építési vállalkozásokkal és sörgyártással is foglalkozott, valamint ő volt a pest-budai hajóhíd bérlője. 1831-ben nemességet kapott, nevét is ekkor magyarosította. Széchenyi több vállalkozásában is részt vett.

[h] Turteltaub József pesti kereskedő, 1831-től választott polgár.

[i] Chrismar Ferenc a Duna Gőzhajózási Társaság pesti ügynöke.

Ajánlott hivatkozás:

Széchenyi István József főhercegnek, Pest, 1837. március 13. S. a. r. és jegyz.: Czinege Szilvia. Közli: Széchenyi István levelezése. Digitális kiadás. Szerk. Czinege Szilvia–Fónagy Zoltán. https://szechenyilevelezes.abtk.hu/ További hivatkozásnál rövidítve: SzIL–Digit.   

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